Verschiedene Interpreten – Baby Klassik (2012)

frontcover1Da kann man jetzt eigentlich schreiben: „Aus gegebenen Anlass“ … :

Die positive Wirkung, die klassische Musik auf Babys hat, ist unumstritten. Die sanften Klänge beruhigen, es entstehen positive Gefühle, und Ängste werden abgebaut. Für „Baby Klassik“ wurde mit viel Liebe die Musik speziell auf die Bedürfnisse unserer Kleinen abgestimmt. Die wunderschön interpretierten Werke von Mozart, Bach, Brahms und vielen mehr tragen dazu bei, dass sich nicht nur die Babys, sondern auch deren Eltern rundum wohl fühlen und entspannen.
Das liebevoll gestaltete Booklet enthält kleine Tipps, Tricks und Kniffe, die helfen können, die Babys besser zu verstehen und das neue gemeinsame Leben spielend zu meistern. (Produkt-Info)

Mit Ausnahme des ersten Titels empfinde ich die Musik durchaus passend für diese kleine Zielgruppe … Klar das sind etliche Klassiker dabei, die einfach das Ohr schmeicheln („Für Elise“ oder der großartige „Pachelbel'“ von Pachelbel).

Sehr interessant fand ich dann das liebevoll gestaltete Begleitheft (die Texte verfasste Ruth Seiberts) , in dem auch wissenswertes über die beruhigende oder auch heilende Kraft der Musik zu finden sind

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Da freut sich der besorgte Großvater … 

Und dann hat – vermutlich ne Oma – folgenden Gedanken zu diesem Album formuliert:

Mithilfe der CD findet man für das Kleinkind einen schönen Übergang vom Tag zur Nacht. Bei regelmäßigem Abspielen vor dem Schlafengehen wird die CD nach kurzer Zeit zu einem festen Ritual: Wenn die beruhigende Musik erklingt, wird geschlafen – egal wie spät es ist. Vermutlich klappte das Ritual auch mit Kinderliedern, aber wir möchten unseren einjährigen Enkel damit (und mit anderer, kindgerechter Klassik) ein wenig prägen und seinen Geschmack entsprechend bilden.

Und da grinst der Bildungsbürger um die Ecke … aber ich kann ja meiner Enkeltochter nicht die Liveaufnahmen der MC 5 überreichen … aber gedanklich bin ich schon bei weiteren Musikzusammenstellungen abseits der Klassik … denn ich will ja mein Enkelkind auch ein wenig prägen *ggg*

Die Tipps für die ersten Monate mit einem Baby (50 an der Zahl) erscheinen mir recht hilfreich … und sie erinnern mich schmunzelnd an meine Zeiten als frischgebackenen Vater … heute hoffe ich, dass für meine Tochter eine interesssante Lektüre sind

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Und am Schluss des Albums erklingt dann die gute alte Spieluhr: „Guten Abend, gut Nacht“ !

Und; man kann die Musik doch glatt auch genießen, wenn man kein Baby ist !

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Titel:
01. Phillippe Entremont: Variationen über Twinkle (Mozart) 2.18
02. Wolfgang Emamnuel Schmidt: Karneval der Tiere – Der Schwan (Saint-Saens) 2.59
03. Phillippe Entremont: Albumblatt „Für Elise“ (Beethoven) 3.02
04. Tafelmusik Baroque Orchestra: Eine kleine Nachtmusik – Romanze (Mozart) 4.39
05. Ekaterina Dershavina: Aria aus Goldberg-Variationen (Bach) 4.20
06. Shigenori Kudo & Naoko Yoshino: Greensleeves (Traditional) 3.33
07. Andreas Bach: Kinderszenen: Träumerei (Schumann) 2.23
08. Ralph Manno & Staaatskapelle Weimar: Klarinettenkonzert A-Dur: Adagio (Mozart) 7.43
09. Tchikovsky Chamber Orchestra: Streichquartett F-Dur: Serenade (Haydn) 5.46
10. London Festival Orchestra: In the Bleak Midwinter (Holst) 3.30
11. Philharmonia Virtuosis of New York: Canon in D (Pachelbel) 5.47
12. Fou Ts´ong: Nocturne Es-Dur (Chopin) 3.41
13. Philadelphia Orchestra: Notenbüchlein für Anna Magdalena: Bist du bei mir (Bach) 3.44
14. Jean-Pierre Pampal & Marielle Nodmann: Sicilienne op. 78 (Faure) 3.29
15. Philharmonia Virtuosis of New York: Air (Bach) 5.00
16. Peter Sorger: Guten Abend, gut Nacht (für Spieluhr) (Brahms)

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Die Inspiration, mich mit dem Thema „Baby Musik“ zu beschäftigen, kam von der Graugans: dafür ein herzliches Dankeschön !

Verschiedene Interpreten – Holzhauser Musiktage (2008)

FrontCover1Ein durch und durch sympathisches Projekt sind die „Holzhauser Musiktage“

Seit über 3 Jahrzehnten finden um das malerische Örtchen Holzhausen am Starnberger See alljährlich die Holzhauser Musiktage statt. Von dem bekannten Geiger Denes Zsigmondy und der Pianistin Anneliese Nissen 1978 ins Leben gerufen, hat dieses kleine Festival viele große Interpreten der klassischen Musik zu Gast haben dürfen.

