Peter Horton & Sigi Schwab – Guitarissimo (1978)

FrontCover1Jetzt ein wahrer Leckerbissen für alle Freunde der akustischen Gitarrenmusik.

„Guitarissimo“ nennt sich das Konzept der beiden Vollblutmusiker Peter Horton und Sigi Schwab:

Peter Horton musizierte mit Weltstars wie David Bowie, Robin Gibb (BeeGees), Harry Belafonte, Placido Domingo, Art van Damme, Toots Thielemans, stand mit Peter Herbolzheimer und Kurt Edelhagen u.v.a. auf der Bühne, tourte in den USA als Chansonnier und Entertainer, trat in Japan, Brasilien und Chile auf. Als Gastgeber seiner TV-Serien „Café in Takt“ (ARD) und „Hortons Kleine Nachtmusik“ (ZDF) schrieb er ein Jahrzehnt lang beste deutsche Fernsehgeschichte.

Im Duo „Symphonic Fingers“ spielte er mit der deutsch-bulgarischen Pianistin Slava Kantcheff über 2000 Konzerte.

PeterHorton

Peter Horton

Peter Horton veröffent­lichte als Chansonnier, Gitarrist und Singer-Songwriter etwa 65 Alben und Singles, schrieb an die 600 Musikwer­ke und Chansons und  erreichte als Schriftsteller und Aphoristiker mit 11 Büchern ein beachtlich großes Publikum.
Der aus Ludwigshafen/Rhein stammende Wahlmünchner Sigi Schwab studierte Gitarre und Kontrabass an der Musikhochschule Mannheim. 1965 wurde er als Gitarrist zum RIAS Berlin verpflichtet.

Als Studiomusiker spielte er mit namhaften Orchestern und Interpreten an die 15.000 Titel ein. Darunter Produktionen mit Kurt Edelhagen, Peter Herbolzheimer, Erwin Lehn, Wolfgang Dauner, Eberhard Weber, Charlie Mariano, Chris Hinze, Manfred Schoof, Marcio Montarroyos, George Shearing, Nelson Riddle, Astor Piazzolla, Singers Unlimited, Hermann Prey, Bernd Weikl u. v. a.

Er komponierte hunderte Musikwerke zu TV-Serien und Filmen, für Theater, Ballett und Performances, schrieb eine 4-bändige Folkpicking Schule, brachte mehrere Bände für Gitarre heraus. Der BR und der NDR produzierten je sechs TV-Workshops mit ihm und ZDF, ARD in Co-Produktion mit dem Schweizer-TV je zwei einstündige Portraits.

SigiSchwab

Sigi Schwab

Seine LPs und CDs sind für viele zu Sammlerobjekten geworden.

Und Gott sei´s getromelt und gepfiffen, dass sich der musikalische Weg der beiden Ende der 70er Jahre gekreuzt hat.

Der Name entstand 1979, als Peter Horton und Sigi Schwab in einer TV-Sendung ad hoc miteinander musizierten.

Aus der spontanen und explosiv erfolgreichen Spielfreude entstand die erste Guitarissimo LP. Zusammen mit der kurz darauf nachfolgenden LP Confiança lagen die Verkaufszahlen bald bei etwa 450.000 LPs.

Peter Horton und Sigi Schwab füllten damals mit nur zwei Gitarren Hallen bis zu 5000 Konzertbesuchern.

Und was wir hier nun zu hören können ist ein geniales Album voll mit sinnlichen, lyrischen, turbulenten und fulminanten Gitarrenklängen, die bei zwei der Songs dann auch noch garniert werden mit dem Flötenspiel eines Chris Hinze … wer die Querflöte liebt, kommt an diesem Ausnahmemusiker eigentlich nicht vorbei.

Für Peter Horton war dieses Album die Gelegenheit, sich als wirklich anspruchsvoller Musiker zu präsentieren und Sigi Schwab konnte erneut beweisen, dass er ein Meister seines Faches war und bis zum heutigen Tage geblieben ist.

