Vince Ebert – Urknaller (2005)

FrontCover1Unter den Kabarettisten/Humoristen der Gegenwart ist der Vince Ebert aufgrund seines Studiums was ganz besonders: Er ist Diplom-Physiker !

Vince Ebert (* 23. Mai 1968 in Miltenberg als Holger Ebert) ist ein deutscher Diplom-Physiker, Kabarettist, Vortragsredner, Moderator und Autor.

Vince Ebert wuchs im unterfränkischen Amorbach auf. Weil er im Alter von 14 Jahren ein Fan von Vince Weber war, wurde er von seinen Klassenkameraden „Vince“ genannt. Nach seinem Wehrdienst bei der Fernmeldetruppe studierte er von 1988 bis 1994 Physik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit einem Schwerpunkt in experimenteller Festkörperphysik und mit Astronomie als Nebenfach. 1994 schloss er das Studium als Diplom-Physiker ab.

Von 1995 bis 1997 arbeitete Vince Ebert als Consultant bei der Unternehmensberatung Ogilvy & Mather Dataconsult in Frankfurt am Main. Bei Power-Point-Präsentationen entdeckt er hier sein kabarettistisches Talent. Von 1997 bis 2001 war er als strategischer Planer bei der Werbeagentur Publicis in Frankfurt tätig.

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Vince Ebert, 2007

Er lebt in Frankfurt-Sachsenhausen und ist verheiratet mit der Schauspielerin Valerie Bolzano.

1994 wurde er Bayerischer Meister im Beachvolleyball.

1998 unternahm Vince Ebert erste kabarettistische Gehversuche auf verschiedenen Kleinkunstbühnen. Sein erstes Soloprogramm Die jetzt aber wirklich große Show feierte 2001 im Neuen Theater Höchst Premiere. Entdeckt wurde er von Susanne Herbert, der Managerin von Eckart von Hirschhausen. Unter der Regie von Eckart von Hirschhausen entstand sein erstes Wissenschaftskabarettprogramm: „Urknaller – Physik ist sexy“. Die Uraufführung fand 2004 in der Frankfurter „Käs“ statt. Obwohl er Atheist ist, trat er 2013 auf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg auf. Seit September 2016 tourt Vince Ebert mit seinem siebten Soloprogramm ZUKUNFT IS THE FUTURE durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

2014 startete er mit Eric Mayer das Programm Schlau hoch 2 – Vince und Eric reisen zu den Sternen, eine Wissensshow für Familien. In seinem humoristischen Werk greift er wissenschaftliche Zusammenhänge auf. (Quelle: wikipedia)

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Hier sein 2. Soloprogramm:

Vor über 100 Jahren hat Albert Einstein die spezielle Relativitätstheorie entwickelt. Ein kompliziertes Thema aber glücklicherweise haben wir in der deutschen Kabarettszene einen Mann, der uns hinter die Kulissen von Zeit und Raum führt. Der Diplom-Physiker Vince Ebert hat für uns das Labor verlassen und gibt mit Urknaller Physik ist sexy schonungslos und unerbittlich Antworten auf Fragen, die wir nie hatten. nach den großen und kleinen Zusammenhänge des Lebens. Wieso wird es nachts dunkel? Weshalb pfeift ein Wasserkessel? Warum sollte man keinen gelben Schnee essen? Und kann man rotes Licht pantomimisch darstellen?- Vince Ebert kann. Und er kann noch viel mehr! Ob Student ohne Vordiplom oder Professor für Festkörperphysik Vince Ebert verblüfft sie alle. Von ihm erfahren wir, wann genau die Andromeda-Galaxie unser Sonnensystem auslöscht, was Elekronen mit Donauwellen gemeinsam haben und warum ein Lichtjahr nicht die Stromrechnung für zwölf Monate ist. Quantengravitation, kosmische Hintergrundstrahlung oder Superstringtangas Vince macht vor keiner Theorie halt. Der Urknaller! Ist die Relativitätstheorie verantwortlich dafür, dass auf dem Land die Zeit stehen geblieben ist? Liegt es am Trägheitsmoment, weshalb Männer lustlos vor dem Fernseher herumhängen? Und gibt es ein Geräusch, wenn ein Pantomime vom Blitz getroffen wird? Er rechnet alles sauber durch und zündet ein physikalisches Feuerwerk zwischen Parakabarettismus und Humostatik. Ob Raum oder Zeit, ob Himmel oder Hölle Physik ist sexy!!! Regie: Dr. Eckart von Hirschhausen !

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„Physik ist sexy“ lautet der Untertitel der CD von Vince Ebert. Wenn ich mir den Physiklehrer aus meiner Gymnasialzeit und dessen traurige Demonstrationen meist missglückender Experimente wachrufe, fällt mir keine Behauptung ein, die absurder wäre. Lediglich bei den anschließenden theoretischen Erklärungen der Ergebnisse, die eigentlich hätten herauskommen sollen, lief der Schulmeister zu einer gewissen Form, wenn er kryptische Buchstaben, Formeln, Wurzeln und Integralen an die Tafel malte. Aber sexy? Physik und Sexappeal verhielt sich bis gestern für mich wie ein Tofu-Ökobrätling zu einem knusprigen Canard à l’Orange. Bis gestern, denn da habe ich die CD „Urknaller“ von Vince Ebert angehört. Abgesehen davon, dass der diplomierte Physiker und Kabarettist seinen Vortrag mit einer ganzen Reihe von subtilen bis deftigen Witze aus dem Bereich des zwischenmenschlichen Verkehrsaufkommens würzt, erschließt sich beim Hören tatsächlich die Faszination handfester physikalischer Gesetze und Phänomene. Hätte mein Physiklehrer bei seinem Sermon über Quanten ein Quentchen davon besessen, säße ich jetzt vielleicht an der Steuerkonsole eines Teilchenbeschleunigers im Max-Planck-Institut.

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Überraschend trotz alledem, was offenbar im Physikunterricht trotz kontraproduktiver Vermittlung doch noch hängen geblieben und durch die Show von Vince Ebert in neue Schwingungen versetzt wird: Die allgemeine und spezielle Relativitätstheorie wird dank eines guten Kalauers plötzlich zumindest ansatzweise verständlich, den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik und die Chaostheorie illustriert Ebert plastisch an dem Zustand der Küche seiner ehemaligen WG. Sie hören die CD, schmunzeln, lachen, und ehe Sie sich versehen, haben Sie ein physikalisches Phänomen verstanden oder Ihre verschütteten physikalischen Vorkenntnissen haben ein Update verpasst bekommen. Aus der modernen Hirnforschung wissen wir, dass ein vergnügter Kopf um Längen besser lernt, als ein angestrengtes, gelangweiltes oder gar verängstigtes Hirn („Ihr könnt jetzt in der Stunde ruhig pennen, aber beim nächsten Leitungstest kriegt Ihr die Quittung …“, pflegte unser Physiklehrer zu sagen). Vince Ebert bietet gute Unterhaltung in virtuoser Kombination mit wissenschaftlichen Fakten, die überhaupt nicht mehr langweilig sind, wenn sie mit so viel Humor und Augenzwinkern präsentiert werden. (roccapendiceam)

Oder aber auch: Humor kann auch ziemlich geistreich daher kommen !

