Die Regensburger Domspatzen – Singen Weihnachtslieder (1960)

FrontCover1Die Regensburger Domspatzen … eine Institution.

Und so ging´s los:

Im Jahr 975 gründete Bischof Wolfgang von Regensburg eine Domschule zur Ausbildung von Kleriker-Nachwuchs. Die musikalisch geschulten Knaben wurden zur Gestaltung der Liturgie und zum Chorgebet herangezogen. Daraus leitet sich die Bezeichnung Chor ab. Eine Stiftung des Domkapitels aus dem 16. Jahrhundert, die Dompräbende, diente der Einrichtung und dem Unterhalt eines Internats für die Domschüler. Die finanziellen Mittel dafür stellten der Regensburger Bischof und das Domkapitel bereit. Die Bedeutung der Domschule war zu dieser Zeit stark gesunken, die Präbende „eine Verpfleg- und Bewahrungsanstalt für eine kleine Zahl von Knaben, die bei den gottesdienstlichen Verrichtungen singen mußten“. (Quelle: wikipedia)

Und so ging´s weiter, z.B. in den Zeiten des Nationalsozialismus:

Bereits auf dem Regensburger NSDAP-Gautag im Juni 1933 traten die Domspatzen vor Parteiorganisationen auf. Dies geschah auf Wunsch des Gauleiters Hans Schemm unter anderem mit einem Stück von Richard Wagner. Als der Reichskanzler Adolf Hitler im Oktober 1933 Regensburg besuchte, sang der Domchor im Reichssaal der Stadt für Hitler. Dieser Auftritt ging auf die Initiative von Chorleiter Theobald Schrems zurück. Der Reichskanzler hat die Domspatzen in der Folgezeit bis Kriegsende persönlich finanziell unterstützt. Der Chor trat insgesamt sechsmal in der Gegenwart des „Führers“ auf, so z. B. auf dem Reichsparteitag der NSDAP von 1938 in Nürnberg und zweimal auf dem Obersalzberg.

Schrems+Hitler

Unverkennbare Nähe: Theobald Schrems 1938 auf dem Obersalzberg im Gespräch mit Adolf Hitler. Foto im „Illustrierten Beobachter“ 1938.

Im Jahre 1937 unternahm der Domchor eine größtenteils von Hitler finanzierte Südamerika-Tournee mit Auftritten u. a. in São Paulo und Montevideo. In einer Nebenrolle des Propagandafilms Das unsterbliche Herz von Veit Harlan traten die Domspatzen als Kirchenchor ohne liturgische Funktion auf. Da dieser Film einen antikatholischen Einschlag hatte, rief der damalige Auftritt der Sängerknaben starke Kritik innerhalb des Regensburger Domkapitels hervor. Mit der Finanzierung des Propagandaministers Joseph Goebbels unternahmen die Domspatzen nach Beginn des Weltkriegs zur Repräsentation des NS-Regimes vielerlei Auslandsreisen, so z. B. nach Polen, Frankreich, Spanien und Portugal. Der Regensburger Bischof Michael Buchberger unterstützte diese Propagandarolle des Domchors weitgehend.

Anders als ähnliche kirchliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die bayrischen Philosophisch-theologischen Hochschulen, die ebenso auf staatliche Mittel und Zusammenarbeit mit dem NS-Regime angewiesen waren, wurden weder die Domschule noch der Domchor verboten oder aufgelöst. Versuche von NSDAP-Funktionären, den Domchor noch stärker für Repräsentationsaufgaben heranzuziehen und seine liturgischen Aufgaben allmählich ganz zurückzudrängen, wurden von Hitler im Jahre 1942 über das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterbunden. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Domspatzen sollte erst nach dem Kriegsende getroffen werden.

