Der Spiegel – Nr. 3 (15. Januar 1949)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1949 … die Nr. 3 vom 15. Januar 1949.

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Das Inhaltsverzeichnis … ähm … nicht sonderlich aussagekräftig … 

Und blättert man dieses Heft real oder virtuell durch … so kommt einem natürlich vieles sehr fremd vor … aber genauso natürlich ist dies Heft auch ein hervorragendes Dokument jener Zeit … gerade in den kleineren Notizen bekommt man ein Gespür von dem Alltag jener Tage.

Und besonders interessant fand ich diesen Artikel, der über all jene deutschen Kriegsgefangenen berichtet, die im Land ihrer Gefangenschaft geblieben sind; allein in Frankreich sollen das 95.000 Menschen gewesen sein … war mir bis dato noch nicht bekannt … scheint mir ein sehr interessantes Thema zu sein.

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Nicht, dass man glaubt, der Begriff Kleinkunst wäre damals noch nicht bekannt gewesen, und dann noch so eine mit „Vorlieben für Frauen“ … oh la la … 

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Der Spiegel residierte damals noch in Hannover

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Die Rückseite des Heftes

 

Rasselbande (Zeitschrift) – Nr. 4 (21. Januar 1961)

Titel.jpgUnd wieder mal ein Griff in die Kiste mit Zeitschriften längst vergangener Jahrzehnte, diesmal habe ich eine weitere Ausgabe der Jugendzeitschrift „Rasselbande“ rausgezogen:

Die Rasselbande war eine Jugendzeitschrift, die ab Juli 1953 im Heinrich Bauer Verlag in Hamburg erschien und 1966 in der kurzlebigen Zeitschrift Wir aufging. Die höchste Auflage betrug 300.000 Exemplare.

Die Zeitschrift erschien die meiste Zeit vierzehntäglich (1960–1961 wöchentlich im Großformat) und kostete zu Beginn 50 Pfennig. Die Rasselbande brachte informative Länderberichte, Artikel über Sport, moderne Technik, Bastelseiten mit Bauplänen für Schiffs- und andere Modelle („Schibob“, Viererbob und Ähnliches), Rätsel und Preisausschreiben. Enthalten waren unter anderem auch jugendgerechte Geschichten, Fortsetzungsromane (manchmal vier in einem Heft). Darunter waren auch Vorabdrucke später bekannter Kinder- und Jugendbücher, so 1958 Parole:Kraxelmax von Cili Wethekam und 1959 der Science-Fiction-Roman von Jak Lang Mein Freund vom anderen Stern, der auch durch die Namensgebung der außerirdischen Hauptfiguren auffiel. So hieß der außerirdische Besucher „Red Etug“ rückwärts gelesen „Der Gute“. Andere Serien berichteten über die Geschichte der Indianer (Sitting Bull) oder über berühmte Kriminalfälle.

Die Rasselbande initiierte und betreute die Fahrt einer Jugendgruppe nach Amerika, zusammengesetzt aus Jugendlichen, die sich in der Gesellschaft hervorgetan hatten, z.B. Mathieu Carriere aufgrund seiner Rolle in dem Film Tonio Kröger, Volker Lechtenbrink (Film: Die Brücke) oder Jak Lang.

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Weitere Ausgaben der Zeitschrift „Rasselbande“

Die Rasselbande veröffentlichte auch redaktionell bearbeitete Manuskripte ihrer Leser, wie z.B. 1959 einen Bericht von Ulrich Wickert über nordspanische Fischer, die ihn während eines Urlaubs zu einem nächtlichen Fischfang mitgenommen hatten , oder 1958 den Bericht eines Schülers (und späteren Chemikers) über die Anlage eines Herbariums .

Seit den frühen 1960er Jahren konnte sie sich dem Trend zur Berichterstattung über Prominente und Konsumthemen nicht mehr entziehen. (Quelle: wikipedia)

Damit wollte man wohl dem zunehmenden Druck von der Zeitschrift „Bravo“ etwas entgegensetzen … geholfen hat es aber nix.

Und hier ein weiteres Heft aus dem Jahr 1961 … mit u.a. folgenden Themen:

  • Das Elektronenhirn is ein unentbehrlicher Helfer des Menschen geworden
  • Neues über Schallplatten (hier werden ausschließlich Jazzplatten vorgestellt !)
  • Pat Boone
  • Eine Fahrt durch den Kanal von Korinth
  • TV-Tipps
  • Ein Bericht über Labyrinthe
  • Basteltipps
  • Seenotrettung (wird gerade im Mittelmeer abgeschafft)
  • Schafmarkt in Ho (Jütland)
  • Sportereignisse
  •  Die Jagd auf Bisamratten zur Produktion von Pelzen
  • Ein Kurzkrimi von Ellery Queen
  • Bericht über den Bergbau im Ruhrgebiet
  • + diverse Beiträge zur kurzweiligen Unterhaltung