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Besetzung:
Vince Ebert (Sprecher)

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Titel:
01. K Permutationen aus N Tupeln 5.37
02. Warum ist der Himmel blau ? 2.01
03. Faszination Wissenschaft 7.24
04. Dreikörperprobleme 4.05
05. Wer bin ich und wenn ja, wie viele ? 7.35
06. Das guckt sich weg 4.32
07. Einführung in die Optik 2.03
08. E = Mc² 8.13
09. Was ist Leben ? 2.32
10. Aufbau der Körper 7.41
11. Elektronen & Donauwellen 4.48
12. Urknall & RTL 2 2.39
13. Wenn der Schiri abpfeift 4.19
14. Physik ist sexy 8.30
15. Alles bewegt sich, aber wohin ? 2.48

Texte: Vince Ebert

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Maybebop – Immer für dich da (2005)

FrontCover1.jpgErst dachte ich mir ja „na ja, sind halt die Prinzen für Arme“ … aber damit wird man diesem a cappella Ensemble ganz sicher nicht gerecht, auch wenn sie eben stark an Die Prinzen erinnern.

Maybebop ist ein deutsches A-cappella-Pop-Quartett, bestehend aus dem Gründungsmitglied Oliver Gies (* 1973) und den später hinzugekommenen Sängern Jan Malte Bürger (* 1979), Lukas Teske (* 1980) und Sebastian Schröder (* 1974). Sie treten vor allem in Deutschland, aber auch im (vorwiegend deutschsprachigen) Ausland auf

Maybebop singt überwiegend deutschsprachige Eigenkompositionen. Des Weiteren sind Coverversionen bekannter Rock-Hits im Repertoire, z. B. Nothing Else Matters, Smells Like Teen Spirit oder Bohemian Rhapsody, aber auch (überwiegend Jazz-)Bearbeitungen von Volks- und Weihnachtsliedern, wie beispielsweise Der Mond ist aufgegangen, Die Gedanken sind frei, Still, still, still oder Erlkönig. Aber auch viele andere Musikrichtungen werden musikalisch aufgegriffen, wie z. B. Hip-Hop oder Latin. Ein besonderer Programmpunkt sind die Konzerte im Dezember, wo das Programm Schenken ausschließlich mit Weihnachtsliedern gestaltet wird

Im Dezember 1992 taten sich Nils Ole Koch, Markus Jaursch, Bernd Clausen und Oliver Gies zusammen, um in der Innenstadt von Hannover Straßenmusik zu machen. Kennengelernt hatten sich die vier im niedersächsischen Landesjugendchor. Nach dem Ausstieg von Bernd Clausen wurde Jens Pape, ebenfalls zum Musikstudium in Hannover, die Oberstimme der Formation, die – nach anfänglichen Namensgebungen wie Die Vierma oder Rolfs Freunde – schließlich als Maybebop erste Konzerte gab, anfangs als reines Jazz-Ensemble. Kurze Zeit später wurde das Repertoire um Coverversionen von Pop-, Rock- und Gospelsongs erweitert. 1995 gaben Maybebop etwa 50 Auftritte. 1996 erschien die erste CD Leichte Kost.

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Das Debütalbum, 1996 (leider vergriffen)

Jens Pape verließ die Band 1997 während der Aufnahmen zur zweiten CD-Produktion Maybe Not Bob, die aufgrund dessen sehr kurz ausfällt. 1997 stieß Cem Arnold Süzer zur Band, verließ sie aber 1999 wieder. Die gemeinsame Zeit ist auf der CD Prima Pop! – Live dokumentiert.

Anschließend kam Jan Malte Bürger zu Maybebop. Mit sieben deutschen Titeln auf dem 2001 erschienenen Album Auf die Ohren wurde auch das musikalische Profil geschärft. Gleichzeitig war für die Gründungsmitglieder aber die Zeit gekommen, Weichen für den weiteren Lebensweg zu stellen. Nils Ole Koch verschrieb sich komplett dem klassischen Gesang und trennte sich 2001 von Maybebop. Statt seiner kam Eiko Saathoff, der die Band aufgrund von künstlerischen Differenzen aber schon 2002 wieder verließ und später zwischen 2004 und 2010 bei der A-Cappella-Gruppe Fünf vor der Ehe sang. Der diplomierte Opernsänger Markus Jaursch trat zeitgleich 2002 ein Engagement am Rostocker Volkstheater an. Übrig blieben Jan Malte Bürger und Oliver Gies, die vor der Entscheidung standen, das Projekt Maybebop entweder zu beenden oder noch einmal nach neuen Mitsängern zu suchen.

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Oliver Gies

Jan Malte Bürger und Oliver Gies fanden mit Lukas Teske, der zuvor bei der Band muSix gesungen hatte, die Komplettierung der drei Oberstimmen für eine Fortführung des Projekts. Als Bassist stieg anschließend Sebastian Schröder ein, der von der A-cappella-Gruppe Petit Fours kam. Zunächst fokussierte sich die Band überwiegend auf Coverversionen von Pop-Klassikern. 2003 erschien die CD Heiße Luft.

Im November 2003 entstand die Weihnachts-CD Christmas A Capella. Das Repertoire erweiterte sich damit um Weihnachtslieder. Im Jahr 2004 veröffentlichten sie das Album Weihnacht. Im Rahmen einer Karstadt-Konzertreihe gab Maybebop 2004 das Auftaktkonzert ihrer ersten Weihnachtstour. Seitdem ist das Weihnachtsprogramm zum Ende eines jeden Jahres fest im Maybebop-Tourplan verankert. Zwei Jahre später wurde das Album Weihnacht von der amerikanischen CASA als „Beste Weihnachts-CD der Welt“, die darauf enthaltene Version von Let It Snow als „weltweit bester Weihnachtssong“ prämiert.

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Die meisten Texte der 2005 erschienenen nächsten CD Immer für Dich da stammen von Friedhelm Kändler. Dieses Album war stilistisch richtungsweisend für die weitere Entwicklung der Gruppe. 2006 wurde daraufhin das Major-Label EMI aufgrund des Comic-Artworks der CD Immer für Dich da und der Interpretation von Engel auf die Gruppe aufmerksam. 2007 erschien die CD Superheld. Neben fünf eigenen Songs enthielt dieses Album als ein von EMI initiiertes Konzept Neuinterpretationen von bekannten deutschsprachigen Titeln wie benanntes Engel, Immer wieder sonntags oder Blaue Augen in teils stark vom Original abweichenden Musikstilen. Für das Live-Programm schrieben sie unter anderem die Band-Klassiker wie Kacktus oder Die Gedanken sind frei, 2008 wurde die CD Superheld live veröffentlicht.

