Ulf Nilson & Eva Erikson – Als Oma seltsam wurde (2008)

TitelDer werte Herr Ärmel schrieb grad gestern in seinem letzten Leserbrief:

„Mein lieber Herr Gesangsverein, da schwingt aber einer vorm Frühling bereits enorm die Sense….“

Und da hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Nicht nur, dass so einige Ikonen der populären Musik/Kunst von dannen gegangen sind.

Nein,auch in meinem privaten Umfeld hat sich seit Beginn des Jahrs 2019 so einiges getan, dass mich nicht kaltlässt.

So ist z.B. bei meiner 93jährigen Schwiegermutter die Demenz mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Belastungen für ihre Kinder immer größer werden.

Und so wurde ich hellwach, als ich dieses Buch (40 Seiten) in einem öffentlichen Bücherschrank fand … weil z.B. auch ihre Ur-Enkelkinder ein wenig ratlos sind, das immer seltsamer werdende Verhalten ihrer „Ur-Oma“ richtig einzuordnen., denn genau darum geht es in dem Buch:

Oma ist auf einmal ganz anders. Sie vertraut nur noch ihrem Enkel. Aber wie soll der auf das viele Geld aufpassen, das sie von der Bank abhebt?

Eines Tages, ganz plötzlich, wird Oma seltsam und geizig. Sie erkennt das Bäckerauto nicht, das jeden Donnerstag angefahren kommt. Sie hat den Namen ihres Enkelsohns vergessen. Und dann holt Oma auch noch all ihr Erspartes von der Bank und bringt es nach Hause. Dort soll der Enkel darauf aufpassen. Wie gut, dass er Pfeil und Bogen hat! Aber auf der Bank macht man sich Sorgen und schickt einen Arzt bei Oma vorbei. Der kann ihr zur großen Erleichterung aller das Gedächtnis wieder zurückgeben. (Prssetext)

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Ulf Nilsson

Ulf Nilsson erzählt eine Geschichte, die er in ähnlicher Form selbst erlebt hat.
Man wird nachdenklich und muss doch gleichzeitig darüber schmunzeln, wie souverän der kleine Enkel die Lage meistert. Eva Erikssons Bilder begleiten die Geschichte auf ihre bekannte schöne Art. Ein Bilderbuch, das erzählerisch-humorvoll darauf vorbereitet, was mit Omas und Opas geschehen kann, wenn sie alt werden.

Der schwedische Kinderbuchautor Ulf Nilsson weiß, wie man heikle Themen mit größter Selbstverständlichkeit und viel Witz verpackt. Zusammen mit den detailreichen Illustrationen von Eva Eriksson ist auch sein neues Buch „Als Oma seltsam wurde“ ein Meisterwerk der Sensibilität.

Was ist mit Oma bloß los? Als sie mit dem Enkel in die Stadt zur Bank geht, denkt sie zwar noch daran, Mantel und Hut anzuziehen, doch die Füße bleiben in Hausschuhen. Das ist ein winziges Detail, doch es zeigt, wie konsequent die schwedische Illustratorin Eva Eriksson die Geschichte ihres Landsmannes Ulf Nilsson weiterdenkt, der aufgrund eigener Erfahrungen mit altersbedingter Vergesslichkeit bei seiner Mutter und seiner Großmutter das Kinderbuch „Als Oma seltsam wurde“ geschrieben hat.

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Aber was reden wir beschönigend von „Vergesslich-“ oder „Seltsamkeit“? Auch wenn die medizinischen Bezeichnungen nie fallen, müssen wir an Alzheimer denken oder an Demenz, denn all das schwingt in der scheinbar so harmlosen Episode mit, die das Buch erzählt: Ein kleiner Junge erlebt, wie die Oma plötzlich seinen Namen nicht mehr weiß, ihn mit seinem Vater verwechselt, nicht mehr die normalen Tagesabläufe kennt und aus akut erwachendem Misstrauen all ihr Geld von der Bank holt und im ganzen Haus versteckt. Dann sinkt die alte Dame in einen tiefen Schlaf, und hätte der nun seinerseits misstrauisch gewordene Bankangestellte nicht einen Arzt alarmiert, der die Oma behandelt, möchte man nicht vermuten, dass die Sache so gut ausgegangen wäre, wie es geschieht.

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Eva Erikson

Erikssons Bilder gewinnen gegenüber dem Text ein produktives Eigenleben

Dass es natürlich nur im Buch so harmlos endet, macht Nilsson in einer Vorbemerkung deutlich, in der er sich an seine Mutter erinnert und die Motivation für seine Erzählung klarstellt: „Als es ihr besserging, konnten wir lachen über das, was sie gesagt hatte.“ So lacht man auch über die törichte Oma, wie man es als Kind über jeden Erwachsenen tut, der sich kindisch verhält.