Alfred Brendel, Julian v. Karoly, Andras Schiff, Gerhard Lenssen, das Cherubini Quartett, Juliane Banse, Isabelle Faust und viele mehr spielten hier in Tennen und Kirchen, mit großer Freude und zur Begeisterung des zahlreichen Publikums. Wilhelm Kempff gab in Holzhausen 1980 sein letztes Konzert. Mit der 30. Wiederkehr 2008 arrivierte der jetzige künstlerische Leiter, Professor Ingolf Turban, ein Festival, das es in dieser Form noch nicht explizit gab: ein „Raritätenfestival“ für Streicher. Dieses sei zudem die Antwort aus dem Süden der Republik auf das seit vielen Jahren bekannte und hochgeschätzte Festival „Raritäten der Klaviermusik“ im Schloss vor Husum. Auch in Holzhausen ist nun das Programm der Star.

BookletBackCover1Anlässlich des 30jährigen Jubiläums haben wir eine CD zusammengestellt, die Sie bei Konzerten oder der angegebenen Kontakt E-mail-Adresse zum Preis von Euro 15.- erwerben können. Die CD enthält musikalische Höhepunkte der letzten 20 Jahre, das Cover wurde liebevoll von Loriot gestaltet, der im Rahmen der Musiktage den „Karneval der Tiere“ aufführte und die Musiktage stets unterstützte.(Selbstdarstellung anläßlich der Veröffentlichung dieser CD)
Also, geboten wird ein musikalischer Rückblick unter Mitwirkung von Loriot (der das Cover gestaltete)  auf 30 Jahre großartige Festivalgeschichte bei den Holzhauser Musiktagen.

Sie enthält einzigartigen Archivaufnahmen aus diesen 30 Jahren (enthalten sind Aufnahmen von 1986 bis 2007, zumeist privat aufgenommen von Axel Bauer) und einer Neuaufnahme des Beethoven Trios Op.1 Nr.3 entstanden. Festivalleiter Ingolf Turban, Sebastian Hess und Johannes Umbreit waren die Künstler.

Und natürlich möchte ich auch ein wenig über den Gründer dieses Festivals, berichten. Er verstarb im Feburar 2014). Hier ein paar biographische und beeindruckende Notizen aus einem Nachruf im „Münchner Merkur“:

Dénes Zsigmondy ist tot. Der bekannte Geigenvirtuose wurde 91 Jahre alt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der gebürtige Ungar in der Seeresidenz „Alte Post“.

Der hochmusikalische Zsigmondy hatte in Budapest studiert, doch seine eigentliche Karriere begann erst 1944, nachdem er sein Heimatland aus politischen Gründen verlassen hatte. Er wurde zum weltweit gefragten Interpreten klassischer und zeitgenössischer Musik, vor allem in den USA und Japan. Dénes Zsigmondy war auch ein genialer Pädagoge: 1972 folgte er dem Ruf nach Seattle, später lehrte er an den Hochschulen in Mainz und Augsburg. In den siebziger Jahren zog es Zsigmondy ans Ostufer des Starnberger Sees. Hier gründete er 1978 die „Holzhauser Musiktage“, die den Ort in der Musikwelt bekannt machten.

Dénes Zsigmondy hatte Bela Bartok noch persönlich gekannt, für die Einspielungen der Werke des ungarischen Komponisten war Zsigmondy berühmt. Viele Seeshaupter haben das im April 1995 anlässlich der Enthüllung des Mahnmals persönlich erlebt: Als Zeitzeugen aus dem KZ-Zug und aus dem Dorf vor großem Publikum aus ihren Erinnerungen gelesen hatten, holte Zsigmondy einfach seine Violine hervor und spielte Bartok – nichts hätte besser als Abschluss gepasst, als diese schnörkellose Komposition. (Münchner Merkur, 21.02.2014)

Und in einem anderem Rückblick findet man folgende Zeilen:

DénesZsigmondy

Dénes Zsigmondy

„Er war ein Musikbesessener im positiven Sinn“, erinnert sich Verena-Maria Fitz, die ab ihrem 15. Lebensjahr bei Zsigmondy Geigenunterricht bekam. Die heute 31-jährige Violinistin ist inzwischen Mitglied der Bayerischen Staatsoper und spielt auf einem Instrument von Zsigmondy. „Ich habe ihn als einen wahnsinnig energetischen Menschen kennen gelernt. Da war er schon über 70 Jahre alt, aber ein Energiebündel hoch zehn.“ Eigentlich habe sie ihm ihre Karriere zu verdanken, sagt sie. „Er hat mich auf den richtigen Weg gebracht. Und zwar durch seine besondere Herangehensweise. Mit ihm wurde die Musik zum Erlebnis.“

Später nahm die gebürtige Augsburgerin regelmäßig an den Holzhauser Musiktagen teil, die Zsigmondy 1978 ins Leben gerufen hatte und 28 Jahren leitete. „Ich habe nur schöne Erinnerungen an die Atmosphäre im Sommer am See.“ Seine Meisterschüler unterrichtete Zsigmondy 25 Jahre lang in einem romantischen Teepavillon an der Ammerlander Seestraße, von 2003 an fand der Unterricht im alten Schulhaus in Holzhausen statt.

