Charles Aznavour – Ich frag´ mich warum + Du läßt Dich gehen (1962)

Am 19. September 2018 gab er sein letztes Konzerte in Osaka/Japan und nur wenige Tage danach ist nun gestorben, im Alter von 94 Jahren.

Und über den französischen Sänger Charles Aznavour (22. Mai 1924 – 1. Oktober 2018) könnte man ganz sicher ganze Romane schreiben:

Charles Aznavour ist ein armenisch-französischer Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler. Daneben ist er armenischer Botschafter in der Schweiz und bei den Vereinten Nationen in Genf.

Aznavour gehört seit weit über einem halben Jahrhundert zu den herausragenden Persönlichkeiten des französischen Chansons. Der Durchbruch gelang ihm 1946, als Édith Piaf auf ihn aufmerksam wurde und ihn auf eine Tournee durch Frankreich und die Vereinigten Staaten mitnahm. Aznavour hat über tausend Chansons geschrieben und sie in fünf Sprachen interpretiert (darunter auch Deutsch, in der Übertragung von Ernst Bader, Walter Brandin, Michael Kunze und Jacky Dreksler). Die deutsch gesungene CD „Das Beste auf Deutsch“ erschien 2004 beim Label EMI. Im Laufe der Jahre sind über hundert Schallplatten entstanden. Er gilt als der international bekannteste französische Sänger.

Die Texte seiner Lieder behandeln oft die Liebe. Einige seiner bekanntesten Chansons sind La Bohème, La Mamma, Que c’est triste Venise, She, Mourir d’aimer, Paris au mois d’août, Je m’voyais déjà, Les Comédiens, Tu t’laisses aller, Emmenez-moi, Comme ils disent, Pour faire une jam.

Als Schauspieler wirkte Aznavour in über 70 Filmen mit, unter anderem 1979 in der Oscar-prämierten Verfilmung Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff und 2002 in Atom Egoyans Reflexion über Künstler, Erinnerung und die armenische Geschichte Ararat. 2006 war er in seiner bislang letzten Rolle zu sehen: The Colonel. In einem Interview mit der FAZ gab er 2008 an, dass er keine weiteren Filme mehr drehen möchte.

Charles Aznavour, 1962

Charles Aznavour, 1962

Am 20. Februar 2006 endete Aznavours internationale Abschiedstournee in Essen; das dortige Konzert galt als sein letztes öffentliches Konzert. Aznavour hatte schon mehrfach Abschiedskonzerte gegeben; auch das in Essen blieb nicht sein letztes. Im September 2006 startete er eine Nordamerika-Tournee; im November 2007 trat er im Pariser Palais des Congrès auf. Im Frühjahr 2008 gab er in Montréal (Kanada) ein weiteres Konzert. Auf der Bühne konnte er bis zuletzt mit körperlicher Fitness und grandioser Stimme vor stets ausverkauften Häusern überzeugen, wobei er ohne Teleprompter oder andere Hilfsmittel auftritt und häufig in mehreren Sprachen singt. 2009 arbeitete er mit dem Arrangeur John Clayton zusammen, der seine Chansons neu arrangierte und zusammen mit Aznavour und seiner Clayton/Hamilton-Big Band neu aufnahm.

Am 30. September 2006 trat Aznavour vor 50.000 Zuschauern auf dem Platz der Republik in der armenischen Hauptstadt Jerewan auf und wandte sich auch auf Armenisch an sein Publikum. Anlass war der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten (1995-2007 Jacques Chirac) in der Republik Armenien. Aznavour zählt zu den prominentesten Armeniern weltweit und hat sich vor allem seit dem verheerenden Erdbeben dort 1988 immer wieder für das Land eingesetzt. Im Dezember 2008 wurde Aznavour, der auch Vertreter Armeniens bei der UNICEF ist, die armenische Staatsbürgerschaft verliehen.

Charles Aznavour, 1961

Charles Aznavour, 1961

Seit Juni 2009 ist Aznavour in Genf armenischer Botschafter in der Schweiz. Zudem vertritt er sein Land an der Genfer Niederlassung der Vereinten Nationen.

Am 7. Oktober 2011 wurde in Jerewan in seiner Gegenwart sowie der des französischen und des armenischen Präsidenten ein nach ihm benanntes Kulturzentrum eröffnet.

Am 22. Mai 2014, seinem 90. Geburtstag, gab Charles Aznavour im Rahmen seiner aktuellen Tournee nach mehr als einem Jahrzehnt erstmals wieder ein Konzert in Deutschland.

