Bairisch Diatonischer Jodel-Wahnsinn – Ausflug (1996)

FrontCover1Der Bairisch Diatonische Jodel-Wahnsinn (oder auch abgekürzt BDJW) war eine Formation der Neuen Volksmusik in der Zeit von 1986 bis 2002. Die Musikgruppe wechselte ihre Mitglieder bis auf Otto Göttler als einer der Gründer. Die Formation wurde in der Besetzung mit Otto Göttler, Monika Drasch und Josef Brustmann, in der sie langjährig zusammenspielte, auch über die Grenzen Bayerns bekannt.

Die Ursprünge des Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn liegen bereits im Jahr 1986, als der ehemalige Radrennfahrer und Weinhändler Otto Göttler sich mit ein bis vier weiteren Musikanten als Musikband mit skurrilen, aber auch politisch kritischen Texten zusammentat. Sie spielten auf diversen Kleinkunstbühnen, Stadtteilfesten und in Wirtshäusern, aber auch auf politischen Veranstaltungen wie beispielsweise der Anti-WAA-Initiative oder einer Wahlkampftour der SPD.

Die Gruppe begann sich 1991 neu zu formieren, als Otto Göttler die „schüchterne Drehleierspielerin“ Monika Drasch kennenlernte. Ihre Zurückhaltung legte sich aber bald und sie kreierte ihr Markenzeichen, rot gefärbte Haare mit grün angestrichener Geige. 1992 stieß Josef Brustmann dazu, ein „ehemaliger Ministrant“ (Zitat über sich selbst) und ausgebildeter Musiklehrer, der ab 1993 festes Mitglied der Gruppe wurde. In dieser Kombination spielten und sangen die drei zehn Jahre miteinander.

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Größere Kreise wurden zuerst bei einem Tollwood-Festival auf den Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn aufmerksam. Ihr Instrumentarium umfasste neben Geige, Dudelsack, Drehleier, Zither, Gemshorn, Saxophon, singender Säge, Tuba, Tenorhorn, Pauke, Mundharmonika, Konzertina, Okarina, Ukulele, Gitarre, „Pfanntarre“ (einer leicht modifizierten Bratpfanne), Alphorn, Harfe, Cello, und Bandoneon die Diatonische Ziehharmonika, deren Wichtigkeit für die Musik des Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn auch bereits aus ihrem etwas merkwürdigen Namen hervorgeht. Ebenso vielseitig war die Gruppe in ihrer Musik, die von der bayrischen Gstanzl-Tradition über Zwiefachen auch Elemente von Blues, Rap und Rock oder der klassischen Musik beinhaltete. Mit ihrer künstlerischen Art, entsprechend arrangierte Melodien der traditionellen bayerischen Volksmusik mit oft frech-subversiven, leicht anarchistischen, aber auch schönen poetischen Texten in bis dahin so nicht gehörter Weise zu kombinieren, erzielten sie beim Publikum einen umwerfenden Eindruck und gewannen eine große Fangemeinde unter den Freunden der Neuen Volksmusik und des Musikkabaretts. 1995 kam ihre erste CD heraus, die bis zur Auflösung der Gruppe noch um zwei weitere ergänzt wurde. 1998 erhielten sie den Publikumspreis Garchinger Kleinkunstmaske.

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Seit 2002 gehen die Mitglieder eigene Wege. Monika Drasch spielte zunächst in der Band von Hubert von Goisern und präsentiert seitdem eigene Programme, Josef Brustmann spielte zusammen mit Kollegen der ebenfalls aufgelösten Giesinger Sautreiber bei der MonacoBagage und debütiert als Kabarettist. Otto Göttler stellte mit dem Rockbarden Sepp Raith zusammen sozialkritisch-satirisches Musikkabarett vor und gründete nach einem musikalischen Intermezzo mit den Raith-Schwestern und Andi Blaimer die neue Formation Unverschämte Wirtshausmusik mit der Harfenistin Konstanze Kraus. (Quelle: wikipedia)

Mit „Ausflug“ können wir nun ihr 2. Album hören. Was man davon halten kann … davon zeugen folgenden Statements, die sich auf amazon finden lassen:

„Musikalisch sehr gekonnt, Volksmusik toll gespielt, z.T. auch sehr interessant verfremdet. Mit Esprit und Frechheit, teilweise satirischem Inhalt und nie langweilig.“ (no name)

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„Viele bayrische Musikinstrumente in verschiedenen Stilrichtungen eingebaut. Ob traditionell oder rockig, jazzig oder Mittelalter, immer ist der drive der Musiker und der Sängerin zu spüren.“ (rosenresli)

„Mal lebenslustig, mal derb, mal melancholisch, der BDJW beherrscht alle Stimmungslagen, und er vermag es, den Hoerer mit hineinzuziehen. Soweit auf Aktuelles Bezug genommen wird gibt es natuerlich das Problem, dass so mancher schon nach ein paar Jahren nicht mehr so recht weiss, was eigentlich gemein war. Andererseits wird die CD so zum Zeitdokument.“ (Joerg Mergenthaler)

So isses …

BDJW

Besetzung:
Josef Brustmann (guitar, bass, vocals)
Monika Drasch (violin, vocals, hurdy gurdy)
Otto Göttler ((accordion, vocals)
+
diverse weitere Instrumente

