Die Zeit (Hrsg.) – Ausgewählte Texte zum Hören – Ausgabe 01 (2005)

FrontCover1So ein Hörbuch hat man auch nicht alle Tage in der Hand …

Die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ veröffentlichte ab 2005 (zumindest für eine gewisse Zeit) ausgewählte Artikel ihrer Zeitung im Rahmen dieser Hörbuch-Serie.

So ein Hörbuch kostete dann 5 Euro.

Unter den Autoren dieser Ausgabe ist wohl der Michael Naumann der bekannteste:

Michael Naumann (* 8. Dezember 1941 in Köthen) ist ein deutscher Politiker (SPD). Neben seiner Tätigkeit als Journalist, Publizist und Verleger war Naumann erster Kulturstaatsminister der Bundesrepublik Deutschland. Er war Spitzenkandidat der Hamburger SPD zur Bürgerschaftswahl 2008. Von Anfang 2010 bis Mitte 2012 war Naumann Chefredakteur des Monatsmagazins Cicero. Seitdem ist er Geschäftsführer und ab 2015 Gründungsdirektor der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.  (Quelle: wikipedia)

Michael Naumann

Michael Naumann

Sein aktueller und zugleich kulturphilosphischer gefärbter Beitrag zur Flutkatastrophe 2004 (Stichwort: Tsunami 2004 in Südost-Asien) beinhaltet in vielerlei Hinsicht gültiges bis zum heutigen Tage …

Die Interessensvertretung der deutschen Beamten interessierte mich auch … kein Wunder, wenn man sich seit nunmehr mehr als 35 Jahre im öffentlichen Dienst bewegt (ohne ein Beamter zu sein), dann hör man schon besonders aufmerksam mit … denn Fragen zum Dienstrecht oder das alte Thema Beamte vs. Angestellte kann einem schon im beruflichen Alltag berühren und beschäftigen.

Den Autor Harald Martenstein schätzte ich seit vielen Jahrzehnten …:

Harald Martenstein (* 9. September 1953 in Mainz) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Martenstein arbeitete nach dem Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz einige Monate in einem Kibbuz in Israel und studierte dann Geschichte und Romanistik an der Universität Freiburg. In den 70er Jahren war er für einige Zeit Mitglied der DKP. Von 1981 bis 1988 war er Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung und von 1988 bis 1997 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Dann übernahm Martenstein für kurze Zeit die Leitung der Kulturredaktion bei der Abendzeitung in München, kehrte jedoch wenig später als leitender Redakteur zum Tagesspiegel zurück.

Harald MartensteinFoto: Clemens Fabry

Harald Martenstein

Seit 2002 schreibt er eine Kolumne für die ebenfalls zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende DIE ZEIT, zunächst unter dem Titel Lebenszeichen und seit dem 24. Mai 2007 im Rahmen des ZEIT-Magazin LEBEN unter Harald Martenstein. In überarbeiteter Form erschien eine Auswahl dieser satirischen Causerien erstmals 2004 in dem Sammelband Vom Leben gezeichnet. Einige Jahre war Martenstein zudem mit Kolumnen in der GEO kompakt vertreten. Martenstein schreibt derzeit für jede Sonntagsausgabe des Tagesspiegels eine Kolumne, darüber hinaus auch regelmäßig Glossen zu den Berliner Filmfestspielen und vereinzelt auch größere Reportagen und Essays. (Selbstdarstellung)

Wobei sein hier hörbarer Beitrag zu seiner eher schwächerer Beiträgen gehört … aber der Martenstein hat sich schon ein ganz eigenes Profil erarbeitet.

Und Reiseberichte mag ich eh so gern …. hier hören wir einen aus der Kategorie „sehr amüsant“.

Wer also anspruchsvollen Journalismus aus dem Jahr 2005 hören will … dem kann ich dieses Hörbuch nur empfehlen.

Hüllentext

Titel:
01. Michael Naumann: Die Welt rückt zusammen 10.58
02. Josef Joffe: Zwei milde Krieger 6.48
03. Wolfgang Gehrmann: Das nein kommt zu den Akten
04. Stefan Schmitt: Politisches Gift 3.49
05. Christoph Drösser: Stimmts ?
06. Thomas E. Schmidt: Renoirs Feldlazarett 7.40
07. Harald Martenstein: Wohlstandselend 4.14
08. Bjoern Erik Sass: Auf der Straße der Erkenntnis 13.24

CD1

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InfoBooklet02A

Der CD beigelegt: Ein Infoheft über weitere Hörbücher, die Wissen vermitteln sollen.

 

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Robert Gernhardt – Bernd Eilert – Peter Knorr – Erna, der Baum nadelt (2005)

ErnaFrontCoverVielleicht schon bald ein weiterer Klassiker im Genre der Weihnachtsidylle.