Doch die Angst kommt auch. Die Großmutter ist das wahre Kind, und ihr Enkel übernimmt mit Pfeil und Bogen sofort die Beschützerrolle. Es macht Spaß zu lesen, wie das aus der Sicht des Jungen erzählt wird. Doch Nilsson hat in der Vorbemerkung berichtet, wie die Geschichte bei seiner Mutter weiterging: „Aber die Krankheit kam zurück, immer mehr und mehr. Und dann half keine Medizin mehr.“ (Andreas Platthaus in „Frankfurter Allgemeine“, 30. August 2008)

Als ganz so euphorisch bin ich nicht … Da fehlt mir zum ein die Einbindung des Jungen in sein Elternhaus (weder Vater noch Muttr tauchen hier auf … halte ich für unralistisch). Zum anderen kommt ne Demenz nicht schlagartig sondern schleichend … und eine Penicillin-Behandlung als  Lösung … hm … grübel.

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Dennoch: ein wichtiges und auch mutiges Buch: Denn zum einen wird eben ein Thema angesprochen, wegducken geht da nicht mehr, angesichts der sicherlich zutreffenden Prognosen, dass Demenz Erkrankungen immer mehr zunehmen werden.

Zum anderen hat sich auch der Autor seinen eigenen biographischen Prägungen gestellt, dass verdient aus meiner Sicht immer den Respekt.

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Und die Illustrationen von Eva Erikson sind einfach nur bezaubernd ! Und die Übersetzung besorgte Ole Könnecke.

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Der Tag beginnt so gut …

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Oma hebt ihr Geld Geld von der Bank ab

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Da wird es komisch im positiven Sinne: Der Junge verteidigt das Geld seiner Oma (tatsächlich ist das natürlich eine große Bürde)

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Die Rückseite des Buches

P.S. Ich habe dieser Präsentation einen Auszug aus der website demenz-ratgeber.de beigelegt: „In der Verwirrtheit Sinn entdecken“

Störtebeker Braumanufaktur GmbH – Einzigartig vielfältig (Produktkatalog) (2018)

Titel.jpgEine insofern bemerkenswerte Firmengeschichte … da sie bereits im Jahre 1827 ihren Anfang hatte:

Die Störtebeker Braumanufaktur GmbH ist eine seit 1827 bestehende mittelständische Brauerei in Stralsund. Bis zum Jahresende 2011 firmierte die Brauerei unter dem Namen Stralsunder Brauerei GmbH. Hauptprodukt sind verschiedene Biersorten der Marken „Störtebeker“ und „Stralsunder“. Die Brauerei ist Mitglied im Zusammenschluss Die Freien Brauer. 2016 wurden 180.000 Hektoliter Bier abgefüllt und verkauft.

1827 wurde die Stralsunder Vereinsbrauerei gegründet und war Hoflieferant der Ostseebäder. Aufgrund steigender Nachfrage entstand damals ein Neubau an der Greifswalder Chaussee, der mit modernster Technik ausgestattet war, beispielsweise einer der ersten Linde-Kältemaschinen.

In den Nachkriegsjahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb fortgeführt, und in den 1950er Jahren als Volkseigener Betrieb (VEB) eingerichtet. Veraltete Technik und die schlechte Versorgungslage mit hochwertigen Rohstoffen brachten einen Rückgang der Qualität und so erlebte die Brauerei einen qualitativen und, nach der politischen Wende, auch wirtschaftlichen Niedergang.

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1991 wurde die Brauerei durch die Unternehmensgruppe Nordmann aus Wildeshausen für den Kaufpreis von einer Million DM übernommen In der Folge wurde die Braustätte um eine Gastronomie – das „Braugasthaus Alter Fritz“ – erweitert. Die Brauerei brachte 2005 ein aus Finnland stammendes Regalsystem auf Rollen als eigenes Lizenzprodukt auf den deutschen Markt, das die Produkte im rollbaren Sechserträger präsentiert. Ebenfalls 2005 wurde die Produktionsanlage erweitert. Die Familie Nordmann verlagerte 2006 ihren Getränkehandel auf ein Gewerbegrundstück an der Rostocker Chaussee. 2010 wurde die Unternehmensgruppe zwischen den Nordmann-Brüdern aufgeteilt. Seitdem ist die Stralsunder-Brauerei zusammen mit der zusammenhängenden Systemgastronomie ein Teil der Kontor N Vermögensverwaltungs GmbH unter Leitung von Jürgen Nordmann. Im Mai 2010 wurden zwei weitere Gärtanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von 120.000 Litern zur Produktion des „Störtebeker Bernstein-Weizen“ installiert.

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1899 zog die Brauerei vor die Tore der Stadt an den heutigen Standort.

