Musiker (Zeitschrift) – November 1977

MusikerNovember1977_01ANoch so ne deutsche Zeitschrift zum Thema Rockmusik …

Das Magazin nannte sich im Untertitel „Zeitschrift für die Musikscene“ Herausgeber war die „Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der deutschen Musikscene e.V.“ mit Sitz in Aachen.

Das Magazin wurde vermutlich 1976 gegründet und in meinem Keller lagern noch etliche weitere Exepmplare … wann diese Zeitschrift eingestellt wurde, entzieht sich momentan meiner Kenntnis.

Auch über den Herausgeber und vermutlichen Rädelsführer dieses ambitionierten Projektes, Uli Wiehagen (er fungierte als Verlagsleiter) ist wenig im Internet zu erfahren … allerdings habe ich da ne Ahnung, wo er mittlerweile steckt: das will ich aber noch per e-mail Kontakt klären.

Auf jeden Fall hat er Mitte der 80er Jahre dann noch die „Musiker Music News“ im Zeitungsformat veröffentlicht (auch davon lagern in meinem Keller diverse, verstaubte Exemplare).

Dieses Heft (32 Seiten) enthält Teil 1 der „Rockpalast-Story“, eine ausführliche Würdigung der Puhdys, man berichtet, getreu dem Anspruch des Magazin über „Die deutsche Scene“ und dann gibt es natürlich jede Menge Rubriken, die sich an aktive Musiker wandten … wie die Rubrik „Ratgeber Technik“. Und natürlich werden deutsche Rockbands vorgestellt, Plattenkritiken gibt es auch … und, und, und … bei so einer Zeitschrift freut sich die Entdeckernatur …

Und ich habe auf meiner Festplatte 2 weitere Ausgaben des „Musiker“ entdeckt und mich daran erinnert, dass ich über diese Zeitschrift bereits in meinem seit geraumer Zeit gelöschten blog „Aus deutschen Landen“ berichtet habe … von daher werde ich demnächst diese beiden Ausgaben hier auch mal flugs präsentieren … eingescannt sind sie ja schon.

Und hier ein paar Eindrücke aus dem Magazin, bevor´s dann zur Präsentation geht:

MusikerNovember1977_04A

MusikerNovember1977_07A
MusikerNovember1977_13A
MusikerNovember1977_08A

MusikerNovember1977_11A
MusikerNovember1977_18A
MusikerNovember1977_23A
MusikerNovember1977_27A
MusikerNovember1977_29A
MusikerNovember1977_02A
MusikerNovember1977_32A
*
**

Aktuelle Musiker – Zeitung – Nr. 11 – November (1980)

Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_01AVielleicht lag es ja an dem sperrigen Titel „Aktuelle Musiker – Zeitung“, dass dieses engagierte Magazin nicht sonderlich erfolgreich war (so jedenfalls mal meine Vermutung). Vielleicht lag es aber auch daran, dass das „Fachblatt“ einfach alle Zeitschriften ähnlicher Machart in die Tasche steckte.

Gegründet wurde dieses Magazin von Karl Heinz Schroth im November 1979. Dieser hatte wohl bald die Lust daran verloren und so übernahm ein Hans Thoma im fränkischen Schwabach das Heft. Hand Thoma war ein Dipl-Ing (FH) und von daher lag es wohl nahe, dass er mit großer Begeisterung Testberichte zu all nur denkbare technischen Gerätschaften für die Musikerzeugung verfasst. In diesem Heft (60 Seiten) ist dann auch ein Ausblick auf die „Digitale Audiotechnik“ („Die Technik von morgen“ zu finden. Herausgeber war dann (vermutlich seine Frau) Gertraud Thoma und für den Bereich Gitarren war dann auch noch einer Werner Thoma zuständig.

Und natürlich kommt die Musik auch nicht zu kurz und auch wenn die Allman Brothers das Cover zieren, es wird schon auch viel über deutsche Musik berichtet.

Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_03AGelegentlich erinnert das Design des Heftes an eine Schülerzeitung, aber da sollte mich halt darüber im klaren sein, dass die Erstellung solcher Hefte ziemlich zeitraubend war und nur möglich war, wenn man das entsprechende Maß an Leidenschaft und Begeisterung für Musik hat.

Wie lange es dieses Magazin gab, vermag ich im Augenblick nicht zu sagen (ein paar weitere Exemplare liegen bei mir noch im Keller) und was aus Franz Thoma wurde, weiß ich auch nicht so genau.

Aber der vorhin erwähnte Werner Thoma ist heute noch musikalisch aktiv (er betreit mit diversen weiteren „Thomas“ eine Musikschule und auf youtube findet man ein paar wirkliche ansprechende Beiträge.

Und mit dem Duo „Windsheimer Schulmassder“ (die sich neuerdings „Minnestrello“ nennen) zelebriert er auf eine ganz angenehme Weise (südländische) Musik aus dem Mittelalter.

Aber hier drehen wir jetzt mal die Uhr zurück … in das Jahr 1980 …. wie gewohnt ein paar Vorschaubilder und dann geht´s ab zur Präsentation:

Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_02A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_09A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_15A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_16A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_23A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_30A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_35A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_38A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_47A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_59A
Aktuelle-Musiker-ZeitungNovember1980_60A

*
**

Sounds (Zeitschrift) – März 1971

TitelUnd wieder mal …  wurde ich im Keller fündig … und konnte so weitere alte „Sounds“ Hefte sichten.

Zur Erinnerung:

Sie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein.

Beispiel30.jpg

Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein.  (Quelle: wikipedia) … und hier kann man weiterlesen.

Die wichtiges Thema in diesem Heft waren:

  • Quicksilver Messenger Service
  • Grand Funk Railroad („DasModell einer kapitalistischen Popgruppe“)
  • Quintessence
  • Ike & Tina Turner
  • Pink Fairies
  • Duster Bennet
  • Orentte Coleman
  • Sexuelle Kontakt im nachindustriellen Zeitalter Rolf Schwendter)
  • sowie diverse Rubriken (News, Plattenbesprechungen, Leserbriefe)

Keine Frage: auch dieses Heft ist ein wunderbarer Nostalgie-Trip in jene Jahren, die zumindest mich entscheidend prägten und das nicht nur musikalisch.

Beispiel01.jpg

Beispiel02.jpg

Beispiel03

Beispiel04.jpg

Beispiel05.jpg

Die deutsche Band „Sameti“ …kennt auch keiner mehr

Beispiel07.jpg

Hier geht´s um Quicksilver Messenger Service mit John Cippolina !

Beispiel08.jpg

Beispiel09.jpg

Pete Frame war übrigens der mit den irren Family Trees“

Beispiel10.jpg

Beispiel11.jpg

Beispiel12.jpg

Beispiel13

Beispiel14

Underground-Pornographie ?

Beispiel15.jpg

Beispiel16.jpg

Beispiel17

Beispiel18.jpg

Die Bestandsaufnahme, natürlich marxistisch geprägt

Beispiel19.jpg

Aha …

Beispiel20

Beispiel21.jpg

Beispiel22.jpg

Beispiel23

Was hab´ ich mir damals an den Schaufenstern des „Musik-Markt“ die Nase platt gedrückt … all die herrlichen Gitarren und Bässe

Beispiel24

Bei den Leserbriefen beschwert sich ein gewisser Rolf-Ulrich Kaiser

Beispiel26

 

Beispiel25.jpg

Der beschwert sich auch

Beispiel27.jpg

Beispiel28

*
**

Beispiel29

Die Rückseite des Heftes

Mehr Sounds:

Beispiel31.jpg

 

 

Starclub News Nr. 6 (Juni 1965)

TitelHöchste Zeit den Star Club News wieder mal ein wenig Platz einzuräumen … zumal ich in den letzten Wochen diverse Leserbriefe erhalten haben, die mich daran erinnern wollten, dass ich endlich mit dieser kleinen Zeitschriften weiter machen soll.

