Konkret (Zeitschrift) – April 1980

TitelAm 27. Februar 2018 schrieb ich anlässlich der ersten Präsentation eines konkret Heftes folgendes:

„Weitere Hefte folgen … versteht sich fast so selbst …“

Nun, da habe ich mir jetzt aber schon verdammt viel Zeit gelassen, jetzt ist es aber soweit:

Um Wiederholungen zu vermeiden kann man sich hier über die Geschichte dieses linken Polit-Magazins informieren.

In diesem Heft (56 Seiten) vom 27. März 1980  dreht sich fast alles um den damals aufstrebenden CSU Generalsekretär Edmund Stoiber (das blonde Fallbeil), sowie um die Frage, wie die westdeutsche Linke mit diesen komischen Ökofreaks, die in so einer kleiner Splitterpartei namens „Die Grünen“ umgehen sollte/wollte, zumal bei denen so ein DDR-Dissident namens Rudolf Bahro mitmischte.

Hier mal das Inhaltsverzeichnis:

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Überrascht war ich über die Vielzahl der diversen Anzeigen von „linken Verlagen“, eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Verlagsangeboten hatte ich nicht mehr in Erinnerung.

Und – nachdem der Satirezeitschrift „pardon“ allmählich die Puste ausging, finden sich hier auch etliche satirische Beiträge, z.B. von Henning Venske und Horst Tomayer.

Ansonsten gilt: es ist wieder mal angerichtet … und bis hier das nächste konkret Heft erscheint, dauert es nicht mehr so lange …

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Links: die damals berüchtigte Hermann L. Gremliza Kolume; rechts wirbt die SPD für ihre Parteizeit „Vorwärts)

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Die „Radikalauer“ von Winfried Thomsen waren wirklich fabelhaft

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Gremliza Abrechnung mit Stoiber

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Auch „konkret“ selbst bot diverse Bücher und Tonträger zum Kaufe an

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Zum Tod von Alfred Andersch

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Die Rubrik „konkret ex-press“ war meist eine hämische Abrechnung mit der bürgerlichen Presse

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Die Rückseite des Heftes

Frau im Spiegel – Heft 15 (9. April 1960)

TitelUnd jetzt mal wieder ein Griff in meine Retro – Zeitschriften Kiste:

Frau im Spiegel ist ein wöchentlich erscheinendes deutsches Frauenmagazin. Es erschien zunächst ab 1945 im Lübecker Verlag Ehrlich & Sohn, der noch heute zum Verlagshaus Gruner + Jahr gehört. Damit zählt Frau im Spiegel zu den Gattungsgründern der sogenannten Regenbogenpresse. Der Imagewandel zum People-Magazin setzte ab 2000 ein. 2008 wurde die Zeitschrift an die WAZ Mediengruppe, heute Funke Mediengruppe, verkauft und der Redaktionssitz von Hamburg nach München verlegt. Heute erscheint Frau im Spiegel in der Funke Women Group. Verlagssitz ist Ismaning.

Frau im Spiegel wird dem Segment der „unterhaltenden Frauenzeitschriften“ zugeordnet. Sie berichtet über den europäischen Adel und andere Prominente. Weitere Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Kosmetik, Mode und Reise. Frau im Spiegel ist in der Regel 76 Seiten stark und reich bebildert.

Die Zielgruppe von Frau im Spiegel sind nach Angaben der WAZ Zeitschriften Marketing zu 93 % Frauen. Das durchschnittliche Alter liegt bei 60,4 Jahren.
Frau im Spiegel hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 67,6 Prozent gesunken. Sie beträgt gegenwärtig 219.472 Exemplare. Das entspricht einem Rückgang von 458.703 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 9,69 Prozent. (Quelle: wikipedia)

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Diverse Ausgaben von „Frau im Spiegel“

Wie hoch die Auflage im Jahr 1960 war, weiß ich nicht … aber ich weiß, was damals so journalistisch angeboten wurde.

