Ich bin dann mal weg …

… zumindest für die nächsten Tage.

Mein Weg führt mich diesmal nach Dortmund und dort werde ich mir z.B. das DFB Fußball-Museum anschauen … aber auch weitere Streifzüge durch die Ruhrmetropole sind geplant … Man schauen, was meine flinken Augen so alles entdecken.

 

Dortmund2

Älteste bekannte Dortmunder Ansicht, 1470

 
Und nachdem ich mit einigen Lesern dieses Blogs auch per WhatsApp verbunden bin, ein kleiner Hinweis: WhatsApp funktioniert bei mir momentan nicht (weiß der Teufel, warum) …

Ab kommenden Montag, den 27. April bin ich dann wieder da … und mache auch hier unverdrossen weiter.

Bis dahin wünsche ich allen treuen Lesern eine wunderbare Zeit  !

 

Verschiedene Interpreten – Wunschkonzert (At Your Request) (50er Jahre)

FrontCover1

Wie zum Teufel kommt eine australische Plattenfirma (Sitz in Sydney, gegründet in den frühen 50er Jahren) dazu,  sentimental-kitschiges deutsches Liedgut in Australien zu veröffentlichen und das in den 50er Jahren ?

Nun Carinia Records hatten sich scheinbar darauf spezialisiert, europäische Musik in den jeweiligen Originalfassungen auf dem 5. Kontinent zu veröffentlichen und das nicht zu knapp. Auf der Rückseite dieser 10″ LP gibt es dann noch Hinweise auf Musik von Vico Torriani sowie auf Semplaer mit Titeln wie „Die Reeperbahn, die Reeperbahn“, „Texas Klänge“, „Für Stand und Land“ usw.

Hier gibt es Titel von Rudi Hofstetter (mit dem Karl Loube Orchester), den Lehmann Gesangssolisten, Erni Bieler und Leila Negra (die eine beeindruckende Biographie aufzuweisen hat; siehe den entsprechenden Wikipedia Artikel), die nur mit einem Titel vertreten ist.

 

RudiHofstetter

Rudi Hofstetter

 

Musikalisch wird hier überwiegend sentimentales zum besten gegeben: Titel wie „Wo der Wildbach rauscht“ oder Das muntere Rehlein“ führen uns direkt und ganz tief in die 50er Jahre.

Und zur Melodie von „Mariechen sass weinend im Garten“ wurde bei meiner 1. Hochzeit von Freunden ein eigener Text vorgetragen … man sieht, solche Lieder haben sich in das kollektive Kulturgut eines ganzen Landes eingebrannt.

Und wie zum Teufel hat dann diese LP wieder den Weg zurück nach Deutschland gefunden ? Ich kann mir lebhaft denken, dass sich dahinter eine interessante Geschichte verbirgt.

Ich empfehle diese Platte auch für die Winterzeit: Das zu hörende knistern hört sich einfach heimelig an … und erspart soundmäßig den offenen Kamin mit knisterndem Feuer.

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Titel:
01. Lehmann Gesangssolisten: Müde kehrt ein Wanderer (Traditional) 3.20
02. Lehmann Gesangssolisten: Nur ein Jäger allein (Garbriel) 3.08
03. Rudi Hofstetter & Karl Loube Orchester: Weisse Chrysanthemen (Ujvari) 3.18
04. Ernst Bieler + Rudi Hofstetter & Karl Loube Orchester: Das muntere Rehlein (Berbür) 2.58
05. Leila Negra & Karl Loube Orchester: Mamatschi (Schima/Kappus) 3.21
06. Rudi Hofstetter Terzett & Wiener Tanz Orchester: Wo der Wildbach rauscht (Schmitz/Schlösser) 2.52
07. Lehmann Gesangsolisten: Mariechen sass weinend im Garten (Traditional) 2.59
08. Lehmann Gesangsolisten: Arme kleine Marei (Zeisner/Meder) 2.46

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(Diesmal ohne Passwort)

James Fenimore Cooper – Ledertrumpf – Teil 1: Der Wildtöter (Film – ZDF) (1969)

TitelEs gab ja nicht nur Karl May, Old Shtterhand und Winnetou ..  Piere Brice und Lex Barker ….nein es gab auch den Lederstrumpf und … Hellmut Lange.