Maybebop produzierte eine zweite Weihnachts-CD, welches eine Mischung aus Live- und Studio-Aufnahmen ist. Der Song Gummibaum entwickelte sich zum Hit. Das Stück kritisiert auf humorvolle Weise das scheinheilige Verhalten von deutschen Pseudo-Christen zu Weihnachten aus Sicht eines integrierten Türken und löste damit reichlich Diskussionen aus. In der Türkei wurde der Song zwischenzeitlich verboten, die Maybebop-Website und die Videos bei YouTube gesperrt.

Die Premiere des Konzert-Programms Endlich authentisch fand 2009 in der hannoverschen Staatsoper statt. Von 2009 bis 2014 fungierte Karl-Heinz Klemm als Manager der Gruppe. Er initiierte auch die Aufnahme einer Konzert-DVD. Terminlich fiel die Wahl auf eines der Herbst-Konzerte im Rahmen der Reihe Maybebop & Friends. Es sollte ein Querschnitt aus dem bisherigen Maybebop-Schaffen präsentiert werden, weshalb neben aktuellen Programm-Highlights auch Klassiker sowie Coverversionen gesungen wurden. Bei der Namensgebung für die Doppel-DVD entschied man sich pragmatisch für den Aufnahmezeitraum: Ende September.

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Seit Herbst 2009 reagieren sie auf Publikums-Zurufe und improvisieren spontan Songs mittels fünf genannten Begriffen und einem Musikstil.

Im November 2010 begleitete das ZDF die Gruppe zwei Tage, um eine Reportage über das Tourleben der vier Sänger zu drehen. Am 22. und 23. Dezember 2010 wurden im Theater am Aegi die Schenken-Konzerte für die DVD Weihnachten Live mitgefilmt.

Die Premiere des Programms Extrem nah dran fand am 11. April 2011 in der Hamburger Laeiszhalle statt. Eine Aufnahme dieses Programms für eine Konzert-DVD fand am 24. November 2011 im Stadttheater Minden statt.

Vom 3. bis zum 5. Mai 2012 spielten Maybebop im NDR-Funkhaus zum runden Geburtstag zusammen mit den 80 Musikern des NDR Pops-Orchestra unter der Leitung von Enrique Ugarte. Der Dirigent arrangierte dafür einen Querschnitt des Maybebop-Repertoires neu für das Orchester. Am 3. Mai erschienen zum Anlass der Konzerte Maybebop Monumental auch die DVD Extrem nah dran und das Chronik-Magazin (ein von zwei Fans in Zusammenarbeit mit Maybebop erstelltes 64-seitiges Magazin, das die Geschichte um die A-cappella-Band mit Texten, Interviews und Fotos darstellt).

Im Theater am Aegi feierte Maybebop mit vielen Wegbegleitern und Freunden am 17. Oktober 2012 eine Geburtstagsgala. Am 26. Oktober 2012 erschien die Remix-CD Wie neu, auf der Maybebop ältere Lieder neu aufgenommen und technisch aufbereitet in einem moderneren Gewand präsentieren. Am 14. November 2012 erschien darauf die CD Monumental mit einem Mitschnitt der gleichnamigen Konzerte vom Mai. Im selben Jahr wurden 13 englischsprachige Versionen verschiedener Maybebop-Titel für das Album German verboten neu eingespielt und abgemischt.

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Am 2. Februar 2013 unterschrieb Maybebop einen Plattenvertrag mit der Warner Music Group Germany. Auf dem neuen Label erschien die CD mit dem neuen Programm Weniger sind mehr. Dieses hatte Premiere am 6. April in Hamburg in der Laeiszhalle. Am selben Abend gewann Maybebop zwei CARAs (Musikpreise der Contemporary A Cappella Society CASA, USA) für das Album German verboten in den Kategorien „Best European Album“ und „Best Electronic/Experimental Song“ (Smells like teen spirit vom selben Album). Am 2. August 2013 erschien das Album Weniger sind mehr.[4] Auf Einladung der deutschen Botschaft tourte die Band im Januar 2014 durch die USA. Bei den Stationen in Washington, San Diego und Los Angeles war wiederum ein Fernsehteam des ZDF zur Dokumentation zugegen. Für eine Konzert-DVD wurde das Programm Weniger sind mehr 20. Juli 2014 im Schauspielhaus Hannover von Fans und Wegbegleitern mit mehreren HD-Kameras aufgenommen.

Das Programm Das darf man nicht hatte Premiere am 18. und 19. April 2015 im Theater am Aegi. Einen Tag zuvor erschien die gleichnamige CD mit 13 Titeln und zwei Bonustracks auf einem neuen Label. Im Juli 2015 erschienen eine Download-EP mit Remixes zum Titel Mein Handy weiß es und einem weiteren Bonustrack sowie ein Musikvideo. Ebenso wurde das Musikvideo Deutschlied auf Basis der deutschen Nationalhymne veröffentlicht. Im Sommer erfolgten Studioaufnahmen für die dritte Weihnachts-CD, die Ende Oktober 2015 mit dem Titel Für Euch erschien. Vorbote war die am 11. September erschienene Single-CD Adventskalender im September, zu der ebenfalls ein Musikvideo gedreht wurde. Seit Anfang 2016 setzt Maybebop verstärkt auf Musikvideos und veröffentlicht auf Youtube jeden Mittwoch diverse Eigenproduktionen zu neuen Songs, Podcasts, TV-Mitschnitte und andere Filme. Mittels Crowdfunding wurde die Finanzierung für die Aufnahme einer Konzert-DVD vom aktuellen Programm gesichert. Am 7. Februar 2016 fanden Aufnahmen in Osterholz-Scharmbeck für die fünfte Konzert-DVD[6] statt, die am 2. Juni auf den Markt kam. Auf Einladung des Taiwan Choral Music Center (TCMC) unternahmen Maybebop vom 16. bis 28. Oktober eine Reise nach Taiwan, um dort Konzerte und Workshops zu absolvieren sowie als Juror beim Taiwan International Vocal Festival teilzunehmen. Dazu erschien eine Kleinauflage der CD Made in Germany, auf der zwei Lieder in Chinesisch und einige englische Song-Versionen zu finden sind. Der halbstündige Podcast Nr. 72  berichtet von dieser Reise.