„Erna, der Baum nadelt und fünfzehn weitere weihnachtliche Katastrophen, davon berichten die drei Satire-Autoren Robert Gernhardt, Bernd Eilert, Peter Knorr bei ihrer gemeinsamen Lesung im Café in der Muffat-Halle in München. Und sie verschonen nichts und niemand, wenn es um Weihnachten geht, auf keinen Fall aber die Lachmuskeln ihres Publikums.

Da referiert der Kinderpsychologe „Bettelhome“ über die Entstehung eines frühkindlichen handfesten Ödipus-Komplexes, doch die Eltern Maria und Joseph haben für ihren Sohn nur das Beste im Sinn: Soll er es doch einmal besser haben als sie. Nichts geringeres als der Job als Heiland oder als Erlöser kommt für ihn in Frage.

Oder hätte jemand vermutet, daß Dürers berühmter Hase der typische Vertreter eines Weihnachtsbildes ist? Der Kaufmann Fugger glaubt das zunächst auch nicht, doch er wird vom Meister höchstpersönlich eines Besseren belehrt. Absolut komisch. Die drei nehmen auch den aktuellen Weihnachtsfilm oder das typische Geschenk zum Fest aufs Korn. Was das sein könnte? Sie ahnen es. Auch Bücher bekommen ihr Fett ab.

Die gelesenen Texte stammen aus den beiden Büchern Erna, der Baum nadelt und Es ist ein Has‘ entsprungen, doch der Vorteil der CD liegt auf der Hand: Kein Buch kann den Sprachwitz, die Satire und Komik so gut transportieren wie dieser Live-Mitschnitt. Und noch eine Garantie: Der Baum wird, erschüttert durch die Lachsalven, garantiert beginnen, seine Nadeln zu verlieren. Das ist sicher.“ (Manuela Haselberger)

Und ein wenig biographisches zu diesem begnadetem Satire-Trio (die ich über die Zeitschrift „Pardon“ in den 70er Jahren „kennengelernt habe):

DasTrio2

Robert Gernhardt und Peter Knorr lernen sich in Frankfurt am Main als Mitarbeiter der Satirezeitschrift “Pardon” kennen und arbeiten ab 1971 zusammen.
Gernhardt ist damals 34, Knorr 32 Jahre alt.
Ihre ersten gemeinsamen Arbeiten: “Funk für Fans”
“Was beatet uns der Weihnachtsmann”, ebenfalls HR. Das 90 Minuten-Weihnachts-Spezial ist die erste ausschließlich mit Gernhardt/Knorr-Texten gestaltete Radio-Unterhaltungs-Sendung. und “Die letzte Frequenz” im Hessischen Rundfunk. Für diese Sendungen liefern die beiden Szenen und Sketche.
Von nun an konzentrieren sie sich auf das gemeinsame Verfassen von “aktuell-satirischen und komischen Texten für den Hörfunk”, der Begriff “Comedy” ist damals in Deutschland noch unbekannt.

1974: Zwei weitere Weihnachts-Specials entstehen. Hier ist nun erstmals auch Bernd Eilert (damals 23) am Ausdenken und Verfassen der Texte beteiligt.

1975: Einige der Texte tauchen in den frühen Bühnenprogrammen des Komikers Otto Waalkes wieder auf. Erst ohne Wissen der GEK-Gruppe, dann lernt man sich kennen und es beginnt die Zusammenarbeit: Waalkes übernimmt für seine Live-Show Texte von Gernhardt/Knorr und lässt sich in den folgenden 30 Jahren von dem Autorenteam Gernhardt/Eilert/Knorr exklusiv seine sämtlichen Bühnen- und Fernsehprogramme schreiben.

Am 11. August 1999 , anläßlich Knorrs 60. Geburtstag und der ausgerechnet an diesem Tag stattfindenden Sonnenfinsternis veranstalten Eilert, Gernhardt, Knorr im Antiquariat der Frankfurter Buchandlung Schutt eine öffentliche Lesung ihrer Weihnachtstexte. Aus dieser, später in München wiederholten Lesung entsteht dann das Hörbuch “Erna, der Baum nadelt”.

Danach treffen sie sich immer wieder zu gemeinsamen Lesungen und Auftritten bleiben gute Freunde und teilen redlich, was aus der langen Zusammenarbeit noch eingeht. Sie haben nie eine gemeinsame Firma gegründet oder einen Vertrag untereinander abgeschlossen.

Am 30. Juni 2006 stirbt Robert Gernhardt nach langer Krankheit. Eilert und Knorr halten die Grabreden und ehren sein Andenken im Herbst 2007 in der Alten Oper in Frankfurt: Das Neue Frankfurter Schulorchester musiziert, Roger Willemsen moderiert, F.W.Bernstein , Otto Waalkes, Bernd Eilert und Peter Knorr lesen Robert Gernhardts und gemeinsame Texte.