Nach 1945 rechtfertigte Theobald Schrems die Auftritte der Domspatzen für das NS-Regime damit, dass eine Verweigerung den Domchor gefährdet hätte. Da er immer auch religiöse Stücke vorgetragen habe, wollte Schrems diese Aufführungen im Rückblick „geradezu als versteckte Widerstandshandlungen gedeutet wissen“. Karl Birkenseer spricht davon, dass es nur „Versuche der NS-Machthaber, den Chor für ihre Zwecke zu vereinnahmen“, gegeben habe, jedoch keine aktive Zusammenarbeit. Der Historiker Helmut Halter hingegen betont Opportunismus, Eitelkeit und Initiative von Schrems in der „Rolle der Domspatzen als Instrument der auswärtigen Kulturpolitik des NS-Propagandaministeriums“ (Quelle: wikipedia)

Um wem jetzt noch nicht schlecht, dann noch eine „Marginalie“ aus der Geschichte der Regensburger Domspatzen:

Im März 2010 berichteten mehrere ehemalige Domspatzen-Schüler von sexuellen Übergriffen. So schilderte einer in der Livesendung bei Markus Lanz und Franz Wittenbrink am 13. März 2010 in der Sendung Menschen bei Maischberger und einen Tag später in ML Mona Lisa Missbrauchsfälle während ihrer Zeit bei den Regensburger Domspatzen. Das Ordinariat der Diözese nannte daraufhin als verstorbene Täter die geistlichen Internatsleiter Friedrich Zeitler und Georg Friedrich Zimmermann. Ein Jahr später legte die Diözese ausgewählten Pressevertretern einen zusammenfassenden Arbeits-Bericht über die Vorfälle von sexuellem Missbrauch im Bistum Regensburg zwischen 1945 und 2010 vor. Laut weiterführenden Recherchen des Online-mediums Regensburg-Digital verschleiert die Diözese systematische sexuelle Übergriffe bei den Domspatzen, die demnach bis in die NS-Zeit zurück gehen würden. Auch die langjährigen sexuellen Übergriffe durch die ehemaligen Internatsdirektoren bei den Domspatzen, Friedrich Zeitler und Georg Zimmermann, wurden in einer journalistischen Recherche und nicht von der Diözese aufgedeckt. Ehemalige Domspatzen des Archivs intern-at.de gehen laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung von November 2014 von etwa hundert Sängerknaben aus, die von sexuellem Missbrauch betroffenen seien. Im April 2015 kündigte das Bistum Regensburg an, die Vorfälle mit Hilfe der Opferschutzorganisation Weißer Ring aufklären zu wollen. Der vom Weißen Ring empfohlene Opferanwalt hat inzwischen eine spezielle Webseite eingerichtet, über die sich Betroffene mit ihm in Verbindung setzen können. (Quelle: wikipedia)

Ich habe mich jetzt ein wenig mit diesem Thema beschäftigt … speziell bezogen auf die damaligen Geschehnisse in Regensburg.

Und mir ist jegliche voreihnachtliche Freude vergangen, ganz sicher auch deshalb, weil dieses Album just von diesem Theobald Schrems musikalisch ausgerichtet wurde und er wohl zudem die damals im Kloster wohl bekannten Täter wohl eher deckte …. als sonst was.

Sorry.

Statt dessen sollten uns immer wieder vergegenwärtigen, wie eine lustfeindliche Sexualmoral (inkl. Zölibat) auf Menschen wirkt, bzw. wieviel Leid sie über so viele Menschen gebracht hat.

Mehr über Schrems in der beigelegten Dokumentation des online-Portals „Regensburg-Digital“ … Auch dieser Beitrag handelt von all den verletzten Seelen in diesem Chor.