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Ach ja, der Pat Boone

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Auch für Mädchen gab´s einen Beitrag

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Heute wissen wir, wie Uwe Seeler sich entschieden hat

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Jutta Heine (* 16. September 1940 in Stadthagen) deutsche Leichtathletin

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Eine Bisamfalle … gebaut für die damalige Pelzindustrie …

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… 150 Bisame waren für diesen Pelz notwendig … heute ehr undenkbar …

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Ein Artikel über den Bergbau, natürlich glorifizierend … und die Bedeutung der Kohle … auch das hat sich mittlerweile geändert

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Die Rückseite des Heftes

Und noch ne Rasselbande:

Titel

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Underground (Zeitschrift) – Mai 1969

TitelUm es gleich vorweg zu nehmen: Auch dieser Ausgabe fehlen einigen Seiten. Mir scheint, mein Vorbesitzer hat sich ein paar Seiten aufheben wollen oder was auch immer.

Sei´s drum: als weitere Illustration über den Zeitgeist jener Jahre taugt auch dieses Heft allemal.

Und es ist mir ein ganz besonders wichtiges Heft, denn viele der Themen haben mir damals so richtig umgetrieben.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Goldener Schlagring (Lehrergewalt in Schulen)
  • Traumschule: Gesamtschule ?
  • Schule für Untertanen
  • Helmut Kentler: Entwicklung der Sexualität
  • Dienen nur die Dummen ? (3. Teil: Ersatzdienst)
  • Wozu Werbung ?

und … und … und …

Das Heft thematisiert auch die Gefahr eines erneuten Verbotes: Die April-Ausgabe 1969 wurde von der Bundesprüfstelle als „jugendgefährend“ eingestuft, der öffentliche Verkauf war damit untersagt.

Die Redaktion gab sich trotzig-kämpferisch: „under ground ist immer noch da. Trotz Jugendgefährdung-Indizierung. Wenn es einmal underground nicht mehr am Kiosk zu kaufen gibt, sind wir um Untergrund. Karte genügt: 5 Köln, Virchowstraße 22“.

Gut gebrüllt !

Und hier ein kleiner Reigen aus dem Heft, bevors dann zur Präsentation geht:

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Das nenn´ich ne Bleiwüste

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Da freut sich die Bundesprüfstelle ...

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Fritz Weigle it unser besser als F. W. Bernstein bekannt !

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Weitere „underground“ Ausgaben:

WeitereUndergroundAusgaben

Bravo (Zeitschrift) – Nr. 40 (1970)

TitelWie es dazu kam, dass ich diese Bravo-Ausgabe aus dem Jahr 1970 in meinem Keller – Fundus hatte … ich weiß es nicht mehr …

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mir diese Ausgabe damals gekauft habe … stand mein Sinn damals doch nach ganz anderen Musikgazetten …

Oder war ich tatsächlich an dem Artikel über Brian Jones interessiert ? Oder gar doch an all den Fragen rund um das Thema Sexualität ? Um Gottes Willen !

Und auch dieses Exemplar steht für jene bunte Bravo-Welt, die zwar einerseits damals sehr erfolgreich war, andererseits aber auch exemplarisch für jenen Illussionsjournalismus seht, der durchaus tragische Folgen haben konnte … jedenfalls dann, wenn man den bunten Versprechungen des Magazins Glauben schenkte.

Und von solchen Versprechungen: Das Heft strotzt nur davon … mir tun alle nur leid, die daran geglaubt haben …

Gelegentlich neige ich zum Gedanken, man müsste die Macher dieses Blattes eigentlich strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen …

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Wurde mit dieser Abbildung  gar latent homoerotische Phantasien befeuert ?

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Klar, der Günter Netzer … ,mit seinem Autofimmel …

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Die fand ich schon damals zum abgewöhnen …

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Die Zielgruppe für Bravo war wohl schon vornehmlich weiblich …

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Gib eine Beschriftung ein

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Die kennt man heute auch nicht mehr ….

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Legendär … der Dr. Sommer …

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Damals noch ziemlich überschaubar: Das Fernseh-Programm

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Eine solche Bier-Werbung … heute undenkbar, oder ?

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Was wurde wohl aus diesem „Bravo-Girl“ ?

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Diese „Lümmel“ – Filme fand ich schon damals  ziemlich unerträglich … (mit von der Partie: Ilja Richter….)

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Also wegen diesem Poster habe ich mir das Heft damals ganz sicher nicht gekauft …

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Die Rückseite des Heftes: Lex Barker war scheinbar noch immer angesagt

Underground (Zeitschrift) – April 1969

TitelWie angekündigt nun ein weiteres Heft des Schülermagezins „underground“ aus dem Bärmeier & Nikel Verlag.