DasTrio

Die Autorengruppe Gernhardt-Eilert-Knorr

Titel:
01. Eine Predigt (Gernhardt) 2.13
02. Eine Legende (Gernhardt/Knorr) 1.21
03. Ein Gedicht (Gernhardt/Eilert/Knorr) 1.11
04. Die Geburt (Gernhardt/Knorr) 3.26
05. Die Vermißtenanzeige (Gernhardt/Eilert/Knorr) 3.12
06. Die Filmkritik (Gernhardt/Knorr) 3.05
07. Der Weihnachtshase (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.30
08. Die Nacht der wilden Erdbeerchen (Gernhardt/Eilert/Knorr) 8.26
09. Der Buchtip (Gernhardt/Eilert/Knorr) 4.11
10. Kalorien (Gernhardt/Eilert/Knorr) 4.32
11. Paul Dexter und das Geheimnis der spanischen Vanille (Gernhardt/Eilert/Knorr) 2.57
12. Josephs Geschichten (Knorr) 4.17
13. Zehn kleine Faltigkeiten (Gernhardt/Knorr) 2.12
14. Erna, der Baum nadelt! (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.57
15. Ratschläge für Seltengänger (Gernhardt/Eilert/Knorr) 5.12
16. Zu zweit ohne Streit (Gernhardt/Eilert/Knorr) 3.47

CD1

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Arthur Schnitzler – Fräulein Else (gelesen von Senta Berger) (2005)

FrontCover1Nicht so bekannt wie sein „Reigen“ aber dennoch ein Romanmit viel Finesse … und darum gehts:

„Fräulein Else, die in den Dolomiten einen sorgenfreien Urlaub verbringen möchte, erhält gleich zu Beginn ihres Aufenthalts einen Brief von ihrer Mutter, indem sie ihr mitteilt, dass die Familie vor dem finanziellen Ruin steht. Else könne jedoch den drohenden Bankrott abwenden, indem sie, so der Vorschlag ihrer Mutter, einen im selben Ferienort weilenden Geschäftsfreund ihres Vaters um die nötige Summe bitte. Dieser verlangt als Gegenleistung, Else 15 Minuten nackt betrachten zu dürfen. Diese Forderung stürzt Else in einen schweren Gewissenskonflikt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.02.2003:

Schwer zu sagen, wer Konrad Heidkamp mehr verzückt hat: Fräulein Else und von Senta Berger. Auf jeden Fall ist der Rezensent ganz hingerissen von dieser Hörspielproduktion um das Mädchen, das vor der Wahl steht, sich einem potenziellen Gläubiger nackt zu zeigen oder den eigenen Vater ins Unglück zu stürzen. Und wie das junge Fräulein, hin und hergerissen zwischen Selbstzweifeln und Selbstverliebtheit, zwischen verbotenem Genuss und Sühne, „plaudert und plappert, fühlt und denkt“, findet Heidkamp von Senta Berger in einem solch „wunderbar singenden und spöttischen Tonfall“ wiedergegeben, dass man in seinem Sog einfach nur noch versinke: „Ein Glanzstück“. (perlentaucher)

So isses …

Die hier vorliegende Fassung ist eine Wiederveröffentlichung des ursprünglich im Jahr 2002 bei Kein & Aber erschienen Hörbuches.

SentaBergerText

Sprecherin:
Senta Berger

Senta Berger

Titel:

CD 1:
01. Du willst wirklich nicht mehr weiter spielen Else ? 7.43
02. Nun ist er offen der Brief 5.10
03. Irsinnig. Immer diese Geschichten 7.01
04. Unheimlich 6.14
05. Kurz und gut Herr Dorsday 7.31
06. Er soll nicht weiterreden 7.33
07. Nein,nein nein , ich will nicht 6.28

ArthurSchnitzler

CD 2:
01. Da stehe ich 6.26
02. Also wie 6.27
03. Man muß gar nicht bemerken 5.49
04. Dorsday 7.44
05. Wo ist das Veronal 7.12
06. Schau mal her Cissy 4.08

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Die Toten Hosen – Nur zu Besuch – Unplugged im Wiener Burgtheater (2005)

FrontCover1Also … Punkrock und unplugged .. das ist schon ne ganz besondere Kombination … Und nachdem Die Toten Hosen eh nichts auslassen … gab es dann dieses prachtvolle Konzert:

Die Toten Hosen können´s auch ruhig: Nur zu Besuch präsentiert die Düsseldorfer Punkrocker sehr überzeugend im Unplugged-Gewand.