Und es gab auch jene damals atemberaubende Lederstrumpf Verfilmung im ZDF (die berühmt-berüchtigten ZDF Vierteiler zur Weihnachtszeit), die alle Knabenherzen höher schlagen ließ.

Nat Bumppo hat das Tal, in dem er aufgewachsen ist, verlassen, weil ihn die unbekannten Wälder und Seen anziehen. Sein erstes dramatisches Abenteuer, der lebensgefährliche Zusammenstoß mit einer Gruppe von Mohikanern, beschert ihm nicht nur die Begegnung mit einem weisen und uralten Indianer, der im Sterben liegt, sondern auch mit dem jungen Chingachgook, der sein Freund wird. Nat, der wegen seiner Lederkleider von den Indianern „Lederstrumpf“ genannt wird, schließt sich den Mohikanern an und lebt bei ihnen. Als seine Freunde Hetty, Harry March und Tom Hutter sowie Chingachgooks Braut von den Irokesen gefangen genommen werden, macht Nat sich auf, sie zu befreien…
Nach dem berühmten Abenteuerroman von James Fenimore Cooper (1789-1851) drehte der französische Regisseur Pierre-Gaspard Huit diese Auftaktfolge des rountiniert inszenierten und gespielten Weihnachts-Vierteilers, der bei seiner Erstausstrahlung 1969 für leergefegte Straßen sorgte. Unvergessen: Hellmut Lange, der später viele Jahre lang „Kennen Sie Kino?“ moderierte, in seiner wohl berühmtesten Rolle des Nat Bumpoo. Auch in den restlichen drei Teilen („Lederstrumpf: Der letzte Mohikaner“, „Lederstrumpf: Das Fort am Biberfluss“, „Lederstrumpf: Die Prärie“) schlüpfte Lange in diese Rolle. Die künstlerische Leitung des Vierteilers lag bei Drehbuchautor Walter Ulbrich, der auch für weitere Weihnachts-Vierteiler wie „Die Schatzinsel“, „Der Seewolf“ und „Lockruf des Goldes“ verantwortlich zeichnete. „Lederstrumpf“ bleibt bis heute ein Höhepunkt deutscher TV-Unterhaltung, der für seine Zeit allerdings einige Brutalitäten aufweist. (Quelle: http://www.prisma.de)

Na, ja, das mit den Brutalitäten hält sich wahrhaft in Grenzen (aber die Sehgewohnheiten haben sich halt auch inzwischen ganz gewaltig geändert).

Interessant fand ich bei diesem ersten Teil, dass zum einen das Thema „Alle Menschen sind gleich“ desöfteren thematisiert wurde (naürlich von den Indianern) und dass am Anfang des Films jene noch nicht zerstörten Naturlandschaften gepriesen wurden … als damals 14 jähriger hörte ich schon Jimi Hendrix, konnte mich aber auch noch für Filme dieser Art begeistert (na ja … so ist das halt in den Zeiten der Adoleszenz).

 

Besetzung:
Sophie Agacinski (Judith Hutter)
Hellmuth Lange (Lederstrumpf)
Jackie Lombard (Wa-ta-wah)
Pierre Massimi (Chingachgook)
Charles Moulin (Tom Hutter)
Patrick Peuvion (Harry March)
Colea Rautu (Gespaltene Eiche)
Thekla Carola Wied (Hetty Hutter)
+
u.v.a.
Drehbuch:
Paul Andreota . Jacques Rémy – Walter Ulbrich

Regie: Jean Dréville – Pierre Gaspard-Huit – Sergiu Nicolaescu

 