Wir finden u.a. folgende Beiträge:

  • Irrungen und Wirrungen im britischen Könighaus
  • Bericht über einen Mordprozess in den USA (ein Dr, Bernhard Finch hat wohl auf Anraten seiner Geliebten seine Ehefrau ermordet)
  • Der Tenor und Opernsänger Mario Lanza
  • Der Foto-Roman „Feuerzeichen um Isabelle“
  • Angelique („Ein großes Frauenschicksal am Hof des Sonnenkönigs“)
  • + diverse Beiträge für für die praktische Gestaltung des häuslichen Bereichs

Das Heft bietet auf trefflichste Weise Hinweise zum damaligen Frauenbild (nicht nur in den Artikeln sondern erst recht in all den Anzeigen …)

Man mag sich darüber amüsieren, aber des geht nur mit Galgenhumor, denn was sich hier ausbreitet, ist zuweilen schauderhaft.

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Ja,ja, das britische Köningshaus …

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Illustration zu dem „Gegenwartsroman“ über die deutsche Aristokratie …

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Werbung für ein obskures Diätprodukt

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Hier ist die Rede von dem italoamerikanischer Tenor Mario Lanza …

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Ein „packender“ Bilder-Roman

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Illustration zu Auszügen aus einem !Angeelique“ Roman …

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Klassisch: Das Kreuzwort-Rätsel

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Ohne Worte …

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Der stand damals bei den Damen wohl hoch im Kurs …

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Wie sagt mein holdes Eheweib immer zu solchen Themen: „Liebe, Drama, Wahnsinn“

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Die Rückseite des Heftes

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Als Beilage: Ein Angebot des Bayernland Lesedienst, Rosenheim

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Underground (Zeitschrift) – Juni 1969

01ADass es so lange gedauert hat, bis hier die nächste Ausgabe der „underground“ Schülerzeitschrift präsentiert werden kann, hat hauptsächlich damit zu tun, dass ich ne geraume Zeit gebraucht habe, meinen neuen Scanner zu kapieren (peinlich, aber wahr).

Aber quasi als Ausgleich fehlen hier nur ganz wenige Seiten … Und ein weiteres mal weht uns der damalige Zeitgeist um die Nase (Riffmaster wird poetisch *ggg*).

Und auch dieses Heft empfinde ich sehr intensiv, denn es bringt die damals wirklich wichtigen Dinge auf den Punkt … hier ein Auszug der Themen dieses Heftes:

  • Underground contra Familienministerium
  • Ferien ohne Kontrolle – Tag und Nacht im Jugendlager
  • Verklemmte Apostel – ein Psychotherapeut kommentiert
  • Ist Underground jugendgefährend – Gutachten einer Soziologin
  • Familie kaputt – Auswertung der underground Fragebögen
  • Schule für Untertanen – 3. Teil einer Systemkritik

… und … und … und ich möchte auch den Blick auf die Rubriken Zentralkartei lenken: Dort finden sich massenhaft Hinweise und Berichte über jene Zustände, die viele der damaligen Jugendlichen (so wie auch ich damals ein solcher Jugendlicher war) auf die Barrikaden trieb …

Warum das bitter notwendig war … man kann es in diesem Heft erfahren …

Und hier wiedermal ein kleiner Reigen aus dem Heft, bevor es dann zur Präsentation geht:

Endlich mal ein paar Anzeigen ...

Endlich mal ein paar Anzeigen …

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Ach .. all diese Kontaktanzeigen … waren sie damals erfolgreich ?

Ach .. all diese Kontaktanzeigen ... waren sie damals erfolgreich ?

Diese Präsentation hat zwei Teile: einmal das komplette Heft im pdf Format und dann noch jede Seite einzeln als jpg.Datei … Viel Vergnügen bei der Zeitreise

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Weitere Underground Ausgaben:

Underground

Der Spiegel – Nr. 3 (15. Januar 1949)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1949 … die Nr. 3 vom 15. Januar 1949.

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Das Inhaltsverzeichnis … ähm … nicht sonderlich aussagekräftig … 

Und blättert man dieses Heft real oder virtuell durch … so kommt einem natürlich vieles sehr fremd vor … aber genauso natürlich ist dies Heft auch ein hervorragendes Dokument jener Zeit … gerade in den kleineren Notizen bekommt man ein Gespür von dem Alltag jener Tage.

Und besonders interessant fand ich diesen Artikel, der über all jene deutschen Kriegsgefangenen berichtet, die im Land ihrer Gefangenschaft geblieben sind; allein in Frankreich sollen das 95.000 Menschen gewesen sein … war mir bis dato noch nicht bekannt … scheint mir ein sehr interessantes Thema zu sein.

