Verschiedene Interpreten – Hits im Doppelpack (2013) (CD 1)

FrontCover1Die Grundidee dieser CD Edition ist schon amüsant:

Man nehme: Original-Schlager und Hits der 50er  vornehmlich aus den USA und stelle sie den dann später folgenden deutschen Cover-Versionen gegenüber und dann gibt es nicht nur ein buntes Stell-Dich-Ein mit Stars dieser Jahre (Willy Hagara, Bibi Johns etc.), sondern es laufen einem auch jede Menge unbekannte Musikanten über den Weg (Jörg Maria Berg, Bob & Eddy, Hula Hawaiian Quartett9

Und wenn auch die meisten Original-Versionen geschmeidiger sind, so gibt es immer wieder deutsche Interpretationen, die einen aufhorchen lassen, z.B. die von der Evelyn Künnecke und natürlich die famose Inge Brandenburg.

Und so manche Songs sind schon ein wenig keck, man ist fast geneigt zu vermerken, dass sich hier ein unsittliches Gedankengut breit gemacht hat, dass doch sehr bedenklich ist !

Und somit ist diese Präsentation durchaus vergnüglich … mehr als eine Prise Nostalgie wird frei Haus geliefert und das schönste ist, ja, dass weitere 9 Exemplare dieser Art folgen werden !

SingelHüllen01
SingelHüllen02
SingelHüllen03
KünneckeBoogieFC

Titel:
01 . Mcguire Sisters: Sugartime (Phillips/Echols) (1957) 2.32
02. Willy Hagara: Nur In Portofino (Phillips/Echols/?) (1957) 2.20

03. Glenn Miller: Chattanooga Choo Choo (Gordon/Warren) (1941) 3.16
04. Bully Buhlan: Kötschenbroda Express (Gordon/Warren(?) (1947) 5.14

05. Dean Martin: Bella Bimba (DeMejo) (1952) 2.47
06. Bibi Johns: Bella Bimba (DeMejo/Feltz) (1953) 3.07

07. Johnny Ray: Hernando’s Hideaway (Ross) (1954) 2.24
08. Evelyn Künneke: Hernando’s Hideaway (Ross/Adler/Neumann (1956) 3.01

09. Jimmie Rodgers: Woman From Liberia (Whiting/Rodgers) (1958) 2.07
10. Ted Herold: Isabell (Whiting/Rodgers/Bradtke) (1960) 2.01

11. Franky Lymon: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer) (1957) 2.12
12. Inge Brandenburg: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer/Holland) (1960) 2.08

13. Perez Prado: Patricia (Prado) (1958) 2.20
14. Jörg Maria Berg: Prado (Prado/Beckmann) (1958) 2.52

15. Kay Starr: Rock And Roll Waltz (Allen) (1955) 2.58
16. Evelyn Künneke: Boogie im Dreivierteltakt (Allen/Bradtke) (1956) 2.50

17. Ken Colyer´s Skiffle Group: Casey Jones (Traditional) (1954) 2.33
18. Bob & Eddy: Casey Jones (Traditional/Roda/Petersen) (1959) 2.42

19. Bing Crosby: Jim, Johnny & Jonas (Bond) (1954) 3.03
20. Hula Hawaiian Quartett: Jim, Johnny & Jonas (Bond/Heinzli) (1954) 3.09

CD1
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Verschiedene Interpreten – Zu schön um wahr zu sein (ca. 1966)

FrontCover1.JPGUnd jetzt wird es wieder mal gnadenlos nostalgisch. Willy Fritsch präsentiert Tonfilmmelodien der zwanziger und dreißiger Jahre … Das Kino-Schlagerprogramm !

Willy Fritsch, geboren als Wilhelm Egon Fritz Fritsch (* 27. Januar 1901 in Kattowitz; † 13. Juli 1973 in Hamburg), war ein deutscher Schauspieler und Sänger. Von 1921 bis 1964 spielte er in fast 130 Kinofilmen und zählte zeitweise zu den beliebtesten Filmstars in Deutschland.

Willy Fritsch war der Sohn des Inhabers der Maschinenfabrik Fritsch & Brattig, Lothar Fritsch. Nach dem Konkurs der Firma zogen seine Eltern mit ihm 1912 nach Berlin, wo der Vater seit 1910 als Betriebsleiter bei Siemens tätig war. Dort begann Willy Fritsch 1915 eine Mechanikerlehre, die er allerdings abbrach. Nach Hilfstätigkeiten am Berliner Landgericht hatte er kleine Einsätze als Komparse im Chor des Großen Schauspielhauses.