Der Star-Club war ein Musikclub im Hamburger Stadtteil St. Pauli, der am 13. April 1962 eröffnet und am 31. Dezember 1969 geschlossen wurde. Die Adresse war Große Freiheit 39. Bekannt wurde der Club vor allem durch die Auftritte der Beatles, aber auch anderer bekannter Künstler.

Vor der Gründung des Star-Clubs befand sich an dieser Adresse das von Manfred Weissleder betriebene Stern-Kino. Auf Vorschlag des Musikpromoters Horst Fascher wurde dieses zu einem Musikclub umgestaltet. Die Räume des Kinos einschließlich Eingang und Balkon wurden nur wenig umgebaut. Das Gebäude stand direkt neben dem Grundstück der barocken St.-Josephs-Kirche. Betrieben wurde der Star-Club vom Gründer Manfred Weissleder; Geschäftsführer war Hans Bunkenburg, danach Horst Fascher nach seiner Kellner-Tätigkeit. In den sieben Jahren seines Bestehens gastierten viele bekannte Größen der Rockmusik im Star-Club. Danach zog das Erotik-Nachtlokal Salambo ein. Das Gebäude, das nach einem Brand 1983 brachlag, wurde schließlich 1987 abgerissen …

Mehr Infos hier

Und hier nun die fünfte Ausgabe und die Star-Club News haben sich mittlerweile etabliert (bundesweit). Dies zeigt nicht die gestiegene Seitenzahl (20 Seiten), sondern auch die zunehmenden Anzeigen (heute willkommener Anlass zur Heiterkeit)

Neben diverse Nachrichten und Infos aus der Beat-Szene gibt es u.a. dann noch Berichte über

  • die Rattles (und deren ersten und letzten Kinofilm)
  • Eine kritische Analyse über Hitparaden
  • kritische Anmerkungen zum Image der langhaarigen Jugend
  • ein Bericht über Jean Marais und Sylvie Vartan

Beispiel01

Beispiel02.jpg

Beispiel03.jpg

Beispiel04.jpg

Beispiel05.jpg

Beispiel06

Beispiel07.jpg

Beispiel08

Beispiel09

Beispiel10

Beispiel11.jpg

 

Beispiel12.jpg

Beispiel13.jpg

Der Star-Club nimmt Fahrt auf … Die Rattles und die Liverbirds touren unter dem Star Club Logo

Beispiel14.jpg

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

*
**

Beispiel19

Die Rückseite des Heftes

Mehr Starclub News:

Mehr

Blues Forum – Blues Forum Nr. 5 (1. Quartal) (1982)

TiteVon einem Thomas Gutberlet wurde das mehr als kenntnisreiche deutsche Blues-Magazin „Blues Forum“ veröffentlicht. Die erste Ausgabe erschien im November 1980.

Und einige Exemplare davon liegen in meinem Keller-Archiv und nun möchte ich einfach mal die Ausgabe Nr. 5 hier präsentieren. Sie erschien im 1. Quartal 1982 (vermutlich im März) und bot Beiträge über

  • Lonnie Brooks
  • Furry Lewis
  • Gene Barge und
  • Lightnin´ Hopkins

an. Dazu die üblichen Rubriken, wie sie halt in den meisten Musik-Zeitschriften angeboten wurden und werden: Konzertbesprechungen, Platten-Tipps, diverse Kleinigkeiten wie Kleinanzeigen) und natürlich auch eine Tournee-Übersicht von Bluesmusikern, die damals in Deutschland gastierten.

Das Blues Forum wurde von Enthusiasten für Enthusiasten gemacht und man kann nur staunen mit welcher Akribie und Detailwissen der Leser informiert wird. Wesentlichen Anteil daran hatte natürlich auch der Autor Norbert Hess, ein Schwergewicht unter den Blues-Journalisten, der auch als bekannte Fotograf von Bluesmusikern unterwegs war.