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Titel:
01. Afrika Afrika (Traditional/Drasch) 1.54
02. ARD-Lied (Brustmann/Schreiner) 3.37
03. Steuerbescheid (Traditional/Boiger) 3.10
04. Valentin (Brahms/Haringer) 3.41
05. Ansage 0.46
06. Münchner Gstanzl (Göttler) 3.11
07. Bei uns dahoam (Brustmann/Ringelnatz) 2.54
08. Ansage 2.24
09. Papa Freud (Karac/Maurer) 2.59
10. Greanes Gras (Traditonal/Göttler) 2.20
11. Lawinengefahr (Traditional/Hummel) 3.42
12. Ansage 1.02
13. Wödaschwüln (Drasch/Meier) 3.10
14. Stubaital (Brustmann/Drasch/Göttler/Kroiss) 2.55
15. Ansage 0.21
16. Wiesenlied (Traditional/Göttler) 3.02
17. Hobelbank (Traditional/Brustmann) 3.53
18. Pfeiffler (Brustmann/Drasch/Göttler) 3.28
19. Ansage 0.32
20. Erdenmutter (Brustmann) 2.55
21. Hoam-Hoam-Hoam (Traditional) 4.57

CD
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Verschiedene Interpreten – Das gibt´s nur einmal – Die schönsten Tonfilm-Melodien von Werner Richard Heymann (1958)

FrontCover1Er war wohl ne ganz schön lange Zeit ne ganz große Nummer:

Werner Richard Heymann (* 14. Februar 1896 in Königsberg; † 30. Mai 1961 in München) war ein deutscher Komponist und Dirigent. Er gilt als einer der bedeutendsten Musikschöpfer der Weimarer Republik.

I
Berliner Gedenktafel am Haus Karolingerplatz 5a, in Berlin-Westend
Liedauskopplung mit Christels Lied aus dem Film Der Kongreß tanzt.
Einweihung von Heymanns Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin mit seiner Tochter (2012)

Seinen ersten Musikunterricht erteilte ihm Max Brode, der Leiter der Königsberger Philharmonie. Bereits im Alter von 12 Jahren trat Heymann in diesem Orchester als Violinist auf. Im Jahre 1912 siedelte er mit seinen Eltern nach Berlin über. Dort besuchte er die Königliche Hochschule für Musik; sein Lehrer war Paul Juon. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er für kurze Zeit – bis zur krankheitsbedingten Entlassung – Soldat.

Heymann01Nach einem kurzen Aufenthalt in Wien begann er als Komponist mit verschiedenen Berliner Kabaretts zusammenzuarbeiten, u. a. mit dem Kabarett „Schall und Rauch“, dessen Leiter seinerzeit Max Reinhardt war. Heymann übernahm die Leitung des Kabaretts. Mitte der 1920er Jahre trat er durch Vermittlung von Erich Pommer die Stellung eines Assistenten des Generalmusikdirektors der UFA an. Bereits kurze Zeit später, im Jahre 1926, stieg er selbst zum Generalmusikdirektor auf. Sein Zuständigkeitsbereich in dieser Position umfasste die Kompositionen und Arrangements von Stummfilmen. Die Ablösung des Stummfilms durch den Tonfilm kam Heymann in Anbetracht seines musikalischen Hintergrundes sehr entgegen und legte den Grundstein für seine späteren Werke, mit denen er sich Weltgeltung verschaffen sollte.

1933 wurde ihm wegen seiner jüdischen Abstammung von der UFA gekündigt. Er ging in die Emigration – zuerst nach Paris, dann versuchte er in Hollywood eine neue Heimat und Wirkungsstätte zu finden, was jedoch misslang. Er kehrte daher nach Paris zurück und ging später nach London. Ende der 30er Jahre begab er sich ein weiteres Mal in die USA. Diesmal gelang es ihm, dort Fuß zu fassen. In Hollywood komponierte er mit großem Erfolg zahlreiche Filmmusiken, unter anderem für die Ernst Lubitsch-Filme Ninotschka mit Greta Garbo und Sein oder Nichtsein. Er wurde mehrmals für den Oscar nominiert, u. a. für die Filmmusik für den Film Blaubarts achte Frau, die in Kooperation mit Friedrich Hollaender entstand.

Heymann03Im Jahre 1951 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er sich weiterhin dem Komponieren widmete und 1957 nach einem Kulturtest die deutsche Staatsbürgerschaft wiedererlangte.[1] Er heiratete in vierter Ehe die Schauspielerin Elisabeth Millberg, mit der er eine Tochter, Elisabeth Charlotte Trautwein-Heymann (* 3. November 1952), bekam. Heymann starb 1961 in München. Er ist auf dem Münchener Waldfriedhof (Neuer Teil) begraben.

Seine kompositorischen Werke sind sehr umfangreich und vielfältig. Sie umfassen Operetten, Bühnenwerke, Filmmusiken, Kabarettmusiken, Schlager, Chansons sowie Lustspiele. Er vertonte außerdem Texte von Robert Gilbert, Walter Mehring, Kurt Tucholsky, Leo Heller und vielen anderen. Den größten Bekanntheitsgrad erreichten seine Filmmusiken; als Interpreten traten u. a. Lilian Harvey, Willy Fritsch, Heinz Rühmann, Paul Hörbiger, Hans Albers und die Comedian Harmonists in Erscheinung.

Die Filmemacherin Helma Sanders-Brahms porträtierte ihn, sein Werk und die Zeit seiner größten Erfolge 2012 in ihrer letzten filmischen Arbeit, dem Dokumentarfilm So wie ein Wunder – Das singende Kino des Herrn Heymann.

Sein älterer Bruder war der Rechtsreferendar und Schriftsteller Walter Heymann (1882–1915). (Quelle: wikipedia)

Und hier hören wir auf einer kleinen EP einen bunten strauß seiner berühmtesten „Ton-Fim Melodien“ … neu eingespielt mit einer illustren Sängerschaft (Peter Alexander, Gerhard Wendland usw,)

Und den Gassenhauer „Ein Freund, ein guter Freund“ kennt man wohl heute noch.

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Die musikalische Leitung bei diesen Aufnahmen hatte im übrigens Franz Marszalek, ein weiteres Urgestein er damaligen Unterhaltungsmusik:

Franz Marszalek (* 2. August 1900 in Breslau (Schlesien); † 28. Oktober 1975 in Köln) war ein deutscher Dirigent und Komponist.