Danach bereitete sich die Band auf neue Songs und Choreographien vor. Am 27. und 28. April 2017 hatte das Programm sistemfeler Premiere im Theater am Aegi. Zeitgleich erschien auch die gleichnamige CD mit 15 Titeln. Nach einer erneuten Crowdfunding-Finanzierung konnte die sechste Konzert-DVD vorbereitet werden. Am 20. Oktober 2017 fanden die Aufnahmen eines sistemfeler-Konzertes im Theater am Aegi statt. Die gleichnamige Konzert-DVD erschien Anfang Dezember. Im Dezember reihte sich Maybebop mit zwei Songs auf einer Doppel-CD des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover in die Interpretenliste ein. Oliver Gies steuerte zudem ein Arrangement zum bekannten Hannover-Lied Stadt mit Keks des Kabarettisten Matthias Brodowy bei, das zusammen mit dem Knabenchor Hannover eingespielt wurde.

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Live im  Kennedy Center, Washington DC, USA 16.01.2014

Das Repertoire der Band bestand anfangs fast ausschließlich aus Jazzstandards in eigenen Arrangements, unter anderem Bebop-Titeln (Abkürzung „Bop“). Daraus leitet sich auch der Bandname ab: Das Wortspiel „Maybebop“ kann sowohl verstanden werden als zusammengeschobenes „maybe Bebop“ (engl., „vielleicht Bebop“) als auch „may be Bop“ (engl., ungefähr „Darf es (Be)Bop sein?“). Der Bandname wurde im Zusammenhang mit dem Kinderlied Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann erklärt, das als schneller Bebop zum Titel „Es tanzt ein Bebop-Butzemann“ umfunktioniert wurde. (Quelle: wikipedia)

Schon bemerkenswert, dass sich so ein Ensemble so lange im Musikgeschäft halten konnte … Respekt …. das klingt nach ganz viel Energie !

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In Taiwan, 2016

Ihre Stimmen sind gnadenlos gut, ihr Charme ist unwiderstehlich, ihr Sound preisgekrönt. Und so ergeben sich die vier A-cappella-Sänger ihrem Publikum in absoluter Hingabe: Maybebop sind „Immer für Dich da!“, so das Motto ihres Albums aus dem Jahr 2005. Spätestens nach dem dritten Stück nimmt man diesen Jungs einfach alles ab und nichts mehr übel. In den deutschsprachigen Eigenkompositionen decken Maybebop das Skurrile im Alltäglichen auf: Sei es der morgendliche Umgang mit One-Night-Stands, die Problembewältigung durch aktive Verdrängung oder das aggressive Potenzial von Seifenspendern in öffentlichen Toiletten. Dazu kommen Rockklassiker. Dabei kopieren Maybebop nicht einfach nur die Originale, sondern beleben sie durch tolle Arrangements völlig neu. So kann man es zum Beispiel bei Metallicas „Nothing Else Matters“ nicht fassen, nichts als nur vier Stimmen zu hören. Und die Version des Nirvana-Hits „Smells Like Teen Spirit“ wurde zum Hit im Liveprogramm. Du kannst also beruhigt sein. Du bist nicht allein. Maybebop sind immer für Dich da! (Pressetext)

Und da hat sich einer die Mühe gemacht … und beschreibt alle 16 Lieder dieses Albums:

1. Du zweite Wahl
Maybebop eröffnet die CD mit einer wunderschön boshaften Liebeserklärung an eine Frau, die… naja… eben nicht ganz so toll ist wie eine gewisse andere. Aber auf Zeit eben durchaus eine Lösung. Musikalisch ist das ebenso wie textlich gut gemacht – zwar nichts, was einen vom Hocker haut, aber melodiös, geht gut ins Ohr, und man kann darüber schmunzeln. Ein gelungener Auftakt.

2. Immer für Dich da
Das Titellied der CD knüpft nahtlos da an, wo das Eröffnungslied aufgehört hat: Eingängige Melodie, lustiger Text, bei dem irgendwas von Anfang an nicht so recht stimmen will… Ebenfalls gut, aber nicht herausragend.

3. Der Morgen danach
Tja… Der Morgen danach ist nicht immer so schön, wie man sich es vorstellt. Im Text wird der völlig überforderte Mann nach einer Liebesnacht mit einer Frau konfrontiert, die gänzlich andere Vorstellungen von der Zukunft hat als er. Nett gemacht. Musikalisch stehen wunderschön schwebende Strophen einem Refrain gegenüber, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Da soll es etwas härter klingen, um die Stimmung der Strophen zu zerstören, doch die Umsetzung ist aus meiner Sicht einfach nicht gut gelungen.

4. Smells like teen Spirit
Eines der absoluten Höhepunkte der CD. Maybebop covert den Nirvana-Klassiker nicht einfach nur, die vier machen ihn sich komplett zu eigen, sodass er einen ganz neuen Spannungsbogen erhält. Das E-Gitarren Solo ist dann das Sahnehäubchen.

5. Zärtlich allein
Nach diesem Highlight fällt das Niveau leider erst mal wieder. Zärtlich allein ist musikalisch dabei sicherlich nicht schlecht gemacht, und die Melodie klingt auch schön, fließt so dahin… Und genau das ist das Problem. Weder im Text noch in der Melodie gibt es großartig etwas, was auffällt. Weder negativ, noch positiv – dementsprechend Mittelmaß.

6. Trauriges Lied
Wer „Dieses Lied“ von den Wise Guys kennt, weiß, was er zu erwarten hat – es geht nämlich in exakt die gleiche Richtung. Für alle anderen: Das traurige Lied geht richtig gut ab. Ich bin von beiden Liedern ein großer Fan.

7. Der Butt
Eine schöne Jazz-Nummer über einen Butt, der davon träumt, in einem Pariser Nobelrestaurant aufgetischt zu werden. Hier sticht vor allem die Musik hervor – was Jazz angeht, hat Maybebop es einfach drauf. Der Text, mäßig bis nett, ist dabei eher nebensächlich.

8. Günther Koslowsky
Musikalisch haben wir… einen Tango? Eine Bossa Nova? Kenne mich da nicht so aus, ist auch nicht so mein Fall. Aber gut, ist immerhin adäquat umgesetzt. Der Hund liegt hier im Text begraben: Entweder habe ich den Witz des Liedes nicht verstanden, oder ich finde ihn einfach nicht lustig. Und wer ist Günther Koslowsky? Ich habe den Namen gegooglet und nichts gefunden… Es geht jedenfalls um einen Mann, der bei einer fremden Frau ins Haus spaziert ist und sie dann anspricht. Das war es auch schon. Für mich der schlechteste Track des Albums – aber wie gesagt, es kann auch gut sein, dass da etwas an mir vorbeigegangen ist.

9. Wie es geht
Wie bringe ich mich am sichersten um? Dieser Frage stellt sich Maybebop in diesem Lied, und die ist zum Glück nicht so leicht beantwortet. Interessante Gedankenspiele hierzu gepaart mit einer poppig-schnellen Melodie – gefällt mir!