Aznavour war mehrere Male verheiratet: 1946 ehelichte er Micheline Rugel, ein Jahr später wurde Tochter Séda geboren, die ihm als Sängerin ins Showgeschäft folgte. 1952 kam Sohn Charles auf die Welt. 1955 heiratete Aznavour Evelyne Plessis, die Ehe hielt bis 1960. Aus dieser Verbindung ging Sohn Patrick (* 1956) hervor. Am 11. Januar 1967 nahm Aznavour die Schwedin Ulla Ingegerd Thorssell zur Frau. Am 12. Januar 1968 wurden sie vom armenischen Erzbischof in Paris kirchlich getraut. Mit ihr hat der Künstler drei weitere Kinder: Katia (* 1969), Mischa Lev (* 1971) und Nicolas (* 1977) (Quelle: wikipedia)

Und über den französischen Sänger Charles Aznavour lässt sich auch berichten, dass er eine Vielzahl deutschsprachiger Lieder aufgenommen hat.

Wegen der Jukebox-Szene, die, je nach Lesart, inmitten einer turbulenten Liebesbeziehung fast einer Beleidigung des Regisseurs für die Karina – seinen Star und seine spätere Ehefrau – gleichkommt. Sie sitzt mit Belmondo in einem Café, er wirft auf ihren Wunsch eine Münze in die Jukebox und spielt Charles Aznavour: Tu t’laisses aller

Plakatwerbung für Eine Frau ist eine Frau 1964 in Essen

Plakatwerbung für „Eine Frau ist eine Frau“ 1964 in Essen

(davon gab es auch eine deutsche Version unter dem Titel “Du lässt Dich gehen”). Darin beschimpft Aznavour seine Frau als biestig, dick, unattraktiv, desinteressiert und langweilig. Godard lässt das ganze Lied ausspielen (drei Minuten und vierzig Sekunden) und schneidet dazu immer wieder auf Karina, die ein Foto ansieht, auf dem ihr Mann mit einer anderen Frau zu sehen ist. Selten war eine Musikuntermalung ein so direkter Ausdruck des Seelenlebens. (Quelle: keinblutrot.wordpress.com)Hier ein Beispiel aus den frühen 60er Jahren. Diese Single basierte auf den Film „Une Femme est une“ (Ein Frau ist eine Frau) von Jean-Luc Godard) und in diesem Film hat der Titelsong dieser Single eine zentrale Bedeutung:

Vermutlich wäre heute ein solcher Text kaum mehr zu vermitteln. Auch für meine Ohren ist er grenzwertig, denn die Frage, warum eine Frau „sich so gehn lässt“ wird in diesem Text nicht beantwortet … sowas ist ja kein Zufall (in der Regel)

Da gefällt mir die B-Seite doch deutlich besser, und wenn man dann Textzeilen wie

Ich frag mich warum, warum,
immer wieder
der Krieg, und der Friede zerbricht

hört … kommt man ins grübeln angesichts der gegenwärtigen Irrsinns auf unserem Planeten (ich kann es nicht anders bezeichnen).

Also: freuen wir uns über eine famose B-Seite und auf weitere Werke von Charles Aznavour in deutsch !

Jean Luc Godard + Anna Karina bei einer Pressekonferenz, 1965

Jean Luc Godard + Anna Karina bei einer Pressekonferenz, 1962

Besetzung:
Charles Aznavour (vocals)
+
ein unbekanntes Orchester

BackCover1Titel:
01. Du läßt dich gehn (Aznanour/Bader) 3.38
02. Ich frag´ mich warum (Aznavour/Dimey/Bader) 2.35

LabelB1

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Und hier die weibliche Antwort auf dieses Lied:

FrontCover

Die Gassenhauer – In Honolulu + Augestoßen (1962)

FrontCover1Eine ziemlich rätselhafte Platte aus meinem Fundus alter deutscher Singles: „Die Gassenhauer“ ! ?

Tja, meine bisherigen Recherchen im Internet haben nicht wirklich viel erbracht. Klar ist, dass der Titel „In Honolulu“ damals auch von z.B. die Hansen-Boys, Die fröhlichen Knobelbecher, Die (drei) Musketiere und Die Bänkelsänger interpretiert wurden. Interessant dabei ist, dass diese Komposition scheinbar auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken kann:

„1917 schrieben die Brüder Burt und Frank Leighton, vermutlich von einer hawaiianischen Folklore-Melodie beeinflußt, den Titel „Faraway In Honolulu, They’ve Got The Tango Craze“. 43 Jahre später griff man in deutschen Landen diese Melodie auf, versah sie mit einem deutschen Text und nannte sie kurz „In Honolulu“. Von den Leighton-Brüdern war natürlich nichts mehr zu lesen. Am neutralsten war noch CARINA die Landserweise, ohne Angabe von neuen Autoren, unter den Titel schrieb. Alles in allen, es handelt sich um eine Cover-Version. “ (Gerd Miller vom rührigen Rock N Roll Schallplattenforum).