Marszalek studierte in Breslau. Nach ersten Jahren musikalischer Tätigkeit in Schlesien (als Kino- und Theaterdirigent und als Kapellmeister bei der Schlesischen Funkstunde AG, dem Breslauer Rundfunk) war er ab 1933 in Berlin als Dirigent und gefragter Arrangeur (auch für den Tonfilm) tätig. In den Kriegsjahren arbeitete er beim „Reichsrundfunk“.

Von 1949 bis 1965 war er der Dirigent des Kölner Rundfunkorchesters. Mit diesem Orchester setzte er beim Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR) Akzente im Bereich der Operette, der leichten Klassik und gehobenen Unterhaltungsmusik; so pflegte er beispielsweise intensiv das Werk seines Freundes Eduard Künneke. Ganz besonders setzte er sich auch für die von ihm sehr geschätzten Leo Fall und Walter Wilhelm Goetze ein. Er legte frühe Gesamtaufnahmen von Der Zigeunerbaron und Karneval in Rom (Johann Strauss (Sohn)), Das Land des Lächelns und Paganini (Franz Lehár) sowie Liebe im Dreiklang (Walter Wilhelm Goetze), allesamt mit Peter Anders, vor. Marszalek galt als „wandelndes Operettenlexikon“. Sein Können und seine Kenntnisse auf diesem Gebiet sind unerreicht.

Franz Marszalek

Seine Einspielungen, die durch natürliche Lebendigkeit und hohe Qualität hervorstechen, gehören auch heute noch zum Repertoire des Hörfunks. Zu den von ihm häufig eingesetzten Künstlern gehören u.a. Anny Schlemm, Franz Fehringer, Herta Talmar, Renate Holm, Ingeborg Hallstein, Sándor Kónya, Heinz Hoppe, Rita Bartos, Willy Hofmann, Benno Kusche, Willy Schneider und Herbert Ernst Groh. Für das Fernsehen betreute Marszalek in den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren die Musikaufnahmen etlicher Operettenproduktionen (u.a. mit dem jungen Fritz Wunderlich). Nicht nur im Rundfunk und Fernsehen, sondern auch in der Schallplattenindustrie war Franz Marszalek tätig. Das Label Polydor der Deutschen Grammophon veröffentlichte in den 1950er und 1960er Jahren Dutzende von Operettenquerschnitten und Komponistenbildern, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Marszalek war nicht nur ein eminenter Operettendirigent. Mit dem Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester nahm er ein umfangreiches Repertoire klassischer Musik auf. Auch hier, wie im Bereich der Operette, spielte er viele Raritäten ein.

Daneben betreute Franz Marszalek in den 1950er und 1960er Jahren eine Rundfunksendung des WDR unter dem Titel Herr Sanders öffnet seinen Schallplattenschrank, in der er klassische Musik und Opern in historischen Aufnahmen vorstellte.

Sein Sohn war der Kameramann Michael Marszalek (1930–2014). Die Grabstätte Marszaleks befindet sich auf dem Westfriedhof in Köln. (Quelle: wikipedia)

Wohlan … tauchen qir ein in all die Glückseligkeit der frühen, deutschen Tonfilme … für Nostalgiker ein garantiertes Gänsehautgefühl, zumal diese EP wieder mal das Prädikat „astrein“ verliehen bekommt.

SunshineQuartett

Besetzung:

Gesang:
Peter Alexander, – Herbert Ernst Groh – Maria Mucke – Herta Talmar – Gerhard Wendland,
+
Comedien-Quartett – Roland-Trio – Sunshine-Quartett
+
Großes Operettenorchester
+
Gemischter Chor

Musikalische Leitung: Franz Marszalek

BackCover1

Titel:

01. Das gibt´s nur einmal (Teil 1) 5.47
Das gibt´s nur einmal – Das muss ein Stück vom Himmel sein –  Hoppla, jetzt komm ich – Erst kommt ein großes Fragezeichen – Einmal schafft´s jeder – Es führt kein andrer Weg zur Seligkeit – Irgendwo auf der Welt – Das ist die Liebe der Matrosen

02. Das gibt´s nur einmal (Teil 2) 5.29
Du bist das süssete Mädel auf der Welt – Ein Freund, ein guter Freund – Liebling, mein Herz lässt dich grüßen – Wir zahlen keine Miete mehr – Eine Nacht in Monte Carlo – Das gibt´s nur einmal

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Gedenktafel

BMW Männerchor München – Aus Freude am Singen (1983)

FrontCover1Mein lieber Herr Gesangsverein … ja wo gibt´s denn sowas … na hier !

Jetzt macht uns auch noch der „BMW Männerchor“ seine Aufwartung:

„Im Juli 1979 trafen sich 20 BMW Mitarbeiter, um ihrem Chef zum 60. Geburtstag ein Ständchen zu bringen. Das war die Geburtsstunde des BMW Männerchores. Erster Chorleiter war Josef Seidl, ein musikbegeisterter BMW Mitarbeiter. 1980 übernahm Friedemann Winklhofer den Chor. Ein Höhepunkt war die Teilnahme an der Liszt-Nacht des Bayerischen Rundfunks 1986. Von 1988 bis April 1997 leitete Wolfram Buchenberg den Chor. Ihm folgten Stefan Urlbauer, 2000 Brigitte Blank und 2002 Claudia Scherg.

Seit 2012 hat Dora Drexel geb. Schell die Leitung inne. In Ungarn geboren, studierte sie Chorleitung-Gehörbildung und Musikpädagogik in Budapest, danach in München Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München mit Abschluss des Meisterklassendiploms. Sie singt im Philharmonischen Chor München und in der Capella Cathedralis des Münchner Doms und leitet noch weitere Chöre in München. Zudem ist sie als freiberufliche Sängerin tätig.