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Nicht, dass man glaubt, der Begriff Kleinkunst wäre damals noch nicht bekannt gewesen, und dann noch so eine mit „Vorlieben für Frauen“ … oh la la … 

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Der Spiegel residierte damals noch in Hannover

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Die Rückseite des Heftes

 

Rasselbande (Zeitschrift) – Nr. 4 (21. Januar 1961)

Titel.jpgUnd wieder mal ein Griff in die Kiste mit Zeitschriften längst vergangener Jahrzehnte, diesmal habe ich eine weitere Ausgabe der Jugendzeitschrift „Rasselbande“ rausgezogen:

Die Rasselbande war eine Jugendzeitschrift, die ab Juli 1953 im Heinrich Bauer Verlag in Hamburg erschien und 1966 in der kurzlebigen Zeitschrift Wir aufging. Die höchste Auflage betrug 300.000 Exemplare.

Die Zeitschrift erschien die meiste Zeit vierzehntäglich (1960–1961 wöchentlich im Großformat) und kostete zu Beginn 50 Pfennig. Die Rasselbande brachte informative Länderberichte, Artikel über Sport, moderne Technik, Bastelseiten mit Bauplänen für Schiffs- und andere Modelle („Schibob“, Viererbob und Ähnliches), Rätsel und Preisausschreiben. Enthalten waren unter anderem auch jugendgerechte Geschichten, Fortsetzungsromane (manchmal vier in einem Heft). Darunter waren auch Vorabdrucke später bekannter Kinder- und Jugendbücher, so 1958 Parole:Kraxelmax von Cili Wethekam und 1959 der Science-Fiction-Roman von Jak Lang Mein Freund vom anderen Stern, der auch durch die Namensgebung der außerirdischen Hauptfiguren auffiel. So hieß der außerirdische Besucher „Red Etug“ rückwärts gelesen „Der Gute“. Andere Serien berichteten über die Geschichte der Indianer (Sitting Bull) oder über berühmte Kriminalfälle.

Die Rasselbande initiierte und betreute die Fahrt einer Jugendgruppe nach Amerika, zusammengesetzt aus Jugendlichen, die sich in der Gesellschaft hervorgetan hatten, z.B. Mathieu Carriere aufgrund seiner Rolle in dem Film Tonio Kröger, Volker Lechtenbrink (Film: Die Brücke) oder Jak Lang.

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Weitere Ausgaben der Zeitschrift „Rasselbande“

Die Rasselbande veröffentlichte auch redaktionell bearbeitete Manuskripte ihrer Leser, wie z.B. 1959 einen Bericht von Ulrich Wickert über nordspanische Fischer, die ihn während eines Urlaubs zu einem nächtlichen Fischfang mitgenommen hatten , oder 1958 den Bericht eines Schülers (und späteren Chemikers) über die Anlage eines Herbariums .

Seit den frühen 1960er Jahren konnte sie sich dem Trend zur Berichterstattung über Prominente und Konsumthemen nicht mehr entziehen. (Quelle: wikipedia)

Damit wollte man wohl dem zunehmenden Druck von der Zeitschrift „Bravo“ etwas entgegensetzen … geholfen hat es aber nix.

Und hier ein weiteres Heft aus dem Jahr 1961 … mit u.a. folgenden Themen:

  • Das Elektronenhirn is ein unentbehrlicher Helfer des Menschen geworden
  • Neues über Schallplatten (hier werden ausschließlich Jazzplatten vorgestellt !)
  • Pat Boone
  • Eine Fahrt durch den Kanal von Korinth
  • TV-Tipps
  • Ein Bericht über Labyrinthe
  • Basteltipps
  • Seenotrettung (wird gerade im Mittelmeer abgeschafft)
  • Schafmarkt in Ho (Jütland)
  • Sportereignisse
  •  Die Jagd auf Bisamratten zur Produktion von Pelzen
  • Ein Kurzkrimi von Ellery Queen
  • Bericht über den Bergbau im Ruhrgebiet
  • + diverse Beiträge zur kurzweiligen Unterhaltung

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Ach ja, der Pat Boone

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Auch für Mädchen gab´s einen Beitrag

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Heute wissen wir, wie Uwe Seeler sich entschieden hat

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Jutta Heine (* 16. September 1940 in Stadthagen) deutsche Leichtathletin