Seit Juli 2012 ist die Brauerei Mitglied der Freien Brauer, einem Zusammenschluss von mittelständischen Privatbrauereien die sich das Ziel gesetzt haben, die Biervielfalt und Bierkultur zu erhalten. 2014 wurde das ehemalige Trafohaus auf dem Gelände der Braumanufaktur abgerissen und damit Platz geschaffen für neue Gär- und Lagertanks. Im April 2015 wurden zwölf knapp 14 Meter hohe Stahltanks der Firma Ziemann aus Bürgstadt im neuen Gärkeller aufgestellt. Im Juli 2016 wurden acht je 16 Meter hohe Malzsilos aus Stahlblech installiert und im September 2016 vier je 14 Meter hohe und 11,7 Tonnen schwere Gär- und Lagertanks mit einem Fassungsvermögen von 1100 Hektolitern eingesetzt. Ergänzt wurde der Ausbau im Dezember 2016 durch eine zusätzliche Maischepfanne, einen Läuterbottich und ein Würzevorlaufgefäß.

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Ein Lieferwagen zu DDR Zeiten

Die Braumanufaktur betreibt seit Oktober 2016 auch die Gastronomieeinrichtungen in der Hamburger Elbphilharmonie; die Ausschankrechte hatte sich die Brauerei schon vor der Grundsteinlegung gesichert.

Im Juli 2017 wurden zu den bisher sieben vorhandenen Drucktanks noch drei weitere (ein 390 hl großer und zwei je 300 hl fassende) installiert.

Der Absatz, zu DDR-Zeiten noch bei 100.000 Hektolitern p. a., ging bis 1995 auf 10.000 Hektoliter zurück. Ab 1998 wurde wieder Flaschenbier abgefüllt. Der Absatz lag 2005 bei 88.000 Hektolitern, bei 65.000 Hektolitern im Jahr 2008 und bei 70.000 Hektoliter 2009. 2015 lag der Absatz bei 140.000 Hektoliter. 2016 wurden 180.000 Hektoliter Störtebeker Getränke abgefüllt und verkauft. Im Jahr 2018 wurden 248.000 Hektoliter Bier verkauft.

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Die sog. Störtebeker Entdecker Kiste (mit so einem Design kann man mich z.B. ganz wuschig machen)

Die Brauerei stellte ihre Produkte wiederholt bei diversen Wettbewerben vor. Dabei gewann sie Preise der Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, beim World Beer Award, beim World Beer Cup, beim European Beer Star und beim Craft Beer Award.

Außerdem nahmen mehrfach Mitarbeiter der Braumanufaktur erfolgreich an der Weltmeisterschaft der Biersommeliers teil.

Den vom Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgelobten ‚Bundesehrenpreis‘ für die besten Gesamtleistungen in der Qualitätsprüfung für Bier der Deutschen Lebensmittelgesellschaft (DLG) erhielt die Stralsunder Brauerei ab dem 2008 zehn Mal in Folge.

Aus Protest gegen die am 4. Mai 2009 durch die Bundesagrarministerin Ilse Aigner genehmigten Freilandversuche mit gentechnisch veränderter Gerste in Mecklenburg-Vorpommern gab Geschäftsführer Markus Berberich den 14 Tage zuvor erhaltenen Bundesehrenpreis am 6. Mai 2009 zurück.

Die Stralsunder Brauerei war von 2002 bis 2005 mit dem „Bier der Gerechten“ Sponsor der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek auf Rügen.

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Das nennt man dann wohl Imagepflege …. bei mir kommt auch sowas an …  ggg

Bis 2006 und 2009 lud die Brauerei jeweils im Sommer zum Stralsunder Brauereihoffest ein. Hierbei traten nationale und internationale Musiker auf dem Brauereigelände an der Greifswalder Chaussee vor bis zu 15.000 Zuschauern auf. Auf dem Gelände der Brauerei finden zudem Public Viewings von sportlichen Großereignissen („Brauerei-Arena“) und „Brauereiparties“ statt.

Mit der Markteinführung von „Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei“ startete die Störtebeker Braumanufaktur eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Pro verkaufter Kiste alkoholfreien Bieres wird Geld an die DGzRS gespendet. „Im Zeitraum von August bis Oktober 2018 werden 0,25 € pro verkaufter Kiste an die Seenotretter gespendet.“ Auf diese Weise soll die Arbeit der Seenotretter unterstützt werden. (Quelle: wikipedia)

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Eine eigene Whisky-Marke haben sie mittlerweile auch … die ersten 650 Flaschen gingen weg wie die warmen Semmeln

Namenswechsel wie auch all die Modernisierungsmaßnahmen haben sich also scheinbar gelohnt …

Von 100.000 Hektolitern bis runter auf 10.000 Hektoliter – um dann wieder die Rekordmarke von 248.000 Hektoliter zu erreichen …

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Stralsunder Brauerei-Hoffest

Und hier ein Produktkatalog (24 Seiten) aus dem Jahr 2018 und ich sage es mal frank und frei … allein der Name Störtebeker hat bei mir als Verbraucher und Konsument das Interesse geweckt. Ja,ja … so funktioniert das eben …

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Namaste – Das Back to Life Magazin (Winter 2018)

Titel.jpgVor gar nicht allzu langer Zeit habe ich über eine  Benefiz CD der Band The Swipes berichtet (und zwar hier).

