Karl May – Winnetou – Folge 4 – Old Shatterhand am Rand des Grabes (Hörspiel) (1965)

FrontCover1.jpgAlso … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die vierte Folge und nun beginnt die kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Apachen und den Bleichgesichtern.

Die „Kampfhandleungen“ entbehren nicht einer gewissen Kominik … aber wir schrieben damals halt das Jahr 1965 … na ja … damals hatte ich glühdende Bäckchen … *ggg* …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover.jpg

Titel:
01. Old Shatterhand am Rand des Grabes (Teil 1) 6.32
02. Old Shatterhand am Rand des Grabes (Teil 2) 5.52

LabelB1

*
**

Karl May – Winnetou – Folge 3 – Winnetou in Fesseln (Hörspiel) (1965)

FrontCover1Also … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die zweite Folge und hier prallen gans massiv die verschiedenen Welten aufeinander: Die Welt der „Rothäute“ und die der weißen Eindringle … die im Auftrag der Pacific Railroad das Land für den Bau einer Eisenbahn vermessen … aber auch die Welt des höflichen, zuuweilen in wenig naiven Old Shatterhad und die des rüppelhaften, unverschämten Trinkboldes Mr. Rattler, der kein Maß und Ziel kennt … mit tragischen Konsequenzen … z.B. dass Winnetou und  gefesselt auf ihren Tod warten … aber da ist ja noch Old Shatterhand … und sein gewiefter Freund Sam Hawkins …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1.jpg

Titel:
01. Winnetou in Fesseln (Teil 1) 6.03
02. Winnetou in Fesseln (Teil 2) 5.59

LabelB1.jpg

*
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Diese EP bekam ich zu meinem 10. Geburtstag und meine Mutter neigte immer wieder dazu, solche Geschenke mit ihrer Wdmung zu versehen:

Widmung

Karl May – Winnetou – Folge 2 – Fluch des Feuerwassers (Hörspiel) (1965)

FrontCover1Also … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Volker Brandt

Volker Brandt

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die zweite Folge und hier prallen gans massiv die verschiedenen Welten aufeinander: Die Welt der „Rothäute“ und die der weißen Eindringle … die im Auftrag der Pacific Railroad das Land für den Bau einer Eisenbahn vermessen … aber auch die Welt des höflichen, zuuweilen in wenig naiven Old Shatterhad und die des rüppelhaften, unverschämten Trinkboldes Mr. Rattler, der kein Maß und Ziel kenntg … mit tragischen Konsequenzen …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1.jpg

Titel:
01. Fluch des Feuerwassers (Teil 1) 7.03
02. Fluch des Feuerwassers (Teil 2) 5.20

LabelB1

 

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Karl May – Winnetou – Folge 1 – Das Greenhorn und der Grizzly (Hörspiel) (1965)

FrontCover1.jpgAlso … heute war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Joseph Offenbach

Joseph Offenbach

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bnei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. diese 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier die erste Folge … die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1

Titel:
01. Das Greenhorn und der Grizzly (Teil 1) 6.52
02. Das Greenhorn und der Grizzly (Teil 2) 6.23

LabelB1

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Christian Anders – Beat Gitarren Schule, Vol. 1 (1965)

FrontCover1Und jetzt steigen wir mal wieder ganz tief in den Keller der extremen Raritäten deutscher Musikgeschichte:

Es begab sich in jenen Tages des Jahres 1965, dass ein junger Mann namens Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo sich daran machte, seinen Altersgenossen das Gitarrenspiel beizubringen, damit man auch ordentlich eine „Beat-Gitarre“ spielen konnte.

Und so erschien dann im gleichem Jahr die „Beat Gitarren Schule“ auf dem Label „Joker Schallplatten“.

Und ein kleiner Rückblick auf die frühen Jahre des Herrn Schinzel-Tenicolo:

Christian Anders (* 15. Januar 1945 in Bruck an der Mur, Deutsches Reich, heute Österreich als Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo) ist ein österreichischer Schlagersänger, Musiker und Komponist. Er wirkt auch im Filmgeschäft und als Schriftsteller.

ChristianAnders1965Zum Kriegsende wanderten seine Eltern mit ihm nach Italien, der Heimat seines Vaters, aus. Die ersten neun Jahre seines Lebens verbrachte er auf der Mittelmeerinsel Sardinien, wo er in Cagliari eine italienische Klosterschule besuchte. Als er zehn Jahre war, zog seine Familie mit ihm nach Deutschland und lebte in einem Asylheim in Offenbach am Main. Anders schloss die mittlere Reife ab und begann eine Ausbildung zum Elektroinstallateur.