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Eine Bisamfalle … gebaut für die damalige Pelzindustrie …

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… 150 Bisame waren für diesen Pelz notwendig … heute ehr undenkbar …

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Ein Artikel über den Bergbau, natürlich glorifizierend … und die Bedeutung der Kohle … auch das hat sich mittlerweile geändert

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Die Rückseite des Heftes

Und noch ne Rasselbande:

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Underground (Zeitschrift) – Mai 1969

TitelUm es gleich vorweg zu nehmen: Auch dieser Ausgabe fehlen einigen Seiten. Mir scheint, mein Vorbesitzer hat sich ein paar Seiten aufheben wollen oder was auch immer.

Sei´s drum: als weitere Illustration über den Zeitgeist jener Jahre taugt auch dieses Heft allemal.

Und es ist mir ein ganz besonders wichtiges Heft, denn viele der Themen haben mir damals so richtig umgetrieben.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Goldener Schlagring (Lehrergewalt in Schulen)
  • Traumschule: Gesamtschule ?
  • Schule für Untertanen
  • Helmut Kentler: Entwicklung der Sexualität
  • Dienen nur die Dummen ? (3. Teil: Ersatzdienst)
  • Wozu Werbung ?

und … und … und …

Das Heft thematisiert auch die Gefahr eines erneuten Verbotes: Die April-Ausgabe 1969 wurde von der Bundesprüfstelle als „jugendgefährend“ eingestuft, der öffentliche Verkauf war damit untersagt.

Die Redaktion gab sich trotzig-kämpferisch: „under ground ist immer noch da. Trotz Jugendgefährdung-Indizierung. Wenn es einmal underground nicht mehr am Kiosk zu kaufen gibt, sind wir um Untergrund. Karte genügt: 5 Köln, Virchowstraße 22“.

Gut gebrüllt !

Und hier ein kleiner Reigen aus dem Heft, bevors dann zur Präsentation geht:

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Das nenn´ich ne Bleiwüste

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Da freut sich die Bundesprüfstelle ...

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Fritz Weigle it unser besser als F. W. Bernstein bekannt !

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Weitere „underground“ Ausgaben:

WeitereUndergroundAusgaben

Bravo (Zeitschrift) – Nr. 40 (1970)

TitelWie es dazu kam, dass ich diese Bravo-Ausgabe aus dem Jahr 1970 in meinem Keller – Fundus hatte … ich weiß es nicht mehr …

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mir diese Ausgabe damals gekauft habe … stand mein Sinn damals doch nach ganz anderen Musikgazetten …

Oder war ich tatsächlich an dem Artikel über Brian Jones interessiert ? Oder gar doch an all den Fragen rund um das Thema Sexualität ? Um Gottes Willen !

Und auch dieses Exemplar steht für jene bunte Bravo-Welt, die zwar einerseits damals sehr erfolgreich war, andererseits aber auch exemplarisch für jenen Illussionsjournalismus seht, der durchaus tragische Folgen haben konnte … jedenfalls dann, wenn man den bunten Versprechungen des Magazins Glauben schenkte.

Und von solchen Versprechungen: Das Heft strotzt nur davon … mir tun alle nur leid, die daran geglaubt haben …

Gelegentlich neige ich zum Gedanken, man müsste die Macher dieses Blattes eigentlich strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen …

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Wurde mit dieser Abbildung  gar latent homoerotische Phantasien befeuert ?

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Klar, der Günter Netzer … ,mit seinem Autofimmel …

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Die fand ich schon damals zum abgewöhnen …

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Die Zielgruppe für Bravo war wohl schon vornehmlich weiblich …

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Gib eine Beschriftung ein

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Die kennt man heute auch nicht mehr ….

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Legendär … der Dr. Sommer …

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Damals noch ziemlich überschaubar: Das Fernseh-Programm

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Eine solche Bier-Werbung … heute undenkbar, oder ?

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Was wurde wohl aus diesem „Bravo-Girl“ ?

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Diese „Lümmel“ – Filme fand ich schon damals  ziemlich unerträglich … (mit von der Partie: Ilja Richter….)

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Also wegen diesem Poster habe ich mir das Heft damals ganz sicher nicht gekauft …

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Die Rückseite des Heftes: Lex Barker war scheinbar noch immer angesagt