In den nunmehr über 35 Jahren seines Bestehens hat sich unser Chor durch die Einflüsse verschiedener Chorleiter ein breites Spektrum aus den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen erarbeitet – von geistlicher Musik, deutschen und internationalen Volksliedern bis hin zu Schlagern, Gospels und Melodien aus Musicals.

In München und im Umkreis ist der BMW Männerchor durch seine Auftritte und Konzerte bekannt geworden. Eine schöne Tradition sind u.a. die Adventskonzerte in der St. Georg-Kirche und der Dankeskirche in München-Milbertshofen. Regelmäßig tritt der Chor auch bei Konzerten und Matineen des Sängerkreises München auf. Jährliche Konzertreisen führen uns in viele Gegenden Deutschlands, aber auch ins benachbarte Ausland.

Der BMW Männerchor versteht sich als ein musikalischer Botschafter unseres erfolgreichen Unternehmens. Das Motto von BMW ist „Freude am Fahren“ – unser Motto heißt „Freude am Singen“.Seit November 2011 ist der Chor eingetragener und gemeinnütziger Verein als „BMW Männerchor München e.V.“. (Selbstdarstellung)

Na, da wird sich aber die Konzernspitze freuen …

BMWMännerchor

Und der damalige Leiter des Ensembles wart wahrlich kein Leichtgewicht:

Friedemann Winklhofer studierte zunächst Pharmazie, dann an der Hochschule für Musik in München Orgel, Klavier und Dirigieren. Weitere Studien führten ihn nach Paris zu Jean Guillou. Er begann seine Laufbahn 1977 als Assistent von Karl Richter beim Münchener Bach-Chor. 1988 und 1990 wirkte er auf persönlichen Wunsch von Leonard Bernstein an verschiedenen seiner Aufnahmen und Konzerte mit.

Als gefragter Continuospieler und auch als Solist arbeitete Friedemann Winklhofer mit vielen renommierten Orchestern und namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Bernard Haitink, Krzysztof Penderecki, Marcello Viotti, Roger Norrington, Kent Nagano, Zubin Mehta, Semyon Bychkov, Franz Welser-Möst und Yehudi Menuhin zusammen. Konzertreisen, zahlreiche CD- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte bei internationalen Festivals, u. a. bei den Salzburger Festspielen und dem Melbourne Festival, begleiten seine Karriere.

Friedemann Winklhofer

Friedemann Winklhofer

2008 weihte er mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra und Coplands ?Symphony for Organ and Orchestra? die Klais-Orgel im neu erbauten National Grand Theater in Peking ein. Derzeit erarbeitet er als Herausgeber für den Henle-Verlag eine Urtext-Ausgabe aller Orgelwerke von César Franck.

Friedemann Winklhofer ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München, Orgelsachverständiger der Erzdiözese München-Freising sowie »Custos« der Klais-Orgel in der Münchner Philharmonie. (Quelle: mphil.de)

Zu Gehör kommen zum einen Deutsche Volkslieder und zum anderen Adventslieder (man verzeihe mir die unpassende Jahreszeit).

Aber für beide Liederkategorie … man hat es sich bei der Auswahl nicht einfach gemacht. Statt altbekannte Gassenhauser beider Richtungen auszuwählen, hat man die in die Schatzkiste deutschen Liedergutes gegriffen und fast ausschließlich unbekanntere Melodien ausgewählt.

Überraschungen dieser Art mag ich ja.

Und die beiden Orgelkompositionen von Bach sind eine willkommene Abwechslung …

Und „Der Alte Peter“ … das ist keine Person, sondern eines der alten Wahrzeichen von München:

Die Pfarrkirche Sankt Peter, deren Turm im Volksmund Alter Peter genannt wird und zu Münchens Wahrzeichen zählt, ist die älteste erwähnte Pfarrkirche Münchens.

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Der „Alte Peter“ zu München

Besetzung:
BMW Männerchor München unter der Leitung von Friedemann Winklhofer
+
Friedemann Winklhofer (organ)

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Titel:
01. Viva la Compagneia (Traditional/Siegler) 1.15
02. Der Frater Kellermeister (Muth/Kern) 4.21
03. Aus der Traube in die Tonne (Kerner/Lissmann) 1.47
04. Wer hat dich, du schöner Wald (Eichendorff/Mendelssohn-Bartholdy) 2.59
05. Still ruht der See (Pfeil) 1.36
06. Ein Jäger aus Kurpfalz (Traditional) 0.55
07. Heißa Kathreinerle (Traditional) 0.53
08. Der Käfer und die Blume (Veit) 1.21
09. Das Dirndl mit´m roten Miada (Traditional) 1.18
10. So lang der Alte Peter (Traditional) 0.55
11. Es wird schon glei dumpa (Traditional) 2.25
12. Ave Maria zart (Traditional) 1.53
13. Maria durch ein Dornwald ging (Traditional) 2.04
14. Fuga sopra il Mafnificatz für Orgel (Bach) 4.27
15. Als ich bei meinen Schafen wacht´ (Traditional) 2.26
16. Kommet, ihr Hirten (Traditional) 1.21
17. Im Stall in der Krippe (Traditional) 1.36
18. Choralvorspiel Il dulcio jubilo (Bach) 2.04
19. Still, still, still, weil´s Kindlein schlafen will (Traditional) 1.43
20. Leise rieselt der Schnee (Ebel) 1.29
21. O du fröhliche (Traditional) 2.00

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Achtung ! In 6 Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei !

 

Wolf Biermann – Fünf Briefe aus gegebenen Anlässen (2006)

TitelEs gab da mal so einen Versandhandel, der auch viel Geschäftslokale in Deutschland hatte und der nannte sich „Zweitausendeins“ … nein diese Geschichte erzähle ich jetzt nicht.