Das Konzept und die Besonderheit der Holzhauser Musiktage begründete Zsigmondy selbst folgendermaßen: „Mir war die Tatsache bewusst, dass nicht jeder ein tolles Talent ist. So habe ich immer versucht, ein bisschen auszugleichen. Wenn jemand kein so großes Geschick hat, aber musikalisch sehr gut ist, dann lobe ich dafür mehr. Etwas strenger bin ich bei denjenigen, von denen ich sehr viel erwartete. Dadurch hat sich nie jemand zurückgesetzt gefühlt.“

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Viele berühmte Menschen waren mit ihm befreundet. Besonders gerne erinnerte sich Denes Zsigmondy an den Pianisten Alfred Brendel und an Vicco von Bülow (Loriot), der nicht nur ein Nachbar von ihm war, sondern auch mit seinem „Karneval der Tiere“ bei den Holzhauser Musiktagen auftrat.

Der Geigenvirtuose Denes Zsigmondy war „ein Genussmensch. Er feierte die Feste, wie sie fielen“, sagt Verena-Maria Fitz. Sein Haus in Ambach sei ein „Sammelsurium eines erfüllten Lebens gewesen“. Das Wichtigste für ihn war, „das Leben in vollen Zügen zu genießen“. (Roswitha Diemer)

Wenn ich anfangs schrieb: „Ein durch und durch sympathisches Projekt sind die „Holzhauser Musiktage“, dann meine ich das nicht nur wegen der hochkarätigen Musik, die dort Jahr für Jahr geboten wird, sondern auch weil ich Projekte dieser Art abseits der großen Kulturmetropolen einfach nur großartigen finde … Auch in der

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Besetzung:
Julian Banse (sopran bei 04. – 10.)
Isabelle Faust (violine bei 11.)
Sebastian Hess (cello bei 15. – 18.)
Nikolai Lugansky (piano bei 12. – 14.)
Anneliese Nissen (piano bei 02.)
Christoph Poppen (violin be 04. – 10.)
Wolfgang Rieger (piano bei 04. – 10.)
Noreen Silver (cello bei 03.)
Phillip Silver (piano bei 03.)
Ingolf Turban (violine bei 15. – 18.)
Johannes Umbreit (piano (bei 15. – 18.)
Jörg Widmann (clarinet bei 04. – 10.)
Denes Zsigmondy (violin bei 01. – 03.)

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Titel:

Johann Sabastian Bach: Sonate Nr 1 In G-Minor, WMV 1001:
01. IV. Presto 4.00 (1995)

Ludwig van Beethoven: Sonatain A-Major For Violin and Piano (Kreutzer) op. 47:
02. III. Finale – Presto 7.03 (1986)

Joseph Haydn: Piano Trio in G-Major, Hob XV: 25
03. III. Rondo all´ongarese: Presto 3.39 (1987)

Jörg Widmann: Sieben Abgesänge auf eine tote Linde:
04. – 10. Sieben Abgesänge auf eine tote Linde 15.38 (1997)

Johannes Brahms: Violin Sonata No. 1 in G-Major, op 78:
11. III. Allegro molto moderato 8.24 (1994)

Sergei Rachmaninov: Etudes Tableaux, op. 33:
12. No. 6 in e-flat minor, Non allegro 1.39
13.  No. 8 in g-minor, Moderato 3.58
14. No. 9 in c-sharp-minor, Grave 2.44 (1989)

Ludwig van Beethoven: Trio Op. Nr. 1 No. 3 in C-Minor:
15. I. Allegro con brio 7.07
16. II. Andante cantible con variazioni 7.31
17. III. Menuetto, Quasi Allegro 3.44
18. IV. Finale. Prestissimo 6.00 (2007)

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Dieses kleine Festival auf dem Lande gibt´s immer noch: Hier die Künstler des Festivals 2018

Weihnachten 2018 (31): Johann Sebastian Bach – Weihnachtsoratorium (Karl Richter) (1965)

OriginalFrontCover1Nein, dieses Werk gehört nicht in die Abteilung Resteverwertung, denn:

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist ohne jeden Zweifel eines der bedeutendsten klassischen Werke zur Weihnachtszeit. Und die Aufnahme von dem Bach Experten Karl Richter aus dem Jahr 1965 kann man durchaus als Referenz-Album bezeichnen.

… Karl Richter zum Beispiel machte sich im Jahr 1965 im Münchner Herkulessaal an eine aufwändige Plattenaufnahme, die neben dem Bach-Chor und dem Bach-Orchester auch herausragende Solisten wie die Sopranistin Gundula Janowitz und den Tenor Fritz Wunderlich vor den Mikrofonen versammelte. Das Resultat war bestechend. Richter gelang es, bis ins Details der dynamischen Gestaltung die einzelne Komponenten ausgewogen zu gewichten. Gerade in den vertrackt kontrapunktischen Chorpassagen konnte er seine Fähigkeit ausspielen, große Klangkörper nuanciert zu lenken. Sein „Weihnachtsoratorium“ wurde zu einer zentralen Einspielung des Werkes, beseelt vom kongenialen Zusammenwirken von Text und Interpretation. (Klassikakzente 06.12.2002)

KarlRichterEin paar einführende Worte zu diesem Werk sollen an dieser Stelle nun wirklich genügen:

Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.

Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium.

 

Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachts-Oratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen. Das Oratorium wird heute häufig in der Advents- und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. (Quelle: wikipedia)

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Originalcover aus dem Jahr 1965

Ergänzend sei angemerkt, dass hier auch der von mir so geschätzte Maurice André an der Trompete zu hören ist !

Wohlan: lasset den Worten Taten folgen: anhören und schwelgen !

