Sounds – Juli + August 1970

TitelUnd wieder mal …  wurde ich im Keller fündig … und konnte so weitere alte „Sounds“ Hefte sichten.

Zur Erinnerung:

Sie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein.

Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein.  (Quelle: wikipedia) … und hier kann man weiterlesen.

Die wichtige Themen in diesem Heft (28 Seiten; es war ne Sommer-Doppelausgabe) waren:

  • Frauen & Rock (mit Essays und  Portraits von Julie Driscoll, Joni Mitchell, Grace Slick und Marsha Hunt)
  • Traffic
  • LP Besprechungen und eine „News“ Sektion

Digitales blättern könnte Freude bereiten.

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Bei der Besetzungsliste läuft mir heute nach das Wasser im Mund zusammen

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Sounds (Zeitschrift) – August 1974

TitelUnd wieder mal …  wurde ich im Keller fündig … und konnte so weitere alte „Sounds“ Hefte sichten.

Zur Erinnerung:

Sie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein.

Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein.  (Quelle: wikipedia) … und hier kann man weiterlesen.

Bei diesem Heft hatten schon längst das Dreigestirn Jürgen Legath, Teja Schwaner und Jörg Gülden das Heft in der Hand …es waren die profiliertesten Jahre von „Sounds“.

Die wichtigen Themen in diesem Heft waren:

  • The Kinks
  • Jon Mark
  • War (ohne Eric Burdon)
  • Robert Fripp
  • Jan Garbarek
  • Steely Dan
  • und die üblichen Rubriken (News, LP-Besprechungen, Bücher, Film usw.)

Und auch für dieses Heft gilt: eine Fundgrube für Rock-Archäologen !

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„Das da“ war ein Magazin von Klaus Rainer Röhl und Peter Rühmkorf

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Ganz schön weitsichtig: Den Jan Garbarek kannte man hier noch so gut wie gar nicht …

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Ein weiteres Essay von dem legendären Helmut Salzinger alias Jones Überohr

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So liest sich das, wenn ein Jörg Gülden zur Feder griff … 

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Die Rückseite des Heftes

Mehr Sounds:

Mehr

Der rasende Bass-Bote – Ausgabe 1 – (Januar 1988)

BassBoteJanuar1988_01AEigentlich wollte ich ja schon viel früher die Serie „Der rasende Bass-Bote“ fortsetzen …. aber wie es halt so ist …

Aber nun ist es soweit:

„Der rasende Bass Bote“ wandte sich, wie der Titel schon sagt, an Bassisten aus der Musikszene und nachdem ich vor vielen, vielen Jahren selbst mal als Bassist in diversen Bands gespielt habe, war ich damals natürlich begeistert ob dieser Speziallektüre.

Aber nicht nur ich. Der deutsche Bassist Berthold Basten erinnert sich an jene Jahre:

„1987 lernte ich in Frankfurt auf der Musikmesse den „Rasenden Bass Boten“ (damals noch in der liebenswürdigen Form einer Zeitung) kennen und fand es eine tolle Idee, eine Zeitschrift ausschließlich für Bassisten herauszugeben. Nach dem Studium des ersten Heftes reichte ich zwei Transkriptionen ein mit dem Erfolg, dass sie abgedruckt wurden. Ich erhielt einen Anruf mit der Bitte, doch als freier Mitarbeiter tätig zu werden, was ich natürlich gerne tat. In der Folge wurde ich im Impressum erwähnt und fertigte die unterschiedlichsten Arbeiten an. Um 1988 wandelte sich die Zeitung zur Zeitschrift, 1990 änderte man den Titel in „The Bass“. Es war eine tolle Zeit, die mir viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, einige der damaligen Artikel sind auch heute noch interessant. Der Bass Bote war das erste „German Bass Magazine“ auf das z.B. der heutige „Bass Professor“ aufbauen konnte.“

Diese Ausgabe vom Januar 1988 hat ein fantastisches Titelbild (zumindest für jene Leute, die Humor haben) … und bietet darüber hinaus wieder mal fundierte Informationen über Bassisten, aber auch auch über das damals vorhandene Equipment, das man halt brauchte, um die tiefen Töne unters Volk zu bringen.