Aber dieser Versandhandel vertrieb für viele Jahre exklusiv die Werke von Wolf Biermann.

Und als der dann 2006 70 Jahre alt wurde, dachte sich dieser Versandhandel, da machen wir mal ne besondere Aktion und veröffentlichte dieses kleine Büchlein (66 Seiten) … und zwar ganz frank und frei … auf gut deutsch: Dies Büchlein gab es kostenlos für Kunden von „Zweitausendeins“.

Und es enthielt 5 Brief von Wolf Biermann … die in dieser Form wohl erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Ta … dieses Büchlein … es ist nicht nur eine Anäherung an den eitlen Pfau namens Wolf Biermann, es ist auch eine kleine Annäherung an jene Jahrzehnte deutsch-deutscher Geschichte …

Mag sein sein, dass er mit der Margot Honecker …. wo war die eigentlich, als er 1976 ausgebürgert wurde ? … wenn ich mich recht entsinne spielte er 2 Tage nach der Ausbürgerung in München … und wenn ich mich recht entsinne, spielte er 3 1/2 Stunden … ich war dabei und es war natürlich ein ergreifendes Konzert.

Mag ja sein, dass er ein „privilegierter Oppositioneller“ war …

Das ändert aber nichts an der Tatsache, das er einer der zentralen Figuren der Opposition in der DDR war … und ja, der deutschen Sprache war er mächtig …

Davon kann man sich in diesem kleinen Sonderdruck überzeugen.

Weitere Annäherungen an diesen Biermann sind für mich unausweichlich ….

Beispiel16

Beispiel01
Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Eine bittere Abrechnung mit jenem DDR-Anwalt, der als Anwalt für den Freikauf von DDR-Häftlingen zuständig war … damals … 

Beispiel07

Auch ein Brief von Robert Havemann ist in dem Büchlein enthalten

Beispiel08

Mit spitzer Zunge …

Beispiel09

Brief an die Witwe von Robert Havemann

Beispiel10

Beispiel11

Hier geht es um Urheberrechtsfragen zu dem Lied „Die Internationale“

Beispiel12

Beispiel13

Beispiel14

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Beispiel15

Gunnar Wiklund – Das war der wilde Westen + Blue River (1963)

FrontCover1Der ganz große Erfolg war ihm hierzulande nicht gegönnt, aber in die Herzen von so etlichen Jungs hat er sich denoch gesungen.

Gunnar Wiklund (* 17. August 1935 in Luleå; † 29. September 1989 in Lysekil) war ein schwedischer Schlagersänger.

Wiklund fing früh mit dem Singen an und sang nach der Schulzeit mit verschiedenen Orchestern in der nordschwedischen Stadt Luleå. Von Beruf war er Automechaniker und sein Debüt fand im Jahre 1952 in Luleå statt, zusammen mit dem Orchester „Swingsters“. Seine erste Platte nahm er im darauffolgenden Jahr auf. 1959 gelang ihm mit dem Schlager ”Nu tändas åter ljusen i min lilla stad” (Jetzt werden wieder die Lichter in meiner kleinen Stadt angezündet) ein Hit, 200.000 Platten wurden verkauft.

Wiklunds Vorbilder waren Jim Reeves und Perry Como. Gunnar Wiklunds Stil war sentimental, jedoch ohne Übertreibung. Er nahm an vier Schlagerfestivals mit insgesamt sechs Schlagern teil und 42 seiner Aufnahmen kamen in die schwedischen Hitlisten. Gunnar Wiklund ist trotz seines frühen Todes in Schweden bis heute unvergessen. Eine Best-of-CD mit den beliebtesten schwedischen Schlagern erschien 2001 unter dem Titel Mest av allt: Gunnar Wiklund – Allt det bästa. Zusätzlich hatte Wiklund aber auch Werbeangebote und sang auch auf deutsch. Für die Servas-Schuhfabrik, die zu Werbezwecken eine kleine Serie von Singles herausgab, sang er den Titel: „Fern von hier in Alabama“.

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Anfang der 1970er Jahre bekam Wiklund schwere Zahnprobleme, die später als „Oraler Galvanismus“ diagnostiziert wurden. Die Ursache dieses zeitweilig umstrittenen Krankheitszustandes soll in den Amalgamfüllungen zu finden sein. Noch relativ jung wurde er außerdem von einer Krebskrankheit betroffen, die er nicht überlebte. Gunnar Wiklund ist auf dem Stockholmer Waldfriedhof, Skogskyrkogården, begraben, einem Friedhof, der zum architektonischen Weltkulturerbe zählt.

Im deutschsprachigen Raum wurde Gunnar Wiklund vor allem mit dem Titel Geh’ nicht zu den Indios bekannt und beliebt. Am 15. Juni 1963 erreichte er damit die deutsche Hitparade als Nummer 14 und blieb mehrere Monate unter den Top 20. (Quelle: wikipedia)

Hier einer seiner 63er Singles, die dem damaligen Cowboy & Indianer Trend folgend zwei saftige Country & Western Lieder zum besten gibt.

Textlich allemal ein Heiterkeitserfolg …

Aber damals hörte ein 8jähriger Bub das Lied „Das war der wilde Westen“ (ein gewisser Udo Jürgens trat hier als Komponist in Erscheinung)mit hochroten Ohren, schwang sich anschließend auf sein pechschwarzes Pferd, um seinen Blutsbruder Winnetou zu besuchen. Und abends dann war ein Abstecher in der Kneipe mit den Schwingtüren obligatorisch …  klar: einen Whiskey !

Und auch heute noch kann dieser alte, zuweilen jung gebliebene Mann sich auf das Pferd schwingen, es geht nur nicht mehr ganz so flott *ggg*.