Dabei fing es um die Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Back to Life“, und der wurde gegründet von Tara Stelle Deetjen:

Tara Stella Deetjen (* 1970 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Entwicklungshelferin.

Stella Deetjen machte ihr Abitur am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg vor der Höhe. Nach einer Schauspielausbildung machte sie eine mehrmonatige Backpacker-Tour durch Indien Anfang der 1990er Jahre. In der Stadt Benares wurde sie mit Leprakranken konfrontiert und beschloss dort zu bleiben und zu helfen. Sie errichtete im Laufe der Zeit eine Straßenklinik, drei Kinderheime, ein Day-Care-Center sowie 13 non-formale Schulen in den Slums von Benares – zuerst zusammen mit freiwilligen Helfern, später mit Hilfe lokaler indischer Partner-Organisationen. 1996 wurde der gemeinnützige Verein Back to Life gegründet. Als weitere Aktivitäten wurden im nepalesischen Distrikt Mugu mittlerweile vier Geburtshäuser gebaut sowie mehrere Schulen. Auch im nepalesischen Distrikt Chitwan fördert Back to Life mehrere Schulen. In beiden Gebieten gibt es zudem soziale, landwirtschaftliche und medizinische Hilfsprojekte. Nach eigenen Angaben des Vereins erreichen die Programme mittlerweile bis zu 45.000 Menschen in Nepal und Indien, davon ca. 7.700 Schüler. Das nachhaltige Konzept benennt Back to Life immer mit „Hilfe zur Selbsthilfe“.

2016 hat Stella Deetjen über ihre Zeit in Indien und die Entstehungsgeschichte von Back to Life ein Buch mit dem Titel „Unberührbar – Mein Leben unter den Bettlern in Benares“ veröffentlicht.

Stella Deetjen nutzt die mediale Öffentlichkeit, um auf ihre spendenbedürftigen Projekte aufmerksam zu machen. Hierfür hatte sie Auftritte in Talkshows (u. a. Beckmann, Tietjen und Hirschhausen, Markus Lanz, NDR-Talkshow, Planet Wissen, Kölner Treff, Menschen hautnah, DAS!), im Radio (bspw. bei hr3 – Bärbel Schäfer Live, WDR 5 – Neugier genügt), wie auch auf dem Wiener Opernball 2007. Ihr Aussehen ist auffällig, sie trägt blonde Dreadlocks und kleidet sich oft in indische Saris. Außerdem hält Stella Deetjen regelmäßig Vorträge über die Projektarbeit des Vereins Back to Life bei Rotary- und Lions Clubs, Stiftungen, Schulen oder bei sonstigen Veranstaltungen.

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Preise und Auszeichnungen:

2006: World Hope Awards
2006: Elisabeth-Norgall-Preis
2007: Goldene Bild der Frau
2007: Frauenlauf Award
2015: Holzisch Latern
2015: Nomadin des Jahres
2018: Goldenes Lot

Stefan Loipfinger kritisierte 2010 auf seiner Internetseite charitywatch.de (Arbeit eingestellt 2012[3]), dass der Verein in der Vergangenheit nicht ausreichend über die Verwendung der Spendengelder informiert habe. Seit dem Jahr 2009 informiert der Verein jährlich durch die Veröffentlichung eines Finanzberichtes sowie eines Tätigkeitsberichtes (seit 1997) über die Verwendung der eingegangenen Spenden. Der Verein hat sich der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ angeschlossen und ermöglicht auf seiner Homepage die Einsicht aller relevanten Informationen. (Quelle: wikipedia)

Ich habe ja mittlerweile eine Patenschaft für ein Kind übernommen und so will ich auch gelegentlich über dieses Projekt informieren.

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Hier das aktuelle Mitgliedermagazin „Namaste“ (was auch immer das heißen mag).

Und es gibt interessante Einblicke in die unterschiedlichen Aufgaben, die sich dieser Verein in Nepla stellt.

Und ich werde da nicht müde zu betonen: Der Blick über die Gartenzaun unseres Landes hilft verdammt viel, um all die eignen Befindlichkeiten etwas gelassener zu sehen.

Und dabei helfen dann auch Bilder, die einen erstmal erschrecken.

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Und das ist die Geschichte hinter diesem Bild:

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Und noch so eine Geschichte:

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Die Rückseite des Heftes

Ärzte ohne Grenzen – Akut (Zeitschrift) (3/2018)

TitelZuweilen kann man hier ja den Eindruck gewinnen, ich bin ein verschrobener Nostalgiker … der mit der Gegenwart so gar nichts zu tun hat … Welch Irrtum !

