Bravo (Zeitschrift) – Juni 1965

BravoJuni1965A_01AIch war mal wieder im Keller …. und die regelmäßigen Leser dieses blogs wissen, dass ich dann immer ein paar alte Gazetten hervorzerre, um sie hier zu präsentieren.

Und tatsächlich habe ich im Keller noch ein paar alte „Bravo“ Hefte gefunden (viele sind es nicht, da ich nie ein passionierter Bravo–Leser war).

Und was bietet nun dieses Exemplar deutscher Jugendkultur der 60er Jahre:

Hier nun ein Bravo Heft vom Juni 1965 … als die Erwachsenenwelt noch empört den Atem anhielt, ob der zuckenden, langhaarigen Affen auf den Bühnen der Welt und auch im deutschen Fernsehen („Beat-Club“ das damalige Paradies auf Erden !).

  • Natürlich einen Beitrag über die Beatles
  • Einen Beitrag über Marie Versini (die damals in dem Karl May Film „Durchs wilde Kurdistan“ für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgtw
  • Die „neue“ Bravo Serie über den Schauspieler Robert Fuller
  • Und natürlich die damals aktuellen Charts (Bravo Musikbox)
  • Empfehungen für den „denkenden Schlagerfreund“
  • Diverse Anzeige
  • Den Dr. Sommer gab´s noch nicht, stattdessen ber#t ein Dr. Christoph Vollmer bei Liebesprobleme wie „Meine Verliebtheit wurde schwankend“, „Sie ist immer gleich beleidigt“ (tja, so sind sie halt …  *ggg*), oder „Unsere Liebe soll geheim bleiben“
  • Der damals wohl unverzichtbare „Bravo-Starschnitt“ (hier die Nr. 11 von Cliff Richards)
  • Einen Kurz-Roman über eine §ergreifende Liebe“
  • Das aktuelle TV-Programm (was war das übersichtlich … damals)

Ich wünsche viel Vergnügen bei dieser vergnüglichen Zeitreise ! Bedauerlicherweise sind be diesem Exempalt einige Seiten dadurch beschädigt, dass Fotos ausgeschnitten wurden (ich war das nicht !) …  Das Vergnügen wird dadurch allerdings nur unwesentlich getrübt ….

Und hier nun eine pralle Reihe von Vorschaubildern, bevor es dann zur Präsentation geht:

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Das Fernsehprogramm, noch sehr überschaubar:

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Wie prophetisch:

Wie prophetisch ...

Ganz wichtig: Adrett und gepfelgt ...

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Impressum

Mehr „Bravo“:

MehrBravo

Titanic – Das endgültige Satiremagazin – November 1979

TitelIch sag´s mal ganz einfach: Ohne Satire würde ich eingehen wie ein Gänseblümchen ohne Wasser … Von daher gibt es für mich Gallionsfiguren wie Dieter Hildebrandt oder Gerhard Polt, aber eben auch Satirezeitschriften wie die (ehemalige) „pardon“ oder eben auch „Titanic – „Das endgültige Satiremagazin“:

Titanic ist eine deutsche Satirezeitschrift mit redaktionellem Sitz in Frankfurt am Main.

Die Titanic wurde 1979 von ehemaligen Mitarbeitern der Satirezeitschrift pardon gegründet. Ursprünglich sollte das Magazin Die Sonne heißen, da der Name satirische und wortspielerische Rubrikentitel wie „Sonne Scheiße“ ermöglichte.[1] Die Gründerväter Robert Gernhardt, F. K. Waechter, Peter Knorr, Hans Traxler und Chlodwig Poth waren und sind neben F. W. Bernstein, Eckhard Henscheid und Bernd Eilert die Vertreter der Neuen Frankfurter Schule. Nach einer Änderung des Gesellschaftervertrags im Sommer 2006 wird das Heft heute von Achim Greser, Achim Frenz, Bernd Fritz, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn und Hans Zippert herausgegeben. Weiterer Mitgesellschafter ist der Geschäftsführer Patric Feest.