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Die ungarische Ausgabe dieser Aufnahmen

 

Besetzung:
Franz Crass (bass)
Gundula Janowitz (sopran)
Christa Ludwig (alt)
Fritz Wunderlich (tenor)
+
Maurice André (trumpet)
Willy Beck (horn)
Hedwig Bilgram (organ)
Otto Büchner (violin)
Herbert Duft (bass)
Kurt Engert (cello)
Bernhard Gediga (trumpet)
Kurt Hausmann (oboe)
Ludwig Kiblböck (bass)
Karl Kolbinger (fagott)
Detlev Kühl (fagott)
Paul Meisen (flute)
Gustav Meyer (english horn)
Wilhelm Oppermann (trumpet)
Kurt Richter (horn)
Edgar Shann (english horn, oboe)
Oswald Uhl (cello)
+
Münchener Bach-Orchester + Münchener Bach-Chor unter der Leitung von Karl Richter

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Eröffnungschor aus Teil I, in dem Bach den Text der Parodievorlage „Tönet, ihr Pauken! Erschallet Trompeten!“
in die Partitur übernimmt, durchstreicht und zu „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ korrigiert.
Titel:

CD 1:

Erster Teil: Am Ersten Weihnachtsfeiertage:
01. Coro – Jauchzet, Frohlocket!  8.17
02. Recitativo (Evangelist) – Es Begab Sich Aber Zu Der Zeit 1.40
03. Recitativo (Alto) – Nun Wird Mein Liebster Bräutigam 1.07
04. Aria (Alto) – Bereite Dich, Zion  6.02
05. Choral – Wie Soll Ich Dich Empfangen 1.19
06. Recitativo (Evangelist) – Und Sie Gebar Ihren Ersten Sohn 0.30
07. Choral, Recitativo (Chor-Sopran, Basso) – Er Ist Auf Erden Kommen Arm 3.35
08. Aria (Basso) – Groβer Herr Und Starker König 5.38
09. Choral – Ach, Mein Herzliebes Jesulein! 1.28
Zweiter Teil: Am Zweiten Weihnachtsfeiertage:
10. Sinfonia (Hirtenmusik) 7.12
11. Recitativo (Evangelist) – Und Es Waren Hirten In Derselben Gegend 1.01
12. Choral – Brich An, O Schönes Morgenlicht 1.07
13. Recitativo (Evangelist, Engel) – Und Der Engel Sprach Zu Ihnen 0.59
14.  Recitativo (Basso) – Was Gott Dem Abraham Verheiβen 0.56
15. Aria (Tenor) – Frohe Hirten, Eilt, Ach Eilet 3.56
16. Recitativo (Evangelist) – Und Das Habt Zum Zeichen 0.28
17. Choral – Schaut Hin! Dort Liegt Im Finstern Stall 0.45
18. Recitativo (Basso) – So Geht Denn Hin, Ihr Hirten, Geht 0.59
19. Aria (Alto) – Schlafe, Mein Liebster, Genieβe Der Ruh     11:12

Libretto

Titelseite und erste Seite des Librettos, Leipzig 1734

 

CD 2:

Zweiter Teil: Am Zweiten Weihnachtsfeiertage (Fortsetzung):
20. Recitativo (Evangelist) – Und Alsobald War Da Bei Dem Engel 0.18
21. Coro – Ehre Sei Gott In Der Höhe 2.42
22. Recitativo (Basso) – So Recht, Ihr Engel, Jauchzt Und Singet 0.35
23. Choral – Wir Singen Dir In Deinem Heer  1.34
Dritter Teil: Am Dritten Weihnachtsfeiertage:
24. Coro – Herrscher Des Himmels, Erhöre Das Lallen 2.12
25. Recitativo (Evangelist) – Und Da Die Engel Von Ihnen Gen Himmel Fuhren 0.11
26. Coro – Lasset Uns Nun Gehen Gen Bethlehem 0.54
27. Recitativo (Basso) – Er Hat Sein Volk Getröst’t  0.58
28. Choral – Dies Hat Er Alles Uns Getan 0.47
29. Duetto (Soprano, Basso) – Herr, Dein Mitleid, Dein Erbarmen 8.19
30. Recitativo (Evangelist) – Und Sie Kamen Eilend 1.24
31. Aria (Alto) – Schlieβe, Mein Herze, Dies Selige Wunder 6.11
32. Recitativo (Alto) – Ja, Ja! Mein Herz Soll Es Bewahren 0.30
33. Choral – Ich Will Dich Mit Fleiβ Bewahren 0.48
34. Recitativo (Evangelist) – Und Die Hirten Kehrten Wieder Um 0.35
35. Choral – Seid Froh, Dieweil Daβ Euer Heil 0.48
36. Da Capo – Herrscher Des Himmels, Erhöre Das Lallen 2.13
Vierter Teil: Am Neujahrstage:
37. Coro – Fallt Mit Danken, Fallt Mit Loben 5.54
38. Recitativo (Evangelist) – Und Da Acht Tage Um Waren 0.41
39. Recitativo, Arioso (Chor-Sopran, Basso) – Immanuel, O Süβes Wort 3.12
40. Aria (Soprano) – Flöβt, Mein Heiland, Flöβt Dein Name 5.41
41. Recitativo, Arioso (Chor-Sopran, Basso) – Wohlan! Dein Name Soll Allein 1.44
42. Aria (Tenor) – Ich Will Nur Dir Zu Ehren Leben 4.54
43. Choral – Jesus Richte Mein Beginnen 2.56

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CD 3:

