Reinhard Mey – Hannes Wader – Konstantin Wecker – Das Konzert (2003)

FrontCover1Mein Gott, was muss das für ein fulminantes Konzert gewesen sein !
Was für ein einzigartiges Live-Erlebnis der drei wohl bedeutendsten Liedermacher Deutschlands: Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker singen zusammen auf einer Bühne! Für Mey war es schlichtweg ein „Elementarereignis“. Für Wader war es ein „Glücksfall“, dass jemand daran gedacht hatte, den gemeinsamen – längst legendären – Auftritt im Juni 2002 mitzuschneiden. Initiiert wurde „Das Konzert“ von Hannes Wader anlässlich seines 60. Geburtstages. „Beide, Reinhard Mey als auch Konstantin Wecker“, erinnert sich der Jubilar, „hatten nicht nur Lust, sondern waren von der Idee begeistert, mit mir und zu meinen Ehren in meiner Heimatstadt Bielefeld aufzutreten.“ (Promotion-Text)

Nach dem in den vorrangegangenen Jahren bereits einige gemeinsame Konzerte von Hannes Wader und Konstantin Wecker stattfanden, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich zu den beiden auch noch Reinhard Mey, der alte Weggefährte Waders aus den späten sechziger Jahren, gesellen würde. Im Juni 2002 war es dann soweit. Anlässlich Waders sechzigstem Geburtstag fanden sich in Waders Geburtsstadt Bielefeld die drei bekanntesten deutschsprachigen Liedermacher auf einer Bühne zusammen und gaben ein Konzert, das ich nur zu gern live erlebt hätte.

Live01

Wie das heutzutage so ist, wird aber selbst ein einmaliges Ereignis wie dieses Konzert vor der Zeit konserviert und auf einen robusten Tonträger (in diesem Fall gleich auf zwei CDs) gebannt. So haben auch Leute wie ich, die es leider nicht zum Konzert geschafft haben, die Möglichkeit dieses zumindest im nachhinein zu geniesen. Sehr liebenswert an dieser CD, die unter dem schlichten Titel „Mey Wader Wecker – Das Konzert“ erscheint, ist das authentische Flair, das sie ausstrahlt, eine Athmosphäre, die den meisten Live-Alben innewohnt, bei „Mey Wader Wecker – Das Konzert“ jedoch noch dadurch betont wird, dass bewusst kleinere Fehler beibehalten wurden. So machten gelegentliche Abstimmungsprobleme der Musiker untereinander noch einmal deutlich, dass es wirklich nicht so gewöhnlich ist diese drei großen Texter deutscher Zunge auf einer Bühne zu erleben.

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Von der persönlichen Bedeutung dieses Ereignisses einmal abgesehen erwartet den Hörer nicht viel Neues. Die Rollenverteilung ist relativ klar: Reinhard Mey ist für die beschaulichen Momente zuständig, Konstantin Wecker fürs Politische und Hannes Wader findet wie so oft einen schönen Kompromiss zwischen diesen beiden Extremen. Unbekannte Stücke sucht man vergebens, dafür findet man eine Menge Live03Klassiker und Stücke von den aktuellen Alben (K. Wecker – Vaterland, H. Wader – Wünsche). Bei den aktuellen Weltpolitischen Problemen durften natürlich politische Lieder wie „Willy 4“, „Amerika“ und „Sage nein“ von Wecker nicht fehlen. Ebensowenig wie Reinhard Meys „Ich wollte wie Orpheus singen“, „51er Kapitän“ und „Komm, giess mein Glas noch einmal ein“. Schliesslich war es ein Geburtstagskonzert und ausserdem schon lange her, dass Wader und Mey eine Bühne geteilt haben. Also schwelgte man ein wenig in der Vergangenheit und beschwor Bilder von der ersten gemeinsamen Konzert-Reise.

„Mey Wader Wecker“ ist eine schöne Reise durch die Zeit, die geradezu dazu einlädt persönliche und aktuelle Ereignisse durch die Augen der drei Sänger zu betrachten. Gewürzt mit einem guten Schuss Humor und Gemeinschaftlichkeit. Begleitet wurden die drei Liedermacher im übrigen von Weckers ständigem Begleiter Jo Barnickel an den Keyboards. (Ralf)

So ganz kann ich meinem Vorredner nicht zustimmen, zumindest bei dem Satz „Von der persönlichen Bedeutung dieses Ereignisses einmal abgesehen erwartet den Hörer nicht viel Neues.“ Nein, natürlich nicht viel Neues, aber dafür eine großartige Revue mit so vielen Texten, die wenngleich sie auch älteren Datums sein mögen, z.T. verdammt aktuell sind („Wenn die Börsianer tanzen“, „Vaters Land“,  „Willy 4“ (anhören: Pflichtext !) und, und, und).