„In Honololulu“ da möchte man wohl deshalb sein, weil dort die Mädchen tanzen, „ohne Hemd und Höschen“ (aber mit einem Feigenblatt) … nun ja …

Nun bei dieser Version wird ein Larson als Komponist ausgegeben und der fungiert zusammen mit einem Westermeier auch als Komponist der B-Seite mit dem nettenTitel: „Ausgetoßen“ (eine sentimentale Ballade über ein „leichtes Mädchen“ aus Hamburg.

Interessant ist dann noch, wie das Billig-Label „Golden 12“  (ein Sub-Label von RCA Records; gegründet von Bernhard Mikulski) für sich Werbung machte und zwar auf der Rückseite:

Werbung

Bei dieser Single scheint es sich übrigens um die debüt-Single für dieses Label zu handeln (glaubt man den Golden 12 Disographie, die ich so gefunden habe). Irgendwie habe ich so meine Zweifel, ob das Label diesen Anspruch in den Jahren seines Bestehens wirklich durchgehalten hat.

Wie auch immer: eine nette, kleine Ergänzung aus der Welt des deutschen Schlagers mit all seinen Torheiten jener Jahre …
BackCover1

Besetzung:
Leider unbekannt

 

Titel:
01. In Honolulu (Larson) 2.17
02. Ausgetoßen (Larson/Westermeier) 2.19

LabelA1

 

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Verschiedene Interpreten – Jazz Workshop Concert – Ruhrfestspiele (1962)

DeutschesFrontCover1Und auch das gehört zur kulturellen Frühgeschichte der Bundesrepublik Deutschland:

Der NDR Jazzworkshop ist zunächst eine 1958 begründete Veranstaltungsform des Norddeutschen Rundfunks Hörfunk, später auch Fernsehen in Hamburg, bei der Jazzmusiker aus verschiedenen Bands und unterschiedlichen Szenen zusammenarbeiteten und nach mehrtägiger Probentätigkeit ihre Arbeitsergebnisse im Konzert vorstellten. Die gleichnamige Sendereihe des NDR blieb später für die Dokumentation von aufgezeichneten Jazzkonzerten bestehen.

Hans Gertberg entwickelte 1958 auf Anregung Rolf Liebermanns aus der seit 1952 bestehende Studio-Jazzkonzert-Reihe das Konzept des NDR Jazzworkshops. Die Rundfunkanstalt lud führende Jazzmusiker verschiedener Länder zu sich ein, gab ihnen für eine Woche Räumlichkeiten und die Aufgabe, gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten. So entstand ein Podium für die Jazzmusiker, „ihre Kunst frei von kommerziellem Druck zu entwickeln“.

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Hans Gertberg

In den resultierenden Konzerten, die dann in Radio- und später auch Fernsehsendungen übertragen wurden, hatte das Publikum Gelegenheit, „Jazz von internationalen Musikgrößen, die normalerweise niemals aufeinander getroffen wären“, zu erleben. Jährlich dreimal wurden zwischen zehn und 20 Musiker pro Jazzworkshop eingeladen. Seit 1961 fand mehrere Jahre lang jährlich ein NDR Jazzworkshop außerhalb des Sendegebietes statt – im Rahmen der Ruhrfestspiele. 1962 stellte sich in Recklinghausen eine internationale Bigband um Fatty George vor, für Gerstberg ein „kleiner Völkerbund im Zeichen des Jazz“. Wes Montgomery und Johnny Griffin tauschten sich im April 1965 mit Martial Solal, Hans Koller, Ronnie Scott und Ronnie Ross aus. Auch nach Kollers Ausscheiden als Leiter wurden neben ihm österreichische Musiker wie Fritz Pauer oder Erich Kleinschuster bei den internationalen Gipfeltreffen berücksichtigt.

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Auch um Friedrich Gulda herum fand ein NDR Jazzworkshop statt. Trotz Kalten Krieges gelang es Gerstberg, auch Jazzmusiker aus Osteuropa zu den NDR Jazzworkshops zu holen: Anfang 1967 traf die polnische Band von Andrzej Trzaskowski auf Amerikaner wie Nathan Davis und Dave Pike sowie Palle Mikkelborg, Albert Mangelsdorff und Ronnie Stephenson. Auch sonst war Raum für ungewöhnliche Konstellationen: 1970 erweiterte sich beispielsweise das Dave Pike Set (mit Volker Kriegel, Hans Rettenbacher und Peter Baumeister) für einen NDR Jazzworkshop um Sängerin Karin Krog.