Fünfter Teil: Am Sonntage Nach Neujahr:
44. Coro – Ehre Sei Dir, Gott, Gesungen 6.47
45. Recitativo (Evangelist) – Da Jesus Geboren War Zu Bethlehem  0.29
46. Coro, Recitativo (Soprano, Alto) – Wo Ist Der Neugeborne König Der Juden 2.29
47. Choral – Dein Glanz All‘ Finsternis Verzehrt 0.49
48. Aria (Basso) – Erleucht‘ Auch Meine Finstre Sinnen 4.22
49. Recitativo (Evangelist) – Da Das Der König Herodes Hörte 0.14
50. Recitativo (Alto) – Warum Wollt Ihr Erschrecken 0.37
51. Recitativo (Evangelist) – Und Lieβ Versammeln Alle Hohenpriester  1.36
52. Terzetto (Soprano, Alto, Tenor) – Ach! Wann Wird Die Zeit Erscheinen, Wann? 5.20
53. Recitativo (Alto) – Mein Liebster Herrschet Schon 0.35
54. Choral – Zwar Ist Solche Herzensstube 0.47
Sechster Teil: Am Feste Der Erscheinung Christi:
55. Coro – Herr, Wenn Sie Stolzen Feinde Schnauben 5.12
56. Recitativo (Evangelist, Herodes) – Da Berief Herodes Die Weisen Heimlich 1.09
57. Recitativo (Soprano) – Du Falscher, Suche Nur Den Herrn Zu Fällen 1.00
58. Aria (Soprano) – Nur Ein Wink Von Seinen Händen 4.04
59. Recitativo (Evangelist) – Als Sie Nun Den König Gehöret Hatten 1.31
60. Choral – Ich Steh‘ An Deiner Krippen Hier 1.12
61. Recitativo (Evangelist) – Und Gott Befahl Ihnen Im Traum 0.23
62. Recitativo (Tenor) – So Geht! Genug, Mein Schatz Geht Nicht Von Hier 2.01
63. Aria (Tenor) – Nun Mögt Ihr Stolzen Feinde Schrecken 4.09
64. Recitativo (Soprano, Alto, Tenor, Basso) – Was Will Der Hölle Schrecken Nun 0.32
65. Choral – Nun Seid Ihr Wohl Gerochen  3.16

Komposition: Johann Sebastian Bach

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Dieser Hinweis findet sich auf der Rückseite der Box: Diese Box stammt aus dem Familienfundus. Tragikomisch ist es, dass mein Bruder, dem dieser Hinweis galt, längt gestorben ist, während meine Tante (die damals Beschenkte) heute noch mit ihren 93 Jahren lebt.

Weihnachten 2018 (18): Verschiedene Interpreten – Hörmal – Denkmale zum Klingen bringen – Festliche Weihnachtsmusik (2014)

FrontCover1Eine wirklich gute Idee:

Da gibt es die Deutsche Stiftung Denkmalschutz:

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist inzwischen zur größten Bürgerinitiative in Sachen Denkmalschutz in Deutschland gewachsen. Die Stiftung hilft vor allem dort, wo öffentliche Mittel nicht ausreichend zur Verfügung stehen. So konnten viele fast verloren geglaubte Kulturschätze in ganz Deutschland bewahrt werden. Dass dies gelang, ist vor allem den über 200.000 Förderern zu verdanken.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

– ist eine private, gemeinnützige Stiftung
– hat das Vertrauen von über 200.000 Förderern
–  hat die denkmalgerechte Restaurierung von bereits mehr als 4.500 Denkmalen gefördert
– konnte schon mehr als 500 Millionen Euro für ihre Arbeit einsetzen
– wurde 1985 gegründet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten
– koordiniert bundesweit den Tag des offenen Denkmals
– begeistert Kinder und Jugendliche durch das Schulprogramm denkmal aktiv und die Jugendbauhütten für den Denkmalschutz
– bietet Fachleuten und Laien vielfältige Veranstaltungen in ihrer DenkmalAkademie
– ist bundesweit durch Ehrenamtliche in rund 80 Ortskuratorien vertreten

TitelbildJahresbericht2013Wer kurz nach der deutschen Wiedervereinigung Quedlinburg, Görlitz oder Erfurt besuchte, sah, dass hier rasch gehandelt werden musste. Viele Denkmale drohten für immer verloren zu gehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz konnte hier viel bewegen und leisten – doch ein Blick in die Zukunft zeigt, dass wir erneut vor einer gewaltigen Aufgabe stehen. In den Jahren der solidarischen Kraftanstrengung zugunsten der Menschen und Denkmale in den östlichen Bundesländern ist ein erheblicher Sanierungsbedarf in den westlichen Bundesländern aufgelaufen. Staat und Kommunen können diese Aufgabe kaum alleine bewältigen. Ohne die Bürgergesellschaft, ohne ein neues Mäzenatentum, ohne eine weitere Stärkung des Ehrenamts werden auch diese Denkmale nicht zu retten sein.(Selbstdarstellung)

Und diese Stiftung veröffentlich auch CD´s, nicht nur, aber auch zum Weihnachtsfest. Hier die aktuelle CD, die man kostenlos erwerben und natürlich mit einer Spende die Stiftung unterstützen kann.

Und wer das mit dem Geschenk nicht glaubt, lese gleich nochmals:

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz verschenkt auch vor Weihnachten 2014 wieder eine Musik-CD mit festlicher Weihnachtsmusik.