Auch wenn für ich Tondokumente und Druckerzeugnisse vergangener Jahrzehnte durchaus seinen Reiz für mich haben, so bin ich nicht minder an dem interessiert, was sich gegenwärtig, tagtäglich usw. ereignet und uns und mich beschäftigt.

Und da gibt es zum Beispiel ne Organisation, die sich „Ärzte ohne Grenzen“ nennt:

Und um Wiederholungen zu vermeiden:

Ausführlichere Informationen finden sich dann hier.

Alle 4 Monate erscheint dann für Mitglieder die kleine Zeitschrift „Akut“. Ich mg jetzt das aktuelle Heft präsentieren.

Und ein Blick in diese Mitglieder-Zeitschrift (16 Seiten + Beilage mit Überweisungsmöglichkeiten) hilft auch enorm, über den eigenen Tellerrand zu schauen … und dann werden wir feststellen, dass so manche Befindlichkeiten unsererseits … nun ja, in die Kategorie „jammern auf hohem Niveau“einsortiert werden müssen.

Für sind all diese Menschen Helden unserer Zeit … nicht umsonst haben sie ja 1999 dann den Friedensnobelpreis erhalten.

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Da möchte man der Ärztin doch am liebsten jede Menge mp3 Dateien zur Verfügung stellen.

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Auszug aus dem Begleitbrief an die Mitarbeiter

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Diesen weihnachtlichem Spendenaufruf unterstütze ich ausdrücklich !

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Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl !

Süddeutsche Zeitung Magazin – Nr. 43 (Ein Heft über Musik) (26. Oktober 2018)

TitelHier war ja schon öfters mal die Rede von dem „SZ – Magazin“, jener Beilage, die immer am Freitag der „Süddeutschen Zeitung“ beiliegt.Und letztes Wochenende wurde ich dann besonders hellhörig …denn diesmal war es „ein Heft über Musik“ und da kann man sich unschwer vorstellen, dass ich dieses Heft dann doch sehr ausführlich gelesen habe.

„Wäre das Leben ohne Musik ein Irrtum? Aber ja!

Deshalb hat das SZ-Magazin den Cellisten Otto Schily und den Pianisten Peter Ramsauer zum gemeinsamen Musiziere und zu einem Gespräch über den guten Ton in der Politik eingeladen.

Außerdem: das neue Geschäftsmodell der Streamingdienste.

Und: Warum bald ein echter Bechstein-Flügel bei Ihnen zu Hause stehen könnte – und zwar kostenlos!

Yeah, yeah, yeah – ein Heft über Musik.“ (Verlagsankündigung)

Nun denn … es ist angerichtet … ein buntes Heft mit vielen Themen aus der Welt der Musik …

Und jede Menge Life-Style Werbung (so sagt man das wohl, oder ? … >Jetzt bin ich seit Menschengedenken Abonnent der „Süddeutschen Zeitung“, aber zur Zielgruppe dieser Werbung gehöre ich wohl nicht mehr … *ggg* …

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Auch auf die kniffelige Frage hat Dr. Dr. Rainer Erlinger eine Antwort parat

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Ein wenig grausen kann da einem schon

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Hier durfte sich mal wieder die Design Abteilung austoben …

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Viel Boutiquen Schnick-Schnack und Werbung für ein weiteres Magazin der „SZ“

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Mehr SZ-Magazine:

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Die 68er und die Folgen (13): ZDF-History: Uschi Obermaier – Die Ikone der 68er (Buch + Regie: Heike Nelsen) (2018)

TitelVorweg gleich mal auf den Punkt gebracht: Für mich ist die Uschi Obermaier (und der Rainer Langhanss) die überflüssigsten „Ikonen der 68er Jahre“; dennoch gehören die beiden (hier: insbesondere die Uschi Obermaier) natürlich auch in den Zyklus „Die 68er und die Folgen“:

Uschi Obermaier (* 24. September 1946 in München), zeitweiliger Künstlername: Chrissi Malberg, ist ein ehemaliges Fotomodell. Sie war eine zeitlang Mitglied der Kommune I und wurde in der Zeit der 68er-Bewegung in Deutschland als Verfechterin der sexuellen Revolution bekannt. Zudem gilt sie als erstes deutsches Rockmusik-Groupie.

Obermaier ist die Tochter eines Dekorateurs. Sie brach eine Lehre als Fotoretuscheurin ab. Bald wurden Modefotografen auf sie aufmerksam. Sie zog von München zuerst nach Berlin, dann nach London. In zahlreichen Fotostrecken für Illustrierte, zum Beispiel für die US-Vogue 1973, zeigte sie nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihren Körper und das fachgerechte Drehen von Joints. Ihre Karriere führte in die Fotostudios von Helmut Newton und Richard Avedon. Einst von Reportern der Zeitschrift Twen entdeckt, wurde Obermaier in kurzer Zeit zum Sex-Symbol einer ganzen Generation. Im Alter von 50 Jahren ließ sie sich noch einmal für den Playboy und mit 60 noch einmal für den Stern fotografieren.