10. Nothing else matters
Siehe „Smells like teen spirit“ – da kann man exakt dasselbe zu sagen.

11. Schlüssel zum Glück
Hier bekommt der geneigte Zuhörer erklärt, wie man es hinbekommt, immer glücklich durchs Leben zu gehen. Dass das nur schiefgehen kann, dürfte jedem mit etwas Lebenserfahrung klar sein… Und doch heißt es stets: Entspannt bleiben! Und das gilt auch und besonders für die Musik. Die ist ähnlich wie in „Zärtlich allein“ seicht dahinplätschernd – doch in diesem Fall passt das perfekt zum Text. Das ist einfach stimmig – und hier der Schlüssel zu einem guten Song.

12. Nur manchmal nachts
Das zweite Lied aus der lateinamerikanischen Ecke, diesmal ein Cha-Cha-Cha über die Leiden bei einem Putzfimmel, der zugleich als eine Sucht und ein Kampf gegen Windmühlen dargestellt wird. Eigentlich alles soweit in Ordnung – doch wie schon bei „Zärtlich allein“ fehlen ein wenig die Höhepunkte. Zwar steuert das Stück auf ein Ende hin, das für mich dann aber doch eher unspektakulär ausfällt. Als Ausgleich für das zugedrückte Auge bei „Der Morgen danach“ daher diesmal nur 3/5.

13. Hochparterre
Jaja… das alte Leid mit den Treppenstufen im Hochhaus. Niemand mag sie, jeder möchte nur so wenig wie möglich zwischen der Eingangstür und seiner Wohnung haben. Genau dies wird in „Hochparterre“ beklagt, und zwar textlich recht nett und unterhaltsam (wenn auch ohne große Höhepunkte), musikalisch ganz schön, aber eher unspektakulär.

14. Wie war das gemeint?
Hier wieder ein Lied, das positiv hervorsticht. Dabei ist der Text recht belanglos, doch darauf kommt es hier auch gar nicht an: Es ist der Gesang, der hier so sehr fesselt wie sonst maximal noch bei Smells like teen spirit. Insbesondere im Refrain werden alle Mittel des acapella-Gesangs ausgeschöpft, der Klang ist unglaublich voll, das Lied geht ins Ohr… Auch wenn da vermutlich etwas im Studio getrickst wurde bezüglich Stimmenanzahl und Effekten – was ja mittlerweile auch durchaus üblich ist – ich kann da nur die volle Punktzahl geben.

15. Epilied
Als Sänger in einer Band, die nicht von Millionen gefeiert wird, kann man es schon mal schwer haben mit den weiblichen Fans. Maybebop kann davon offensichtlich ein Lied singen – und tut es natürlich auch. Die Gedankenwelt des Künstlers zu offenbaren ist eigentlich nie schlecht, das interessiert den Zuhörer. Da hier die Botschaft also absolut im Fokus steht, rückt die Musik merklich in den Hintergrund. An sich ist das nichts Schlechtes – doch ist der Text nicht so gut gelungen, als dass er das kompensieren könnte. Sehr gedehnte Grammatik und die Wortschöpfung wie „klöpft“ allein um des Reimes willen – mal kann man das machen, aber mir geschieht das hier zu oft. Deshalb nur eine durchschnittliche Bewertung.

16. Smells like teen spirit (live)
Unterscheidet sich nicht wirklich von der Studioversion – was an sich schon beachtlich genug ist.

(Jan Glintenkamp)

Also wirklich: Ein starkes Stück ! Man glaubt es kaum: Wir hören ausschließlich die Stimmen von Maybebop …

Ach ja …  auf diesem Album finden sich auch die ersten eigenen Stücken wie „Du zweite Wahl“ und „Zärtlich allein“.

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Besetzung:
Jan M. Bürger (Countertenor)
Oliver Gies (Bariton)
Sebastian Schröder (Bass)
Lukas H. Teske (Tenor, Mundschlagzeug)
+
David Lehmann (Mundschlagzeug bei 06.)

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Titel:
01. Du zweite Wahl (Krauss/Kröper/Haas) 3.13
02. Immer für Dich da (Bürger/Gies) 3.21
03. Der Morgen danach (Frankfurth/Gies) 3:58
04. Smells Like Teen Spirit (Cobain/Novoselic/Grohl) 4.26
05. Zärtlich allein (Kändler/Gies) 3.43
06. Trauriges Lied (Kändler/Gies) 3.09
07. Der Butt (Kändler/Gies) 3.49
08. Günther Koslowsky (Gieseking/Gies) 2.45
09. Wie es geht (Kändler/Gies) 349
10. Nothing Else Matters (Hetfield/Ulrich) 4.27
11. Schlüssel zum Glück (Gies) 3:45
12. Nur manchmal nachts (Kändler/Gies) 3:23
13. Hochparterre (Bürger) 3:49
14. Wie war das gemeint (Frankfurt/Gies) 3:38
15. Epilied (Kändler/Gies) 3:15
16. 1. Smells like teen spirit (live) (Nirvana) 5:01
16.2. Stille
15. 4. Ohne Titel (hidden track)

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Und weil die Burschen es wirklich darauf haben … hier ihr Sixties Hit-Medley mit

Downtown (Petula Clark); Riders On The Storm (The Doors); Schuld war nur der Bossanova (Manuela); Aquarius (Hair); All You Need Is Love (The Beatles

Loki Schmidt – Loki Schmidt im Gespräch mit Bettina Tietjen (2005)

FrontCover1Ganz sicher eine beachtenswerte, außergewöhnliche Biografie:

Eigentlich heißt sie Hannelore, doch schon ihre Eltern nannten sie nur Loki. Heute kennt sie ganz Deutschland unter diesem Spitznamen. Lange bevor es die „Grünen“ gab, engagierte sich die Hamburgerin für den Pflanzen- und Naturschutz. In Botanikerkreisen genießt sie deshalb seit vielen Jahren höchste Anerkennung, auch wenn die ehemalige Lehrerin dieses Fach nie studiert hat. Inzwischen ist sie Professorin und zweimal Doktorin ehrenhalber, Gründerin einer Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen und alljährlich Namenspatin der „Blume des Jahres“.

In einem einstündigen Gespräch anlässlich ihres 85.Geburtstages erzählt Loki Schmidt (* 3. März 1919 in Hamburg; † 21. Oktober 2010 ebenda) der NDR Moderatorin Bettina Tietjen aus ihrem langen, spannenden Leben, schlägt einen weiten Bogen von ihrer Kindheit in einer Hamburger Arbeiterfamilie bis zu den Bonner Jahren als Kanzlergattin, von den Herausforderungen als junge Mutter in den Wirren des Krieges bis zu ihren zahlreichen Reisen und Expeditionen in exotische Länder.