Im Jahr 1919 nahm Willy Fritsch privaten Schauspielunterricht an der Max-Reinhardt-Schule und erhielt bald kleinere Rollen am Deutschen Theater. Ab 1920 drehte er regelmäßig Filme und spielte vorzugsweise in Komödien den jugendlichen, eleganten

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Willy Fritsch 1927 auf einer Fotografie von Alexander Binder

Charmeur und Liebhaber an der Seite berühmter Kolleginnen seiner Zeit wie Olga Tschechowa, Ossi Oswalda und Lilian Harvey. Seit 1923 festangestellter Schauspieler der UFA, erlangte er 1925 auch erstmals internationale Beachtung durch seine Hauptrolle in der stummen Operettenverfilmung Ein Walzertraum von Ludwig Berger. Sie brachte ihm ein Angebot der United Artists ein, das er mangels Englischkenntnissen jedoch ausschlug. Durch seine Mitwirkung in den Fritz Lang-Filmen Spione (1928) und Frau im Mond (1929) gelang Fritsch zwischenzeitlich auch der Spagat ins ernsthafte Rollenfach.

Ab 1929 drehte Willy Fritsch Tonfilme, meist mit Lilian Harvey oder Käthe von Nagy. Da es sich häufig um Musikkomödien handelte, nahm er auch Gesangsunterricht. In Melodie des Herzens (1929) sprach er den ersten Satz des deutschen Tonfilms: „Ich spare nämlich auf ein Pferd.“ Jetzt und in den folgenden Jahren wurden viele Melodien aus seinen Filmen zu bekannten und erfolgreichen Schlagern, wie Ein Freund, ein guter Freund oder Liebling, mein Herz lässt dich grüßen (Die Drei von der Tankstelle, 1930), Das gibt’s nur einmal (Der Kongreß tanzt, 1931), Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn (Glückskinder, 1936) oder Ich tanze mit dir in den Himmel hinein (Sieben Ohrfeigen, 1937). Fritsch spielte außerdem die Hauptrolle in Ihre Hoheit befiehlt (1931) sowie Ein blonder Traum (1932), jeweils nach einem Drehbuch von Billy Wilder. 1935 drehte er unter der Regie von Reinhold Schünzel die von ihm stets als persönlicher Lieblingsfilm bezeichnete, satirische Komödie Amphitryon. Seine Gagen erreichten inzwischen Rekordhöhen. 1937 heiratete Willy Fritsch die artistische Tänzerin Dinah Grace (Ilse Schmidt), mit der er die Söhne Michael und Thomas Fritsch (letzterer ebenfalls Schauspieler) bekam.

WillyFritsch02.jpgWilly Fritsch wurde auf Druck seines Ortsverbandes NSDAP-Mitglied, blieb aber in den Filmen – bis auf zwei Ausnahmen (die Propagandafilme Anschlag auf Baku und Junge Adler) – unpolitisch. Als Parteimitglied wurde er zum Ehrenmitglied der Kameradschaft der Deutschen Künstler sowie in den Beirat der Reichsfachschaft Film berufen, aufgrund seines mangelnden Engagements jedoch nicht mehr mit weiteren Aufgaben betraut. Im August 1944, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs nahm ihn Goebbels in die Gottbegnadeten-Liste der Schauspieler auf, die er für die Filmproduktion brauchte, womit Fritsch vom Kriegsdienst freigestellt wurde.

Im Jahr 1939 endete seine Zusammenarbeit mit Lilian Harvey mit dem Film Frau am Steuer, da diese nach Frankreich emigrierte. An der Seite von Marika Rökk spielte er kurz darauf im ersten deutschen Farbspielfilm Frauen sind doch bessere Diplomaten (1940) und wurde allgemein ab 1940 wieder öfter für Kostümfilme besetzt. In dem erfolgreichen, an frühe Tonfilm-Operetten angelehnten und in Wien hergestellten Film Wiener Blut (1942) übernahm Fritsch unter der Regie von Willi Forst neben Theo Lingen und Hans Moser die dritte Hauptrolle. Zusammen mit Hertha Feiler spielte er 1943 außerdem in der Komödie Der kleine Grenzverkehr nach einem Roman von Erich Kästner, der für diesen Film unter Pseudonym auch das Drehbuch verfasste. Die letzten Kriegsmonate verbrachte der Schauspieler in Prag, wo er unter anderem zusammen mit Johannes Heesters für den Film Die Fledermaus vor der Kamera stand und trotz seiner Parteizugehörigkeit wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ von der Gestapo überwacht wurde.