Zur Erinnerung:
„underground – Das deutsche Schülermagazin“, viel diskutierter linker Gegenentwurf zur Bravo aus dem Bärmeier & Nikel Verlag,

Es war schon eine verrückte Zeit damals, wie man aus folgenden Zeilen entnehmen kann:

„„Underground“ – das Kennwort kommt aus Amerika und liegt für die linke Avantgarde in der Luft. Aus dem Untergrund wird „Underground“ jedenfalls nicht kommen – entgegen einem Einfall von Hans Hermann Köper, einem der beiden Chefredakteure des neuen Blattes, der einst auch verantwortlich für „twen“ war, als es seine interessanten Zeiten hatte. Seine Idee war, „Underground“ nicht an Kiosken vertreiben zu lassen, sondern durch geheime Kontaktpersonen. Ihm schwebte die Schuhverkäuferin vor, die ihrer jungen Kundin hinter dem Schuhanzieher zuflüstert: „Kennen Sie schon ‚Underground‘?“ Oder Tante Anna im Laden an der Ecke schräg gegenüber der Schule, die nicht nur Kuchen, Bonbons und Zigaretten verkauft, sondern mit konspiriert: „Jungs, kauft Underground‘.“ Oder der Hausmeister, der sich den Gymnasiasten in der Pause in verschwörerischer Absicht nähert: „Nicht weitersagen: ‚Underground‘ ist da.“

Der Verlag Bärmeier und Nikel wird sich für „Underground“ jedoch des konventionellen Vertriebssystems bedienen. Denn die Zeitschrift wird als ernsthafte Angelegenheit betrieben, und mit ihrem Erfolg in klingender Münze rechnen die Verleger fest.

„Underground“ soll in einer Auflage von mindestens 120 000 Exemplaren auf den Markt kommen, monatlich erscheinen und 1,80 Mark kosten. Als Käufer erwartet man die Schüler, zwischen 16 und 21 Jahren. Wenn man nur einmal die Oberschüler als regelmäßige Leser in Betracht zieht, dann könnten potentiell zwei Millionen als Käufer von „Underground“ in Betracht gezogen werden.

Der Preis von 1,80 Mark ist ihnen nicht zu hoch: Das war eines der Ergebnisse aus einer Umfrageaktion unter rund 10 000 Schülern, die die ebenfalls im Verlag Bärmeier und Nikel erscheinende satirische Zeitschrift „Pardon“ vorsorglich veranstaltete. (Die Zeit, 1968)

Die Schwerpunkte in diesem Heft sind u.a.:

  • Von zu Hause weg – aber wohin ?
  • Ideologie im Eintopf – Erfahrungen im Eintop
  • Wie urteilen Beichtväter über Schülerliebe
  • Menschenjagd in Niederbayern (Filmbesprechung: „Jagdszenen aus Niederbayern“)
  • Am Arsch der Welt – Jugend in der Kleinstadt

Bedauerlicherweise fehlen auch diesem Heft einige Seite (weiss der Teufel warum !). Diesmal fehlen die Seiten 29 -40. Sorry !

Und nun wie üblich eine kleine Vorschau auf das Heft:

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Weitere Hefte werden folgen.

Underground (Zeitschrift) – November 1969

TitelJetzt war ich mal wieder im Keller und hab´ ein wenig gestöbert und dann habe ich ein paar Druckwerke aus vergangenen Jahren hochgeschleppt. Ich fange mal an mit einer Ausgabe der Zeitschrift „underground“ aus dem Jahre 1969.  Und die Historie dieser Zeitschrift ist wirklich interessant:

Underground. Das deutsche Schülermagazin war eine deutsche Jugendzeitschrift, die in der Zeit der Studentenrevolte von 1968 bis 1970 bundesweit vertrieben wurde.

Die Zeitschrift war kommerziell ausgerichtet, präsentierte sich aber thematisch als linke Alternative zur Bravo mit einem betont antiautoritären Gestus. Besonderes Kennzeichen war die Verleihung des „Schlagrings der Woche/des Monats“ an einen prügelnden Lehrer. Das Projekt, das naturgemäß bei der konservativen Lehrerschaft für einige Unruhe sorgte, wurde im 3. Jahrgang mit der Ausgabe 7/1970 eingestellt.

Themen wie Von zu Hause weg – aber wohin ? Schülerkommunen; Am Arsch der Welt – Jugend in der Kleinstadt; Sex schon ab vier ? Über Sexualität und Herrschaft (Titel der Ausgabe Nr. 4 April 1969) riefen Jugendschutzverbände auf den Plan.