Im edlen Ambiente des Wiener Burgtheaters gingen Campino & Co. am 17. November 2005 ohne massive Verstärkerwände und elektrische Gitarren auf die Bühne, um für ihre Fans und die Kameras von MTV einen bunten Strauß erstklassiger Songs in ungewöhnlichen Versionen zu spielen. Adrenalin-Kicks und wilde Mosh-Pits sucht man hier vergeblich, die Stimmung ist aber dennoch bombastisch, und die Akustik-Arrangements lassen bewährte Hosen-Hits wie „Opel-Gang“, „Hier kommt Alex“, „Wünsch dir was“, „Eisgekühlter Bommerlunder“ oder „Schönen Gruß, auf Wiedersehn“ in gänzlich neuem Licht erstrahlen. Insbesondere die Piano- und Streicher-Parts verleihen den Klassiker-Tracks eine klangliche Vielfalt, die deutlich über die Songstrukturen der Originalversionen hinausgeht. Und als zusätzliche Kaufanreize erwarten den Hörer noch Raritäten wie „The Guns Of Brixton“ oder „Weltmeister“, die sich problemlos zwischen den Gassenhauern behaupten können. (Michael Rensen)

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Die Hosen ohne Strom, anders gut … Als Hosenfan der erste Stunde habe ich mich riesig auf dieses Album gefreut. Hatte mich damals beworben auf ihrer HP für dieses Konzert, leider kein Losglück gehabt. Nun zum Album, es ist ein cooles Feeling die Hosen mal ohne Strom zu hören. Schon der 1. Song Blitzkrieg Bop, lässt keine Zweifel aufkommen die Hosen unplugged, ja es funktioniert. Weitere Highlights sind Opelgang (wunderschöne Umsetzung), Hier kommt Alex (Gänsehaut pur), The Guns Of Brixton, Böser Wolf und Eisgekühlter Bommerlunder (wo Campino den Sinatra macht). Sicherlich fehlen einige Klassiker, aber es durften ja wir Fans abstimmen auf der HP was gespielt wird. Überraschend ist Hand in Hand (von den Beatsteaks) mit denen sie in Argentinien auf Tour waren, also das der Titel dabei ist. Weltmeister ist wieder ein typischer Hosen Song zur Lage der Nation. Gesanglich geht Campino ganz schön ab für ein Unplugged Konzert, war sicher nicht so einfach für ihn, das die Gitarren nicht so krachen. Für Hosenfans hat dieses Album einen Ehrenplatz im Schrank sicher, alle anderen sollten ruhig mal reinhören, es lohnt sich. (T. Nowakam)

Beispiel01A

Ergänzend darf ich vermelden:
Punkrock und unplugged .. das ist schon ne ganz besondere Kombination …  ja … und das klappt auch noch. Die Toten Hosen können auch akustisch Druck ohne Ende machen … und hier hat man auch mal die Möglichkeit, sich ein wenig mehr auf die Texte zu konzentrieren … Was viel besseres konnte uns nicht passieren … als dass sich damals im Jahre 1983 damals auf ihren ganz speziellen Weg gemacht haben …

Ach ja: Die neuen Arrangements für Die Toten Hosen schrieb Hans Steingen, mit dem die Band seit 1996 und dem Album Opium fürs Volk zusammenarbeitet.

MeurerHolst

Andreas Meurer + Andreas von Holst

Besetzung:
Michael Breitkopf (guitar)
Andreas Frege (vocals, kazoo)
Andreas von Holst (guitar, banjo)
Andreas Meurer (bass)
Stephen George Ritchie (drums)
+
Esther Kim )pino, accordeon)
Raphael Zweifel (cello)

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Titel:
01. Blitzkrieg Bop (R.Ramone/D.Ramone) 2,23
02. Opel-Gang (Frege/v.Holst/Meurer/Trimpop/Breitkopf) 2.34
03. Auswärtsspiel (Frege) 3.14
04. Popmusik (Frege/van Dannen) 2.30
05. Nichts bleibt für die Ewigkeit (Frege/v.Holst/Müller) 3.24
06. Hier kommt Alex (Meurer/Frege) 4.19
07. The Guns Of Brixton (Simonon) 2.38
08. Das Mädchen aus Rottweil (Frege/v.Holst) 3.34
09. Der letzte Kuss − 2:44 (Breitkopf/Meurer / Campino) 2.44
10. Wünsch Dir was (Meurer/Frege) 3.46
11. Der Bofrost Mann (van Dannen/Frege) 2.42
12. Böser Wolf (Meurer/Frege) 3.10
13. Pushed Again (Breitkopf/Frege) 4.07
14. Weltmeister  (v.Holst/van Dannen/Frege) 2.58
15. Alles aus Liebe (Frege) 4.22
16. Freunde (Frege/v.Holst) 4.25
17. Nur zu Besuch (Frege/v.Holst) 4.36
18. Hand in Hand (Baumann/Götz/Kurtzke/Scholz/Teutoburg-Weiss) 3.48
19. Eisgekühlter Bommerlunder (Molinare/Trimpop) 4.22
20. Schönen Gruß, auf Wiederseh’n (Rohde/Frege) 3.29