Und hier eine kleine Flut (weil ich halt so begeistert war von diesem Wiedersehen) von Szenenbildern .. und jeder kann sich ja aussuchen, welches Bild  am meisten anspricht:

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Chinachgook

 

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Jetzt wird´s gruselig (Teil 1)

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Jetzt wird´s gruselig (Teil 2)

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Jetzt wird´s gruselig (Teil 3)

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Wo sind all die Indianer hin
Wann verlor das große Ziel den Sinn
Dieses alte Bild aus der Kinderzeit
Zeigt alle Brüder vom Stamm der Gerechtigkeit
Wir waren bunt bemalt und mit wildem Schrei
Stand jeder stolze Krieger den Schwachen bei
Unser Ehrenwort war heilig
Nur ein Bleichgesicht betrog
Und es waren gute Jahre
Bis der erste sich belog
Wo sind all die Indianer hin
Wann verlor das große Ziel den Sinn
So wie Chingachgook für das Gute stehn
Als letzter Mohikaner unter Geiern nach dem Rechten sehn
Der „Kleine Büffel“ spielt heute Boss,
Er zog mit Papis Firma das große Los
„Geschmeidige Natter“ sortiert die Post,
Und in seiner Freizeit sagt er meistens „Prost!“
Und die Friedenspfeife baumelt
über’m Videogerät
Wieviel Träume dürfen platzen
Ohne dass man sich verrät
Wo sind all die Indianer hin
Wann verlor das große Ziel den Sinn
So wie Chingachgook für das Gute stehn
Als letzter Mohikaner unter Geiern nach dem Rechten sehn
Es gibt noch ein paar wenige vom Stamme der Schoschonen
Die finden sich, erkennen sich am Blick
Und deren gute Taten kann man nur durch Freundschaft belohnen
Sie nehmen ein Versprechen nie zurück
(Hartmut Engler von der Gruppe „Pur“)

 

James Fenimore Cooper – Der Wildtöter (Hörspiel) (1974)

FrontCover1Es gab ja nicht nur Karl May, der das Herz aller Jungs erreichte, nein da gab es noch jenen James Fenimore Cooper aus den USA, der es sich wohl auch zur Aufgabe gemacht hat, die Indianer nicht nur als „räudige Rothäute“ zu skizzieren und dafür diente ihm die Geschichtensammlung „Lederstrumpf“:

Lederstrumpf (engl. Originaltitel The Leatherstocking Tales) ist ein Romanzyklus des amerikanischen Schriftstellers James Fenimore Cooper (1789–1851).
J. F. Coopers Roman Der Spion (The Spy, 1821), der als der erste bedeutende historische Roman der amerikanischen Literatur gilt, wurde von den Lesern begeistert aufgenommen. Der Schriftsteller hatte offenbar das amerikanische Nationalgefühl seiner Zeit getroffen und entschied sich, auch für seine nächsten Romane Themen aus der Geschichte seines Landes aufzugreifen. Als Modell wählte J. F. Cooper die Waverley-Romane (1814) des schottischen Schriftstellers Walter Scott. Als Zentralgestalt schuf er einen amerikanischen Typ, einen Jäger und Fallensteller, der an der Grenze zur Zivilisation lebt.

The Pioneers (1823) erschien als der erste Band der Lederstrumpf-Serie, die weltberühmt werden sollte. Im Verlauf von fast 20 Jahren folgten dann The Last of the Mohicans (1826), The Prairie (1827), The Pathfinder (1840), The Deerslayer (1841). In den Romanen wird, wenn auch nicht in chronologischer Folge, der Lebensweg des Waldläufers Natty Bumppo, genannt „Lederstrumpf“, nachgezeichnet.