Oder: Wer Ohren hat zu hören …

AlternateFrontCover

Alternatives Frontcover

Besetzung:
Peter Horton (guitar)
Sigi Schwab (guitar)
+
Chris Hinze (flute bei 05. + 09.)

LPBackCover1
Titel:
01. Jagt den Beelzebub (Schwab) 5.23
02. Etude Nr. 1 (Schwab) 2.56
03. Bhagavan (Horton) 2.49
04. Invention Nr. 1 (Bach) 1.02
05. Wer Ohren hat zu hören (Horton) 5.05
06. Cosmic Guitarman (Horton) 2.05
07. Was wir ihnen immer schon spielen wollten (Schwab) 3.43
08. Ladakh (Schwab) 3.33
09. Salut Amsterdam (Horton) 4.46
10. Toccata For A Wild Old Lady (Horton) 2.58

LabelB1.JPG
*
**

HortonSchwab

 

Peter Horton – Die andere Saite (1981)

TitelPeter Horton (früher Peter Horten, * 19. September 1941 in Feldsberg, Südmähren als Peter Müller ) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Sänger und Buchautor.

Peter Horton wurde in Feldsberg (heute: Valtice) im damaligen Südmähren (heute: Tschechien), 70 Kilometer nördlich von Wien als Peter Müller geboren. Seine alleinerziehende Mutter zog mit seinen drei Geschwistern in den Nachkriegswirren nach Wien, wo er 1948 ersten Klavierunterricht erhielt. Seine musikalische Ausbildung setzte er bei den Wiener Sängerknaben fort, mit denen er die ganze Welt bereiste und auch unter Herbert von Karajan auf der Bühne stand. 1951 trat er mit ihnen zum ersten Mal in einem öffentlichen Konzert auf. Er lernte in Wien Klavier und Klarinette, u. a. auch am Wiener Konservatorium. Mit 16 gründete er die Band Six Aces. Mit 18 hatte er seine erste Bühnenshow als Sänger in der Wiener Szene bei Jazzlegende Fatty George (Fatty’s Saloon) und im Kabarett-Zentrum Marietta von Gerhard Bronner. Mit 19 trat er als Bassist den Flamingos bei und begann mit 23 in Stuttgart Gesang zu studieren.

Es folgten Liederabende mit Repertoire von Franz Schubert über Carl Loewe bis Richard Strauss. Außerdem erste Aufnahmen mit dem Orchester Erwin Lehn beim Süddeutschen Rundfunk. Seine erste Single-Schallplatte erschien 1965.

Beispiel31

Peter Horton, 1964

Er sang 1967 in der ersten Beatoper der Welt, Robinson 2000, am Berliner Theater des Westens und begann danach seine Karriere als Entertainer und Gitarrist. Er tourte in den USA mit seiner One-man-show, trat in Japan, Brasilien und Chile auf. Peter Horton begann erst mit 28 sein Gitarre-Studium. Durch seine pianistische Musikerfahrung konnte er sein harmonisches und rhythmisches Wissen auf die Gitarre übertragen, die schließlich zu seinem Hauptinstrument wurde. Seit seinen Anfängen veröffentlichte er etwa 65 Alben und Singles.

1967 vertrat Peter Horton – damals noch unter dem Namen Peter Horten – Österreich beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Warum es hunderttausend Sterne gibt. Mit nur zwei Punkten landete er auf einem geteilten 14. Platz unter 17 Teilnehmern. Zudem versuchte er sein Glück zweimal bei der deutschen Vorentscheidung zum Wettbewerb: 1972 scheiterte er an der Vorrunde als Siebentplatzierter mit Wann kommt der Morgen, 1975 erreichte er mit Am Fuß der Leiter den elften Platz unter 15 Teilnehmern.