 

Besetzung:
Die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Theobald Schrems

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Titel:
01. Stille Nacht, heilige Nacht (Gruber/Mohr) 3.36
02. Vom Himmel hoch ihr Engel kommt (Traditional) 2.12
03. Adeste Fideles (Traditional) 2.24
04. Kindelein zart (Traditional) 3.47
05. Es wird schon gleich dunkel (Traditional) 3.24
06. Heilige Nacht (Reichard) 2.31
07. Es ist ein Ros‘ entsprungen (Praetorius) 2.42
08. Still,  o Himmel (Haas/Dauffenbach) 4.06
09. Schlaf wohl du Himmelsknabe du (Traditional) 4.41
10. Drei Kön’ge wandern aus Morgenland (Cornelius) 2.33
11. Es blühen die Maien (Haas/Dauffenbach) 2.06
12. Still, still, still, weils Kindlein schlafen will (Traditional) 2.18

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Verschiedene Interpreten – Kein schöner Land – Unsere beliebtesten Volkslieder – Die Platte zur Fernsehsendung „Dalli Dalli“ (1983)

FrontCover1Neulich hatte ich mich ja mit der Achim Reichel Scheibe Volxlieder beschäftigt. Und nun schon wieder ein Beitrag zu diesem Thema.

Und man kann nun trefflich Vergleiche anstellen … Das Volkslieder „Im schönsten Wiesengrunde“ ist auf beiden Alben vertreten.

Hier in einer Fassung von Hermann Prey, der diese Volksweise zum Kunstlied erhöht und dann der Achim Reichel, der – zumindest für meinen Geschmack – die Ursprünglichkeit des Liedes wesentlich besser zur Geltung bringt. Und ich vermute, vielen von uns wurde früher die Lust am Volkslied ausgetrieben, weil es eben keine Lieder mehr des Volkes waren, sondern diese Melodien in den Elfenbeiturm der edlen, klassischen Musik gesperrt wurden.

Und der Hans Rosenthal (dessen Biographie mich immer wieder aufs neue ergreift) schreibt dann leider ein wenig Unsinn:

StatementRosenthal

„In einer Zeit, in der rhythmische Musik dominiert … “ Ja, was soll dass denn eigentlich heißen ?

Nun gut, es sei ihm verziehen, dass  -wie so oft schon in Deutschland – ein Trennungsstrich zwischen Volksmusik und anderer, „moderner Musik“ gezogen wird.

Und einen blöderen Spruch wie „Wo man singt, da laß dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ kenne ich nicht. Gerade Hans Rosenthal hätte wissen müssen, dass das Nazipack, das seine Familie und ihn  mehr als ein erniedrigt und getötet hat, sehr wohl ihre „braunen“ Liederbüchlein hatten …

HansRosenthal
Immerhin floßen 2 DM dann in die „Dalli Dalli hilft“ Stiftung, das ist ja auch schon was.

Ansonsten gibt es zu berichten, dass diese LP (erschienen bei CBS) eine so ganz eigenen Label-Nummer bekommen hat: „DALLI 1“ (ein Zeichen, wie populär Hans Rosenthal damals war !).

Und ansonsten können wir nun einer ganz Schar illustrer Sänger (keine einzige Solosängerin wurde berücksichtigtWestfällische !) lauschen (bei den Aufnahmen hat man sich der reichhaltigen Kataloge unterschiedlicher Plattenformen bedient, die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1960) und uns vielleicht überlegen, wie der Achim Reichel diese Lieder interpretiert hätte.

LustigeGesellen

Lustige Gesellen

Interessant finde ich die Cover-Gestaltung: Die Illustration stammt von dem Briten Brian Bagnell (der aber seit 1970 in München wohnt und arbeitet) und eigentlich würde man ein solches Cover für eine jener altgernativen Volkslieder-Sammlungen vermuten, als ausgerechnet auf diesem Album, das sich dann dennoch eigentlich an ein traditionelles Publikum wendet.