Underground erschien im Verlag Bärmeier & Nikel in Frankfurt am Main, der damals auch die Satirezeitschrift pardon herausgab. (Quelle: wikipedia)

Die Zeitschrift sorgte damals ob ihrer provokanten Themen und Texte schon für einen ordentlichen Wirbel (wie die beiden beigelegten Artikel aus der Zeit und Spiegel aus dem Jahr 1968 belegen).

In dieser Ausgaben finden sich dann zeithistorisch wirklich interessante Beiträge wie:

  • Warten auf das Abrißkommando (Das Kommunedorf in München)
  • Lieber mal nach Übersee (Ein Tip für Wehrunwillige)
  • Ein Platz an der Showsonne (Wie werden Schlagerstars „gemacht“ ?)
  • Liebe Tod, Revolution (ein unglückliche reale Liebesgeschichte die mit einem Suizid endet)
  • Ist Berlin noch eine Reise wert ? (Abiturentenfahrten in die alte deutsche Hauptstadt)
  • Von Resozialisierung keine Spur (Junge Gefangene diskutieren mit einem Minister)

Und dann gab´s noch so Rubriken, wie Leserbrief „Klimbim“ (der Kleinanzeigen-Teil) und die damals wohl notwendigen Tests (hier: Sind sie kontaktstark. underground-Psycho-Test)

Aus mir nicht mehr bekannten Gründen fehlen diesem Heft leider die Seiten 25 – 40 und als Ausgleich habe ich aus einer Panorama-Sendung (NDR) vom 02. Dezember 1968 ein knapp 6minütiges Portrait der Zeitschrift (natürlich noch in schwarz-weiß) dazugepackt.

Der Herausgeber: Hans A. Nikel

Der Herausgeber: Hans A. Nikel

Ich gestehe, die Beschäftigung mit dieser Zeitschrift hat mich schon gepackt, denn dieser Bärmeier & Nikel Verlag aus Frankfurt am Main war für mich (nicht nur wegen der Zeitschrift „pardon“) in jenen Jahren auch so ne Art Überlebenshilfe. Und von daher wird über diesen Verlag hier ganz sicher noch mal das eine oder andere mal berichtet werden.

Und hier ein paar Beispiel aus dem Heft, bevor es dann zur Präsentation geht:

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Was wurde wohl aus all den Menschen, die diese Kleinanzeigen aufgegeben haben ?

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Ach ja, weitere Ausgabe der Schülerzeitung „underground“ werden folgen.

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Pardon (Zeitschrift) – Dezember 1973

Pardon_Dezember1973_01AIch hab´s ja angekündigt, bzw. angedroht … denn:

Das Projekt „jetzt stell ich mal ein paar Reprints von dieser Satire-Zeitschrift in diesen blog“ ist für mich ganz sicher ne Art Herzensangelegenheit. Zu sehr hat mich die Denke, die Schreibe und auch das Design dieses Heftes über all die Jahre geprägt:

Und ja … hier eine weitere Würdigung des Hans A. Nikel.

pardon war eine deutschsprachige literarisch-satirische Zeitschrift, die von 1962 bis 1982 erschien. Markenzeichen von pardon war F. K. Waechters Teufelchen, das seine Melone lupft. Ihr Ziel war, ein kritisches Klima und etwas Farbe in die aus Sicht der pardon „verkrusteten Verhältnisse“ der Adenauer-Ära zu bringen.

Weitere Infos zu diesem Magazin finden sich dann hier.

Und nun – wahllos aus meinen diversen Jahrgängen „pardon“ das Heft vom Dezember 1973:

Und  wie immer – ein paar (eigentlich: etliche) Vorschaubilder, bevor es zur Präsentation geht. Bei diesen Vorschaubilder habe ich auch etliches an Werbung ausgesucht, einfach, weil ich es schon sehr amüsant finde, auch die Werbung jener Jahre zu zeigen.

Und – man glaube mir – es ist ein wahrlich pralles Heft (96 Seiten) … ein Heft in dem nicht nur Satire (die gesamte Frankfurter Schule der Satire ist vertreten) geboten wird … sondern viel, viel mehr … man lese und staune …

Und: denen war nichts heilig … einfach nur großartig !

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DasDoppelteLottchen
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Pardon_Dezember1973_35A
Pardon_Dezember1973_40A
Pardon_Dezember1973_42A
Pardon_Dezember1973_44A
Pardon_Dezember1973_52A
Pardon_Dezember1973_60A
Pardon_Dezember1973_68A
Pardon_Dezember1973_74A
Pardon_Dezember1973_78A
Pardon_Dezember1973_81A
Rubriken
Pardon_Dezember1973_86A
Pardon_Dezember1973_90A
Pardon_Dezember1973_96A
Pardon_Dezember1973_97A

Anzeigen
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Durchaus neckisch …