UschiObermaier02Als Groupie der Münchener Band Amon Düül traf sie 1968 bei den Internationalen Essener Songtagen den Kommunarden Rainer Langhans. Sie war Mitglied der Berliner Kommune I. Sie lebte dort zusammen mit Dieter Kunzelmann, Fritz Teufel, Ulrich Enzensberger und ihrem damaligen Freund Rainer Langhans. Das Paar sprach in den Medien offen über seine Beziehung und die freie Liebe. Allerdings galt die Münchnerin nicht als APO-Aktivistin. In ihrer Autobiografie High Times schildert sie ihre Erlebnisse mit Rainer Langhans und anderen Protagonisten der Kommune I, bevor sie mit Langhans in München in die von Thomas Althoff gegründete High-Fish-Kommune (auch Haifisch-Kommune geschrieben) zog: „Kunzelmann und seine Leute wurden vor unseren Augen zu Junkies und zur selben Zeit immer militanter“. In ihrer Autobiografie Das wilde Leben bestätigt sie unter anderem Affären mit Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones sowie indirekt mit Jimi Hendrix. Ihren Schilderungen zufolge bestand das Frühstück mit den Stones immer aus Kaviar und Champagner – in ihrem Fall Apfelsaft, einer Linie Heroin und einem Joint.

Obermaier wirkte auch in mehreren Filmen mit. So spielte sie 1968 neben Iris Berben und unter der Regie von Rudolf Thome in Detektive und sie war Hauptdarstellerin in dem Film Rote Sonne von 1969; während der gesamten Drehzeit soll Rainer Langhans anwesend gewesen sein. Zusammen mit ihm übernahm sie 1971 auch eine kleine Rolle in dem deutschen Spielfilm Haytabo. Der italienische Produzent Carlo Ponti, Förderer von Gina Lollobrigida, Brigitte Bardot und Sophia Loren (deren Ehemann er wurde), soll ihr einen Zehnjahresvertrag angeboten haben, der in diesem Zeitraum zehn Filme und den ersten unter der Regie von Michelangelo Antonioni vorgesehen haben soll, was von Obermaier aber ausgeschlagen worden sei.

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Rainer Langhans und Uschi Obermaier im Jahr 2007

Ab 1973 lebte Obermaier zusammen mit Dieter Bockhorn, dem Betreiber des Galerie-Cafés Adler in Hamburg. Mit ihm reiste sie ab 1976 mehrere Jahre in ausgebauten Bussen um die Welt – erst 20 Monate auf dem Hippie trail durch Asien, dann drei Jahre durch die USA und Mexiko. Berichte, wonach sie in jedem Land, das die beiden bereisten, nach Landessitte heirateten, bezeichnete Obermaier in einem Interview mit der Zeitschrift Galore als frei erfunden. Tatsächlich heirateten sie nur einmal in Indien, wobei Uschi Obermaier stets betont, dass es sich dabei nur um ein Happening, nicht um eine tatsächliche Eheschließung gehandelt habe. An Silvester 1983 starb Dieter Bockhorn bei einem Motorradunfall in Mexiko.

Obermaier lernte anschließend in Baja California/Mexiko ein amerikanisches Ehepaar kennen, das sie selbst später als „meine Ersatzeltern“ bezeichnete. Sie boten Obermaier ihr Gästehaus an, aber sie wohnte lieber weiter in ihrem Bus in der Garagenauffahrt. Durch die Frau, eine Künstlerin, erlernte Obermaier das Handwerk der Schmuckherstellung, sodass sie bald selber eigenen Schmuck herstellte.

Obermaier hat inzwischen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Sie lebt in Topanga Canyon bei Los Angeles und arbeitet dort als Schmuckdesignerin. (wikipedia)

Und in dem 68er Jahre Hype des Jahres 2018 wurde der Uschi Obermaier im Rahmen der ZDF Serie „History“ ein eigenes Portrait gewidmet:

UschiObermaier01.jpgIhre Liebe zu Sex, Drugs und Rock ’n‘ Roll machten Uschi Obermaier zum Schwarm einer ganzen Generation. Gemeinsam mit „ZDF-History“ blickt sie zurück auf ein bewegtes Leben.