Loki ist sicher keine „feine Dame“, sondern eine „Frau zum Pferdestehlen“, schnörkellos und gnadenlos neugierig. Ihren Mann, Altbundeskanzler Helmut Schmidt, kennt sie seit der Schulzeit, verheiratet ist sie mit ihm seit 62 Jahren. Heute blickt sie zurück auf 85 Jahre mit Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Abenteuer. (NDR-Presse-Info; 08.03.2004)

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Loki und Helmut Schmidt als junges Paar

Loki Schmidt war ja nicht bekannt und beliebt, als Ehefrau von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, sondern vor allem durch ihren Einsatz für den Pflanzenschutz und ihre natürliche Mitmenschlichkeit. Im Gespräch mit Bettina Tietjen blickt Loki Schmidt auf ein oft genug entbehrungsreiches, aber dennoch erfülltes Leben zurück. Sie erzählt von ihrer Kindheit in einfachen Verhältnissen, ihrer Ehe mit Helmut Schmidt, ihrer Arbeit als Lehrerin und ihren abenteuerlichen Reisen.

Wie es so oft bei solchen Biographien so der Fall ist: sie erzählen nicht nur einen individuellen Lebenslauf, sie erzählen auch von den Zuständen eines Landes… und da hatte eine Loki Schmidt natürlich viel zu berichten … sehr beeindruckend !

Und ja … mir scheint die Loki Schmidt weitaus sympathischer als ihr Herr Gemahl.

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Besetzung:
Loki Schmid
Bettina Tietjan

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Titel:
Das Gespräch untergliedert sich in 11 Kapitel (ca, 51 Minuten)

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Loki und Helmut Schmidt als gereiftes Paar

Die Zeit (Hrsg.) – Ausgewählte Texte zum Hören – Ausgabe 01 (2005)

FrontCover1So ein Hörbuch hat man auch nicht alle Tage in der Hand …

Die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ veröffentlichte ab 2005 (zumindest für eine gewisse Zeit) ausgewählte Artikel ihrer Zeitung im Rahmen dieser Hörbuch-Serie.

So ein Hörbuch kostete dann 5 Euro.

Unter den Autoren dieser Ausgabe ist wohl der Michael Naumann der bekannteste:

Michael Naumann (* 8. Dezember 1941 in Köthen) ist ein deutscher Politiker (SPD). Neben seiner Tätigkeit als Journalist, Publizist und Verleger war Naumann erster Kulturstaatsminister der Bundesrepublik Deutschland. Er war Spitzenkandidat der Hamburger SPD zur Bürgerschaftswahl 2008. Von Anfang 2010 bis Mitte 2012 war Naumann Chefredakteur des Monatsmagazins Cicero. Seitdem ist er Geschäftsführer und ab 2015 Gründungsdirektor der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.  (Quelle: wikipedia)

Michael Naumann

Michael Naumann

Sein aktueller und zugleich kulturphilosphischer gefärbter Beitrag zur Flutkatastrophe 2004 (Stichwort: Tsunami 2004 in Südost-Asien) beinhaltet in vielerlei Hinsicht gültiges bis zum heutigen Tage …

Die Interessensvertretung der deutschen Beamten interessierte mich auch … kein Wunder, wenn man sich seit nunmehr mehr als 35 Jahre im öffentlichen Dienst bewegt (ohne ein Beamter zu sein), dann hör man schon besonders aufmerksam mit … denn Fragen zum Dienstrecht oder das alte Thema Beamte vs. Angestellte kann einem schon im beruflichen Alltag berühren und beschäftigen.

Den Autor Harald Martenstein schätzte ich seit vielen Jahrzehnten …:

Harald Martenstein (* 9. September 1953 in Mainz) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Martenstein arbeitete nach dem Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz einige Monate in einem Kibbuz in Israel und studierte dann Geschichte und Romanistik an der Universität Freiburg. In den 70er Jahren war er für einige Zeit Mitglied der DKP. Von 1981 bis 1988 war er Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung und von 1988 bis 1997 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Dann übernahm Martenstein für kurze Zeit die Leitung der Kulturredaktion bei der Abendzeitung in München, kehrte jedoch wenig später als leitender Redakteur zum Tagesspiegel zurück.

Harald MartensteinFoto: Clemens Fabry

Harald Martenstein

Seit 2002 schreibt er eine Kolumne für die ebenfalls zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende DIE ZEIT, zunächst unter dem Titel Lebenszeichen und seit dem 24. Mai 2007 im Rahmen des ZEIT-Magazin LEBEN unter Harald Martenstein. In überarbeiteter Form erschien eine Auswahl dieser satirischen Causerien erstmals 2004 in dem Sammelband Vom Leben gezeichnet. Einige Jahre war Martenstein zudem mit Kolumnen in der GEO kompakt vertreten. Martenstein schreibt derzeit für jede Sonntagsausgabe des Tagesspiegels eine Kolumne, darüber hinaus auch regelmäßig Glossen zu den Berliner Filmfestspielen und vereinzelt auch größere Reportagen und Essays. (Selbstdarstellung)

Wobei sein hier hörbarer Beitrag zu seiner eher schwächerer Beiträgen gehört … aber der Martenstein hat sich schon ein ganz eigenes Profil erarbeitet.

Und Reiseberichte mag ich eh so gern …. hier hören wir einen aus der Kategorie „sehr amüsant“.

Wer also anspruchsvollen Journalismus aus dem Jahr 2005 hören will … dem kann ich dieses Hörbuch nur empfehlen.

Hüllentext

Titel:
01. Michael Naumann: Die Welt rückt zusammen 10.58
02. Josef Joffe: Zwei milde Krieger 6.48
03. Wolfgang Gehrmann: Das nein kommt zu den Akten
04. Stefan Schmitt: Politisches Gift 3.49
05. Christoph Drösser: Stimmts ?
06. Thomas E. Schmidt: Renoirs Feldlazarett 7.40
07. Harald Martenstein: Wohlstandselend 4.14
08. Bjoern Erik Sass: Auf der Straße der Erkenntnis 13.24

CD1

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InfoBooklet02A

Der CD beigelegt: Ein Infoheft über weitere Hörbücher, die Wissen vermitteln sollen.

 

Robert Gernhardt – Bernd Eilert – Peter Knorr – Erna, der Baum nadelt (2005)

ErnaFrontCoverVielleicht schon bald ein weiterer Klassiker im Genre der Weihnachtsidylle.

„Erna, der Baum nadelt und fünfzehn weitere weihnachtliche Katastrophen, davon berichten die drei Satire-Autoren Robert Gernhardt, Bernd Eilert, Peter Knorr bei ihrer gemeinsamen Lesung im Café in der Muffat-Halle in München. Und sie verschonen nichts und niemand, wenn es um Weihnachten geht, auf keinen Fall aber die Lachmuskeln ihres Publikums.

Da referiert der Kinderpsychologe „Bettelhome“ über die Entstehung eines frühkindlichen handfesten Ödipus-Komplexes, doch die Eltern Maria und Joseph haben für ihren Sohn nur das Beste im Sinn: Soll er es doch einmal besser haben als sie. Nichts geringeres als der Job als Heiland oder als Erlöser kommt für ihn in Frage.