In seiner ersten Band Christian Anders and the Tonics spielte er Gitarre, sang in einem amerikanischen Klub und schloss sich einer Band an, mit der er umherreiste und sein erstes Geld verdiente. 1966 nahm er ein Tonband auf, schickte es an eine Plattenfirma und erhielt einen ersten Schallplattenvertrag. (Quelle: wikipedia)

Aber bevor er eben zu diesem ersten Schallplattenvertrag kam, hatte er bereits diese LP veröffentlicht:

Mit einer für sein Alter erstaunlichen Seriosität und Ernsthaftigkeit wird dem Hörer nun das kleine ABC des Gitarrenspiels erläutert. Das geht bei den Grundlagen los („Sie sehen hier eine sogenannte Halbresonanz Gitarre, die es Ihnen ermöglicht mit oder ohne Verstärkung zu spielen. Nachdem Sie sich die Erklärungen der Begriffe Hals, Kopf, Schallkörper, Schlagbrett, Bund, Tonabnehmer und Plektrum durchgelesen haben, wenden wir uns nun den 6 Saiten der Gitarre zu“)

Und so geht´s dann weiter. Heute klingt das ganze ziemlich schulmeisterlich („Ich hoffe Sie haben Ihre Lektion gelernt und können G7 und C-Dur einigermaßen greifen“), aber das erhöht den Amüsier-Faktor nur.

Und unweigerlich erinnert man sich an die ersten eigenen Gehversuche, so eine Beat-Gitarre zum klingen zu bringen. Verkrampfte Finger, hochroter Kopf und 07AVerzweiflung im Gesicht.

Immerhin kann man dann am Schluß der 40 Minuten die Begleitgitarre zu den Hits  „Green Green Grass Of Home“ (Tom Jones) und „Memphis Tennessee“ (Chuck Berry) spielen.

Und natürlich konnte sich dieses Projekt nur realisieren lassen, wenn der LP auch ein ausführliches Begleitheft beigelegt wurde, in dem man nicht nur die gesamten Texte nachlesen konnte, sondern auch viele Detailfotografieren das Lernen erleichtern sollten.

Von daher gesehen war das schon ein verdammt ambitioniertes Projekt, wenngleich es sicherlich kein sonderlich großer Erfolg war. Die LP wurde scheinbar von Framus Gitarrenbau unterstützt, denn Christian Anders spielt nicht nur auf einer Framus Gitarre, sondern es wurde der LP auch ein 6seitiger Framus-Katalog beigelegt.

Aber die Erfolge stellten sich für Christian Anders dann ja weniger Jahre später umso heftiger ein.

Und: wie sollte es anders sein, dass auch diese Rarität aus dem Fundes von Mr. Jancy stammen und ich mich mal wiederganz, ganz herzlich bei ihm für diese Leihgabe bedanken möchte !!! Einfach nur super !

BackCover1

Besetzung:
Christian Anders (guitar)
+
ein paar Studiomusiker zur Begleitung bei „Green Green Grass Of Home“ und „Memphis Tennessee“

 

Titel:

Seite 1:
01. Lektionen 01 – 04

Seite 2:
02. Lektionen 05 – 08

Und hier noch ein paar Beispiele aus dem Beiheft:

10A
21A
23ADie angekündigte „nächste Folge“ der Beat-Gitarren-Schule ist dann übrigens nie erschienen.

*
**

Übrigens, noch einfacher als der C-Dur Griff ist der E moll Griff zu spielen !

Peter Schwarz – Alte Bekannte im Zither-Klang (1965)

FrontCover1Da sage noch einer, die deutsche Zither-Szene sei Mitter der 60er Jahre nicht kreativ gewesen. Ein mir bisher nicht bekannter Zitherspieler namens Peter Schwarz lässt hier auf dieser Barcarola LP (im Vertrieb der Ariola-Eurodisc GmbH) „alte Bekannte im Zitherklang“ erklingen.

Ein bunter Strauß mehr oder weniger bekannter Melodien ist dann zu hören: das reicht von „Down By The Riverside“ über „Schöner Gigolo“ bis hin zu „Das machen nur die Beine von Dolores“ und all diese Melodien sind durchauch pfiffig arrangiert und gespielt.

Nicht ganz fair undokay ist es allerdings, wenn auf der Rückseite nur der Namen des Zitherspielers erwähnt wird. Denn: hier handelt es sich um ein astreines Gruppenprojekt und insbesondere ein zuweilen jazziges Akkordeon hat entscheidenden Anteil an den wirklich interessanten Interpretationen. Aber auch eine Orgel und sogar ein Vibraphone ergänzen den Sound … Von daher wäre es wiedermal schön gewesen, alle Musiker namentlich zu benennen.

Aber irgendwie hat man ja bei all diesen „Billigproduktionen“ den Eindruck, die Musiker spielen dabei die geringste Rolle … eine bodenlose Umkehrung der Tatsachen, die mich ein ums andere mal aufregt.