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Nach Kriegsende zog Fritsch nach Hamburg und spielte Ende der 1940er Jahre unter anderem in den satirischen Nachkriegsproduktionen Film ohne Titel (1947) an der Seite von Hildegard Knef sowie Herrliche Zeiten (produziert von Heinz Rühmann, Drehbuch Günter Neumann), der 1950 den Silbernen Lorbeer des David O. Selznick-Preises als „bester, der Völkerverständigung dienender Film in deutscher Sprache“ erhielt.[4] Anschließend wandelten sich seine Rollen mehr und mehr vom Geliebten zum Vater, wie seine Rolle als Romy Schneiders Vater in deren Filmdebüt 1953, Wenn der weiße Flieder wieder blüht. Ferner wirkte er in diversen Heimatfilmen mit, u.a. in dem mit dem Bambi als geschäftlich erfolgreichster Film der Spielzeit 1951/1952 prämierten Film Grün ist die Heide. Mit einer Hauptrolle in dem 1958 nach einem Drehbuch von Dieter Hildebrandt produzierten Film Mit Eva fing die Sünde an, der 1962 durch Francis Ford Coppola als dessen Regiedebüt um weitere Szenen ergänzt und unter dem Titel The Bellboy And The Playgirls wiederveröffentlicht wurde, begab sich Fritsch noch einmal ins kabarettistische Fach. An der Seite von Peter Kraus war er außerdem in dem seinerzeit kommerziell sehr erfolgreichen Film Was macht Papa denn in Italien? (1961) zu sehen. Nach dem Tod seiner Frau (1963) zog er sich jedoch bald vollständig von Film und Öffentlichkeit zurück. Seinen letzten Film drehte er an der Seite seines Sohnes Thomas Fritsch im Jahre 1964 (Das hab ich von Papa gelernt). Er hinterlässt ein Werk von fast 130 Filmen. Willy Fritsch starb im Alter von 72 Jahren an einem Herzinfarkt und wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beerdigt. Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin(Quelle: wikipedia)

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Ilse Werner

Und dieser illy Fritsch führt mit launigen Worten durch diese Filmschlager-Revue … und natürlich war jene Genreration, die sich durch das III. Reich zu quälen hatte, die Zielgruppe für diese LP (Es war bereits die 4. LP dieser Reihe).

Überrascht war ich, wie viele der Filmtitel und die dazu passenden Schlager mir „irgendwie“ bekannt erschienen … Stichwort: kollektives Bewusstsein ….

Und natürlich hören wir keine Worte über jene Zeit, die z.B. dazu führte, dass ein Joseph Schmidt als Jude unser Land im Jahre 1933 verlassen musste … um dann nach einer Odyssee  im Jahr 1942 in einem schweizerischem Lager letztlich qualvoll sterben musste.

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Ein weiteres Beispiel dafür, wie man all diese geschichtlichen Ereignisse so locker vom Hocker verdrängen konnte und wollte.

Also: hier jede Menge Filmhits jener Dekaden … in einer gelegentlich wahrlich „knackigen“ Qualität … mit einem gelegentlich bitterem Beigeschmack.

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Titel:

01. Zu schön um wahr zu sein (Teil 1) 29.42
01.01. Willy Fritsch: Bin kein Hauptmann (aus: „Melodie des Herzens“, 1929)
01.02. Lilian Harvey: Das gibt’s nur einmal (aus: „Der Kongreß tanzt“, 1931)
01.03. Jan Kiepura: Ob blond, ob braun (Ich liebe alle Frau’n, 1935)
01.04. Gitta Alpar: Wir sind jung (aus: „Die oder keine“, 1930)
01.05. Anny Ondra & Hans Söhnker: Auf der Rue Madeleine (aus: „Der Unwiderstehliche“)
01.06. Horst Schimmelpfennig: Donkey Serenade (aus: „Tarantella“)
01.07. Victor de Kowa: Guten Morgen, liebe Sonne (aus: Vielleicht war’s nur ein Traum“)
01.08. Marlene Dietrich: Ich bin von Kopf bis Fuß (aus: „Der Blaue Engel“, 1930)
01.09. Pola Negri: Nur eine Stunde (aus: „Mazurka#“, 1935)
01.10. Jenny Jugo: Ich bin lustig (aus: „Pygmalion), 1935)
01.11. Zarah Leander: Nur nicht aus Liebe weinen (aus: „Es war eine rauschende Ballnacht“, 1939)
01.12. Joseph Schmidt: Ein Lied geht um die Welt (aus: „Ein Lied geht um die Welt„, 1933)