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Unter Leitung von Redakteur Michael Naura veränderte sich ab 1971 die Ausrichtung des NDR Jazzworkshops, aber auch seine Frequenz. Immer häufiger wurden reguläre Bands zu Rundfunkkonzerten eingeladen. So trat am 14. Juni 1972 das Trio von Keith Jarrett mit Charlie Haden und Paul Motian (Hamburg ’72), am 17. Mai 1973 Soft Machine in der regulären Besetzung auf, nachdem am 26. Januar desselben Jahres Volker Kriegel die Songs seines Albums Missing Link mit verändertem Line-Up (u. a. Zbigniew Seifert, Stan Sulzmann, Peter Warren und Joe Nay) vorstellte. Im 100. NDR Jazzworkshop, der am 18. April 1974 in Hannover stattfand, traf Keith Jarrett auf Jan Garbarek, Jon Christensen und Palle Danielsson, sein späteres europäisches Quartett, nachdem Garbarek bereits im Winter Jarrett besucht und mit ihm Kompositionen festgelegt hatte.[2] Noch für den 105. Jazzworkshop im November 1974, der als Gemeinschaftsveranstaltung mit der Reihe „das neue werk“ durchgeführt werden konnte, wurden aber Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach beauftragt, Kompositionen für das Globe Unity Orchestra zu schreiben (Schlippenbach setzte auch den NDR Chor ein).

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Die Konzert- und Sendereihe galt als innovativ und trug entscheidend dazu bei, die neuen Entwicklungen im Jazz im Gebiet des Senders bekannt zu machen. Unter dem Titel „Notizen aus der Jazzwerkstatt“ wurde von Mitte 1961 an gelegentlich im Fernsehen über die Probenarbeit im NDR-Studio 10 berichtet; später wurden die Konzerte im NDR Fernsehen dokumentiert. Einige Konzerte wurden auch von Sendern in anderen europäischen Staaten übernommen: Zum Beispiel wurde der NDR Jazzworkshop vom 28. März 1969, bei dem Charles Tolliver, Herb Geller, Albert Mangelsdorff, Gilbert Dall’Anese, Wolfgang Schlüter und Ralf Hübner auf Juhani Aaltonen, Eero Koivistoinen, Eero Ojanen und Pekka Sarmanto trafen, auch vom finnischen Rundfunk übertragen; vier weitere Workshops entstanden in Kooperation mit dem tschechischen und polnischen Rundfunk. (Quelle: wikipedia)

Und 1962 traf man sich dann in illustrer Runde bei den sog. „Ruhrfestspielen“:

Die Ruhrfestspiele (Ruhrfestspiele Recklinghausen) sind das älteste und zugleich eines

BuchRuhrfestspiele1958

Ein Buch über die Ruhrfestspiele aus dem Jahr 1958

der größten und renommiertesten Theaterfestivals Europas. Das Festival ist ein kulturelles Ereignis des Ruhrgebietes, das seine Ursprünge in der Nachkriegszeit hat und seit 1965 im eigens dafür erbauten Ruhrfestspielhaus auf dem „grünen Hügel“ in Recklinghausen stattfindet.

Die Ruhrfestspiele werden jährlich von der Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH veranstaltet. Die Gesellschaft wird zu je 50 % von der Stadt Recklinghausen und dem Deutschen Gewerkschaftsbund getragen, die jährlich jeweils etwa 1,1 Millionen € beitragen. Die Ruhrfestspiele verfügen über kein festes Ensemble. Inszenierungen der Festspiele sind Koproduktionen mit bekannten europäischen Künstlern und Vorführungen von Gastgruppen. Erklärtes Ziel ist es, dadurch eine Zusammenführung verschiedener Kunstformen, Sprachen und Kulturen zu erreichen. Hauptspielort ist das Ruhrfestspielhaus.

Postkarte Ruhrfestspiele

Und dort, bei der Ruhrfestspielen trafen sich eben die Freigeister jener Jahre. Und Hans Gertberg erläutert in seinem informativen Hüllentext den Zusammenhang  zwischen dem NDR Jazz Workshop und den Ruhrfestspielen:

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Na also … dann ist das auch geklärt und wir hören die Elite des damaligen deutschen Jazz (ok, der Doldinger war noch nicht dabei …) in trauter Zweisamkeit mit internationalen Größen des Jazz …

Und due Aufnahmen sind über jeden Zweifel erhaben … wir hören Jazz vom Feinsten … und so wundert es auch nicht, dass dieses Album auch in england veröffentlicht wurde. Und ich weiss nicht warum … wir hören ziemlich zeitlose Musik !