Ein paasr der Themen, mit denen man sich in diesem Heft beschäftigen kann

  • Benjamin Hüllenkremer (ein Studiobassist, der bis heute aktiv ist)
  • Michinori  Bunya (ein klassischer Bassist)
  • jede Menge Transkriptionen zum üben
  • jede Menge Berichte aus der Welt der Technik
  • und … und .. und

Und ich bin wieder mal begeistert, ob der Leidenschaft der damaligen Macher … deshalb rufe ich laut: Ein dreifaches hoch … hoch … hoch !

Hier ein paar Eindrücke aus dem Heft, bevor es dann zur Präsentation geht:

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Flash (Zeitschrift) – Nr. 1 (1970 )

FlashNr1_01AEin weiteres Fundstück aus meinen Kellergewölben …

Und zu erwarten, gibt es über diese eigentlich mehr als bemerkenswerte Musikzeitschrift aus deutschen Landen nur spärliche Informationen.

Am meisten erfährt man über dieses Magazin in dem brotbeutel-blog von einem gewissen martinf.

Der berichtete bereits 2009 über dieses Magazin. Ich darf da mal zitieren:

„Noch ein obskures Rockmagazin, diesmal aus der ersten Hälfte der 1970er Jahre. Flash erschien in 3104 Unterlüß bei Celle, dort, wo auch der Flash-Versand seinen Sitz hatte, der regelmäßig von Februar 1974 bis Januar 1982 in der Sounds inserierte.

Ich habe die Flash-Ausgaben 16-19 und 21, erschienen zwischen Mai und November 1973, also vermute ich mal, dass die erste Nummer um Ende 1971/Anfang 1972 erschien, aber wie lange gab es Flash? Das Format war Din A3, aber gefaltet auf Din A4, weshalb es quasi 2 Titelblätter gab.

Herausgeber waren Siegfried Kluge und Eberhard Hische, Autoren Magnus Zawodsky, Rolf-Ulrich Kaiser, Joseph Schlögl, Ingrid Blum, T. Rechrob, Detlef Kinsler, Hans-Jürgen Richter, Werner Panke, Bert Hensel, Günter Buhles, Marcel Just, Simon Mauz, Bert Sesam. Vielleicht liest ja einer von denen seinen Namen in einer Suchmaschine und kommentiert das hier :-).

Auf den A3-Titelblättern sind auf den mir bekannten Heften jeweils Inga Rumpf von Atlantis, Rick Wakeman von Yes, Andy Powell von Wishbone Ash, Miles Davis und Achim Reichel zu sehen, was auch jeweils die jeweiligen Titelstories waren. Prä-Punk-Faktor: eine enthusiastische Besprechung von Iggys „Raw Power“ und ein Artikel über Link Wray. Hat jemand Informationen über weitere Ausgaben?“

Ein anonymer Leser dieses blogs wusste dann noch folgendes zu berichten:

„kluge und hische waren die eigentuemer vom flash-versand. detlef kinsler war doch gittarist in ’ner „hannover szene band“ (namevergessen!?)“

Und in der Tat: Die kleingedruckten Zeilen des Flash-Versandes sind mir noch gut in Erinnerung und ich denke mal, ich war damals ein guter Kunde *ggg*.

Und der Siegfried Kluge ist heute noch im gleichen Gewerbe tätig. Er betreibt den Versand rockinfo.de und ist scheinbar auch auch auf diversen Plattenbörsen anzutreffen,

Hier die Nr. 1 dieses Magazins, das vermutlich im November oder Dezember 1970 erschienen ist (das Jahr und diese beiden Monate ergeben sich, wenn man sich z.B. die Plattenbesprechungen bzw. die Konzert-Reviews anschaut: Spooky Tooth waren z.B. im Oktober 1970 in Hannover).

Bei dieser ersten Ausgabe war übrigens Eberhard Hische noch kein Herausgeber, er schrieb aber schon fließig für „Flash“. Und der Hische lebt scheinbar weiterhin in Celle und ist als Fotograf bei Konzerten ziemlich fleißig unterwegs … Schön, dass es diese beiden Urgesteine deutscher Rock-Zeitschriften noch gibt.

Das erste Heft enthielt folgende Themen: Duster Bennett – Blodwynn Pig – Groundhogs .- Captain Beeheart, sowie einen Nachruf auf Jimi Hendrix (mit entsprechendem Pathos: kein Wunder, was waren wir damals geschockt !), News, sowie Live- und Plattenbesprechungen. Und: dieses Heft war noch nicht im großen DIN A 3 Form, sondern (ich war beim scannen sehr dankbar dafür) hatte ein stinknormales DIN A 4 Format.