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Besetzung:
Gunnar Wiklund (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Das war der wilde Westen (Jürgens/Schwabach) 2.38
02. Blue River (Olias/Loose) 3.00

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Christiane Jaccottet – Das wohltemperierte Klavier (Johann Sebastian Bach) (2000)

FrontCover1Anlässlich das sog. „Bach-Jahr 2000“ (man feierte, zelebrierte den 250. Todestag des Meisters) erschienen Bach Aufnahmen in Hülle und Fülle. So auch diese Doppel-CD, die sich mit dem „wohltemperierten Klavier“ auseinandersetzte.:

Das Wohltemperierte Klavier (BWV 846–893) ist eine Sammlung von Präludien und Fugen für ein Tasteninstrument von Johann Sebastian Bach in zwei Teilen. Teil I stellte Bach 1722, Teil II 1740/42 fertig. Jeder Teil enthält 24 Satzpaare aus je einem Präludium und einer Fuge in allen Dur- und Molltonarten, chromatisch aufsteigend angeordnet von C-Dur bis h-Moll.

Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs von 1722 lautet:

Das Wohltemperirte Clavier oder Præludia, und Fugen durch alle Tone und Semitonia, so wohl tertiam majorem oder Ut Re Mi anlangend, als auch tertiam minorem oder Re Mi Fa betreffend. Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget von Johann Sebastian Bach. p. t: Hochfürstlich Anhalt-Cöthenischen Capel-Meistern und Directore derer Camer Musiquen. Anno 1722.

Mit dem Begriff „Clavier“, der alle damaligen Tasteninstrumente umfasste, ließ Bach die Wahl des Instruments für die Ausführung bewusst offen. Die Orgel scheidet in den meisten Fällen aus, da Bach keine separate Pedalstimme notierte oder als solche

Titelblatt des Autographs von 1722

Titelblatt des Autographs von 1722

bezeichnete und die Orgeln seiner Zeit mitteltönig gestimmt waren. Der größte Teil des Werks ist offenbar für Clavichord oder Cembalo konzipiert. Nach einer Äußerung Johann Nikolaus Forkels hatte Bach eine Vorliebe für das Clavichord. Im Nekrolog von 1754 steht dagegen über Bach: „Die Clavicymbale wußte er, in der Stimmung, so rein und richtig zu temperiren, daß alle Tonarten schön und gefällig klangen.“ Das Werk wird heute sowohl auf dem Cembalo als auch auf dem modernen Klavier bzw. Flügel gespielt.

 

Der Begriff „wohltemperiert“ bezieht sich möglicherweise auf die 1681 von Andreas Werckmeister erfundene, von ihm so genannte wohltemperierte Stimmung. Dabei wurde die mitteltönige Wolfsquinte auf Kosten der reinen Terzen entschärft, um das Spielen in allen Tonarten zu ermöglichen. In seinem 1707 posthum erschienenen Werk Musicalische Paradoxal-Discourse schlägt Andreas Werckmeister sogar schon die gleichschwebende Stimmung vor und nennt auch sie „wohl temperirt“. Hier stehen alle Tonarten gleichberechtigt nebeneinander. Bei der bis dahin und auch noch parallel üblichen mitteltönigen Stimmung dagegen sind Tonarten umso verstimmter, je weiter sie von C-Dur entfernt sind, so dass die Komponisten diese entfernten Tonarten mieden. 1710 führte Johann David Heinichen den Quintenzirkel ein, der die 24 Dur- und Moll-Tonarten in ein gemeinsames tonales System brachte und so ihre Beziehungen zueinander definierbar machte. Doch vor Bach nutzten Komponisten diese Neuerungen noch kaum praktisch aus und komponierten allenfalls einzelne Werke in den bisher gemiedenen Tonarten, so dass Johann Mattheson 1717 beklagte: „Obgleich alle Claves nunmehr per Temperaturam so eingerichtet werden können, daß man sie diatonicé, chromaticé & enharmonicè sehr wohl gebrauchen mag, eine wahrhaftige demonstratio fehlt.“

Mit seinem Werk wollte Bach die Eignung der wohltemperierten Stimmung zum Komponieren und Spielen in allen Tonarten praktisch demonstrieren. Damit trug er wesentlich zu ihrer historischen Durchsetzung bei. Welche der zu seiner Zeit üblichen wohltemperierten Stimmungen Bach tatsächlich nutzte, ist jedoch unbekannt. (Quelle: wikipedia)

Bach

Johann Sebastian Bach

Diese Aufnahmen entstanden allerdings schon 1979  … Und die Interpretin war Christiane Jaccottet:

 

Christiane Jaccottet (* 18. Mai 1937 in Lausanne; † 26. Oktober 1999 in Rivaz) war eine Schweizer Cembalistin.

 

In einer Musikerfamilie geboren erhielt sie mit vier Jahren ersten Klavierunterricht. 1955 bis 1957 studierte sie Cembalo an der Wiener Musikakademie bei Eta Harich-Schneider (und war damit eine ihrer ersten Schülerinnen in Wien). Bei ihrem Abschluss „mit vorzüglichem Erfolg“ war Christiane Jaccottet noch nicht einmal 20 Jahre alt. Als weitere Lehrer sind Elise Faller, Josef Mertin und Gustav Leonhardt zu erwähnen.
Lehrtätigkeit

Jaccottet unterrichtete die folgenden Kurse:

Conservatoire de Lausanne: Cembalo und Alte Musik (ab 1962, Jaccottet war beauftragt, diese Klassen zu gründen)
Conservatoire de musique de Genève: Cembalo und Alte Musik (ab 1975 bis zu ihrem Tode)
Meisterkurse in der Schweiz, Australien, Österreich, Deutschland und Italie

Christiane Jaccottet wirkte bei über 800 Konzerten und mehr als 120 Schallplatten- bzw. CD-Aufnahmen mit.