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Titel:
01. Wiener Sängerknaben: Kein schöner Land (Traditional) (1974) 1.40
02. Montanara – Chor: Im Frühtau zu Berge (Traditional) (1972) 1.30
03. Schaumburger Märchensänger: Mein Vater war ein Wandersmann (Möller/Siegesmund/Boswordt) (1981) 2.32
04. Ivan Rebroff: Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde (Stolz/Hardt-Warden) (1981) 2.56
05. Regensburger Domspatzen: Es klappter die Mühle am rauschenden Bach (Traditional) (1960) 2.13
06. Hermann Prey: Am Brunnen vor dem Tore (Schubert/Müller) (1973) 3.30
07. Rene Kollo: Auf der Heide blühn die letzten Rosen (Stolz/Balz) (1974) 4.21
08. Bielefelder Kinderchor: Muß i denn zum Städtele hinaus (Traditional) (1980) 3.08
09. Rene Kollo + Die Rosy-Singers: Wer recht in Freuden wandern will (Klauer/Geibel) (1983) 2.36
10. Rudolf Schock: Wem Gott will rechte Gunst erweisen (Fröhlich/v.Eichendorff) (1967) 1.02
11. Westfälische Nachtigallen: Horch´ was kommt von draußen rein (Traditional) (1966) 1.54
12. Ivan Rebroff: Sah ein Knab´ ein Röslein stehn (Heideröslein) (1981) 3.18
13. Hermann Prey + Der Tölzer Knabenchor: Im schönsten Wiesengrunde (Silcher/Ganzhorn) (1975) 2.56
14. Montanara-Chor: Es waren zwei Königskinder (Traditional) (1981) 3.27
15. Rudolf Schock: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (Silcher/Heine) (1980) 3.02
16. Regensburger Domspatzen: Guten Abend, gute Nacht (Brahms) (1982) 1.32

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Als Beilage die allseits beliebte Befragung durch die Abteilung Marktforschung der CBS Schallplatten GmbH

Weihnachten 2018 (18): Verschiedene Interpreten – Hörmal – Denkmale zum Klingen bringen – Festliche Weihnachtsmusik (2014)

FrontCover1Eine wirklich gute Idee:

Da gibt es die Deutsche Stiftung Denkmalschutz:

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist inzwischen zur größten Bürgerinitiative in Sachen Denkmalschutz in Deutschland gewachsen. Die Stiftung hilft vor allem dort, wo öffentliche Mittel nicht ausreichend zur Verfügung stehen. So konnten viele fast verloren geglaubte Kulturschätze in ganz Deutschland bewahrt werden. Dass dies gelang, ist vor allem den über 200.000 Förderern zu verdanken.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

– ist eine private, gemeinnützige Stiftung
– hat das Vertrauen von über 200.000 Förderern
–  hat die denkmalgerechte Restaurierung von bereits mehr als 4.500 Denkmalen gefördert
– konnte schon mehr als 500 Millionen Euro für ihre Arbeit einsetzen
– wurde 1985 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten
– koordiniert bundesweit den Tag des offenen Denkmals
– begeistert Kinder und Jugendliche durch das Schulprogramm denkmal aktiv und die Jugendbauhütten für den Denkmalschutz
– bietet Fachleuten und Laien vielfältige Veranstaltungen in ihrer DenkmalAkademie
– ist bundesweit durch Ehrenamtliche in rund 80 Ortskuratorien vertreten

TitelbildJahresbericht2013Wer kurz nach der deutschen Wiedervereinigung Quedlinburg, Görlitz oder Erfurt besuchte, sah, dass hier rasch gehandelt werden musste. Viele Denkmale drohten für immer verloren zu gehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz konnte hier viel bewegen und leisten – doch ein Blick in die Zukunft zeigt, dass wir erneut vor einer gewaltigen Aufgabe stehen. In den Jahren der solidarischen Kraftanstrengung zugunsten der Menschen und Denkmale in den östlichen Bundesländern ist ein erheblicher Sanierungsbedarf in den westlichen Bundesländern aufgelaufen. Staat und Kommunen können diese Aufgabe kaum alleine bewältigen. Ohne die Bürgergesellschaft, ohne ein neues Mäzenatentum, ohne eine weitere Stärkung des Ehrenamts werden auch diese Denkmale nicht zu retten sein.(Selbstdarstellung)

Und diese Stiftung veröffentlich auch CD´s, nicht nur, aber auch zum Weihnachtsfest. Hier die aktuelle CD, die man kostenlos erwerben und natürlich mit einer Spende die Stiftung unterstützen kann.