Über Peter Schwarz konnte ich nur wenige Informationen zusammentragen. Es scheint so, dass er im Dunstkreis des weitauas bekannteren Zitherspieler Alfons Bauer tätig war und auch eine Aufnahme mit Herman Prey und den Tölzer Sängerknaben und auch heute noch geistert ein „Peter Schwarz“ durch die Welt der Zithermusik (diverse Auftritte bei Alpenvereinen etc.) …

Und bei „Good Night Ladies“ kann man sich davon überzeugen, dass die Grundmelodie später für den Gassenhauer „Rucki Zucki“ entliehen wurde …

BackCover1

Besetzung:
Peter Schwarz (zither)
+
ein kleiner Haufen unbekannter Studiomusiker

Titel:
01. Ramona (Wayne/Gilbert/Rasch) 2.24
02. Down By The Riverside (Traditional) 2.24
03. Schöner Gigolo (Casucci/Brammer) 2.11
04. Tanze mit mir in den Morgen (Götz/Hertha) 3.03
05. Bye Bye Blues (Hamm/Bennett/Loun/Gray/Siegel) 2.45
06. Estrellita (Ponce/Petrak) 2.18
07. Wochenend und Sonnenschein (Ager/Vellen/Amberg) 2.57
08. Winke winke (Jary/Balz) 1.44
09. In einer Nacht im Mai (Kreuder/Schröder/Beckmann) 1.54
10. La Paloma (Yradier) 3-24
11. Kann denn Liebe Sünde sein (Brühne/Balz) 2.14
12. Das machen nur die Beine von Dolores (Jary/Balz) 2.11
13. Das alte Spinnrad (Hill/Baumann) 2.06
14. Du schwarzer Zigeuner (Vacek/Beda) 2.52
15. Good Night, Ladies (Traditional) 2.38

Label1

*
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James Last und seine Hammond-Bar-Combo – Hammond A Gogo (1965)

LPFrontCover1Und schon wieder so ein Frühwerk des Hans Last …

Diesmal präsentiert er uns Klänge von der Hammond-Orgel.

Und gelegentlich kann ich mich ja an James Lst Alben erfreuen, das ist hier allerdings nur bedingt möglich:

Denn hier versteht es der Jams Last nun wirklich nicht, den prachtvollen Sound der Hammond-Orgel zur Geltung zu bringen.

Da klingt alles nach Kirmes, Tingel Tangel und Hopsassa …

Wenn man allerdings – wie ich – mit Organisten wie Jon Lord, Keith Emerson, Eddie Hardin aufgewachsen ist, dann kann man hier nun wirklich nur müde lächeln.

Bestes Beispiel: Man höre sich Last´s Fassung von dem Bernstein Klassiker „America“ mal an und vergleiche diese dann mit Fassung von The Nice (mit Keith Emerson) … dann versteht man vielleicht, wieviele Welten dazwischen liegen …

Wobei dieses Medley (insbesondere das „If I Had A Hammer“) noch zu den kargen Höhenpunkten dieser LP zählt.

Und dass es sich hier um ein Frühwerk handeln muss, erkennt man auch daran, dass der Name James Last auf der Hülle eher unauffällig plaziert wurde … das sollte sich dann bald ändern … auch wenn dieses Album eher dürftig ist …

AlternateFront+BackCover

Alternatives FRont+Back Cover

Besetzung:
James Last und seine Hammond-Bar-Combo

LPBackCover1

Titel:

01. Medley 1 (2.14)
01.01. Hello, Dolly (Herman/Lilibert)
01.02. Milord (Bader/Monot)
01.03. C’est Magnifique (Porter)

02, Medley 2 (4.11)
02.01. In A Little Spanish Town (Wayne/Loose)
02.02. Benita (W. Last)
02.03. Wheels (Petty)

03. Medley 3 (2.56)
03.01. Sole, Sole, Sole (Casadei/Blecher)
03.02. Ich möcht‘ so gern mit dir nach Hause geh’n (Talor)
03.03. Goody-Goody (Holland/Mercer)

04. Medley 4 (2.39)
04.01. True Love (Porter)
04.02. Moon River (Mancini)

05. Medley 5 (3.28)
05.01. Letkiss (Menke/Lehtinen)
06.02. Norskejenka (H. Last)

06. Medley 6 (3.14)
06.01. America (Bernstein)
06.02. If I Had A Hammer (Hays/Seeger)
06.03. Lucky Lips (Leiber/Stoller)

07. Medley 7 (3.13)
07.01. Du, Du, Du (Olias/Rothenburg)
07.02. Blue Moon (Rodgers)
07.03. Makin‘ Whoopee (Donaldson)

08. Medley 8 (3.18)
08.01. Cavaquinho (Nazareth)
08.02. Cumana (Allen)
08.03. Sambarita (H. Last)

09. Medley 9 (4.48)
09.01. Melancholie (Fuchsberger)
09.03. La Mamma (Aznavour)

10. Medley 10 (2.36)
10.01. Red Roses For A Blue Lady (Brodsky/Tepper)
10.02. Bye, Bye Blackbird (Dixon/Hendersen)
10.03. Auf Wiederseh’n bei dir (H. Last)

LabelB1

*
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