CD1
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Christina Stürmer – Schwarz Weiss (2005)

 

FrontCover1Schon witzig, wenn einem alten Knacker, wie ich es nun mal bin, plötzlich die Power-Pop Musik einer 1982 geborenen Sängerin aus Österreich ausgesprochen gut gefällt; vielleicht liegts ja aber auch am Hochsommer, der uns nun wirklich schon seit Tagen verwöhnt:

„Der Veröffentlichung ihres Deutschland-Debüts gingen bereits einige Bugwellen voraus. „Ich Lebe“ ist schon jetzt ein Top 5-Hit. Es sieht gut aus für das einstige Castingshow-Gewächs aus Österreich. Christina Stürmer hat in ihrer Heimat mit ihren ersten zwei Alben sogar Falcos Rekorde eingestellt. Hierzulande soll es nun eine Mischung von Stücken eben dieser ersten beiden Alben richten – in überarbeiteten Versionen.

Mit gezupfter Gitarre beginnt „Glücklich“. Stürmers rauchige Stimme, die für ihre 22 Jahre viel zu alt klingt, setzt ein, und schon bald entwickelt sich der Song zu einem kraftvollen Rocker mit fetten Gitarren und halbwegs krachendem Schlagzeug. Über allem scheint ein fetter Silbermond. Der Opener „Bist Du Bei Mir“ schleppt sich inklusive eines aalglatten Gitarrensolos über seine gut drei Minuten, die Powerpopnummer „Ich Lebe“ dürfte dank Radiorotation mittlerweile jedem ein Begriff sein.

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Immer präsent: die aufgesetzte Klagestimmung. Was sie liebt, charakterisiert sie als Schmerz, „Glücklich“ ist immer nur der andere, und wenn jemand bei ihr ist, denkt er an eine andere, oder sie vermutet es zumindest. Bei dieser Frau gehen Dinge zu Ende, sind Menschen einsam, sehnen sich nach der „Mama“. Christina Stürmer ist eine Powerfrau, die ihrem Ex noch ein „Leck‘ mich“ hinterher ruft und vielleicht dabei noch fest mit dem Fuß aufstampft.

Wie kommt nun der Erfolg dieser Dame zustande? Der Rockfaktor ihrer Songs liegt, möchte man es böse sagen, in etwa zwischen Peter Maffay und oben genanntem Rock-Quartett aus Bautzen. Man könnte auch sagen, Christina reite auf dem Kamm der perfekten Deutschrockwelle. Handwerklich sind die Songs allesamt gut gemacht, da waren natürlich Profis am Werk. Das Soundgewand ist dazu zeitgemäß angeraut, aber nicht zu hart.

Originell ist das nicht. Viele Songs klingen wie schon mal anderswo gehört, vielleicht bleiben sie deswegen so gut hängen. Der Titeltrack „Schwarz Weiß“ ist so ein Fall. Oder auch der Anfang von „Vorbei“, der den ersten Takten von Simon And Garfunkels „Mrs. Robinson“ so ähnelt wie die gemeine Schrippe dem Milchbrötchen. Auch wirkt die Produktion insgesamt recht glatt. Aber so ist es eben, wenn einer Platte die Erfolgsgarantie eingebaut wird.

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Alle, die einfach eine Melodie nachpfeifen oder sich verstanden wissen wollen, sind mit Christina Stürmer gut bedient. Die anderen werden über sie schimpfen und über den „Ich Lebe“-Ohrwurm, den ihnen die Österreicherin ohne Zustimmung in den Kopf implantiert hat. Mit ihrem massenkompatiblen Rock, der ganz klar auf die Charts zielt und sich dort auch sicher für eine Weile festsetzen wird. (Benjamin Fuchs)

CoverIllustrationWie gesagt: diese Produktion wurde eigens für den bundesdeutschen Markt produziert und beinhaltet neu eingespielte Songs aus den beiden ersten Solo-Alben der Sängerin.

Eine erstaunliche reife Stimme und ein knackiger Gitarren-Sound zeichnen dieses Album und einziges Manko (wie so oft bei dieser Art der Musik) ist bleibt die thematische Einfalt …

BookletBackCover1

Besetzung:
Jens Carstens (drums)
Gwenael Damman (bass)
Hartmut Kamm (keyboards, guitar)
Michael Knaur (keyboards)
Klaus Perez Salado (drums)
Jörg Sander (guitar)
Christina Stürmer (vocals)
Oliver Varga (guitar)
Peter Weihe (guitar)