James Fenimore Cooper

James Fenimore Cooper

Die Lederstrumpf-Romane waren ursprünglich nicht als Reihe geplant. Erst aufgrund der außerordentlich guten Aufnahme, die die Romane bei den Lesern fanden, schrieb J. F. Cooper die einzelnen Fortsetzungen. Dabei spielen die Romane, wie man anhand der historischen Bezüge und an Coopers Hinweisen erkennen kann, in unterschiedlichen Zeiten. Die Zeitspanne der Handlung erstreckt sich über rund 60 Jahre und korreliert nicht mit der Reihenfolge der Veröffentlichung der Bücher. (Quelle: Wikipedia)
Hier der erste Teil des Lederstrumpfs in einem Hörspiel mit Hellmut Lange:
Der Wildtöter, englischer Originaltitel The Deerslayer, or The First War Path, ist ein 1841 veröffentlichter Abenteuerroman des amerikanischen Schriftstellers James Fenimore Cooper (1789–1851). Der Wildtöter erschien als letzter Band des fünfteiligen Lederstrumpf-Zyklus. Im chronologischen Handlungsablauf der Serie bildet der Roman den ersten Band. Die deutschsprachige Ausgaben des Romans erschien 1841 in einer Übersetzung von Gustav Pfizer und unter dem Titel Der Hirschtöter von Otto von Czarnowski.

Alte Buchausgaben

Alte Buchausgaben

Im 18. Jahrhundert in den englischen Kolonien Nordamerikas: Der Abenteurer Nathaniel „Nat“ Bumppo (= Wildtöter, Falkenauge, Lederstrumpf) dringt entgegen der Warnung eines entgegenkommenden Siedlerpaares ins Indianerland ein, wo er einen befreundeten Bauern besuchen will. Dessen Hof findet er verlassen von seinem Freund, jedoch besetzt von Indianern vor. Er folgt ihrer Aufforderung, dem Sterben eines alten Häuptlings beizuwohnen und sie in ihr Lager zu begleiten. Dort, bei den Mohikanern, schließt er Blutsbrüderschaft mit Chingachgook. Wenig später wird die diesem versprochene Squaw, Wah-Ta-Wah, von feindlichen Indianern, den Mingos, verschleppt. Die beiden Freunde beschließen, auf getrennten Wegen in deren Lager vorzudringen, um sie zu befreien. Nat trifft dabei auf den Waldläufer Harry March und später auf dessen Freund Tom Hutter. Hutter bewohnt mit seinen Töchtern Judith und Hetty einen Pfahlbau auf dem Glimmersee. Hutter und March geraten im weiteren Verlauf ebenfalls in die Hand der Mingos. Nathaniel kauft die beiden frei, Wah-Ta-Wah erhält er dabei als Dreingabe. Bei einem Schusswechsel unmittelbar nach den Verhandlungen kommt Hetty, die zuvor bereits auf eigene Faust im feindlichen Lager für die Gefangenen interveniert hat, ums Leben. Nach diesem Zwischenfall liegen die Dinge wieder anders. Während die Squaw selbst fliehen kann, gerät statt ihrer Nat in die Fänge der Mingos, aus denen er von Chingachgook befreit wird. (Quelle: wikipedia)

Dieses Hörspiel war damals wohl deshalb so interessant, da der Schauspieler Hellmut Lange hier nicht nur die Hauptrolle übernommen hat, sondern er war der Lederstrumpf in Deutschland, denn in dem ZDF Vierteiler aus dem Jahr 1969 spielte er ebenfalls – und zwar mit großem Erfolg – den Lederstrumpf (demnächst hier in der Videothek).

Auch wenn ich 1974 schon längst aus dem Alter war, dass mich sowas damals vom Hocker gehauen hätte … eine liebevoll-aufregende Produktion, bei der man sich wider mal nur zu gut vorstellen kann … wie atemlos die damalige Zielgruppe diesem Hörspiel gelauscht hat.
HellmutLange

Hellmut Lange als Lederstrumpf

Besetzung:
Rudolf Fenner (Gespaltene Eiche)
Rudolf H. Herget (Harry March)
Werner Hinz (Tom Hutter)
Ingeborg Kallweit (Judith)
Heike Kintzel (Wah ta wah)
Hellmut Lange (Lederstrumpf)