Christiane Jaccottet

Christiane Jaccottet, 1984

Christiane Jaccottet war eine Vorreiterin der Historischen Aufführungspraxis. Sie spielte oft auf Instrumenten ihrer eigenen Sammlung wertvoller historischer Tasteninstrumente (z. B. Hans Ruckers, Antwerpen 1642). Viele ihrer Aufnahmen (unter anderem sämtliche Cembalowerke Johann Sebastian Bachs) waren bei Billiglabels untergebracht und fanden dadurch weite Verbreitung. Gerade bei jungen Musikliebhabern waren diese günstig erhältlichen Aufnahmen prägend für den Musikgeschmack bzw. die Vorstellung von Interpretationsmöglichkeiten. (Quelle: wikipedia)

 

Und nachdem Zyx Records auch ein Billig-Lael ist, verwunderte es nicht, dass über Christiane Jaccottet oder gar über Details der Aufnahme auch nur eine Zeile zu finden ist. Das holen ich jetzt mal nach:

Aufgenommen wurden diese Aufnahmen in Rivaz/Schweiz und zwar im Mai 1979.

Ansonsten gilt jedoch, dass wir hier sage und schreibe 48 Fingerübungen (eine stattliche Zahl!) hören … nach all den Nationalhymnen eine akustische Wohltat der besonderen Art !

OriginalLPFront+BackCover

Original Ausgabe aus dem Jahr 1979

Besetzung:
Christiane Jaccottet (Cembalo)

Booklet01A

Titel:

CD 1: Teil1 :
01. Präludium und Fuge I C-Dur 3.45
02. Präludium und Fuge II C-Moll 3.28
03. Präludium und Fuge III Cis-Dur 3.58
04. Präludium und Fuge IV Cis-Moll 5.55
05. Präludium und Fuge V D-Dur 3.19
06. Präludium und Fuge VI D-Moll 3.25
07. Präludium und Fuge VII Es-Dur 5:46
08. Präludium und Fuge VIII Es-Moll 7.15
09. Präludium und Fuge IX E-Dur 2.50
10. Präludium und Fuge X E-Moll 3.54
11. Präludium und Fuge XI F-Dur 2.34
12. Präludium und Fuge XII F-Moll 5.24

CD 2: Teil 2:
13. Präludium und Fuge XIII – Fis-Dur 3.29
14. Präludium und Fuge XIV Fis-Moll 4.19
15. Präludium und Fuge XV G-Dur 4.03
16. Präludium und Fuge XVI G-Moll 3.33
17. Präludium und Fuge XVII As-Dur 3.39
18. Präludium und Fuge XVIII Gis-Moll 3.29
19. Präludium und Fuge XIX A-Dur 4.29
20. Präludium und Fuge XX A-Moll 5.39
21. Präludium und Fuge XXI B-Dur 3.01
22. Präludium und Fuge XXII B-Moll 4.30
23. Präludium und Fuge XXIII H-Dur 2.54
24. Präludium Und Fuge XXIV H-Moll 8.17

Musik: Johann Sebastian Bach

 

CD2A

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AlternativeFrontCovers

Weitere Ausgaben dieser Aufnahmen

 

 

Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr Bonn – Nationalhymnen – Die Hymnen von 25 Nationen (frühe 70er Jahre)

FrontCover1Um es gleich mal vorweg loszuwerden: Mir sind Nationalhymnen (gleichgültiger welcher Nation) zutiefst suspekt … sie erinnern mich zu sehr an das Prinzip der Nationalstaatlichkeit … und mehr als einmal war dieses Prinzip Auslöser für kriegerische Auseinandersetzungen … Nein danke …

Eine Nationalhymne ist zumeist die Hymne eines Staates, bei Bundesstaaten auch Bundeshymne genannt. Sie ist der feierliche Lobgesang, das Lied oder Musikstück (Hymne), mit dem sich ein Staat zu besonderen Anlässen präsentiert. Diese Staatshymne wird beispielsweise bei Staatsempfängen, internationalen Sportereignissen oder bei besonderen staatlichen Ereignissen gespielt und/oder gesungen.

 

Welche Nationalhymne die älteste der Welt ist, hängt von der Definition ab. Die japanische Nationalhymne Kimi Ga Yo hat einen Text von spätestens 905; ihre Melodie wurde jedoch erst am Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben. Definiert man eine Nationalhymne als Einheit von Text und Melodie, so ist vermutlich die seit dem 16. Jahrhundert gesungene niederländische Hymne Het Wilhelmus die älteste der Welt.

Eine Nationalhymne besteht in der Regel aus Melodie und aus Text. Die Melodie der britischen Nationalhymne God Save the King/Queen wurde von einigen anderen Ländern übernommen, wie zum Beispiel von Preußen (Heil dir im Siegerkranz − ab 1871 deutsche Kaiserhymne), der Schweiz (Rufst du mein Vaterland − heute nicht mehr Nationalhymne) oder Liechtenstein (Oben am jungen Rhein). Ähnlich wurde die Melodie der österreichischen Kaiserhymne für das Deutschlandlied (ab 1922 deutsche Nationalhymne) übernommen. Zu den Nationalhymnen ohne Text gehören Marcha Real (Spanien), Inno Nazionale della Repubblica (San Marino) und historisch Auferstanden aus Ruinen (DDR – der Text wurde seit Anfang der 1970er-Jahre nicht mehr gesungen). Zu der Hymne Intermeco von Bosnien und Herzegowina wurde nach einem Textwettbewerb bereits ein Text ausgewählt, die Bestätigung durch das zuständige Ministerium und das Parlament steht aber noch aus.

Niederländische Nationalhymne

Veröffentlichung der niederländischen Hymne von 1626

Bei einem Wechsel der Staatsform wird oft auch die Nationalhymne geändert oder durch eine Parteihymne ergänzt.