Inside1

Titel:
01. Bist du bei mir (Kolber/Stürmer) 3.15
02. Ich lebe (Ramond/Singh/Kraus/Kahr/Hanisch/Zillinger) 3.20
03. Schwarz Weiss (Pfluger/Kahr/Young/Penn) 3.46
04. Engel fliegen einsam (Singh/Strasser) 3.11
05. Glücklich (Schüller/Löächel) 2.56
06. 4 Jahreszeiten (Salado) 4.12
07. Immer an euch geglaubt (Konrad/Pfluger/Singh/Kahr/Konrad/Lassl) 3.34
08. Mama (Ana Ahabak) (Pfluger/Kahr) 4.00
09. Kind des Universums (Lohr/Singh) 4.12
10. Vorbei (Bruhn) 3.12
11. So wie ich bin (Löchel/Schüller/Hulden) 3.06
12. Liebt sie dich so wie ich (Wessely/Keinrath) 3.25
13. Geh nicht wenn du kommst (Strasser) 4.04

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CD1

 

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Lars Jessen – Am Tag als Bobby Ewing starb (2005)

Filmplakat1Ein Film aus den Zeiten der Alternative Bewegung, einFilm aus der Zeit des ganz aktiven Widerstands gegen AKWs/KKWs …. der mir sehr ans Herz gewachsen ist:

1986 – Die Protestbewegung gegen den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf ist in den letzten Zügen. Nur eine letzte Landkommune ist übrig geblieben. Peter (Peter Lohmeyer), Eckhard (Richy Müller), Gesine (Nina Petri), Walther, Elly und Bauer Hein leben in ihrem „Alternativen Wohnkollektiv Regenbogen“ gemütlich vor sich hin und denken nicht daran, den friedlichen Widerstand aufzugeben. Wäre da nicht der drohende Abschied ihrer Sozialarbeiterin Gesine.

Da kommen den Flachland-Kommunarden die beiden modernen Städter Hanne (Gabriela Schmeide) und ihr Sohn Niels (Franz Dinda) gerade recht. Während Hanne sich überraschend schnell an Schreitherapie und Gemüseaufzucht gewöhnt (und noch viel schneller an die Tantraspiele mit Kommunenguru Peter), hat Niels immer weniger Lust auf dogmatische WG-Regeln wie: kein Fleisch, keine Gewalt, kein Atomstrom. Schnell findet er Anschluss bei Dorfrocker Rakete und Martina, der Tochter des Bürgermeisters.

Mehr aus Trotz als aus Überzeugung schließen sie sich dem gewaltbereiten AKW-Widerstand an. Ihre Aktionen bringen das beschauliche Chaos der Kommune jedoch reichlich durcheinander und setzen sogar den Fortbestand der pazifistischen Gemeinschaft aufs Spiel. (Quelle: filmspiegel.de)

JessenLohmeyer

Lars Jessen mit Peter Lohmeyer

Und – weil nicht unwichtig für das Verständnis dieses Films ein par sehr persönliche Anmerkungen des Regisseurs Lars Jessen:

„Am Tag als Bobby Ewing  ist ein persönlicher Film über die 68er aus der Perspektive ihrer Nachkommen:
einer Generation, die ihre Kindheit in den Wohn- und Beziehungsexperimenten
ihrer Eltern verbrachte. Zu Zeiten, als Sitzblockaden wichtiger als Hausaufgaben
waren, Weihnachten als religiöse Verschwörung galt und freie Liebe mehr Pflicht
als Möglichkeit war.

Entstanden ist ein Film über Ideale und ihr Verfallsdatum, aber auch Zeugnis einer kaum 20 Jahre alten Bewegung, deren Grad an Mobilisierung und Aggressivität heute kaum noch vorstellbar ist. In der Tonart ist „Am Tag als Bobby Ewing starb“ keine oberlehrerhafte Abrechnung, sondern ein ironisch humorvolles Portrait einer seltsamen Generation.

Filmbild36

Es ist aber auch ein Film über meine ganz persönlichen Erfahrungen in dieser
Szene. Denn Anfang der 80er lebte ich tatsächlich ein paar Jahre mit meiner
Mutter in einer solchen Wohngemeinschaft in der Nähe von Brokdorf.

Ich war zwar viel jünger als unser Protagonist Niels, der Grundkonflikt mit meiner Mutter und ihrem Liebhaber sowie einige Figuren und Begebenheiten aus dieser Zeit finden sich aber in unserer Geschichte wieder.

Die Selbstverständlichkeit, mit der in unserem „Alternativen Wohnkollektiv“
(Kommune galt bei uns als Schimpfwort) jede noch so alltägliche Handlung in
einen politischen Kontext gestellt wurde, verfolgt mich bis heute. Als Kind war die Welt der Kommune für mich voll von Konflikten.

Meine erwachsenen Mitbewohner versuchten mit autoritären Maßnahmen, den verwöhnten Wohlstandsbengel (der ich auch tatsächlich war), in ein funktionierendes Mitglied der Gemeinschaft zu verwandeln – was meinerseits auf wenig Gegenliebe stieß.

Ich wollte keine Rechte und erst recht keine Pflichten. Ich sah einfach keinen Sinn darin, den Gong zu schlagen, um im Plenum mit allen Mitbewohnern meine Probleme bis ins letzte Detail auszudiskutieren.