Die CD enthält in diesem Jahr Werke von Felix Mendelssohn Bartoldy, Johann Sebastian Bach, Johann Melchior Molter, Gottfried Heinrich Stölzel, Francesco Onofrio Manfredinin, Giuseppe Sammartini, Johann Pachelbel, Johann Wenzel Stamitz, Dieterich Buxtehude sowie traditionelle deutsche Weihnachtslieder.

Zur Einstimmung läuten wie in den letzten Jahren die Glocken der bayerischen Wieskirche in Steingaden.

Dank des Einsatzes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnten bereits über 4.300 wertvolle Kirchen, Schlösser und Burgen, Parklandschaften, Bürgerhäuser und technische Denkmale vor dem Verfall gerettet und erhalten werden.

Die Spenden für die CD fließen in die Restaurierung gefährdeter Kirchen. (Quelle: werbegeschenkemuseum.de)

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Klassische und damit festliche Weihnachtsmusik wird geboten … dargeboten von hochkarätigen Ensembles … und ja … ich geniesse derart festliche Musik. Gelegentlich frage ich mich, warum gerade die Barockmusik so viel von dieser festlichen Weihnachtsmusik geschaffen hat. Ich vermute mal, dass all die damaligen Komponisten auch sehr stark ihren Lohn von kirchlichen Fürstentümern erhalten haben … dass Brot ich ess´, des Lied ich sing´.

Aber diese profanen Gedanken sollen natürlich keinen abhalten, schwelgend diese Musik zu geniessen. Und wer sich mit dieser Stiftung näher beschäftigen will, dem habe ich den Jahresbericht 2013 beigelegt.

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Titel:

Kirchenglocken:
01. Wieskirchen, Steingade 0.52

Felix Mendelssohn Bartholdy:
02. Dresdner Philharmonie + Dresdner Kreuzchor: Vom Himmel hoch da komm ich her 5.37

Johann Sebastian Bach:
03. Deutsche Bachsolisten + Süddeutscher Madrigalchor: Gloria in excelsis deo 1.18

Johann Melchior Molter:
04. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Concerto Pastorale – Larghetto 1.43

Gottfried Heinrich Stölzel: Weihnachtsoratorium in Form eines Kantatenzyklus):
05. Weimarer Barockensemble: Ehre sei Gott in der Höhe 1.54
06. Weimarer Barockensemble: Des lasst uns alle fröhlich sein 0.40
07. Weimarer Barockensemble: Ich sehe den Himmel offen 0.42
08. Weimarer Barockensemble: Breit aus die Flügel beide 0.56
09. Weimarer Barockensemble: Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis 1.50

Max Reger:
10. Friedemann Winklhofer + Windsbacher Knabenchor: Schlag mein Kindelein 3.45

Francesco Manfredini:
11. Neues Berliner Kammerorchester: Concerto grosso „per il Santissimo Natale“ 4.08

Johann Sebastian Bach:
12. Vokalensemble Frankfurt + Concerto Köln: Weihnachtsoratorium – Ehre sei dir, Gott, gesungen 6.04

Felix Mendelssohn Bartholdy:
13. Dresdner Kreuzchor: Ave Maria, op. 23, Nr. 2 5.52

Giuseppe Sammartini:
14. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim: Concerto grosse op. 5/6  4.39

Johann Pachelbel:
15. Regensburger Domspatzen: Der Herr ist König 4.04

Johann Wenzel Stamitz:
16. Kurpfälzisches Kammerorchester Ludwigshafen-Mannheim: Sinfonia Pastorale – Presto 3.15
17. Kurpfälzisches Kammerorchester Ludwigshafen-Mannheim: Sinfonia Pastorale – Larghetto 4.19

Dietrich Buxtehude:
18. Hans-Jürgen Kaiser: Präludium D-Dur 5.57

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Weihnachten 2018 (03): Verschiedene Interpreten – Gloria In Excelsis Deo (1966)

FrontCover1.JPGEigentlich nur ne halbe Weihnachts-LP, denn nicht alle dieser Kompositionen wurden explizit für das Weihnachtsfest komponiert. Auch sog. „Krönungsmessen“ waren Anlass für die kompositionen.
Aber wir hören diverse „Gloria“ Kompositionen von namhaften Komponisten der klassischen Musik.

Es gibt wahrlich berufenere Geister, die sich über die Qualität dieser Kompositionen und die jeweiligen, hier zu hörenden Interpretationen äußern können.

Aber zumindest die Aufführungen des Münchener Bach-Chor und des Münchener Bach-Orchester unter der Leitung von Karl Richter) scheinen mir zeitlose Referenzaufnahmen zu sein.

Aber allen Aufnahme sind in ihrer Wirkung wuchtig, vehement und fulminant … selten hat man so geballt die Kraft klassischer Chöre zu hören und zu spüren bekommen.

Da kann man dann schon mal ne Gänsehaut bekommen.