Das Heft ist also vor 45 Jahren erschienen … da kommt man schon ein wenig ins grübeln …

Und: weitere Hefte werden folgen.

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Ein echter Brüller: Die damalige Werbung !

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Bravo (Zeitschrift) – Juni 1965

BravoJuni1965A_01AIch war mal wieder im Keller …. und die regelmäßigen Leser dieses blogs wissen, dass ich dann immer ein paar alte Gazetten hervorzerre, um sie hier zu präsentieren.

Und tatsächlich habe ich im Keller noch ein paar alte „Bravo“ Hefte gefunden (viele sind es nicht, da ich nie ein passionierter Bravo–Leser war).

Und was bietet nun dieses Exemplar deutscher Jugendkultur der 60er Jahre:

Hier nun ein Bravo Heft vom Juni 1965 … als die Erwachsenenwelt noch empört den Atem anhielt, ob der zuckenden, langhaarigen Affen auf den Bühnen der Welt und auch im deutschen Fernsehen („Beat-Club“ das damalige Paradies auf Erden !).

  • Natürlich einen Beitrag über die Beatles
  • Einen Beitrag über Marie Versini (die damals in dem Karl May Film „Durchs wilde Kurdistan“ für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgtw
  • Die „neue“ Bravo Serie über den Schauspieler Robert Fuller
  • Und natürlich die damals aktuellen Charts (Bravo Musikbox)
  • Empfehungen für den „denkenden Schlagerfreund“
  • Diverse Anzeige
  • Den Dr. Sommer gab´s noch nicht, stattdessen ber#t ein Dr. Christoph Vollmer bei Liebesprobleme wie „Meine Verliebtheit wurde schwankend“, „Sie ist immer gleich beleidigt“ (tja, so sind sie halt …  *ggg*), oder „Unsere Liebe soll geheim bleiben“
  • Der damals wohl unverzichtbare „Bravo-Starschnitt“ (hier die Nr. 11 von Cliff Richards)
  • Einen Kurz-Roman über eine §ergreifende Liebe“
  • Das aktuelle TV-Programm (was war das übersichtlich … damals)

Ich wünsche viel Vergnügen bei dieser vergnüglichen Zeitreise ! Bedauerlicherweise sind be diesem Exempalt einige Seiten dadurch beschädigt, dass Fotos ausgeschnitten wurden (ich war das nicht !) …  Das Vergnügen wird dadurch allerdings nur unwesentlich getrübt ….

Und hier nun eine pralle Reihe von Vorschaubildern, bevor es dann zur Präsentation geht:

BravoJuni1965A_05AFullerArtikelBravoJuni1965A_08ABravoJuni1965A_11AMusikboxFotoAnzeigenBravoJuni1965A_20AWerbung01OttoWerbung02BravoJuni1965A_28ABravoJuni1965A_29ABravoJuni1965A_32ATraumBravoJuni1965A_38ABravoJuni1965A_42A

Das Fernsehprogramm, noch sehr überschaubar:

BravoJuni1965A_44A

BravoJuni1965A_47A

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Wie prophetisch:

Wie prophetisch ...

Ganz wichtig: Adrett und gepfelgt ...

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Impressum

Mehr „Bravo“:

MehrBravo

Sounds (Zeitschrift) – Mai 1971

TitelUnd wieder mal …  wurde ich im Keller fündig … und konnte so weitere alte „Sounds“ Hefte sichten.

Zur Erinnerung:

Sie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein.

Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein.  (Quelle: wikipedia) … und hier kann man weiterlesen.

Die wichtiges Thema in diesem Heft waren:

  • Miles Davis
  • Quatermass
  • Mountain (hier bedarf es der dringenden Anmerkung, dass diese Gruppe zu meinen Top-Favoriten gehört … bis zum heutigen Tag !)
  • Tangerine Dream
  • Pink Floyd
  • Muddy Waters
  • Sea Train
  • + die üblichen Rubriken (Nachrichten aus der Welt der Rockmusik, Live -und LP Reviews, Leserbriefe …)

Und dieses Heft ist für mich ein besonderer Leckerbissen, denn hier interessieren mich nun wirklich alle Artikel !