Filmbild37

Insofern ist der Film auch eine ganz persönliche autobiographische Zeitreise
und eine Auseinandersetzung mit einschneidenden Erfahrungen meiner Kindheit
und Jugend.“ (Quelle: Presseheft; liegt dieser Präsentation bei).

 
Für Thomas Schlömer des Filmspiegels ist schon der Anfang des Films „wie eine fantasielose Kopie der entsprechenden Sequenz aus Wolfgang Beckers ‚Good Bye, Lenin!‘“, die für ihn „keinen Zweifel am Anspruch des Films aufkommen [lässt] und auf die folgenden 100min seichte Unterhaltung [einstimmt].“

Schnitt.de hingegen sieht die 1980er in einer Rückblende „unter der von ulkiger Ausstattung und nostalgischem Witz geprägten Oberfläche“, die besonders durch den „hervorragenden“ Peter Lohmeyer zur Geltung kommt, „um den Eindruck zu erwecken, daß die 80er irgendwie noch weiter entfernt wirken, als sie es eigentlich sind.“

Das Lexikon des Internationalen Films meint: „Eine unterhaltsame, präzis rekonstruierte und hervorragend gespielte Mischung aus Polit-Satire, Provinzkomödie und Coming-of-Age-Geschichte, die nie hämisch, sondern liebevoll und melancholisch einen Schwebezustand der Desorientierung beschreibt, der durch die Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl durchgerüttelt wird und eine bis heute aktuelle Brisanz der Thematik offenbart.“

Filmbild38

Dem letztem Votum schließe ich mich dann nur zu gerne an … entspricht er doch auch meiner Einschätzung:

Da ist der schlurfende Muesli-Gang von Peter Lohmeyer (der nicht immer so friedfertig ist, wie er scheint), da ist die engagierte, aber so oft verzweifelte Sozialpädagogin Hanne mit ihrem Sohn (sowas von voll in der Pubertät) und sein Proll Freud „Rakete“ (einfach nur köstlich !), der gewaltbereite Richy Müller und, und , und …

Figuren, die mir allesamt so verdammt bekannt vorkommen, aus meinen Erfahrungen der 80er Jahre wenngleich ich damals vordergründig bereits in einer „bürgerlichen Ehe“ lebte.

Von daher …. wieder mal so ein Film aus der Serie „Talkin´`bout my Generation“ …

Premiere

Ein Teil der Schauspieler bei der Premiere, 2005

 

Besetzung:
Peter Heinrich Brix (Prestin)
Franz Dinda (Niels)
Luise Helm (Martina)
Peter Lohmeyer (Peter)
Richy Müller (Eckhardt)
Jens Münchow (Rakete)
Nina Petri (Gesine)
Gabriela Maria Schmeide (Hanne)

Regie: Lars Jessen

Und hier ne kleine Diashow mit einer Vorschau zu dem Film:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

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KlangVerwaltung u.a. – Requiem (Wolfgang Amadeus Mozart) (2006)

frontcover1Als Mozart im Dezember 1791 starb, hinterließ er sein letztes großes Werk unvollendet. Es war seine Witwe  Constanze,  die  zwei  Schüler  des  Komponisten  beauftragte,  das  Requiem  in  Mozarts  Sinne fertig zu stellen. Musikalisch bietet sich dem Hörer auch heute noch ein erschütterndes Werk …

… dessen CD-Einspielung durch Enoch zu Guttenberg und seine Chorgemeinschaft Neubeuern im Mozart-Jahr
2006 für Aufmerksamkeit sorgte. „Requiem-Aufnahmen gibt es haufenweise, aber in dieser dringt der unermüdliche Enoch zu Guttenberg bis zum Existentiellen vor. Mit seinen hochkompetenten Ensembles kommt er Todesschauern und Jenseitshoffnung so nahe, dass man die Posaunen des Jüngsten Gerichts spürt“, schrieb Der Spiegel. (Quelle: muenchenmusik.de)

Nicht so gut wegkam diese Aufnahme bei dem Klassik Magazin „musikansich.de“:

Trost? – „Den sehe ich nicht geschrieben in der Partitur. Ich wüsste nicht wo.“ So Enoch zu Guttenberg zu Mozarts Requiem. Und dementsprechend hat er sich das erklärte Ziel gesetzt, diese musikalische Auseinandersetzung mit dem Sterben „schrecklich darzustellen“, ihr alle verklärende interpretatorische Milde auszutreiben.

orchesterklangverwaltung

Orchester KlangVerwaltung

Nun, ganz so wild ist es dann alles doch nicht geraten, aber Guttenbergs Lesart ist eine nach dieser Deutung zutiefst subjektive, dabei jedoch nie willkürlich und stets konsequent. Er nimmt sich gegenüber der Partitur einige Freiheiten heraus: Guttenberg streut am Ende des Eingangssatzes („et lux perpetua“) Pausen und Rückungen ein, überzeichnet das Dies irae durch Crescendi, wo sie nicht vorgeschrieben sind, konterkariert so manche musikalische Figur („tantus labor non sit cassus“), indem er sie überdeutlich ins Leere fallen lässt. Zugleich hebt er immer wieder orchestrale Begleitstimmen hervor und lässt die Fugen schulmeisterlich exerzieren, um den Sinngehalt des Textes in Frage zu stellen.