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UK Ausgabe

Besetzung:
Fatty George (clarinet)
Friedrich Gulda (piano, saxophone)
Egil Johansen (percussion)
Robert Plitzer (tuba)
Georg Riedel (bass)
Rolf Schneebiegl (horn)
Toots Thielemans (guitar, harmonica)
+
saxophone:
Arne Domnérus – Herb Geller – Ronnie Ross – Hans Koller

trombone:
Erich Kleinschuster – Nat Peck – Willi Meerwald

trumpet:
Ack Van Rooyen – Bengt-Arne Wallin – Rob Pronk – Rolf Ericson – Ron Simmonds

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Tracklist:
01. Brassilia (Riedel) 2.41
02. Airegin (Rollins) 5.06
03. Training (Koller) 5.52
04. Good Morning Judge (Ross) 4.50
05. Free Way For Horns (Koller) 5.14
06. The Air From Another Planet (Gulda) 6.22
07. Feeling Certain (Geller) 4.36
08. Die alte Baßgeige (Riedel) 4.36
09. Eva (George) 4.41
10. H.G.-Blues (Koller) 2.28

DeutschesLabelB1

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Hans Koller

Martin Lauer – Die letzte Rose der Prärie + Die blauen Berge (1962)

FrontCover1So hört sich das an … wenn Sportler singen …

Martin Lauer (* 2. Januar 1937 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, Olympiasieger und Schlagersänger.

Der 1,86 m große und 76 kg schwere Athlet, Mitglied des Sportvereins ASV Köln, war im Zehnkampf und als Hürdenläufer über die 110-Meter-Distanz erfolgreich. Als einer von wenigen Europäern konnte der 16-malige Deutsche Meister über diese Strecke in die Phalanx der Vereinigten Staaten einbrechen, die bis dahin fast übermächtig waren.

Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne wurde er Vierter über 110 Meter Hürden und Fünfter im Zehnkampf.

Am 7. Juli 1959, ein Jahr vor seinem Landsmann Armin Hary, gelangen ihm im Zürcher Letzigrund innerhalb einer Dreiviertelstunde in zwei Läufen drei Weltrekorde. Zuerst stellte er eine Bestzeit von 13,2 s über die Hürden-Sprintdistanzen von 110 Meter und 120 Yard (109,73 m) auf, ehe er auch die Bestzeit über die 200-Meter-Hürden-Strecke in 22,5 s erreichte, nachdem der zuvor unterlegene US-Amerikaner Willie May um eine Revanche gebeten hatte. Sein Weltrekord über die 110 Meter Hürden bestand bis zum 6. Juli 1973.

AutogrammkarteZu den Olympischen Spielen 1960 in Rom reiste er mit gesundheitlichen Problemen an, da er aufgrund einer Knochenhautentzündung im Fußgelenk nur eingeschränkt trainieren konnte, so dass er auf einen Doppel-Start über 110 Meter Hürden und im Zehnkampf verzichten musste. Dennoch trat er in seiner Paradedisziplin an, dem Hürdensprint über die 110 Meter, und wurde Vierter wie schon vier Jahre zuvor. In der 4-mal-100-Meter-Staffel gewann er an der Seite von Bernd Cullmann, Armin Hary und Walter Mahlendorf in Weltrekordzeit die Goldmedaille.

In seiner Heimatstadt begab er sich nach den Spielen in ärztliche Behandlung; ihm wurden drei Spritzen verschrieben, die er sich wegen der bevorstehenden Examensarbeiten in München geben ließ, wo er Maschinenbau studierte. Dabei stellte sich aber heraus, dass eine der verabreichten Spritzen nicht ausreichend sterilisiert war, was zu einer Blutvergiftung und beinahe zur Amputation seines Beines führte. Es folgte ein fast einjähriger Aufenthalt im Krankenhaus, der gleichzeitig das Ende der aktiven Sportlerkarriere markierte. In diese Zeit fiel auch der Unfalltod seiner damaligen Freundin, die nach einem Besuch an seinem Krankenbett auf der Autobahn bei Augsburg zusammen mit seinem Bruder Fredy verunglückte, der Jahre später an den Unfallfolgen verstarb.

Die nötigen Behandlungen, vor allem aber die Prozesse aufgrund des Ärztefehlers gegen die Versicherung des Krankenhauses brachten ihn in finanzielle Schwierigkeiten, so dass er noch im Krankenhaus mit dem Schreiben von Liedtexten begann, um damit Geld zu verdienen. „Ich war ja als singender Sportler bekannt. Hatte immer eine Gitarre unterm Arm …“ Völlig erschöpft im Rechtsstreit mit dem Krankenhaus stimmte er schließlich einem Vergleich zu, der ihm eine Entschädigung von 45.000 Mark zusprach, die nach eigener Aussage die Kosten bei weitem nicht deckte.