Oder hätte jemand vermutet, daß Dürers berühmter Hase der typische Vertreter eines Weihnachtsbildes ist? Der Kaufmann Fugger glaubt das zunächst auch nicht, doch er wird vom Meister höchstpersönlich eines Besseren belehrt. Absolut komisch. Die drei nehmen auch den aktuellen Weihnachtsfilm oder das typische Geschenk zum Fest aufs Korn. Was das sein könnte? Sie ahnen es. Auch Bücher bekommen ihr Fett ab.

Die gelesenen Texte stammen aus den beiden Büchern Erna, der Baum nadelt und Es ist ein Has‘ entsprungen, doch der Vorteil der CD liegt auf der Hand: Kein Buch kann den Sprachwitz, die Satire und Komik so gut transportieren wie dieser Live-Mitschnitt. Und noch eine Garantie: Der Baum wird, erschüttert durch die Lachsalven, garantiert beginnen, seine Nadeln zu verlieren. Das ist sicher.“ (Manuela Haselberger)

Und ein wenig biographisches zu diesem begnadetem Satire-Trio (die ich über die Zeitschrift „Pardon“ in den 70er Jahren „kennengelernt habe):

DasTrio2

Robert Gernhardt und Peter Knorr lernen sich in Frankfurt am Main als Mitarbeiter der Satirezeitschrift “Pardon” kennen und arbeiten ab 1971 zusammen.
Gernhardt ist damals 34, Knorr 32 Jahre alt.
Ihre ersten gemeinsamen Arbeiten: “Funk für Fans”
“Was beatet uns der Weihnachtsmann”, ebenfalls HR. Das 90 Minuten-Weihnachts-Spezial ist die erste ausschließlich mit Gernhardt/Knorr-Texten gestaltete Radio-Unterhaltungs-Sendung. und “Die letzte Frequenz” im Hessischen Rundfunk. Für diese Sendungen liefern die beiden Szenen und Sketche.
Von nun an konzentrieren sie sich auf das gemeinsame Verfassen von “aktuell-satirischen und komischen Texten für den Hörfunk”, der Begriff “Comedy” ist damals in Deutschland noch unbekannt.

1974: Zwei weitere Weihnachts-Specials entstehen. Hier ist nun erstmals auch Bernd Eilert (damals 23) am Ausdenken und Verfassen der Texte beteiligt.

1975: Einige der Texte tauchen in den frühen Bühnenprogrammen des Komikers Otto Waalkes wieder auf. Erst ohne Wissen der GEK-Gruppe, dann lernt man sich kennen und es beginnt die Zusammenarbeit: Waalkes übernimmt für seine Live-Show Texte von Gernhardt/Knorr und lässt sich in den folgenden 30 Jahren von dem Autorenteam Gernhardt/Eilert/Knorr exklusiv seine sämtlichen Bühnen- und Fernsehprogramme schreiben.

Am 11. August 1999 , anläßlich Knorrs 60. Geburtstag und der ausgerechnet an diesem Tag stattfindenden Sonnenfinsternis veranstalten Eilert, Gernhardt, Knorr im Antiquariat der Frankfurter Buchandlung Schutt eine öffentliche Lesung ihrer Weihnachtstexte. Aus dieser, später in München wiederholten Lesung entsteht dann das Hörbuch “Erna, der Baum nadelt”.

Danach treffen sie sich immer wieder zu gemeinsamen Lesungen und Auftritten bleiben gute Freunde und teilen redlich, was aus der langen Zusammenarbeit noch eingeht. Sie haben nie eine gemeinsame Firma gegründet oder einen Vertrag untereinander abgeschlossen.

Am 30. Juni 2006 stirbt Robert Gernhardt nach langer Krankheit. Eilert und Knorr halten die Grabreden und ehren sein Andenken im Herbst 2007 in der Alten Oper in Frankfurt: Das Neue Frankfurter Schulorchester musiziert, Roger Willemsen moderiert, F.W.Bernstein , Otto Waalkes, Bernd Eilert und Peter Knorr lesen Robert Gernhardts und gemeinsame Texte.

DasTrio

Die Autorengruppe Gernhardt-Eilert-Knorr

Titel:
01. Eine Predigt (Gernhardt) 2.13
02. Eine Legende (Gernhardt/Knorr) 1.21
03. Ein Gedicht (Gernhardt/Eilert/Knorr) 1.11
04. Die Geburt (Gernhardt/Knorr) 3.26
05. Die Vermißtenanzeige (Gernhardt/Eilert/Knorr) 3.12
06. Die Filmkritik (Gernhardt/Knorr) 3.05
07. Der Weihnachtshase (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.30
08. Die Nacht der wilden Erdbeerchen (Gernhardt/Eilert/Knorr) 8.26
09. Der Buchtip (Gernhardt/Eilert/Knorr) 4.11
10. Kalorien (Gernhardt/Eilert/Knorr) 4.32
11. Paul Dexter und das Geheimnis der spanischen Vanille (Gernhardt/Eilert/Knorr) 2.57
12. Josephs Geschichten (Knorr) 4.17
13. Zehn kleine Faltigkeiten (Gernhardt/Knorr) 2.12
14. Erna, der Baum nadelt! (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.57
15. Ratschläge für Seltengänger (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.12
16. Zu zweit ohne Streit (Gernhardt/Eilert/Knorr) 3.47

CD1

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Arthur Schnitzler – Fräulein Else (gelesen von Senta Berger) (2005)

FrontCover1Nicht so bekannt wie sein „Reigen“ aber dennoch ein Romanmit viel Finesse … und darum gehts:

„Fräulein Else, die in den Dolomiten einen sorgenfreien Urlaub verbringen möchte, erhält gleich zu Beginn ihres Aufenthalts einen Brief von ihrer Mutter, indem sie ihr mitteilt, dass die Familie vor dem finanziellen Ruin steht. Else könne jedoch den drohenden Bankrott abwenden, indem sie, so der Vorschlag ihrer Mutter, einen im selben Ferienort weilenden Geschäftsfreund ihres Vaters um die nötige Summe bitte. Dieser verlangt als Gegenleistung, Else 15 Minuten nackt betrachten zu dürfen. Diese Forderung stürzt Else in einen schweren Gewissenskonflikt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.02.2003:

Schwer zu sagen, wer Konrad Heidkamp mehr verzückt hat: Fräulein Else und von Senta Berger. Auf jeden Fall ist der Rezensent ganz hingerissen von dieser Hörspielproduktion um das Mädchen, das vor der Wahl steht, sich einem potenziellen Gläubiger nackt zu zeigen oder den eigenen Vater ins Unglück zu stürzen. Und wie das junge Fräulein, hin und hergerissen zwischen Selbstzweifeln und Selbstverliebtheit, zwischen verbotenem Genuss und Sühne, „plaudert und plappert, fühlt und denkt“, findet Heidkamp von Senta Berger in einem solch „wunderbar singenden und spöttischen Tonfall“ wiedergegeben, dass man in seinem Sog einfach nur noch versinke: „Ein Glanzstück“. (perlentaucher)

So isses …

Die hier vorliegende Fassung ist eine Wiederveröffentlichung des ursprünglich im Jahr 2002 bei Kein & Aber erschienen Hörbuches.