Zur ersten Redaktion gehörten Lionel van der Meulen (Chefredakteur) und Elsemarie Maletzke, Nikolaus Jungwirth und Paul Taussig. 1983 wurde Bernd Eilert kommissarischer Chefredakteur, und die Satiriker Richard Kähler, Achim Szymanski und Jörg Metes sowie der Grafiker Hans-Werner Saalfeld bildeten die neue Redaktion. Später stieß noch Hans Kantereit dazu, mit dem zusammen Kähler und Saalfeld in Hamburg die Zeitschrift „Mark & Bein“ herausgegeben hatten. Kähler und Kantereit gingen schließlich wieder nach Hamburg und gründeten dort die Satirezeitschrift Kowalski, Szymanski ging in die Werbung, Bernd Fritz wurde Chefredakteur.

Ihr erster Verleger war bis 1988 Gerhard Sondermann. Heute erscheint Titanic monatlich im Titanic-Verlag in Berlin. Weitere Chefredakteure nach Fritz waren Hans Zippert (bis 1995), Oliver Maria Schmitt (bis 2000), Martin Sonneborn (bis 2005), Thomas Gsella (bis 2008) und Leo Fischer (bis 2013). Seit Oktober 2013 ist Tim Wolff Chefredakteur. Zur Redaktion gehören außerdem Torsten Gaitzsch, Elias Hauck, Thomas Hintner, Moritz Hürtgen, Mark-Stefan Tietze, Leonard Riegel, Martina Werner und Michael Ziegelwagner.

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Weitere ständige Mitarbeiter waren beziehungsweise sind unter anderen: Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Uwe Becker, Simon Borowiak, Eugen Egner, Bernd Fritz, Anna Glockenhell, Max Goldt, Achim Greser, Katharina Greve, Gerhard Henschel, Rudi Hurzlmeier, Ernst Kahl, Stephan Katz, Heribert Lenz, Christiane Lokar, Christian Meurer, Walter Moers, Fanny Müller, Nicolas Mahler, Ari Plikat, Bernd Pfarr, Hilke Raddatz, Michael Rudolf, Stephan Rürup, Christian Y. Schmidt, Oliver Maria Schmitt und Michael Sowa.

Titanic – das endgültige Satiremagazin ist mit einer Druckauflage von 99.760 Exemplaren nach Eulenspiegel die zweitgrößte Satirezeitschrift Deutschlands.

„Titanic war eine Zeitschriftengründung nicht von Presseleuten, nicht von Journalisten, sondern von Künstlern, von Zeichnern, von Cartoonisten, von Dichtern, von Literaten. Daher ist immer auch in der dunkelsten Satire noch etwas Künstlerisches, noch etwas über den Tag hinaus Lebendes“, erklärte 2009 der einstige Chefredakteur Oliver Maria Schmitt in der Kultursendung Titel, Thesen, Temperamente eine Grundauffassung des Heftes. (Quelle: wikipedia)

Hier nun die Erstausgabe dieses Magazins (52 Seiten), das mich schon so oft erheitert hat: Ein reizvoller und amüsanter Rückbild in unsere Bonner Republik, als Helmut Schmidt noch Kanzler war, die FDP so allmählich den Absprung aus der sozial-liberalen Koalition vorbereitete und unser alle Birne bereits in den Startlöchern stand:

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Leider verdammt aktuell ...

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alles – Das Medienmagazin mit dem vollständigem Monatsprogramm (Oktober 1979)

allesOktober1979_01AEs gab da mal in Deutschland eine Zeit, da bemühte man sich, ein kritisches Medienmagazin auf dem Markt zu placieren und mit Medien wurden damals – Ende der 70er Jahre – Fernsehen, Radio, Kino und Video“ verstanden.

Und so entstand das Magazin „alles“ und es erschien im Karl W. Pawek Verlag, Hamburg.

Manch einer wird den Namen Karl W. Pawek noch dunkel in Erinnerung haben. Er gehört wohl für längere Zeit der „konkret“ Redaktion (Herausgeber: Herman Gremliza) an. Und als dieses Heft vom Oktober 1979 (es war die erste Ausgabe !) erschien, war es „Der Zeit“ wert, darüber zu berichten:

„Ein ehemaliger Gremliza-Mann, Karl W. Pawek, hat den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Mit seiner Zeitschrift „alles – Das Medienmagazin mit dem vollständigen Monatsprogramm“ ging er in einen Markt, der nicht gerade unterbesetzt ist. Die Programmzeitschriften von Springers Hörzu bis Burdas Bild + Funk bringen es auf gut 13 Millionen Exemplare, und die Beilagen von rtv bis BWZ erreichen zusammen fast 7 Millionen. Doch mit ‚alles‘ „wird alles besser“ – wie die Newcomer in einer Anzeige behaupten. Zumindest für die Leser, die die bunte Welt der etablierten Blätter satt haben, alles möchte ein Publikum „radikal-demokratisch humanistischer Prägung bis hin zu liberalem Kulturbürgertum“ ansprechen. Das fünf Mark teure und 116 Seiten starke Monatsheft, das zunächst in einer Auflage von 80 000 gedruckt wird, soll möglichst in einem halben Jahr auf 14tägiges Erscheinen umgestellt werden.“ (Die Zeit, 5. Oktober 1979)

Und mit einem bemerkenswerten Elan ging die Zeitschrift daran, den traditionellen TV-Zeitschriften die Stirn zu bieten, hier ein Auszug aus dem Vorwort (auf Seite 6):

Vorwort

Gut gebrüllt !

Und bereits die erste Ausgabe konnte beeindrucken: Da gab es diverse Medien-Splitter, Artikel über „Das Wort zum Sonntag“ (verfasst von Pfarrer Heinrich Albertz !), den damals sensationellen Rockpalast, Margarete von Trotta, Copollas Acopalypse Now und über den „Skandal“ Auftritt von Nina Hagen im legendären „Club 2“ des ORF (einem TV-Format, das heute kaum einer noch kennt, das aber zum besten gezählt werden muss, was das deutschsprachigen Fernsehen jemals produzierte), in dem sie die Freuden weiblicher Masturbation ziemlich eindeutig demonstrierte.

Und zum schmunzeln ist der Beitrag über das Chaos bei den damals unterschiedlichen Video-Formaten (von VHS über Betamax und Video 2000).

Und es war mir die Mühe wert, auch das Fernsehprogramm (auf einem deutlich billigeren Papier) des Oktobers 1979 einzuscannen … nicht nur wegen der Vollständigkeit … sondern auch um zu zeigen: es gab eine Zeir vor dem Privatfernsehen, wo uns Sendungen wie „Dschungel-Camp“ erspart geblieben sind.

Ich weiß grad nicht, wie viele Ausgaben es von diesem irrwitzigem Projekt gab (in meinem Keller lagern noch etliche Exemplare), ich weiß nur, gäbe es dieses Magazon noch heute, ich würde es weiterhin kaufen …  denn gerade heute wäre eine kritisch-distanzierte Berichterstattung über all diesen Medien bitter notwendig.

Hier ein paar Vorschau-Bilder, bevor es – wie gewohnt – zur Präsentation geht:

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Impressum

Konkret (Zeitschrift) – April 1980

TitelAm 27. Februar 2018 schrieb ich anlässlich der ersten Präsentation eines konkret Heftes folgendes:

„Weitere Hefte folgen … versteht sich fast so selbst …“

Nun, da habe ich mir jetzt aber schon verdammt viel Zeit gelassen, jetzt ist es aber soweit:

Um Wiederholungen zu vermeiden kann man sich hier über die Geschichte dieses linken Polit-Magazins informieren.

In diesem Heft (56 Seiten) vom 27. März 1980  dreht sich fast alles um den damals aufstrebenden CSU Generalsekretär Edmund Stoiber (das blonde Fallbeil), sowie um die Frage, wie die westdeutsche Linke mit diesen komischen Ökofreaks, die in so einer kleiner Splitterpartei namens „Die Grünen“ umgehen sollte/wollte, zumal bei denen so ein DDR-Dissident namens Rudolf Bahro mitmischte.

Hier mal das Inhaltsverzeichnis:

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Überrascht war ich über die Vielzahl der diversen Anzeigen von „linken Verlagen“, eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Verlagsangeboten hatte ich nicht mehr in Erinnerung.

Und – nachdem der Satirezeitschrift „pardon“ allmählich die Puste ausging, finden sich hier auch etliche satirische Beiträge, z.B. von Henning Venske und Horst Tomayer.