MartinLauer01Noch während seines Krankenhausaufenthalts ließ Lauer dem Musikproduzenten und Liedtexter Kurt Feltz Tonbandaufnahmen zukommen. Dieser zeigte sich begeistert, und Lauer unterschrieb nach seiner Entlassung im Januar 1962 einen Plattenvertrag bei dem erfolgreichen Label Polydor. Noch im gleichen Monat entstanden die Aufnahmen zu seiner ersten Single Sacramento. Mit diesem und neun weiteren Titeln im Country-Stil war Lauer bis 1966 regelmäßig in den deutschen Hitlisten vertreten. Insgesamt wurden etwa sechs Millionen seiner Platten, mit Titeln wie Taxi nach Texas, Die letzte Rose der Prärie oder Wenn ich ein Cowboy wär’, verkauft. In mehreren Fernsehshows trat er zusammen mit bekannten Künstlern auf, darunter Lou van Burg, Udo Jürgens und Peter Alexander.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio war er als Journalist tätig und arbeitete, nachdem er sein Maschinenbau-Studium als Diplom-Ingenieur beendet hatte, als Spezialist für die Natriumkühlung von Kernreaktoren; so konzipierte er beispielsweise den schnellen Brüter in Kalkar mit. Außerdem arbeitete er an der Konzeption des ersten Mikrocomputers mit und war bei den Olympischen Spielen 1972 in München für die Einführung der elektronischen Zeitmessung verantwortlich. Weitere Betätigungsfelder Lauers waren die Geschäftsführung einer Beteiligungsgesellschaft sowie sein Wirken als Unternehmensberater und Kolumnist verschiedener Zeitungen. Ab 1973 arbeitete er bei Triumph-Adler, von 1976 an als Prokurist. Zwischenzeitlich – von 1983 bis 1986 – arbeitete er auch als Leiter eines Projekts Computer und Bürotechnik für Quelle. Von 1986 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1988 war er wieder bei Triumph-Adler tätig und für den Geschäftsbereich Großkunden zuständig. Lange Jahre half er mit, das auch international bekannte Sportfest des ASV Köln zu organisieren.

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Lauer ist verheiratet und lebt seit Abschluss seines Studiums in Lauf an der Pegnitz. Er hat einen Sohn (* 1970), der für Quelle Fürth als Leichtathlet startete, und eine Tochter. Martin Lauer engagiert sich im Leichtathletik-Verein LG Lauf-Pegnitzgrund für den Nachwuchs. In Lauf an der Pegnitz war Lauer Mitglied des Stadtrates. (Quelle: wikipedia)

Nun, beide Lieder verdienen das Prädikat „nett“ … und beide Lieder, da „Western Lieder“ waren wohl auch Vorbereiter jener phänomenalen Western Euphorie, die sich dann mit den Karl May Verfilmungen von Constantin Film in der BRD spätestens Mitte der 60er Jahre bei uns breit machte.

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Besetzung:
Martin Lauer (vocals)
+
eine Handvoll unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. letzte Rose der Prärie (Halletz/Bartels) 2.10
02. Die blauen Berge (Wolverton Mountain) (Kilogore/King/Feltz) 2.56

LabelB1
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Martin Lauer — gereift …

 

Conny Froboess – Zwei kleine Italiener + Hallo, hallo, hallo (1962)

FrontCover1Und gleich ein weiterer Griff in meine Single-Sammlung:

Cornelia Froboess (* 28. Oktober 1943 in Wriezen), in frühen Phasen ihrer Karriere zunächst auch bekannt als Die kleine Cornelia, später als Conny, ist eine deutsche Schauspielerin und ehemalige Schlagersängerin.

Gerhard Froboess schickte seine schwangere Frau Margaretha 1943 wegen Bombenangriffen von Berlin nach Wriezen, wo Cornelia Froboess noch im gleichen Jahr geboren wurde. Sie ist die Nichte des Stuntmans Harry Arias Froboess.

Ihren ersten Bühnenauftritt hatte Cornelia Froboess im Mai 1951 mit dem Schlager Pack die Badehose ein, den ihr Vater ursprünglich für die Schöneberger Sängerknaben geschrieben hatte. Von den verantwortlichen Herren dort wurde das Lied abgelehnt. Froboess wurde damit zum Kinderstar. Im Kollektivgedächtnis der Bundesrepublik verankerte sie sich damit als lockere spontane Berliner Göre. (Quelle. wikipedia)

Als diese Single erschien, war die Conny schon mehr als 10 Jahre in dieser Branche aktiv … und 2013 stand sie vor der Kamera für den Film „Ostwind“ … das ist schon eine beeindruckende Vita …

Conny

Conny Froboess, 1962

Besetzung:
Conny Froboess (vocals)
+
ein kleinr Haufen unbekannter Studiomusiker

Back Cover1

Titel:
01. Zwei kleine Italiener (Buschor/Bruhn) 2.38
02. Hallo, hallo, hallo (Dempwolff) 2.39

SingleA1Seite

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Verschiedene Interpreten – Die Rose von Stambul + Gräfin Dubarry (Operetten-Querschnitte) (1962)

FrontCover1Und jetzt springen ir mal wieder in die Welt der Drama und die Welt des Pathis, die dem Operetten-Genre so eigen ist.