02.Zu schön um wahr zu sein (Teil 2) 29.47
02.01. Evelyn Künnecke: Weißt du noch, Liebling
02.02. Willy Fritsch: Warum hat die Adelheid (aus: „Frau am Steuer“, 1939)
02.03. Comedian Harmonists: Kleiner Mann was nun (aus: „Kleiner Mann was nun„, 1933)
02.04. Rudi Schuricke: Stern von Rio (aus: „Stern von Rio“ 1940)
02.05. Wilhelm Strienz: Steig ein in die Gondel (aus: „Casanova heiratet“, 1939)
02.06. Marika Rökk: Lieder, die uns der Zigeuner spielt (aus: „Heißes Blut“, 1936)
02.07. Willi Forst: Ich liebe, du liebst (aus: „Burschenlied aus Heidelberg“)
02.08. Lizzi Waldmüller: Du hast Glück (aus: „Bel Ami“, 1939)
02.09. Richard Tauber: Dein ist mein ganzes Herz (aus: „Land des Lächelns“ 1932)
02.10. Hans Albers: Das ist die Liebe der Matrosen (aus: „Bomben auf Monte Carlo“, 1931) + Flieger, grüß mir die Sonne (aus: „FP 1 antwortet nicht“, 1931)
02.11. Heinz Rühmann & Hertha Feiler: Mir geht’s gut (aus: „Lauter Lügen“, 1938)
02.12. Ilse Werner: Wir machen Musik (aus: „Wir machen Musik„, 1942)
02.13. Will Glahé Orchester; Können sie schon Fernsehen (aus: „Es geht um mein Leben)

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Verschiedene Interpreten – Ruf doch mal an – Die schönsten Telefon-Schlager (1999)

FrontCover1Und wieder mal ne kleine Zeitreise, die so ganz besonders amüsant ist …

25 Schlager rund ums Thema ‚Telefon‘ Enthält die deutsche Version von Jim Reeves’ Telefon-Klassiker He’ll Have To Go Mit Elke Sommer, Bill Ramsey, Greetje Kauffeld u.v.m. ‚Das Pferd frißt keinen Gurkensalat!‘ Mit diesem gesprochenen Test-Satz stellte 1861 der Lehrer Philip Reis eine bahnbrechende Neuerung vor – das Telefon war erfunden. Seitdem ist es aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Es kann helfen, kann Spaß und Geschäfte machen (und auch manchmal nerven). Der Fernsprecher war schon immer ein willkommenes Thema für Schlager-Komponisten und -Texter. Ob einheimische Interpreten (Gerd Böttcher Ein Herz mit Telefon , Elke Sommer Nachts ging das Telefon ) oder Zugereiste (Alma Cogan Ruf mich an, Sacha Distel Deine Stimme am Telefon, Bill Ramsey Telefon aus Paris) – das Thema produzierte immer neue Variationen.(Werbetext)

Aber diese Edition ist noch viel mehr … Da sind z.B. die launigen kulturhistorischen Betrachtung zur Geschichte und Bedeutung des Telefons von Bernd Matheja … da schlendeert einer mit viel schmunzeln wohl auch durch die eigenen Erinnerungen.

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Na ja … und dann die Musik … das bleibt einem der Mund offen, denn hier begegnet man wahrlich nicht nur bekannten Figuren, sondern Sängern/Sängerinnen von den ich noch nie etwas gehört habe … da tauchen Namen wie Alma Cogan, Nora Nova, Helena Vondrackova oder Little Wölfi und machen ihre Sache gar nicht mal so schlecht (klar, wir reden hier vom Schlager der 60er Jahre !)

Diese Zusammenstellung hat dann auch in den USA eine gewisse Beachtung gefunden, denn aus dem Musikportal allmusic findet sich dann folgende Besprechung:

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A thematic compilation of German songs about telephones, Ruf Doch Mal an! Telefon assembles 25 pop recordings from 1949-1972, cross-licensed from nearly a dozen different labels. About a third of the selections are German-language adaptations of pop hits from other countries, particularly the United States. Paul Anka’s „Kissin‘ on the Phone“ and Brenda Lee’s „The Waiting Game“ and „You Can Depend on Me“ are three such hits that are transformed into sparkling schlager in the hands of these mostly German pop vocalists. Mostly pop (teen and otherwise) in style, these are infectious ditties that tap into the popular infatuation with telephones, especially with regard to their role in facilitating private romantic conversations.