 

Viele Nationalhymnen haben einen militärischen Ursprung, beispielsweise das US-amerikanische Star-Spangled Banner, das irische Soldier’s Song oder das französische Kriegslied La Marseillaise. Eine weitere Gruppe sind Hymnen an einen Monarchen, wie das britische God Save the Queen. Dänemark, Schweden und Norwegen haben sowohl eine Königs- als auch eine Landeshymne. Andere Nationalhymnen haben einen ausgeprägten sakralen, choralartigen Charakter, so der Schweizerpsalm und die isländische Hymne Lofsöngur, die beide auch in kirchlichen Gesangbüchern des Landes abgedruckt sind.

Die Repräsentation der Staaten bei Staatsbesuchen ihrer Vertreter und ähnlichen diplomatischen Ereignissen erfolgte seit Beginn des 19. Jahrhunderts durch das Abspielen so genannter Nationalhymnen. Dies ist oft auch mit militärischen Zeremonien verbunden.

Bei internationalen Sportveranstaltungen wird anlässlich der Siegerehrung die Nationalhymne des jeweiligen Heimatlandes gespielt. Auch bei Fußball-Länderspielen ist es üblich, direkt vor dem Anstoß die Nationalhymnen beider Mannschaften zu spielen. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele wird zum Einmarsch der Teilnehmer aus den einzelnen Nationen ins Stadion die Nationalhymne des Landes gespielt.

DeutscheNationalhymne

Beim öffentlichen Spielen einer Nationalhymne ist es üblich, sich zu erheben und in aufrechter Haltung so lange stehenzubleiben, bis die Musik verklungen ist. Männer nehmen gegebenenfalls ihre Kopfbedeckung ab, Frauen ist dies freigestellt. Für Soldaten in Uniform gelten verschiedene Vorschriften, wann der militärische Gruß zu erweisen ist. Diese Respektbezeugungen sind grundsätzlich bei jeder Nationalhymne zu erweisen, unabhängig davon, ob es sich um die Hymne des eigenen oder eines anderen Landes handelt; ausgenommen sind Musikveranstaltungen, bei denen Nationalhymnen im Rahmen einer Konzertvorführung gespielt werden wie beispielsweise bei der Musikschau der Nationen.

Darüber hinaus gibt es länderspezifische Besonderheiten beim Abspielen einer Nationalhymne. So wird z. B. in den Vereinigten Staaten und in vielen mittel- und südamerikanischen Ländern die rechte Hand aufs Herz gelegt. Bei geeigneten Anlässen (v. a. bei Sportereignissen oder öffentlichen Feiern) wird die Nationalhymne mitgesungen. (Quelle. Wikipedia)

Nun ja … mir bleibt diese Welt weiterhin rätselhaft … aber natürlich gehört auch ein solches Album in diesen blog …

Und auf der Hüllen-Rückseie findet sich dann noch folgender Text (dem Autor war wohl die Problematik von Nationalhymnen bewußt):

Hüllentext
Mir bleiben jedoch weiterhin Parodien oder Persiflagen auf die Nationalhymnen am liebsten oder gar Verfremdung, wie sie Jimi Hendrix aus einem mehr als berechtigtem Grund zelebriert hat.

Und die Biermösl Blosn haben aus dem Bayerischen Hymne „Gott mir dir du Land der Bayern“ ein „Gott mit Dir du Land der Baywa“ gemacht … diese Story müsste ich ja eigentlich auch mal erzählen …

Und Gott sei´s gedankt und gepfiffen: Es wird zumindest nicht gesungen !

Und lächerlich finde ich es, dass die Hymne der DDR nicht aufgenommen wurde … na ja … er kalte Krieg halt … und deshalb hab ich ne Instrumentalfassung der DDR Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ hinzugefügt.

Fahnen

Besetzung:
Das Stabsmusikkorps de Bundeswehr Bonn unter der Leitung von Oberstleutnant Gerhard Scholz

BackCover1
Titel:

Frankreich:
01. La Marseillaise (de L’Isle) 1.05

USA:
02. The Star-Sprangled Banner (Smith) 1.12

Österreich:
03. Österreichische Bundeshymne (Mozart) 1.12

Schweiz:
04. Schweizer Psalm (Zwyssig) 1.17

Türkei:
05. Istikal Marsi (Üngör) 1.06

Kanada:
06. O Canada (Lavalee) 1.10

Portugal:
07. Portugal (Keil) 1.05

UdSSR:
08. UdSSR (Alexandrov) 1.56

CSSR:
09. Kde Domoj Muj? (Škroup) 1.21

Polen:
10. Polen (Wybicki) 0.41

Belgien:
11. La Brabanconne (van Campenhout) 0.47

Griechenland:
12. Griechenland (Mantzaros) 0.50

Deutschland (BRD):
13. Deutschlandlied (Haydn) 1.08

England:
14. God Save The Queen (unknown) 0.43

Italien:
15. Inno Di Mameli (Novaro) 0.48

Schweden:
16. Du Gamla, Du Fria (Traditional) 1.00

Dänemark:
17. Kong Kristian (Rogert) 0.55

Japan:
18. Japan (Traditional) 0.48

Spanien:
19. Marcha Real (Traditional) 1.54

Jugoslawien:
20. Hej Slaveni (Traditional) 0.43

Norwegen:
2
1. Ja, Vi Elsker Dette Landet (Nordraek) 1.05

Finnland:
22. Maamme (Pacius) 0.51

Holland:
23. Wilhelmus Van Nassouwe (Traditional) 1.07

Luxemburg:
24. Ons Hemecht (Zinnen) 1.12

Ungarn:
25. Ungarn (Erkel) 0.48

+

Deutschland (DDR):
26. Auferstanden aus Ruinen (Eisler) 1.45

LabelB1

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