Berühmt wird das Fotomodel aus München durch die „Kommune 1“ – einem Hotspot der 68er-Bewegung. Politisch aber – so sagt sie selbst – war sie nie: „Ich wollte immer nur das tun, was ich wollte. Aber damals war es ja schon rebellisch, einen Minirock zu tragen.“

Aufgewachsen im gutbürgerlichen München-Sendling, sucht sich Ursula Obermaier schon als junges Mädchen ihre Freiheiten. Die Nachtclubs und Diskotheken der Stadt werden ihr zweites Zuhause. Knappe Röcke, Tanz und Musik – für sie ist es die Chance, der Enge und den Konventionen ihres Elternhauses zu entfliehen. Denn hinter der Fassade des Vorstadtidylls knirscht es gewaltig. Die Ehe der Eltern ist zerrüttet, der Vater kommt immer seltener nach Hause. Die Tochter himmelt den Vater an, doch der interessiert sich nicht für sie.

Im damaligen Münchener Szene-Club „Big Apple“ hingegen zieht sie alle Augen auf sich. Schon bald ergattert sie ihren ersten Model-Job und sagt sich endgültig los von ihrem Elternhaus. Obwohl Obermaier selbst nie eine Hochschule besucht, findet sie schnell Anschluss an rebellierende Studentenkreise und zieht nach Berlin. Dort strandet sie in der „Kommune 1“ – und damit direkt im Epizentrum der 68er-Bewegung.

Noch heute steht ihr Leben damit exemplarisch für eine ganze Ära: für die Wünsche und Sehnsüchte einer ganzen Generation. Mithilfe enger Weggefährten und Uschi Obermaier selbst blickt die Dokumentation zurück auf das bewegte Leben der 68er-Ikone. (Quelle: ZDF)

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Mit Thomas Gottschalk (da trafen sich zwei eitle Pfauen)

Dieser Pressetext ist insofern ziemlich daneben, weil die Uschi Obermaier an dieser Dikum in keinster Weise beteiligt war … Dafür aber etliche ehemalige Wegbegleiter …

Und es bleibt für mich dabei: Für mich ist die Uschi Obermaier (und der Rainer Langhanss) die überflüssigsten „Ikonen der 68er Jahre“ … der Obermaier ging es fast ausschließlich um ihr eigenes Wohlergehen, wirklich politisch war sie nie.

Und wenn schon der Begriff Ikone verwandt werden soll …Sie war eine Ikone der eigenen Selbstdarstellung. sie war wohl nichts andderes als eine eitle Selbstdasrstellerin.

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Gäbe es nur die Uschi Obermaier aus dem Jahr 1968 … man könnte diese Jahr getrost in die Tonne kloppen … aber so ist es halt nicht ….

Dennoch macht diese Doku Sinn … zeigt sie doch etliches an altem Archivmaterial und nachdem das München jener Jahre nicht zu kurz kommt … erfreute mich diese Doku einfach als als „Original Münchnder Kindl“ ….

Also; hier ein Bilderbogen aus einer verrückten Zeit:

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Im Münchner Stadtteil Sendling wuchs Uschi Obermaier auf …

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Schwabing lockt …

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Der „PN Club“ in Schwabing … hier sah ich zum ersten Mal „Hardin & York“ …

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Noch wichtiger für die damalige Musikszene in München: Das „Big Apple“ (hier sah mein Bruder das erste Mal Jimi Hendrix

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Im „Big Apple“

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Uschi Obermaier erreicht bei diesem Wettbewerb den 2. Platz

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Uschi Obermaier als Modell für die Zeitschrift „twen“

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In Herrsching am Ammersee lässt sich die Gruppe „Amon Düll“ nieder ….

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Amon Düll

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Uschi Obermaier versucht sich als Sängerin

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Der hatte in dieser Doku natürlich seinen Auftritt …

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Uschi Obermaier bei den legendären Songtagen in Essen, 1968

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Langhans & Obermaier

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Demos in Berlin waren damals an der Tagesordnung

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Der Besuch des Schahs von Persien, 1967 … unverzichtbar zum Verständnis jener Jahre …

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Ziemlich legendär, dieses Foto

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Uschie Obermaier übt sich als Demonstrantin

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Das Matrazenlager der Kommune 1  … ähm …  da bin ich wohl zu bürgerlich …

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Mit Sex-Fotos wie diesen finanzierte die Obermaier die Kommune 1

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Alice Cooper begrapscht ein Poster von Uschie Obermaier

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Nun gut, da gab es diese Nacht mit Jimi Hendrix

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Nachdem die Kommune 1 gescheitert war, zieht es das Paar Langhans/Obermaier wieder zurück nach München

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Auch in München gelten die Prinzipien der sog. „freien Liebe“ …

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Aber auch in München wird demonstriert ….

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Die „wilden Weiber“ der Münchner Kommune …

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Ein Trip nach „Swinging London“ …

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… führt dazu, dass die Obermaier Mick Jagger kennenlernt …

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… und Keith Richsrds kommt auch gerade recht … .

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Aber dann kommt Dieter Bochhorn (Cafe Betreiber in Hamburg)

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Mit dem Wohnmobil „Salamander“ geht es quer durch die ganze Welt … viele Jahre lang ….