Hans Paetsch (Erzähler)
Reinhilt Schneider (Hetty)
Michael Weckler (Chingachgook)
+
diverse Indianer
Hörspielbearbeitung: Gerd von Hassler
Regieassistenz: Hella von der Osten-Sacken
Regie: Konrad Halver
Musik: Bert Brac
Erzählung von James Fenimore Cooper
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Titel:
01. Der Wildtöter (Teil 1) 20.16
02. Der Wildtöter (Teil 2) 22.13

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Local Grooves mit Josef Hader – Wienerisch mit Josef Hader (2008)

FrontCover1Der Udo Wachtveitl hat den Anfang gemacht und jetzt tritt der Josef Hader in den Ring:

Wienerisch mit Josef Hader:
Wos derfs’n sei, gnä Frau?

Kaiserstadt und Kaffeehaus, Sissi und Sachertorte – die Donaumetropole hat einiges mehr zu bieten. Nicht zuletzt ihren berühmten Humor, den „Wiener Schmäh“. Mal boshaft, mal scherzhaft, mal liebenswürdig, ist er allgegenwärtig: ob im Schönbrunner Tiergarten, im Prater, im multikulturellen Gewimmel des Naschmarktes oder am Zentralfriedhof. Hören Sie, wie der wahre Wiener spricht: Des is schee!

Josef Hader, österreichischer Kabarettist und Schauspieler, begeistert mit seinen brillanten Monologen und tiefschwarzem Humor. Der mit zahlreichen Preisen geehrte Künstler zählt zu den ganz Großen der Szene und steht mit seinem neuen Programm Abend für Abend vor ausverkauften Rängen auf der Bühne.Hader führt hier charmant-morbid die Wiener Lebensart vor.

Stefan Slupetzky, mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller und Illustrator, ist außerdem Musiker und Erfinder des ausrollbaren Zebrastreifens. Seine Wiener Geschichten haben es faustdick hinter den Ohren.

Willi Resetarits, Musiker und Sänger, ist ein für sein soziales Engagement geschätzter und vielfach ausgezeichneter Menschenrechtler und als „Ostbahn-Kurti“ eine Legende. Zusammen mit Stefan Schubert und der Band „Stubnblues“ sorgt er für das authentische Wiener Feeling.(Verlagstext)
Soweit, so gut …
Und ich habe mir bis dato eingebildet, ich würde den „Weaner Dialekt“ ganz gut verstehen … welch Irrtum …
Aber das Begleitbuch enthält alle Texte … und hilft so weiter …
Einerseits, braucht man so ein Album nun wirklich nicht … andererseits, ein ganz und gar vergnügliches Hörbuch … eine Sahnehäubchen abseits all des Trubels des Alltags.
Booklet05A
Besetzung:
Josef Hader (Sprecher)
Stefan Slupetzky (Sprecher)
+
Willi Resetarits, Stefen Schubert + Sutbunblues (Musik)
+
Dieter Brandecker + Eva Brandecker (Idee)
Besetzung
Titel:
01 Umman Ring umadum 11.34
02 An doppetn Mokka kuaz 8.15
03 In Wuaschtlbroda 8.32
04 Olas bülich, olas bio 8.18
05 Viechal schaun 8.30
06 Siass und schoaf 8.50
07 In da Eilaufstöö 8.11
08 Am Zenträu 10.34
CD1

 

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Hader

Kristina Hammann + Heiner Giersberg – Berliner Sagen und Legenden (Hörbuch) (2008)

FrontCover1Eigentlich hätte ich ja Sagen und Legenden in den ländlichen Raum der unterschiedlichsten deutschen Regionen (vornehmlich die deutschen Mittelgebirgen) angesiedelt.