Und natürlich schwingt jede Menge Nostalgie und ein Hauch von Wehmut mit, so manche Texten wurden ein wenig humoristisch umformuliert und dann kann man auch immer wieder ein wenig schmunzeln, ob der Narreteien unserer Jugendzeit.

Der einfühlsame Text im Begleitheft stammt von Hannes Wader und die Fotos sind von dem legendären Günter Zint.

Kurz und schmerzlos: Ein großartiges Album das auch darüber Auskunft gibt, auf welch hohem Niveau diese drei „Liedermacher“ ihr Handwerk verstehen !

Übrigens: Als Trio sangen die drei auch nochmals im Rahmen einer Demo in Berlin, an der 500.000 Menschen teilnahmen, gegen den (ersten) Irak-Krieg.

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Besetzung:
Reinhard Mey (guitar, vocals)
Hannes Wader (guitar, vocals)
Konstantin Wecker (piano, vocals, guitar)
+
Jo Barnickel (keyboards)

Inlay1

Titel:

CD 1:
01. Gut, wieder hier zu sein (Taylor/Wader) 4.54
02. Damals (Johnson/Wader) 4.37
03. Schön ist die Jugend (Wader) 4.33
04. Kleine Stadt (Coulter/Wader) 4.12
05. Komm, gieß mein Glas noch einmal ein (Mey) 3.58
06. Ein Stück Musik von Hand gemacht (Mey) 5.20
07. Freundliche Gesichter (Mey) 4.32
08. Rencontre / Begegnung (Wader/Mey) 5.06
09. Im Namen des Wahnsinns (Wecker) 3.04
10. Wenn die Börsianer tanzen (Wecker) 2.55
11.  Willy 4 (Wecker) 9.30
12. Rosen im Dezember (Wader/Petersen) 2.59
13. Vaters Land (Traditional/Wader) 3.54

CD 2:
01. Wünsche (Gieco/Wader) 4.13
02. Erste Liebe (Wader) 5.01
03. Was passierte in den Jahren? (Wecker) 4.01
04. Stürmische Zeiten, mein Schatz (Wecker) 7.03
05. Amerika (Wecker) 4.21
06. Ich wollte wie Orpheus singen (Mey) 3.00
07. 51er Kapitän (Mey) 4.53
08. Lass Liebe auf uns regnen (Mey) 4.41
09. Diplomatenjagd (Mey) 4.49
10. Gestresst (Wader/Traditional) 3.17
11. Sage nein! (Wecker) 3.15
12. Bella Ciao (Traditional/Berner) 4.08
13. So trolln wir uns (Bellmann/Zuckmayer) 2.59
14. Gute Nacht Freunde (Mey) 3.23
15. Wer weiß (Wacker/Traditional) 4.02
16. Happy Birthday (Traditional) 0.46

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Live04

Dave Miller – Zauberwelt der Berge (2003)

FrontCover1So manche Werbe-CD´s haben schon eine irgendwie eigenartige Geschichte …  So entschloß sich die Drogeriemarkt-Kette Rossmann damals ihre Eigenmarke „Rival de loop“ (eine Kosmetik und Körperpflege-Serie) zu promoten.

Man schnappte sich flugs die Melodien eines Dave Millers (der als New Age Komponist vermutlich dutzende von CD´s mit Entspannungsmusik aufgenommen hatte) und veröffentlichte sein Album „Peaceful Mountainscapes“ unter dem Titel „Zauberwelt der Berge“

Und so etliche Kunden erstanden dieses Produkt und waren dann wohl ganz aus dem Häuschen, wie dieser Kommentar zeigt:

Eine wunderbare CD , wo es sich lohnt reinzuhören, hat uns (mein Mann und mir) viel gebracht jeden Abend und morgen am Wochenende zur kompletten Entspannung und Ruhe geführt,ich hab sie schon überall im Internet gesucht aber diese gibts nur in der CD ..kauft es, ihr werdet nicht enttäuscht sein, klinische Studien haben gezeigt, dass 2 Stunden am Tag Naturgeräusche zu hören…. bedeutend um 800% Stress senken können und aktivieren 500 bis 600 segmente der DNA die wiederum verantwortlich der Gesundheit und Reparatur des menschlichen Körpers sind….geniesst es!empfehlenswert ,allerdings habe ich die damals im Rossman für 1.99 gekauft. Fabiola)OriginalAusgabe

Hm … wenn man diese CD nun 4 Stunden am Tag hört … führt dass zu eine 1600%igen Senkung des Stress ?

Wie auch immer … weil der Chronist in mir nicht anders kann, habe ich auch dass bookelt mit in das Informationspäckchen gepackt, so kann man sich über all die schönen Produkte, die es damals – also 2003 – gab, informieren.