Die Rose von Stambul ist eine Operette in drei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfassten Julius Brammer und Alfred Grünwald. Das Werk gehört zur Silbernen Operettenära und erlebte seine Uraufführung am 2. Dezember 1916 im Theater an der Wien in Wien.

Die beiden ersten Akte spielen in Konstantinopel (Türkei) und der dritte Akt in einer Hotelhalle in der Schweiz vor 1914.

Achmed Bey ist ein aufgeklärter junger Türke und sehr westlich gesinnt. Sein Kopf ist voller Pläne, wie man die türkische Gesellschaftsordnung reformieren könnte. Weil jedoch sein Vater ein angesehener Staatsminister ist, wagt er es nicht, seine Ideen unter seinem richtigen Namen zu veröffentlichen. Dank seiner literarischen Begabung und guter Kenntnisse der französischen Sprache kommt ihm der Gedanke, einen spannenden Roman zu schreiben und darin seine Gedanken auszubreiten. Als Autor verwendet er das Pseudonym „André Léry“. Das Buch entwickelt sich rasch zu einem Bestseller, der vor allem bei modern eingestellten Türkinnen großen Anklang findet.

Kamek Pascha ist einer der angesehensten Türken und noch tief in der osmanischen Familientradition verwurzelt. Ganz anders seine Tochter Kondja Gül. Bei ihr fallen André Lérys fast schon revolutionäre Ideen auf fruchtbaren Boden. Zwischen den beiden entspinnt sich ein umfangreicher Schriftverkehr, bei dem sie sich gegenseitig immer mehr schätzen lernen.

Postkarte

Alte Postkarte

Kondja Gül war noch im Kindesalter, als sie von ihrem Vater dazu ausersehen wurde, einmal Achmed Beys Frau zu werden. Nun, da sie jetzt im heiratsfähigen Alter ist, soll bald die Hochzeit stattfinden. Darüber ist Kondja tief traurig; aber sie weiß, dass es zwecklos ist, gegen diese Tradition aufzubegehren. Es ist ihr auch verwehrt, ihren späteren Ehemann schon vor der Hochzeit zu sehen. Selbst bei der Verlobung darf sich das Paar nur hinter einem Wandschirm unterhalten. Achmed weiß, wer seine Braut ist. Er ist auch aufrichtig in sie verliebt, doch verschweigt er ihr, gleichzeitig auch „André Léry“ zu sein.

Die Hochzeitsnacht wartet mit einem Skandal auf: Kondja Gül gesteht ihrem Gatten, dass sie ihn nur wegen der Familientradition geheiratet habe. Sie empfinde aber nichts für ihn. Ihre wahre Liebe gehöre dem französischen Schriftsteller André Léry. Als ihr Achmed gesteht, selbst jener Autor zu sein, glaubt sie ihm kein Wort.

Tags darauf bricht Kondja Gül in die Schweiz auf, nachdem sie in der Hochzeitsnacht von ihrem Mann gehört hat, dass sich André Léry dort gerade aufhalten solle. Als sie sich an der Hotelrezeption nach dem Schriftsteller erkundigt, muss sie erfahren, dass man ein Ehepaar Léry erwarte. Diese Kunde bricht ihr fast das Herz. Kaum angekommen, will sie auch gleich wieder abreisen. Plötzlich sieht sie ihren Ehemann Achmed auf sich zukommen. Jetzt fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Ihr Ehemann und der französische Dichter sind ein und dieselbe Person.

SchockKöth

Gräfin Dubarry („Die Dubarry“) ist eine Geschichte aus der Zeit des Vorabends der Französischen Revolution über starke Frauen: Die Operette zeigt den Weg einer Frau von der Hutmacherin zur Geliebten und politischen Beraterin des Königs von Frankreich mit viel Gespür für emotionale Beweggründe und Sinn für feinen Humor und Spitzfindigkeiten.