Und natürlich interessierte mich auch, wer eigentlich dieser Thomas Gutberlet ist, der mit soviel Liebe zum Blues ein großartiges Magazin geschaffen hat. Ein bisschen musste ich schon suchen, aber dann stieß ich zumindest auf eine sehr seriöse Quelle:

BioThomasGutberlet

Quelle: Ich hab den Blues schon etwas länger: Spuren einer Musik in Deutschland von Michael Rauhut, Reinhard Lorenz (2008)

Wenn mich meine Recherchen nicht trügen, trug die oben erwähnte Dissertation den Titel „Strukturuntersuchungen von isolierten Lipoteichonsäuren und Lipoteichonsäure-Lipid Mischsystemen“ (aha !)

So ganz genau konnte ich nicht herausfinden, was Thomas Gutberlet heute so treibt, eventuell ist er noch für die Zeitschrift „Blues News“ aktiv … Schade, dass nicht mehr zu erfahren war, denn sein Beitrag zum Blues in Deutschland war ganz sicher ein entscheidender.

Witzig: in dem Heft gibt von dem bereits erwähnten Norbert Hess den Beitrag „Weihnachtsblues“ (warum dieser Beitrag aber in einer Frühjahrsausgabe erschien, bleibt mir ein Rätsel). Hier hätte ich nun wirklich etliche Anregungen für meine „Christmas 2019“ Kollektion in einem andren blog …

Und bedauerlicherweise wurde dann das Heft im März 1987 eingestellt: Aber immerhin: 7 Jahre lang gab es für uns Blues-Entusiasten profunde Information. Dafür mal ein ganz herzliches dankeschön meinerseits !

Aber nun ein paar Vorschau-Bilder und dann – wie gewohnt – geht´s ab zur Präsentation:

Beispiel01Beispiel02
Beispiel03
Beispiel04
Beispiel05
Beispiel06
Beispiel07
Beispiel08
Beispiel09

Ich habe der Präsentation dann noch eine kleine Übersicht über alle erschienen Heft des Blues Forums beigelegt (Zusammenstellung: Stefan Wirz).

 

*
**

Michael Rauhut.jpg

Quelle: Michael Rauhut: Der schöne Schein des Echten. Zum kulturellen Gebrauch des Blues in Deutschland von 1945 bis 1990. In: Deutschland Archiv 1/2008, S. 29-39

Record Collector´s Magazin – Record Collector´s Magazin Nr. 1 (1982)

TitelWann sich in Deutschland die Plattensammler-Szene so richtig etabliert hat, kann ich gar nicht so genau datieren. Mitte bis Ende der 70er starteten die ersten speziellen Sammler-Zeitschriften, von denen heute wohl nur noch der „Oldie Markt“ (dieses Magazin hieß damals aber – so glaube ich – noch anders) aktiv ist.

Als „Konkurrenzprodukt“ erschien dann im Mai 1982 erstmalig das „Record Collector´s Magazin“. Und hier mal gleich die Nr. 1 dieses Magazins.

Dabei verfolgte man eine ähnliche Strategie wie der „Oldie Markt“: Man bot den Sammlern die Möglichkeit, z.B. im Rahmen einer Auktion rare Teile zu veräußern (so war z.B. für eine Witthüser & Westrup Live-LP das Mindesgebot 100 DM !), aber auch eine Festpreis-Rubrik gab es.

Zudem bemühte man sich auch um einen „umfangreichen redaktionellen Teil“ mit diversen Informationen für den begierigen Sammler.

In dieser Erstausgabe kann man sich so z.B. Lou Reed´s damals neue Scheibe „Blue Mask“ informieren, einen Beitrag über Rockabilly gibt es auch. Plattenbesprechung und „News“ gehörten natürlich auch dazu.

Am interssantes wohl das Interview mit Hannes Wader anlässlich seines neuen Live-Albums.