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The theme is possibly more compelling than ever considering the ubiquity of cell phones, and the songs, in that respect, are fascinating for turning a magnifying glass on something that most people take for granted today. A few songs feature German-language recordings by American and British stars such as Eve Boswell of the Boswell Sisters and Alma Cogan, but most feature schlager singers. The essay, in German, recounts the history of the telephone in Germany before offering a photo gallery of picture sleeves and artist photos for each song. (by Greg Adams)

Ja und dann … hat mir beiser Zusammenstellung eigentlich ein ganz besonderer Teleon-Schlager gefehlt und zwar Bill Ramsey´s „Hallo Boss, hallo“ … ein verschmitztes Telefonat mit dem Boss der Firma, der gerade in Italien weilt … anhören !

Und natürlich wurden auch meine Erinnerungen hinsichtlich meiner bedeutsamer Telefonate in meinem Leben wach … oh, oh, oh …da wechselten sich große Glücksmomente mit persönlichen Tragödien ab … ei, ei, ei …

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Titel:
01. Bernd Spier: Memphis, Tennessee (Berry/Monzague/Lilibert) 2.20
02. Alma Cogan; Ruf mich an (Olden/Zimber) 2.53
03. Gigi & Bernd Spier: Dann ging das Telefon (Hilliard/Allen/Blecher) 2.14
04. Marianne: Ruf am Sonntag bei mir an (Nils/Bradtke) 2.37
05. Ruth Berle: Nur am Telefon (Wolf/Bower/Hertha) 2.18
06. Monika Grimm:  Ein Kuss am Telefon (Wilson/Whitcup/Märten) 2.23
07. Max Greger: Hallo Susi! (Lieferman/Maine/Astor/Zeuden) 2.47
08. Charly Cotton und seine Twist Makers: Telefon Twist (Bruhn/Buschor) 2.15
09. Dany Mann: Leider falsch verbunden (Halletz/Bradtke) 2.08
10. Elke Sommer: Nachts ging das Telefon (Kollo) 2.24
11. Topsy: Telefon Fox (Simon) 2.47
12. Bill Ramsey: Telefon aus Paris (Gietz/Feltz) 2.07
13. Gerd Böttcher: Ein Herz mit Telefon (Grabe/Brech/Klomfass) 2.59
14. Greetje Kaufeld: Ruf an (ich bin immer für dich da) (Carpenter/Dunlap/Hines/Feltz) 3.03
15. Sacha Distel: Deine Stimme am Telefon (Peeters/Feltz) 2.57
16. Gerhard Wendland: Ich bin bei dir (J.Allison/A,Allison/Bader) 2.17
17. Nora Nova: Nora (Telefon aus St. Tropez) (Berlipp/Stroem/Lind) 3.14
18. Nana Gualdi: Sprich nicht über Liebe am Telefon (Nowa/Renhard) 2.43
19. Eve Boswell: Liebes Telefon (Hadad/Brown/Fleming) 3.09
20. Hannes Verres: Ruf mich noch einmal an, bevor du schlafen gehst (Niessen) 2.49
21. Nino Ferrer: Das Telefon (Ferrer/König/Bellert) 2.46
22. Helena Vondrackova: Ruf mich an (Ondracek/Rytir/Relin) 2.24
23. Marianne: Ruf mich nir mehr an (Alisch/Mennewisch/Breuer) 2.42
24. Little Wölfi: Klingelingeling, mein Telefon (Kuntze/Volkmann/Harings/Höhne) 2.20
25. Evelyn Künnecke:  Ruf mich mal an per Telefon (Berking/Frankenfeld) 3.08
+
26. Bill Ramsey: Hallo Boss, hallo (Gietz/Bradtke) 3.28

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AlteTelefone

Verschiedene Interpreten – Nur für Herren (1964)

FrontCover1Nun ja … in den 60er Jahren konnte es man sich dann auch langsam leisten, ein wenig Frivolität an den Tag zu legen.

Vermutlich nur in „liberalen Kreisen“, die sich damals einen Dreck um katholische Sittenlehrer scherten.