Beispiel32

Peter Horton, 1975

Von 1978 bis 1984 spielte er im Duo Guitarissimo mit Sigi Schwab. 1985 gründete er das Duo Symphonic Fingers mit der deutsch-bulgarischen Pianistin und Sängerin Slava Kantcheff, mit der er auch neun Jahre verheiratet war. Neben zahlreichen Fernsehauftritten spielte das Duo an die 2000 Konzerte. Peter Horton wirkte als Gastsolist mit bei Produktionen von Weltstars wie Plácido Domingo, Peter Schreier und Art Van Damme. Er spielte auf der Bühne mit Opernstars der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und des Bolschoi Theaters und präsentierte als Fernsehgastgeber Künstler aller Sparten. Mit seinen Sendereihen Café in Takt (ARD), Hortons Kleine Nachtmusik (ZDF) und „Horton’s Bistro“ (ZDF) schrieb er ein Stück kulturelle deutsche Fernsehgeschichte.

1982 verpflichtete ihn die Musikhochschule Hamburg als Dozent. Peter Horton gab auch Seminare für Schulmusiker.

Sein erstes Buch mit Aphorismen, Die andere Saite, veröffentlichte Peter Horton 1978. Es folgten bislang neun weitere. Darunter Pflaumen im Apfelhimmel mit Kurzgeschichten und Aphorismen im Jahr 2001. 2004 erschienen Die zweite Saite und Winterflüstern (Hör-Musik-Buch mit Weihnachtsgeschichten). Auch drei CDs mit meditativer Musik für Gitarre und Synthesizer bereichern Peter Hortons Musikpalette. 2007 kehrt der Künstler wieder zurück zu seinen Wurzeln. In seiner CD „Wilde Gärten“ hört man wieder seine unverkennbare Stimme.

Beispiel33

Peter Horton mit Sigi Schwab, 2013

Seit 2011 arbeiten Sigi Schwab und Peter Horton mit dem Schlagzeuger Andreas Keller und dem Bassisten Thomas Müller unter dem Bandnamen Guitarissimo XL zusammen. Mit Andreas Keller und Slava Kantcheff ist Peter Horton außerdem als Symphonic Trio unterwegs. (Quelle: wikipedia)

Und hier sein erstes Buch, ursprünglich erschienen 1978,mein Exemplar stammt aus dem Jahr 1981 (4. Auflage: 30.000 – 40.000) … und das zeigt, dass dieses Buch schon ein Verkaufserfolg war.

Seine Poesie teil er in XXX Kapitel auf … jedem der Kapitel ist eine fernöstliche „Weisheit“ vorangestellt. Die Kapitel lauten:

  • Aphorismen
  • Kritik
  • Satire
  • Poesie
  • Meditationen

Ich gestehe, anfangs hab´ ich mich schwer getan mit der Poesie des Peter Horton … bis ich allmählich in mir spürte, wie meine durch und durch verkopfte Berufswelt mir ja immer wieder den Zugang zu bestimmten Bereichen meiner selbst verbaut. Und wie´s der Zufall will, habe ich dann- sonebenbei – meditative Klänge aus Skandinavien gehört (sehr empfehlenswert 1) und da spürte ich, wie sich in mir jene Lockerung einstellte, die man wohl braucht, um sich auf diese Texte einzulassen.

Nicht alles ist wirklich gelungen, insbesondere seine Texte zum Thema „Satire“ sind nicht pointiert genug …

Beispiel34

Aber vieles ist dann noch mehr als nachdenkenswert … ein paar der Texte, die mich ganz besonders angesprochen haben, gibt es hier als Appetithäppchen …

Und wer mag, kann ja in diesem Buch (218 Seiten) auch mal blättern, wer weiss, vielleicht findet der eine oder andere noch ganz andere Texte der Poesie, die ein inneres Schwingen zur Folge haben.

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel08

Beispiel09

Beispiel10

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

Beispiel19.jpg

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel23

Beispiel24

Beispiel25

Beispiel26

Beispiel27

Beispiel30

Klappentext (versehentlich nicht im pdf Dokument)

Beispiel29

Das Buch gab´s dann auch in einer „begrenzten Sonderauflage“ mit Goldprägung)

 

*

**

Beispiel28