Aber dies ist alles andere, als „Klamauk, pseudophilosophischer Exkurs und modischer Effekt“, wie es Sixtus König dazu kürzlich in Klassik heute schrieb. Es ist eine Deutung, die jedenfalls aus dem Werk heraus möglich und dabei weit weniger auf ein künstlich-absichtsvolles Gegen-den-Strich-Bürsten angelegt ist, als etwa Harnoncourts letzte Einspielung des Requiems (dhm, 2004). Als Beispiel sei der attaca-Übergang vom Kyrie eleison zum Dies irae angeführt: Natürlich steht ein solcher nicht im Notentext. Aber ergibt es nicht Sinn, auf diese Weise vorzuführen, wie notwendig die Bitte um Erbarmen in den Schrecken des Gerichts ist? Oder das bewusst dünn und wackelig gehaltene „Voca me“ im Confutatis – Guttenberg sieht es treffend als schüchtern-verzweifelte, fast hoffnungslose Bitte der Seele um Errettung und hält dementsprechend einen engelsgleichen Gesang für deplaziert.

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Die Chorgemeinschaft Neubeuern

Mit einer solchen Deutung löst sich die Musik zugleich aus liturgischen Kontexten heraus. Aber insofern ist dieses Requiem ohnehin ein autonomes Werk, das die Entwicklung der geistlichen Musik im 19. Jahrhundert vorwegnimmt, welche sich nicht mehr ohne weiteres in den Dienst stellt, sondern ihre Bedeutung aus sich selbst heraus bezieht. Das ist auch und gerade deshalb schlüssig, weil es ja Mozart war, der sich nicht mehr den starren Bindungen des kirchlichen Reglements im erzbischöflichen Salzburg unterwerfen, sondern künstlerisch frei agieren wollte.

Eine legitime, spannende Herangehensweise an ein scheinbar so wohlbekanntes Werk, der zuzuhören sich lohnt, auch wenn man an mancher Stelle anderer Ansicht seien mag.
Mit der Chorgemeinschaft Neubeuern steht Guttenberg ein Klangkörper zur Verfügung, der seine Ideen kompromisslos und treffsicher umsetzt, wie auch das Orchester der Klangverwaltung. Im Solistenquartett sticht der vibratoreiche, schneidende Sopran von Anna Korondi unangenehm heraus, wohingegen insbesondere Jörg Dürmüller (Tenor) eine sehr beachtliche Leistung bietet.
Das ganze ist mit trockenem Klang eingefangen – auch insofern wurde das Werk also konsequent aus dem Kirchenraum herausgelöst.(Sven Kerkhoff)

Auch wenn ich mir nicht einbilde, dass ich da ein besonders geschultes Ohr hätte … aber dennoch: Diese Einspielung ist phänomenal ! Fat wäre ich geneigt, mir genau diese Aufnahme zu meiner Beerdigung zu wünschen. Aber vermutlich schwenke ich dann in meiner letzten Verfügung dann doch wieder zu „Stairway To Heaven“ oder gar zu „Highway To Hell“ *schmunzel*

Ergänzend muss noch angemerkt wetden, dass diese CD mit einem vorbildlichem Begleitheft punktet (Werkanalyse und ausführliche Portraits der beteiligten Musiker) und dass, dieser Enoch zu Guttenberg der Vater des nur kurzfristig gewitzten Verteidungsminister  Karl-Theo Guttenberg ist.

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Enoch zu Guttenberg

Besetzung:
Chorgemeinschaft Neubeuern + Orchester der KlangVerwaltung unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg
+
Jörg Dürmüller (Tenor)
Anna Korondi (Sopran)
Gerhild Romberger (Mezzosopran)
Jochen Kupfer (Baß)

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Titel:
01. Requiem (Introitus) 4.22
02. Kyrie 2.14
03. Dies irae (Sequentia) 1.44
04. Tuba mirum 3.17
05. Rex tremendae 1.40
06. Recordare 5.28
07. Confutatis 2.24
08. Lacrimosa 2.02
09. Domine Jesu (Offertorium) 3.25
10. Hostias 3.34
11. Sanctus (Sanctus) 1.28
12. Benedictus (Benedictus) 4.39
13. Agnus Dei (Agnus Dei) 3.11
14. Lux aeterna (Communio) 5.01

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