Vielleicht finde ich ja mal ein Druckerzeugnis zum Thema „Sittengeschichte der 60er Jahre“ …‘

Aber dass dieses Thema latent durch die Bundesrepublik geisterte wurde wohl erstmalig durch den Mord an dem „Mädchen Rosemarie“ (Nitribitt) 1957 offenkundig … sie wird auch gleich in dem Lied “ Bonifatius KiesewetterWebe“ erwähnt … wenngleich deren Service nur für die oberen Zehntausend erschwinglich waren …

Vielleicht begnügten sich die weniger gut betuchten dann ihr Vergnügen in frivolen Liedern, wie sie auf dieser LP geboten wurde.

Wobei man sich natürlich bewußt sein sollte, dass das damals alles auf einem eher schlichtem Niveau geschah.

Und fidele Lieder über das Treiben in einem Bordell oder eine ungewollte Schwangerschaft finde ich bis heute nicht besonders witzig.

Aber es gibt schon ein paar „Perlen“. Allen voran geliefert von der Evelyn Künnecke als femme fatale („Ich mache mir ’nen Schlitz ins Kleid „) und dann – für mich eine Neuentdeckung, die Leonie Brückner mit ihrer schlüpfrigen Interpretation von „Aber der Novak läßt mich nicht verkommen“ (eigentlich ja von der Gisela aus Schwabing populär gemacht.

Musikalisch gibt es gepflegte Schunkelmusik und sonstigen Klimbim jener Tage …

Und dann noch diese Namen … diese Pseudonyme… ohne die informative Website memoryradio häte ich ja überhaupt nicht mehr durchgeblickt (deshalb ein herzliches Dankeschön an die Betreiber _ die sind ja wahre Teufelskerle –  dieser website !).

Hans Uwe Schneider

Hans Uwe Schneider

Dreh- und Angelpunkt der Aufnahmen ist wohl ein Hans-Uwe Schneider, der u.a. auch als Casimir zu hören ist. Dieser Pseudonym-Irrsinn bei den damaligen Billig-Labels kann einen schier in den Wahnsinn treiben.

Und der Komponist Heinz Therningsohn hieß eigentlich Horst Heinz Henning usw, usw. Und es hört nicht auf … dieses Album wurde dann auch noch diverse weitere Male als „Für Damen verboten“ angeboten …

AlternativeFrontCover

Mit teilweise unterschiedlichen Titeln

 

Da lausch ich dann doch lieber dem lasziven Gesang der Künnecke:

„Ich möchte mal die Loreley sein
dann wird´s  mit der Moral am Rhein sehr schnell vorbei sein
ich würde mich aller Studienräten zum entsetzen
splitternackt auf einen Felsen setzen … „

Hach … weitere Exponate aus der Kategorie „jetzt wird´s aber frivol“ folgen im Laufe der Zeit …

 

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Titel:
01. Der Toni und der Franzl: Achtung, für Damen verboten (Therningsohn/Henning) 1.13
02. Leonie Brückner: Aber der Novak läßt mich nicht verkommen (Wiener) 1.46
03. Casimir: Beim ersten Mal…  (Käutner/Eisbrenner) 2.07
04. Casimir: Bonifatius Kiesewetter (Therningsohn/Henning) 1.41
05. Evelyn Künneke: Ich möchte mal die Loreley sein (Therningsohn/Henning) 2.00
06. Leonie und Casimir: Gretchen ging im Wald spazieren (Therningsohn) 1.58
07. Casimir: Auf der Feste Königstein (Schmidt/Therningsohn/Traditional) 1.07
08. Jupp Schmitz: Moritat von der Tugend (Weber/Schmitz) 3.52
09. Casimir: Eine Autofahrt ist lustig (Therningsohn) 1.16
10. Casimir: Und der schneeweiße Busen (Therningsohn/Stadlmayr) 1.42
11. Casimir: Es steht ein Wirtshaus an der Lahn (Therningsohn/Traditional) 1.15
12. Casimir: Warte nur ein Weilchen (Kollo) 3.13
13. Der Toni und der Franzl: Da ob´n auf dem Berge (Therningsohn) 1.14
14. Evelyn Künneke: Ali Baba (Therningsohn/Henning) 2.23
15. Henning Brückner: Das Mädchen Lolita (Henning) 3.15
16. Jupp Schmitz: Eine ölige Geschichte (Weber/Schmitz) 1.23
17. Evelyn Künneke: Ich mache mir ’nen Schlitz ins Kleid (Henning) 1.55
18. Der Toni und der Franzl: Still ruht das Haus (Enger/Therningsohn) 1.30

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(Diesmal mal wieder ohne Passwort)

Singles

Einiger der Titel diese LP wurde zuvor auch als Singles auf recht obskuren Labels veröffentlicht