SentaBergerText

Sprecherin:
Senta Berger

Senta Berger

Titel:

CD 1:
01. Du willst wirklich nicht mehr weiter spielen Else ? 7.43
02. Nun ist er offen der Brief 5.10
03. Irsinnig. Immer diese Geschichten 7.01
04. Unheimlich 6.14
05. Kurz und gut Herr Dorsday 7.31
06. Er soll nicht weiterreden 7.33
07. Nein,nein nein , ich will nicht 6.28

ArthurSchnitzler

CD 2:
01. Da stehe ich 6.26
02. Also wie 6.27
03. Man muß gar nicht bemerken 5.49
04. Dorsday 7.44
05. Wo ist das Veronal 7.12
06. Schau mal her Cissy 4.08

CD2A

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Die Toten Hosen – Nur zu Besuch – Unplugged im Wiener Burgtheater (2005)

FrontCover1Also … Punkrock und unplugged .. das ist schon ne ganz besondere Kombination … Und nachdem Die Toten Hosen eh nichts auslassen … gab es dann dieses prachtvolle Konzert:

Die Toten Hosen können´s auch ruhig: Nur zu Besuch präsentiert die Düsseldorfer Punkrocker sehr überzeugend im Unplugged-Gewand.

Im edlen Ambiente des Wiener Burgtheaters gingen Campino & Co. am 17. November 2005 ohne massive Verstärkerwände und elektrische Gitarren auf die Bühne, um für ihre Fans und die Kameras von MTV einen bunten Strauß erstklassiger Songs in ungewöhnlichen Versionen zu spielen. Adrenalin-Kicks und wilde Mosh-Pits sucht man hier vergeblich, die Stimmung ist aber dennoch bombastisch, und die Akustik-Arrangements lassen bewährte Hosen-Hits wie „Opel-Gang“, „Hier kommt Alex“, „Wünsch dir was“, „Eisgekühlter Bommerlunder“ oder „Schönen Gruß, auf Wiedersehn“ in gänzlich neuem Licht erstrahlen. Insbesondere die Piano- und Streicher-Parts verleihen den Klassiker-Tracks eine klangliche Vielfalt, die deutlich über die Songstrukturen der Originalversionen hinausgeht. Und als zusätzliche Kaufanreize erwarten den Hörer noch Raritäten wie „The Guns Of Brixton“ oder „Weltmeister“, die sich problemlos zwischen den Gassenhauern behaupten können. (Michael Rensen)

Beispiel10A

Die Hosen ohne Strom, anders gut … Als Hosenfan der erste Stunde habe ich mich riesig auf dieses Album gefreut. Hatte mich damals beworben auf ihrer HP für dieses Konzert, leider kein Losglück gehabt. Nun zum Album, es ist ein cooles Feeling die Hosen mal ohne Strom zu hören. Schon der 1. Song Blitzkrieg Bop, lässt keine Zweifel aufkommen die Hosen unplugged, ja es funktioniert. Weitere Highlights sind Opelgang (wunderschöne Umsetzung), Hier kommt Alex (Gänsehaut pur), The Guns Of Brixton, Böser Wolf und Eisgekühlter Bommerlunder (wo Campino den Sinatra macht). Sicherlich fehlen einige Klassiker, aber es durften ja wir Fans abstimmen auf der HP was gespielt wird. Überraschend ist Hand in Hand (von den Beatsteaks) mit denen sie in Argentinien auf Tour waren, also das der Titel dabei ist. Weltmeister ist wieder ein typischer Hosen Song zur Lage der Nation. Gesanglich geht Campino ganz schön ab für ein Unplugged Konzert, war sicher nicht so einfach für ihn, das die Gitarren nicht so krachen. Für Hosenfans hat dieses Album einen Ehrenplatz im Schrank sicher, alle anderen sollten ruhig mal reinhören, es lohnt sich. (T. Nowakam)

Beispiel01A

Ergänzend darf ich vermelden:
Punkrock und unplugged .. das ist schon ne ganz besondere Kombination …  ja … und das klappt auch noch. Die Toten Hosen können auch akustisch Druck ohne Ende machen … und hier hat man auch mal die Möglichkeit, sich ein wenig mehr auf die Texte zu konzentrieren … Was viel besseres konnte uns nicht passieren … als dass sich damals im Jahre 1983 damals auf ihren ganz speziellen Weg gemacht haben …

Ach ja: Die neuen Arrangements für Die Toten Hosen schrieb Hans Steingen, mit dem die Band seit 1996 und dem Album Opium fürs Volk zusammenarbeitet.

MeurerHolst

Andreas Meurer + Andreas von Holst

Besetzung:
Michael Breitkopf (guitar)
Andreas Frege (vocals, kazoo)
Andreas von Holst (guitar, banjo)
Andreas Meurer (bass)
Stephen George Ritchie (drums)
+
Esther Kim )pino, accordeon)
Raphael Zweifel (cello)

Beispiel06A

Titel:
01. Blitzkrieg Bop (R.Ramone/D.Ramone) 2,23
02. Opel-Gang (Frege/v.Holst/Meurer/Trimpop/Breitkopf) 2.34
03. Auswärtsspiel (Frege) 3.14
04. Popmusik (Frege/van Dannen) 2.30
05. Nichts bleibt für die Ewigkeit (Frege/v.Holst/Müller) 3.24
06. Hier kommt Alex (Meurer/Frege) 4.19
07. The Guns Of Brixton (Simonon) 2.38
08. Das Mädchen aus Rottweil (Frege/v.Holst) 3.34
09. Der letzte Kuss − 2:44 (Breitkopf/Meurer / Campino) 2.44
10. Wünsch Dir was (Meurer/Frege) 3.46
11. Der Bofrost Mann (van Dannen/Frege) 2.42
12. Böser Wolf (Meurer/Frege) 3.10
13. Pushed Again (Breitkopf/Frege) 4.07
14. Weltmeister  (v.Holst/van Dannen/Frege) 2.58
15. Alles aus Liebe (Frege) 4.22
16. Freunde (Frege/v.Holst) 4.25
17. Nur zu Besuch (Frege/v.Holst) 4.36
18. Hand in Hand (Baumann/Götz/Kurtzke/Scholz/Teutoburg-Weiss) 3.48
19. Eisgekühlter Bommerlunder (Molinare/Trimpop) 4.22
20. Schönen Gruß, auf Wiederseh’n (Rohde/Frege) 3.29

CD1
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