Und wer das mit dem Geschenk nicht glaubt, lese gleich nochmals:

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz verschenkt auch vor Weihnachten 2014 wieder eine Musik-CD mit festlicher Weihnachtsmusik.

Die CD enthält in diesem Jahr Werke von Felix Mendelssohn Bartoldy, Johann Sebastian Bach, Johann Melchior Molter, Gottfried Heinrich Stölzel, Francesco Onofrio Manfredinin, Giuseppe Sammartini, Johann Pachelbel, Johann Wenzel Stamitz, Dieterich Buxtehude sowie traditionelle deutsche Weihnachtslieder.

Zur Einstimmung läuten wie in den letzten Jahren die Glocken der bayerischen Wieskirche in Steingaden.

Dank des Einsatzes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnten bereits über 4.300 wertvolle Kirchen, Schlösser und Burgen, Parklandschaften, Bürgerhäuser und technische Denkmale vor dem Verfall gerettet und erhalten werden.

Die Spenden für die CD fließen in die Restaurierung gefährdeter Kirchen. (Quelle: werbegeschenkemuseum.de)

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Klassische und damit festliche Weihnachtsmusik wird geboten … dargeboten von hochkarätigen Ensembles … und ja … ich geniesse derart festliche Musik. Gelegentlich frage ich mich, warum gerade die Barockmusik so viel von dieser festlichen Weihnachtsmusik geschaffen hat. Ich vermute mal, dass all die damaligen Komponisten auch sehr stark ihren Lohn von kirchlichen Fürstentümern erhalten haben … dass Brot ich ess´, des Lied ich sing´.

Aber diese profanen Gedanken sollen natürlich keinen abhalten, schwelgend diese Musik zu geniessen. Und wer sich mit dieser Stiftung näher beschäftigen will, dem habe ich den Jahresbericht 2013 beigelegt.

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Titel:

Kirchenglocken:
01. Wieskirchen, Steingade 0.52

Felix Mendelssohn Bartholdy:
02. Dresdner Philharmonie + Dresdner Kreuzchor: Vom Himmel hoch da komm ich her 5.37

Johann Sebastian Bach:
03. Deutsche Bachsolisten + Süddeutscher Madrigalchor: Gloria in excelsis deo 1.18

Johann Melchior Molter:
04. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Concerto Pastorale – Larghetto 1.43

Gottfried Heinrich Stölzel: Weihnachtsoratorium in Form eines Kantatenzyklus):
05. Weimarer Barockensemble: Ehre sei Gott in der Höhe 1.54
06. Weimarer Barockensemble: Des lasst uns alle fröhlich sein 0.40
07. Weimarer Barockensemble: Ich sehe den Himmel offen 0.42
08. Weimarer Barockensemble: Breit aus die Flügel beide 0.56
09. Weimarer Barockensemble: Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis 1.50

Max Reger:
10. Friedemann Winklhofer + Windsbacher Knabenchor: Schlag mein Kindelein 3.45

Francesco Manfredini:
11. Neues Berliner Kammerorchester: Concerto grosso „per il Santissimo Natale“ 4.08

Johann Sebastian Bach:
12. Vokalensemble Frankfurt + Concerto Köln: Weihnachtsoratorium – Ehre sei dir, Gott, gesungen 6.04

Felix Mendelssohn Bartholdy:
13. Dresdner Kreuzchor: Ave Maria, op. 23, Nr. 2 5.52

Giuseppe Sammartini:
14. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Concerto grosse op. 5/6  4.39

Johann Pachelbel:
15. Regensburger Domspatzen: Der Herr ist König 4.04

Johann Wenzel Stamitz:
16. Kurpfälzisches Kammerorchester Ludwigshafen-Mannheim: Sinfonia Pastorale – Presto 3.15
17. Kurpfälzisches Kammerorchester Ludwigshafen-Mannheim: Sinfonia Pastorale – Larghetto 4.19

Dietrich Buxtehude:
18. Hans-Jürgen Kaiser: Präludium D-Dur 5.57

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Verschiedene Interpreten – Ich steh´ an deiner Krippen hier (1988)

frontcover1Natürlich wollen auch die großen Label der sog. E-Musik zur Weihnachtszeit mit speziellen Zusammenstellungen ihr Geschäftmachen.