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Mehr Sounds:

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Musik Joker (Zeitschrift) – Nr.26 (Dezember 1976)

MusikJokerNovember1976_01ADass ich Produkte aus dem Hause „Springer“ kaufte, kam wahrlich nicht oft in meinem Leben vor … aber ich gestehe freimütig/reumütig, dass ich bei der Zeitschrift „Musik Joker“ damals eine Ausnahme gemacht habe (Musikversessen wie ich damals und noch heute bin),

Jedenfalls versuchte sich der Springer Verlag auch am Thema „Musikzeitschrift“ und publizierte ab 1976 diesen „Musik Joker“. Meine erste Ausgabe war wohl dieses Exemplar, denn ich erhielt es als „unverkäufliches Werbeexemplar“ … und, wie der geneigte Leser es sich denken kann, weitere Exemplare erwarb ich dann am Kiosk gegen Bargeld (*seufz*).

Und so schlecht war dieses Magazin gar nicht, zumindest versuchte man, eine breite Palette musikalischer Gattungen abzubilden, wenngleich natürlich der mainstream im Mittelpunkt stand.

Aber immerhin findet man z.B. in diese Ausgabe auch einen Beitrag über den Jazzer Gerry Mulligan …

Voll des Lobes für diese Zeitschrift ist Frau Hildegard Salewski:

„Eine wirklich sehr gutgemachte Popzeitschrift war „Musik Joker“, die ab Anfang 1976 erschien. Ein Blick auf den Verlag ließ zunächst Schlimmes vermuten, denn von einer Zeitschrift aus dem Axel Springer-Verlag erwartet man nicht unbedingt seriöse Berichterstattung. Doch der „Musik Joker“ lehrte einen eines besseren. Anfangs war die Zeitschrift aufgemacht wie die „Bild am Sonntag“. Der „Musik Joker“ unter der Leitung von Chefredakteur Conny Schnur beschränkte sich auf das Wesentliche, auf das Musikgeschehen in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Blick hinüber nach England und den Vereinigten Staaten. Hier wurden äußerst sachlich dem Leser jene Stars und Musiker nähergebracht, die in „Bravo“ und Co. keine Beachtung fanden. So war der „Musik Joker“ die erste Popzeitung in Deutschland, die 1976 in einer ihrer ersten Ausgaben Bob Marley einem größeren Publikum vorstellte. Somit war der „Musik Joker“ die ideale Popzeitung für die Jugendlichen, die für die „Bravo“ langsam zu alt wurden und nach mehr Tiefgang in den Reportagen gierten. Allerdings schaffte der „Musik Joker“ nicht den Sprung in die 1980er Jahre. Aufgrund sinkender Auflagen verschwand dieses wirklich gute Magazin Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre sang- und klanglos vom Markt.“

 

Weitere "Musik Joker" Ausgaben

 

Aber die Wirklichkeit dieser Zeitschrift war ne andere, wie man auf der website lobster53.blogspot.de lesen kann:

Winfrid Trenkler, der neben seiner Tätigkeit als Moderator beim WDR auch Artikel oder Plattenrezensionen für weitere Printmedien tätig war, skizziert die tatsächliche Situation in dem Musikmaganzin “ Musik Joker “ so:
“ Als der Musik Joker vom Springer-Verlag gegründet wurde, sollte der eigentlich der deutsche Melody Maker werden. Das Blatt hätte es auch werden können, wenn nicht der Verlagskaufmann dauernd reingeredet hätte. Da hast du heute die Titelgeschichte über Mick Jagger geschrieben und nächste Woche haut dir der Kerl die Scheidungsgeschichte von Gitte ins Blatt. Oder folgendes: Genesis sind auf Tournee und ich sage: Genesis muß auf den Titel. Nein, Demis Roussos wurde draufgemacht. Obwohl der damals schon passe´war. So geht das nicht, damit verprellt man die Leserschaft. Ich habe gekämpft und gekämpft. Nichts zu machen. “

Wie auch immer: auch diese Zeitschrift ist ein Stück Zeitgeschichte und deshalb ist sie in diesem blog mehr als gut aufgehoben.

In dieser Ausgabe sind u.a. folgende Aritkel zu lesen:

  • Musik und Sex – Strptease nach Noten
  • Österreich feier den Ostfriesen – Otto: ich bin ein Wiener
  • 15 Jahre Beach Boys – Brian Wilson: Ich wollte nicht länger ein Versager sein

und vieles mehr …

Und wie gewohnt, ein paar visuelle Eindrücke von dieser Ausgabe, bevor es dann zur Präsentation geht.

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