Ansonsten gilt: es ist wieder mal angerichtet … und bis hier das nächste konkret Heft erscheint, dauert es nicht mehr so lange …

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Links: die damals berüchtigte Hermann L. Gremliza Kolume; rechts wirbt die SPD für ihre Parteizeit „Vorwärts)

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Die „Radikalauer“ von Winfried Thomsen waren wirklich fabelhaft

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Gremliza Abrechnung mit Stoiber

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Auch „konkret“ selbst bot diverse Bücher und Tonträger zum Kaufe an

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Zum Tod von Alfred Andersch

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Die Rubrik „konkret ex-press“ war meist eine hämische Abrechnung mit der bürgerlichen Presse

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Die Rückseite des Heftes

Frau im Spiegel – Heft 15 (9. April 1960)

TitelUnd jetzt mal wieder ein Griff in meine Retro – Zeitschriften Kiste:

Frau im Spiegel ist ein wöchentlich erscheinendes deutsches Frauenmagazin. Es erschien zunächst ab 1945 im Lübecker Verlag Ehrlich & Sohn, der noch heute zum Verlagshaus Gruner + Jahr gehört. Damit zählt Frau im Spiegel zu den Gattungsgründern der sogenannten Regenbogenpresse. Der Imagewandel zum People-Magazin setzte ab 2000 ein. 2008 wurde die Zeitschrift an die WAZ Mediengruppe, heute Funke Mediengruppe, verkauft und der Redaktionssitz von Hamburg nach München verlegt. Heute erscheint Frau im Spiegel in der Funke Women Group. Verlagssitz ist Ismaning.

Frau im Spiegel wird dem Segment der „unterhaltenden Frauenzeitschriften“ zugeordnet. Sie berichtet über den europäischen Adel und andere Prominente. Weitere Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Kosmetik, Mode und Reise. Frau im Spiegel ist in der Regel 76 Seiten stark und reich bebildert.

Die Zielgruppe von Frau im Spiegel sind nach Angaben der WAZ Zeitschriften Marketing zu 93 % Frauen. Das durchschnittliche Alter liegt bei 60,4 Jahren.
Frau im Spiegel hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 67,6 Prozent gesunken. Sie beträgt gegenwärtig 219.472 Exemplare. Das entspricht einem Rückgang von 458.703 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 9,69 Prozent. (Quelle: wikipedia)

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Diverse Ausgaben von „Frau im Spiegel“

Wie hoch die Auflage im Jahr 1960 war, weiß ich nicht … aber ich weiß, was damals so journalistisch angeboten wurde.

Wir finden u.a. folgende Beiträge:

  • Irrungen und Wirrungen im britischen Könighaus
  • Bericht über einen Mordprozess in den USA (ein Dr, Bernhard Finch hat wohl auf Anraten seiner Geliebten seine Ehefrau ermordet)
  • Der Tenor und Opernsänger Mario Lanza
  • Der Foto-Roman „Feuerzeichen um Isabelle“
  • Angelique („Ein großes Frauenschicksal am Hof des Sonnenkönigs“)
  • + diverse Beiträge für für die praktische Gestaltung des häuslichen Bereichs

Das Heft bietet auf trefflichste Weise Hinweise zum damaligen Frauenbild (nicht nur in den Artikeln sondern erst recht in all den Anzeigen …)

Man mag sich darüber amüsieren, aber des geht nur mit Galgenhumor, denn was sich hier ausbreitet, ist zuweilen schauderhaft.

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Ja,ja, das britische Köningshaus …

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Illustration zu dem „Gegenwartsroman“ über die deutsche Aristokratie …

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Werbung für ein obskures Diätprodukt

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Hier ist die Rede von dem italoamerikanischer Tenor Mario Lanza …

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Ein „packender“ Bilder-Roman

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Illustration zu Auszügen aus einem !Angeelique“ Roman …

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Klassisch: Das Kreuzwort-Rätsel

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Ohne Worte …

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Der stand damals bei den Damen wohl hoch im Kurs …

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Wie sagt mein holdes Eheweib immer zu solchen Themen: „Liebe, Drama, Wahnsinn“

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Die Rückseite des Heftes

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Als Beilage: Ein Angebot des Bayernland Lesedienst, Rosenheim

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Underground (Zeitschrift) – Juni 1969

01ADass es so lange gedauert hat, bis hier die nächste Ausgabe der „underground“ Schülerzeitschrift präsentiert werden kann, hat hauptsächlich damit zu tun, dass ich ne geraume Zeit gebraucht habe, meinen neuen Scanner zu kapieren (peinlich, aber wahr).