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Titel:

Münchener Bach-Chor, Münchener Bach-Orchester (Ltg.: Karl Richter):
01. Gloria – Chor Nr. 4 aus der Messe in h-Moll, BWW 232 (Bach) 6.51
02. Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn – Chor Nr. 3 aus „Der Messias“ (Händel) 3.21
03. Ehre Sei Dir, Gott – Chor Nr. 43 aus dem Weihnachts-Oratorium, BWW 248 (Bach) 6.50

Chor und Sinfonie-Orchester Des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Eugen Jochum):
04. Gloria – Chor aus der Missa Sanctae Caeciliae (Cäcilien-Messe) (Haydn) 2.51

Maria Stader, Oralia Dominguez, Ernst Haefliger, Michael Roux, Choeurs Elisabeth Brasseur, Orchestre Des Concerts Lamoureux (Ltg.: Igor Markevitch):
05. Gloria – Chor aus der Messe Nr. 14 C-Dur, KV 317 „Krönungsmesse“ (Mozart) 4.03

Karl Kohn, Chor und Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks (Ltg.:  Rafael Kubelik):
06. Gloria – Chor aus der Messe in tempore bell – „Paukenmesse“ (Haydn) 10.42

Szecsődy Irén, Tiszay Magda, József Simándy, András Faragó, Chor und Orchester der Krönungskirche Budapest (Ltg.: János Ferencsik):
07. Gloria – Chor aus der Ungarischen Krönungsmesse (Liszt) 7.21

Maria Stader, Claudia Hellmann, Ernst Haefliger, Kim Borg, Chor und Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks (Ltg.: Eugen Jochum Gloria):
08. Chor aus der Messe Nr. 3 f-mollac (Bruckner)

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Verschiedene Interpreten – Natur und Klassik (2001)

FrontCover1Einerseits haben wir es hier nun mit einem jener typischen Sampler zu tun, die zu einem „Billig-Preis“ in die Läden kam, andererseits ist just dieser Sampler für mich momentan geradezu eine Wohltat …

Eine Wohltat deshalb, weil ich eben gerade in so einer Phase bin, in der sich auch viel Erschöpfung bei mir breit macht … Erschöpfung ob all der unterschiedlichsten Anforderungen und Erwartungen, insbesondere im beruflichen Bereich … und das Alter – ich kann es wenden und drehen wie ich will – schon auch seinen Attribut fordert.

Na, bevor ich jetzt nur noch rumjammere, hier eine Doppel-CD die für mich wie eine Wohltat klingt .. all die ruhigen und besinnlichen Klänge aus dem Bereich der Klassik … könnte man auch glatt als Vorbereitung für die sog. „staade Zeit“ verstehen und nutzen.

Oder aber, man verwendet diesen Sampler um sich inspirieren zu lassen … die Welt der Klassik ist einfach ganz gewaltig groß !

Und wir hören traumhaft schöne Musik … das Adagio von Tomasso Albinoni z.B. oder die „Moldau“ von Smetana“, unschlagbar auch die „Morgenstimmung“ aus der Peer Gynt Suite Nr.1 (Grieg) oder auch das legendäre „Concierto De Aranjuez“ … und, und, und …

Mögen auch die ausführenden Künstler nicht so sonderlich bekannt sein … sie spielen auf hohem Niveau !!!

Und von daher:

Für all jene stillen Momente im Leben … hier ist der Soundtrack dazu !

BookletBackCover1

Titel:

CD 1:
01. Staatskapelle Weimar: Clarinet Concerto In A, K 622 – 2. Adagio (Mozart) 7.38
02. London Festival Orchestra: Suite(Ouv.) Nr.3 D-dur BWV 1068-Air (Bach) 6.19
03. London Festival Orchestra: Wassermusik-Suite Nr.1 F-dur HWV 348-Air (Händel) 2.41
04. Florian Henschel: Peer Gynt Suite Nr.2-Solveigs Lied (Grieg) 4.35
05. Ricardo Castro: Nocturne #5 In F Sharp, Op. 15-2, CT 112 (Chopin) 3.26
06. Michael Krücker: Liebestraum As-dur op.62 Nr.3 Poco allegro con affetto (Liszt) 4.40
07. London Festival Orchestra: Der Karneval der Tiere – Nr. 13 – Der Schwan (Saint-Saëns) 3.12
08. State Symphony Orchestra Of Tartastan: Ballett Suite ‚Der Nußknacker‘ No.2 ‚Charaktertänze‘-Blumenwalzer (Tschaikowsky) 6.50
09. Bruckner Orchester Linz: Sinfonie Nr.36 C-dur KV 425 ‚Linz‘-Andante (Mozart) 8.31
10. Bukarest Philharmonic Orchestra: Sinfonie Nr.3 op. 90 in F-dur-Andante (Brahms) 8.02
11. Erik Schultz + Jan Overduin: Adagio (Albinoni) 8.25
12. Hamburg Soloist: Violin Concerto In E, Op. 8-1, RV 269, ‚Die vier Jahreszeiten (Frühling)‘ – 2. Largo (Vivaldi) 2.53
13. Radio Symphony Orchestra Pilsen: Die Moldau (Semtana) 12.33

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CD 2:
01. Florian Henschel: Peer Gynt Suite Nr.1 – Morgenstimmung (Grieg) 3.45
02. Luis Orlandini: Concierto De Aranjuez – 2. Adagio (Rodrigo) 12.06
03. East Of England Orchestra: Eine kleine Nachtmusik KV 525-Romanze(Andante) (Mozart) 6.07
04. London Festival Orchestra: Brandenburgisches Konzert Nr.2 BWV 1047-Andante (Bach) 3.47
05. Alfredo Perl: Klaviersonate Nr. 14 (Mondscheinsonate) 6.04
06. Ricardo Castro: Nocturne Nr.12 op.37-2 in G-dur (Chopin) 5.36
07. Arkady Sevidov: Die vier Jahreszeiten op.37b-Juni-Barcarole (Tschaikowsky) 5.18
08. Radio Symphony Orchestra Pilsen: Xerxes-Largo (Händel) 5.25
09. Bukarest Philharmonic Orchestra: Ungarische Tänze-Nr.1 in g-moll (Brahms) 3.13
10. Orquesta Filarmónica de Gran Canaria: Symphonie. Nr.9 e-moll op.95 ‚Aus der neuen Welt‘-Largo un poco mosso (Dvoràk) 11.59
11. Samara Philharmonic Orchestra: Eine Steppenskizze aus Mittelasien(Ein musikalisches Bild) (Borodin) 7.40
12. Orquesta Filarmónica de Gran Canaria: Die Planeten-Neptun,der Mystiker (Holst) 7.21