Weit gefehlt … auch die Metropole Berlin verfügt über einen Hausschatz von Sagen und Legenden …  neu aufgeschrieben von Kristina Hammann …:

„Berlin, die Stadt der Moderne, schläft nie. Sie ist das deutsche Epizentrum neuzeitlicher Errungenschaften. Medien, Wissenschaft, Politik alles rotiert hier auf Weltniveau. Solche Superlativen machen vergessen, dass hinter der Hektik ein historisches Vermächtnis liegt. Dieses Hörbuch gibt den Blick dorthin zurück frei: Kristina Hammann hat die traditionsreichsten Sagen der Metropole aufbereitet, Heiner Giersberg (ehem. Redakteur des SFB) trägt sie in leidenschaftlichem Erzählstil an den Zuhörer heran. Wer sich für die Ursprünge hinter der glitzernden Fassade Berlins interessiert, findet die Antworten in diesem Schatzkästchen.“ (Verlagstext).

Und hier biographischen Skizzen der Akteure dieses Hörbuches:

Kristina  Hammann  –  Autorin:
HammannGeboren  am  19.11.1978  in  Worms.  Kristina  Hammanns
beruflicher  Werdegang  führte  sie  nach  Bayreuth  und  Erlangen,  wo  sie  das  Studium  der  Theater-  und  Medienwissenschaft  sowie  der  Literaturwissenschaft  und  Pädagogik  erfolgreich abschloss.

Es folgten Engagements am Theater Erlangen, dem Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen  und  am  Stadttheater  Gießen  mit  dem  Schwerpunkt  Presse-  und  Öffentlichkeitsarbeit  und  Theaterpädagogik.

Sagen  sind  für  die  Autorin  ein  wichtiger  Bestandteil  der  Kultur. Sie tragen zur Erkennung und Pflege der Wurzeln unserer modernen Gesellschaft bei.

Heiner Giersberg – Sprecher:
Heiner Giersberg, Jahrgang 1941, arbeitete als Leitender Redakteur  sowie  Moderator  und  GiersbergReporter  für  den  früheren  SFB  (Sender  Freies  Berlin,  heute  RBB)  in  Berlin.  In  den  achziger  Jahren  berichtete  er  als  politischer  Korrespondent  aus  der  Bundeshauptstadt Bonn und war für die ARD als Sonderkorrespondent im Ausland, unter anderem in  Afghanistan,  Äthiopien  und  im  ersten  iranisch-irakischen  Krieg  (Erster  Golfkrieg)  tätig.  Zudem  lehrt er „Sprecherziehung“ an deutschen Journalistenschulen. Heiner Giersberg ist eine der bekanntesten Stimmen des ehemaligen Sender Freies Berlin und erlangte besondere Beliebtheit in den 70er, 80er und 90er Jahren. 1984 erhielt er als Autor der Fernseh-Dokumentation „Der vergessene Krieg“ den Preis der Eduard-Rhein-Stiftung.

„Als Zuhörer der frühreren SFB2-Sendung „Echo am Morgen“ freue ich mich über ein weiteres Hörbuch mit der unverwechselbaren Stimme Heiner Giersbergs: Alle Geschichten tragen sich atmosphärisch an seiner linguistischen Genialität. Zum Hörbuch selber sei gesagt, dass es eine gelungene Auswahl Berliner Stadtsagen enthält. Mystik geht als Leitmotiv durch die Erzählungen, was mich persönlich freut, da ich dem Geheimnisvollen zugetan bin.“ (Thomas Weiss)

Und uns begegnen Tod und Teufel, holede Jungfrauen, missgünstige Menschen, Verzweiflung und herzzerreißende Liebe (zumeist unerfüllt), Leidenschaft und Zorn, Magie und Zauberei … gelesen von einem wahrlich profilierten Sprecher, der all die Nuancen der sprache meisterhaft beherrscht.

Und wenn ich demnächst mal wieder für ein paar Tage in Berlin weilen werde, wird es mir ein Vergnügen sein, mich an diese Sagen und Legenden zu erinnern und den einen oder anderen Ort aufzusuchen … und den Geist jener köstlichen Mythen einzuatmen.