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In Indien wwird dann geheiratet … die Ehe swird in Deutschland nicht anerkannt und für Uschie Obermnaier ist dieses Eheschließung eher ein „Event“

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Der „Salamander“ Bus (hier in den USA)

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Ihr Ehemann stirbt nach einer alkoholisierten Fahrt mit dem Motorrad (Silvester 1983) …

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Die 68er und die Folgen (12): Ludwig Huber u.a. – Klassen-Kämpfe. Schülerproteste in Westdeutschland 1968-1972 (2018)

TitelAlso … in Nürnberg gibt es seit dem 27.Juli 2018 eine bemerkenswerte Ausstellung und zwar im Schulmuseum Nürnberg:

Vor 50 Jahren rebellieren Schülerinnen und Schüler in ganz Westdeutschland. Diese bislang unbekannte Massenphänomen wird in einer gezielt für Schüler heute aber auch für Besucher allgemein entwickelten Ausstellung wieder lebendig.

Die Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien sowie an Besucher allgemein. In den Blick genommen werden exemplarisch Gymnasien in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Frankfurt am Main in den Blick.

Sie wehren sich gegen prügelnde Lehrer, Demütigungen und Willkür, aber auch gegen die Zensur ihrer Schülerzeitungen. Sie fordern moderne Lehrmethoden, wollen die Hitler-Diktatur, politische Themen und sexuelle Aufklärung als Unterrichtsinhalte. Und sie kämpfen für die Demokratie – innerhalb und außerhalb ihrer Schulen. Ihre Methoden sind phantasievoll, manchmal wenig zimperlich: brennende Klassenbücher, besetzte Schulämter und Straßenbahnen, Provokationen, aber auch die Haarlänge, Kleidermode und Musik. Neben der rebellierenden Studentenschaft proben vor 50 Jahren auch die Schülerinnen und Schüler den Aufstand. Klassenzimmer werden zur Kampfzone, Eltern und Politik geschickt instrumentalisiert. Wieder und wieder wird die Revolte der Schüler zwischen 1968 und 1972 in den Medien diskutiert, manchmal auch im Bayerischen Landtag.

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Im Mittelpunkt steht der Vergleich der beiden Ballungsräume Nürnberg/Erlangen/Fürth und Frankfurt am Main – ein Zentrum der Schüler und Studentenrevolte in Westdeutschland. Die Ausstellung geht dem heute eher unbekannten Massenphänomen nach, den Zielen und Beweggründen, dem historischen Hintergrund und dem erstaunlichen Erfolg des Phänomens.

Die Ausstellung verbindet konventionelle Ausstellungseinheiten mit einem Lernlaborbereich, in dem sich Schüler und Besucher allgemein die Themen anhand von historischen Objekten selbsttätig und in besonders intensiver Form erschließen können. Gezeigt werden Tagebücher, Briefe, Schuldokumente, Fotografien oder auch Schulaufsätze. Multimediale Tablets und Hörstationen bieten Zugang zu einer Vielzahl von Zeitzeugenberichten und Originaltonbandaufnahmen.

Konzeption:
Das Projekt ist eine Initiative des Schulmuseums Nürnberg und der Zentralkustodie der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Museum für Kommunikation Frankfurt. (Pressetext)

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Na ja … und wenn ich dann lese „Schülerproteste in Westdeutschland 1968-1972“ werde ich hellwach, denn justg zwischen 1968 und 1972 ging ich in eine Münchner Realschule  … und entwickelt mich just in diesen Jahren zu einem „kleinen Revoluzzer“ … wir unterwanderten die Schülerzeitung, gründeten den „Unabhängigen Sozialistischen Schülerbund (USB)“, organisierten relativ erfolgreiche Sitzstreiks, sprengten eine Schulfaschingsparty (wegen der unerhörten Militarisierung des Faschings durch tanzende uniformierten Jecken) und verteilten illegale Flugblätter (illegal, weil wir das Impressum … „verantwortlich im Sinne des Presserechts“, vergaßen … ähm).

Uns konnten dann dennoch unsere Missetaten nachgewiesen werden (war ja auch nicht wirklich schwer) und ich stand kurz vor dem Rauswurf.

Ein paar verständige Lehrer setzten sich für uns ein … und siehe da: ich wurde dennoch ein anständiger Bürger dieses Landes …

Genug der persönlichen Erinnerungen … hier das Begleitheft zu o.g. Ausstellung … eine Fundgrube allemal …

Beigelegt habe ich dann noch einen kurzen Videoclip, der ebenfalls Eindrücke aus dieser Ausstellung präsentiert.

Mir scheint, Nürmberg ist momentan auf jeden Fall eine Reise wert  …

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Freispruch für Herrn Springer, was sonst …

Und da wundert man sich dann auch nicht mehr …:

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Das „Redaktionsmitglied Christian Ude“ wurde dann später Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ….

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