Der Herausgeber des Magazins, ein Manfred Schmidt aus Frankfurt räumt in seinem Vorwort gleich ein, dass es in „Form und Inhalt noch Mängel“ gibt; aber das war Sammlerfreaks wie ich einer war (und wohl noch bin) ziemlich gleichgültig. Begierig saugten wir alle nur erhältlichen Informationen auf, denn damals war es noch arg schwierig, umfassende Informationen über Musiker, Musikstile, Discographien etc. zu erhalten.

Über dieses Magazin findet sich eigentlich gar nichts im Internet und nun nach einem „Manfred Schmidt“ zu googlen, macht auch keinen rechten Sinn.

In meinem Keller-Archiv habe ich auch noch die 2. Ausgabe, ich vermute mal, sehr lange existierte diese Sammler-Zeitschrift nicht. Und natürlich würde ich mal wieder gerne wissen, was aus all diesen Enthusiasten geworden ist … im Laufe der Jahre.

Hier ein paar Beispiele aus dem Heft (40 Seiten)

Beispiel01
Beispiel02
Beispiel03
Beispiel04
Beispiel05
Beispiel06
Beispiel07
Beispiel08
Beispiel09
Beispiel10

 

Und hier geht´s zur Präsentation:

*
**

Bravo (Zeitschrift) – Nr. 40 (1970)

TitelWie es dazu kam, dass ich diese Bravo-Ausgabe aus dem Jahr 1970 in meinem Keller – Fundus hatte … ich weiß es nicht mehr …

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mir diese Ausgabe damals gekauft habe … stand mein Sinn damals doch nach ganz anderen Musikgazetten …

Oder war ich tatsächlich an dem Artikel über Brian Jones interessiert ? Oder gar doch an all den Fragen rund um das Thema Sexualität ? Um Gottes Willen !

Und auch dieses Exemplar steht für jene bunte Bravo-Welt, die zwar einerseits damals sehr erfolgreich war, andererseits aber auch exemplarisch für jenen Illussionsjournalismus seht, der durchaus tragische Folgen haben konnte … jedenfalls dann, wenn man den bunten Versprechungen des Magazins Glauben schenkte.

Und von solchen Versprechungen: Das Heft strotzt nur davon … mir tun alle nur leid, die daran geglaubt haben …

Gelegentlich neige ich zum Gedanken, man müsste die Macher dieses Blattes eigentlich strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen …

Beispiel01.jpg

Beispiel02.jpg

Beispiel03.jpg

Beispiel04.jpg

Beispiel05.jpg

Beispiel06.jpg

Beispiel07.jpg

Beispiel08.jpg

Beispiel09

Beispiel10.jpg

Beispiel11

Beispiel12

Wurde mit dieser Abbildung  gar latent homoerotische Phantasien befeuert ?

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel15.jpg

Beispiel16.jpg

Klar, der Günter Netzer … ,mit seinem Autofimmel …

Beispiel17.jpg

Die fand ich schon damals zum abgewöhnen …

Beispiel18

Beispiel19

Die Zielgruppe für Bravo war wohl schon vornehmlich weiblich …

Beispiel20

Beispiel21.jpg

Gib eine Beschriftung ein

Beispiel22

Die kennt man heute auch nicht mehr ….

Beispiel23.jpg

Legendär … der Dr. Sommer …

Beispiel24.jpg

Beispiel25.jpg

Beispiel26.jpg

Beispiel27.jpg

Beispiel28

Damals noch ziemlich überschaubar: Das Fernseh-Programm

Beispiel29

Eine solche Bier-Werbung … heute undenkbar, oder ?

Beispiel30

Was wurde wohl aus diesem „Bravo-Girl“ ?

Beispiel31

Beispiel32

Diese „Lümmel“ – Filme fand ich schon damals  ziemlich unerträglich … (mit von der Partie: Ilja Richter….)

Beispiel33.jpg

 

Beispiel35

Beispiel36

Beispiel37

Also wegen diesem Poster habe ich mir das Heft damals ganz sicher nicht gekauft …

*
**

Beispiel38

Die Rückseite des Heftes: Lex Barker war scheinbar noch immer angesagt