Booklet02A

Besetzung:
Heiner Giersberg (Sprecher
+
Musik: Michael John

Booklet01A

Titel:
01. Einleitung 0.28
02. Albrecht der Bär 5.38
03. Die weisse Frau im Schloss zu Berlin 9.46
04. Das Steinkreuz an der Marienkirche 9.09
05. Der Todeswürfel 9.54
06. Der Neidkopf 7.11
07. Die drei Linden 6.48
08. Der Riese aus den Müggelbergen 7.03
09. Die Jungfernbrücke 8.47
10. Der Türträger in der Wallstraße 10.40

Alle Texte: Kristina Hammann

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Record Collector´s Magazin – Record Collector´s Magazin Nr 2 (1982)

TitelÜber das kleine Magazin für Schallplattensammler habe ich hier schon mal berichtet und zwar hier.

Hier nun die zweite Ausgabe des Magazins. Im Vorwort berichtet der Herausgeber über die Anfangsschwierigkeiten und auch darüber, dass in der damaligen Szene der Vinyl-Freaks scheinbar auch gezielt Gerüchte gestreut wurden, dass es mit dem Heft eh nix wird.

Eigentlich sehr erschreckend, aber auch und vielleicht erst recht ging es damals in dieser Szene wohl auch um Pfründe und Marktanteile … wie es so halt ist, in der freien Marktwirtschaft.

Aber davon ließ sich die Redaktion nicht schrecken und veröffentlichte diese zweite Ausgabe.

Damals gab´s noch die sog.“Chatterbox“ (die dann später zum „Oldie Markt“ wurde … eine Zeitschrift für Sammler, die es heute noch gibt … ).

Das kann man von diesem Magazin nicht behaupten … ob jemals eine Nummer drei erschien, entzieht sich meiner Kenntnis, ich glaube aber eher nicht, weil ich damals diese Szenerie sehr aufmerksam verfolgt habe.

Und das ist eigentlich schade, denn gerade in diesem Heft sind die redaktionellen Beiträge insofern sehr interessant, da man die Mühe gab, auch ein wenig intensiver über Künstler abseits des Mainstreams zu berichten, so z.B. über

  • Andreas Vollenweider
  • Ives Montand
  • Wolfgang Ambros
  • Julie Tippets (die ehemalige Julie Driscoll)
  • Klaus Hofmann
  • Barcley James Harvest
  • Angelo Branduari
  • Glen Campbell
  • Jochen Vetter und Helmuth Scherner (Obertongesang)
  • Hannes Wader

Dazu dann im Mittelteil seitenweise Liste von LP´s& Co. die man privat entweder im Rahmen einer Auktion oder aber auch als Festpreisangebote feil bot (quasi das eBay der damaligen Zeit).

Und nachdem ich dieses Heft mehrfach durchgeblättert habe, eingescannt habe …. schließe ich es wieder und bring es zurück in den Keller (es zu entsorgen bringe ich noch nicht übers Herz) und bei diesem Gang begleitet mich ein heftiger Hauch von Sentimentalität … in jene 80er Jahre, als meine Sammelleidenschaft zur vollen Blüte kam … und somit fester Bestandteil meines Lebens wurde … und ohne jenen Jahre gäbe es vermutlich auch diesen blog nicht.

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Ganz schön saftige Preise

Beispiel07

Da kann man schon ins grübeln kommen: Wer braucht eine LP von Alan Parson, bei der dann auf der B-Seite der Otto daherkommt ?

Beispiel08

Für Anbieter von Jazz-Schallplatten gab´s einen günstigeren Tarif

Beispiel09

Kleiner Scherz der Redaktion

Beispiel11

Listen über Listen: da hatte man was zum studieren ….

Beispiel12

Beispiel13

Beispiel14

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Beispiel10

Das Blanko-Formular zum ausfüllen. Das hieß damals … das Blatt in die Schreibmaschine spannen und dann lostippen …. und ich weiß von was ich rede *ggg*