Stars dieser Ausnahme sind natürlich die damals extrem hoch gehandelten Stars der Sze,e, Erika Köth und Rudolf Schock-

Die mir voriegende 10§ LP ist eine Ausgabe des Labels „Opera“; diese produzierten sie für den sog. „Europäischen Phonoklub (kam aus dem Bertelsmann-Stall). Ursprünglich erschienen diese Aufnahmen auf dem Label Eurodisc …

Für mich nun irklich Musik aus einer anderen Welt, aber dann muste ich plötzlich schmunzeln … Bei „Ein Walzer muß es sein “ erinnerte ich mich an meinen Vaer, der, wenn er mal besonders gut gelaunt war, die Treppe hinunterkam und just diese Melodie kraftvoll schmetterte …

Dubarry

Die historische Figur Marie-Jeanne Gräfin du Barry

Besetzung:
Erika Köth (Sopran)
Horst Wilhelm (Tenor)
Rudolf Schock (Tenor)
+
Die Berliner Symphoniker unter der Leitung von Frank Fox
+
Der Günther-Arndt-Chor

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Titel:

Die Rose Von Stambul – Querschnitt:
(Musik: Leo Fall / Libretto: Grünwald/Brammer)

01. Die Rose von Stambul: (16.25)
Einleitung – Man sagt uns nach – O Rose von Stambul – Sie kommt, schon naht mit Bangen – Zwei Augen, die wollen mir nicht aus dem Sinn – Schade! Wer weiß, wann ich wieder so aufgelegt bin – Ihr stillen süßen Frauen – Willst du an die Welt vergessen – Ein Walzer muß es sein
Die Dubarry – Querschnitt:
(Musik: Carl Millöcker/Theo Mackeben /Libretto: Cremer/Welleminsky/Knebler)

02. Due Dubarry (14.29)
Einleitung – Ich habe die Liebe schon genossen – Ich schenk‘ mein Herz – Stets verliebt – Wie schön ist alles, seit ich dich gefunden – Ob man gefällt oder nicht gefällt – Ich denk‘ zurück an die Zeit – Was ich im Leben beginne – Ja, so ist sie, die Dubarry

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Peppino di Capri – Slop in Capri – Signorina mit dem blonden Haar (1962)

FrontCover1So war das damals … ein nun wirklich nicht sonderlich gut aussehender Italiener verzauberte die Herzen der deutschen Damen mit seinem geschmeidig-aufregendem Gesang … wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob Peppino di Capri überhaupt wusste, was er da sang … als er im Studio für den deutschen Markt der frühen 60er Jahre seine Singles aufnahm.

Folgendes weiss ich zu berichten:

In der Bundesrepublik Deutschland konnte Peppino di Capri vor allem Anfang der 1960er Jahre Erfolge feiern. Seine Hits St. Tropez Twist, Slop in Capri und Melancholie wurden damals von der Plattenmarke Italia veröffentlicht.

talia war eine deutsche Schallplattenmarke, die sich auf italienische Interpreten spezialisiert hatte. Die Marke wurde vom Münchener Musikverleger und Schallplattenproduzent Dr. Karl Heinz Busse herausgebracht und wurde von Metronome vertrieben.

Italia-Schallplatten erschienen in der Bundesrepublik zwischen 1962 und 1966. Die größten Verkaufserfolge erzielte die Plattenmarke mit Aufnahmen von Gigliola Cinquetti (1964: „Non ho l‘età“) und von Peppino di Capri (1962: „St.Tropez Twist“).

Die meisten Aufnahmen auf Italia-Schallplatten wurden in der Bundesrepublik mit Genehmigungen der italienischen Plattenmarken Carisch, CGD und Dischi ricordi (alle Sitz in Mailand) veröffentlicht. Daneben gab es Lizenzierungen, bei denen die italienischen Interpreten deutsche Lieder sangen: entweder waren es deutsche Fassungen italienischer Hits oder es waren rein deutsche Produktionen. Bei letzteren zeichneten meist Henry Mayer für die Musik und Kurt Hertha für den Text verantwortlich.

Neben einigen wenigen Langspielplatten und EPs lag der Schwerpunkt bei Italia auf der Produktion von Single-Schallplatten.

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Hier einer seiner großen Single-Erfolge im Deutschland der frühen 60er Jahre.

Köstlich die fiepsende Orgel, herrlich die sehr charakteristische Stimme, die Texte: ganz und gar köstlich und die wenigen Saxophon-Klänge waren dann sowas wie das Sahnehäubchen. Und natürlich hatten die Melodien einen magischen Ohrenwurm-Charakter.

Bei meiner Begeisterung darf man getrost von einer gewissen albernen Grundstimung meinerseits ausgehen … weitere Albernheitsschübe dieser Art werden folgen.

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Besetzung:
Peppino di Capri (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

Peppino03

Titel:
01. Slop in Capri (Mayer/Buschor) 2.39
02. Signorina mit dem bloden Haar (Mayer/Seltzer) 2.14

LabelA1

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