Aber quasi als Ausgleich fehlen hier nur ganz wenige Seiten … Und ein weiteres mal weht uns der damalige Zeitgeist um die Nase (Riffmaster wird poetisch *ggg*).

Und auch dieses Heft empfinde ich sehr intensiv, denn es bringt die damals wirklich wichtigen Dinge auf den Punkt … hier ein Auszug der Themen dieses Heftes:

  • Underground contra Familienministerium
  • Ferien ohne Kontrolle – Tag und Nacht im Jugendlager
  • Verklemmte Apostel – ein Psychotherapeut kommentiert
  • Ist Underground jugendgefährend – Gutachten einer Soziologin
  • Familie kaputt – Auswertung der underground Fragebögen
  • Schule für Untertanen – 3. Teil einer Systemkritik

… und … und … und ich möchte auch den Blick auf die Rubriken Zentralkartei lenken: Dort finden sich massenhaft Hinweise und Berichte über jene Zustände, die viele der damaligen Jugendlichen (so wie auch ich damals ein solcher Jugendlicher war) auf die Barrikaden trieb …

Warum das bitter notwendig war … man kann es in diesem Heft erfahren …

Und hier wiedermal ein kleiner Reigen aus dem Heft, bevor es dann zur Präsentation geht:

Endlich mal ein paar Anzeigen ...

Endlich mal ein paar Anzeigen …

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Ach .. all diese Kontaktanzeigen … waren sie damals erfolgreich ?

Ach .. all diese Kontaktanzeigen ... waren sie damals erfolgreich ?

Diese Präsentation hat zwei Teile: einmal das komplette Heft im pdf Format und dann noch jede Seite einzeln als jpg.Datei … Viel Vergnügen bei der Zeitreise

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Weitere Underground Ausgaben:

Underground

Der Spiegel – Nr. 3 (15. Januar 1949)

TitelNein, den Spiegel brauche ich hier eigentlich nicht via Wikipedia Informationen vorstellen ….

Der Spiegel ist schlicht und ergreifend eine Institution und seine Geschichte wurde schon oft erzählt.

Und ja … ich weiß natürlich, dass der Spiegel-Verlag alle Ausgaben seit …. kostenlos im PDF-Format zur Verfügung stellt.

Und nur zu gerne nutze ich diese Quelle für meine diversen Recherchen und freue mich dann über diess Angebot.

Und dann ärgere ich mich jedesmal, denn die Qualität der PDF-Dateien ist doch sehr bescheiden (und auch nur in schwarz-weiß) … und das ist dann gerade bei Fotos einfach ärgerlich, zumindest für so einen visuellen Typen wie ich es wohl bin ….

Und nachdem mein Keller wieder mal ausgemistet werden soll … habe ich einfach mal in den Haufen alter Spiegel-Titel gegriffen und schwupp-di-wupp … diese Ausgabe in den Händen gehalten.

Hier mal in Heft aus dem Jahr 1949 … die Nr. 3 vom 15. Januar 1949.

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Das Inhaltsverzeichnis … ähm … nicht sonderlich aussagekräftig … 

Und blättert man dieses Heft real oder virtuell durch … so kommt einem natürlich vieles sehr fremd vor … aber genauso natürlich ist dies Heft auch ein hervorragendes Dokument jener Zeit … gerade in den kleineren Notizen bekommt man ein Gespür von dem Alltag jener Tage.

Und besonders interessant fand ich diesen Artikel, der über all jene deutschen Kriegsgefangenen berichtet, die im Land ihrer Gefangenschaft geblieben sind; allein in Frankreich sollen das 95.000 Menschen gewesen sein … war mir bis dato noch nicht bekannt … scheint mir ein sehr interessantes Thema zu sein.

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Nicht, dass man glaubt, der Begriff Kleinkunst wäre damals noch nicht bekannt gewesen, und dann noch so eine mit „Vorlieben für Frauen“ … oh la la … 

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Der Spiegel residierte damals noch in Hannover

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Die Rückseite des Heftes