Hier ist so feines Beispiel aus dem Hause „Deutsche Grammophon“.

Bei der Auswahl der Lieder und Werke der klassischen Musik konnte man natürlich aus dem vollen schöpfen und die „Deutsche Grammophon“ kann natürlich aus dem back-Katalog des Labels hochwertige Aufnahmen präsentieren.

Fritz Wunderlich und Hermnn Prey zelebrieren den Kunstgesang, großartige Instrumentalbeiträge dann vom Rias Symphonie Orchester und den Bläsern der Berliner Philharmoniker, Herbert von Karaja taucht mit seinen Berliner Philharmonikern und das Festival Strings Lucerne geben zwei großartigen Köstlichkeiten zum Thema weihnachtliche Barockmusik ab.

Der Münchner Bachchor unter der Leitung von Karl Richter ist ja mittlerweile auch schon legendär.

Nur am Gesang der Regensburger Domspatzen kommt bei mir mittlerweile kaum mehr rechte Freude auf: Zu tief sitzt mein Zorn über die dortigen Mißbrauchsskandale …

Sehr gefreut hat mich dann die Lesung meit Heinz Rühmann, der Klang seiner Stimme versetzt mich heute noch in ganz besondere Schwingungen.

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Titel:
01. Regensburger Domspatzen: Glocken der Münchner Frauenkirche/Macht hoch die Tür (1967)  (Traditional) 3.54
02. Rias Symphonie Orchester: Maria durch ein Dornwald ging (1967) 1.49
03. Bläser der Berliner Philharmoniker: Nun komm, der Heiden Heiland (1977) (Raselius)  0.49
04. Regensburger Domspatzen: O Heiland, reiß die Himmel auf (1965) (Traditional) 2.10
05. Münchner Bach Chor: Wie soll ich dich empfangen (unbekannt) (Bach) 1.22
06. Festival Strings Lucerne: Pastorale (1970) (Corelli) 4.35
07. Fritz Wunderlich + Hermann Prey: Was soll das bedeuten (1966) (Traditional) 1.59
08. Heinz Rühmann: Weihnachten (1986) (Erzählung aus „Das Christkind in Flandern“ von Felix Timmermans) 11.56
09. Bläser der Berliner Philharmoniker:  Kommet ihr Hirten (1977) (Traditional) 1.02
10. Regensburger Domspatzen: Vom Himmel hoch (1980) (Gumpelzhainer) 2.04
11. Helmut Walcha: Vom Himmel hoch, da komm ich her (1971) (Bach) 2.21
12. Fritz Wunderlich: Es ist ein Ros‘ entsprungen (1966) (Traditional) 3.17
13. Festival Strings Lucerne: Pastorale Largo (1970) (Manfredini) 4.20
14. Rita Streich, Rias Symphonie Orchester + Rias Knaben-Chor: Still, still, still (1967) (Traditional) 1.20
15. Regensburger Domspatzen: Kindelein zart (1967) (Traditional) 3.45
16. Bläser der Berliner Philharmoniker: In dulci jubilo (1977) (Scheidt) 3.44
17. Fritz Wunderlich + Hermann Prey:  In dulci jubilo (1966) (Traditional) 2.39
18. Maria Stader: Herbei, o ihr Gläubigen (1961) (Traditonal) 1.21
19. Münchner Bach Chor: Ich steh‘ an deiner Krippen hier (1965) (Bach) 1.14
20. Berliner Philharmoniker: Air (1965) (Bach) 6.36
21. Regensburger Domspatzen: Stille Nacht, heilige Nacht (1980) (Gruber/Mohr) 3.02
22. Regensburger Domspatzen: O du fröhliche, o du selige (1980) (Traditional) 2.24

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