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Bachorchester des Gewandhaus Leipzig (Helmut Koch) – Johann Sebastian Bach – Brandenburgische Konzerte 2 – 3 – 5 (1966)

FrontCover1In wikipedia steht geschrieben:

„Die Klassikaufnahmen des Labels Eterna gehören heute unter Vinylsammlern zu den klanglich und interpretatorisch besten Aufnahmen und sind teilweise sehr gesucht … “

Hier eine Aufnahme von den Brandenburgischen Konzerten Nr.2, Nr. 3 und Nr. 5, eingespielt vom Bachorchester des Gewandhaus Leipzig:

Die musikalische Heimat des 1962 gegründeten Bachorchesters ist Leipzig. Jene Stadt also, in der Johann Sebastian Bach von 1723 bis 1750 als „Director musices und Cantor zu St. Thomas“ die musikalischen Initialen bis auf den heutigen Tag in nachhaltiger Weise prägte. Begründer des Bachorchesters, das sich ausnahmslos aus Mitgliedern des berühmten Gewandhausorchesters zusammensetzt, ist Prof. G. Bosse, der l987 die künstlerische Leitung des Bachorchesters altershalber in die Hände des Gewandhaus-Konzertmeisterkollegen Prof. Chr. Funke legte. Das Repertoire des Bachorchesters ist schwerpunktmäßig von Werken des Barocks, der Frühklassik und Klassik bestimmt. Von der inter-nationalen Kritik immer wieder hervorgehoben wird das vitale Temperament und die musikalisch-gestalterische Fantasie des Ensembles. Der Elan und die spürbare Freude aller Mitwirkenden am schöpferischen Prozess der Interpretation sind ebenso begeisternd wie überzeugend.

Und so manch einer wird sich bei dem Konzert Nr. 3 an die furiose Adaption von Keith Emerson & The Nice erinnern … Schon witzig, dass es ausgerechnet Emerson war, der mir den Weg zu Gevatter Bach ebnete …

Über die Musik braucht man ja eigentlich kaum mehr Worte verlieren. Mit den „Brandenburgischen Konzerten“ hat Bach einen Meilenstein in der Barockmusik komponiert und es erstaunt schon, dass diese Musik (entstanden im Jahr 1721 !) bis heute an Frische und Genialität nichts verloren hat !

Aber auch noch ein paar Worte zu dem Gründer des Ensembles, Gerhard Bosse:

Gerhard Bosse wurde 1922 als Sohn des Militärmusikers Oskar Bosse (1893–1979) geboren und ist in Greiz aufgewachsen. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht bei seinem Vater. Ab 1930 wurde er vom Konzertmeister der Reußischen Hofkapelle unterwiesen. Er ging 1936 nach Leipzig und erhielt bei Edgar Wollgandt Unterricht. Nach dem Abitur 1940 studierte er Violine bei Walther Davisson am Leipziger Konservatorium. Schon während des Studiums war er als Substitut beim Gewandhausorchester engagiert. 1943 wurde er ins Reichs-Bruckner-Orchester in Linz berufen und spielte unter Dirigenten wie Karl Böhm, Wilhelm Furtwängler, Carl Schuricht, Herbert von Karajan, Oswald Kabasta und Joseph Keilberth. Außerdem studierte er Gesang am Linzer Konservatorium.

Von 1948 bis 1951 war er Konzertmeister im Kleinen Rundfunkorchester Weimar. Im Jahr 1949 wurde Bosse Professor an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und 1951 Erster Konzertmeister des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig unter Hermann Abendroth. Außerdem erhielt er eine Professur an der Leipziger Musikhochschule. Von 1955 bis 1987 war Bosse Konzertmeister des Gewandhausorchesters unter den Dirigenten Franz Konwitschny, Václav Neumann und Kurt Masur. Von 1955 bis 1977 war er Primarius des Gewandhaus-Quartetts. 1963 gründete Bosse das Bachorchester des Gewandhauses Leipzig, welches er selbst bis 1987 leitete.

1980 gründete Bosse das Kirishima International Music Festival in Japan. Außerdem war er Gastdirigent der New Japan Philharmonic und Gastprofessor an der Tokyo University of the Arts. 2000 wurde er Musikdirektor des Kobe City Chamber Orchestra und zwei Jahre später Berater der New Japan Philharmonic.

Seit 2000 lebte er mit seiner dritten Ehefrau Michiko in Takatsuki. (Quelle: wikipedia)

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Besetzung:

Bachorchester des Gewandhausorchesters Leipzig  unter der Leitung von Gerhard Bosse:

Gerhard Bosse (violin)
Friedemann Erben (violoncello)
Heinz Hörtzsch (flute)
Hans Pischner (cembalo)
Konrad Siebach (bass)

Dirigent: Helmut Koch

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Titel:
01. Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047 / 12.21
02. Brandenburgisches Konzert Nr. 6 Dur BMV 1048 / 13.24
03. Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BMV 1050 / 22.29

Kompositionen: Johann Sebastian Bach

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