Ansonsten kann man sich an den wohltuende New Age Klängen (gepaart mit Vogelgezwitscher und weiteren Naturgeräuschen) erlabern … wenn man das denn will.

Und dann habe ich noch die Originaltitel bei der Titelliste ebenfalls aufgeführt … und damit ist der Chronistenpflicht Genüge getan.

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Besetzung:
Dave Miller (alle Instrumente)

BackCover1

Titel:
01. Morgendämmerung (Dawn) 3.36
02. Sonnenaufgang (The Power Of The Sun) 3.18
03. Wanderung (Along The Spring) 5.48
04. Tiefe Wälder (Untouched Woods) 6.41
05. Am Wasserfall (Rocky Gorge) 4.34
06. Gewitterstimmung (Mystique Of The Thunderstorm) 5.06
07. Wanderung (II) (Mountain Of Peace) 4.37
08. Am Fels der Stille (Magic Of The Mountains) 4.47
09. Wolken über den Gipfeln (On The Roof Of The World) 5.37
10. Einsamkeit (Infinite Space) 2.35
11. Wanderung (III) (The Descent) 4.21
12. Abstieg (In The Valley) 4.41

Musik: Dave Miller

CD1

 

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P.S. Meine letzte Begegnung mit „Zauberwelt der Berge“ endete mit einer vertiablen Panikattacke aufgrund meiner Höhenangst.

Die Ärzte – Rock n Roll Realschule (unplugged) (2002)

FrontCover1Es war ja klar, dass auch „Die Ärzte“ irgendwann nicht mehr an dieser „unplugged“ Marotte von MTV vorbei kommen konnten. Und 2012 war´s dann halt soweit … Die Ärzte“ unplugged !

Am 31. August 2002 gaben die Ärzte im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg ihr erstes Unplugged-Konzert. Nach Herbert Grönemeyer und den Fantastischen Vier waren die Ärzte der dritte deutschsprachige Interpret, für den ein MTV-Unplugged-Konzert veranstaltet wurde. Begleitet wurden die drei Musiker vom Schulorchester und -chor sowie dem Perkussionisten Markus Paßlick. Bei einzelnen Liedern kamen zusätzliche Instrumente wie eine Singende Säge oder eine Sitar zum Einsatz. Das Konzert fand in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg statt und wurde von Produzent Uwe Hoffmann mit dem „GAGA-Mobil“ aufgezeichnet. Hoffmann produzierte auch die DVD und LP zu Rock ’n’ Roll Realschule mit.

In den etwa sechsstündigen konzertähnlichen Aufzeichnungsarbeiten spielten die Ärzte ein Potpourri aus ihrem gesamten Repertoire, das zu diesem Zeitpunkt rund 300 Songs umfasst. Aus den Mitschnitten veröffentlichten die Ärzte am 4. November 2002 die CD Rock ’n’ Roll Realschule (etwa 70 Minuten lang), die auch mit einem zusätzlichem Track als Doppel-Vinyl erschien. Am 6. Dezember 2002 erschien die gleichnamige DVD (150 Minuten mit umfangreichem Bonusmaterial, unter anderem das Lied „Dauerwelle vs. Minipli“ und diverse Videoclips sowie Probeaufnahmen für das Unplugged-Konzert).
Lieder

Wie bei den Ärzten üblich wurden die Texte einiger Lieder gegenüber den Studioversionen teilweise abgeändert. So heißt es zum Beispiel in Ignorama statt wie in der Studioversion „…haben die Backstreet Boys sich aufgelöst“ „…haben sich Bro’Sis endlich aufgelöst“.

Mit „Monsterparty“ ist zudem ein älterer Song enthalten, der zuvor nie live gespielt, sondern lediglich auf der Lesetour 2001 in einer Acapella-Version angedeutet worden war.

Die Ärzte nahmen auch eine Unplugged-Version von ihrem „Schlaflied’“ auf, welches aufgrund der Indizierung des Liedes jedoch vorerst unveröffentlicht blieb und erst 2005 als Video-Track auf dem Album Devil erschien.

Auf der ausgekoppelten Single befinden sich noch drei weitere Lieder, die nicht auf dem Album zu finden sind: „Ist das alles?“ (lediglich auf der Vinylversion), „Sommer, Palmen, Sonnenschein“ und „3-Tage-Bart“. (Quelle: wikipedia)

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„Die beste Band der Welt“ ist wieder da. Und wie! Nach Farins Ausflug als Solokünstler haben Bela, Rod und Herr Urlaub Ende August im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg wieder zusammen gefunden. Dort zogen sie auf Einladung von MTV den Stecker aus der Dose, schnallten sich die Klampfen um und zeigten, dass eine akustische Gitarre nicht automatisch verträumte Lagerfeuerromantik bedeuten muss. Ob elektronisch verstärkt oder unplugged, Die Ärzte profilieren sich einmal mehr als die „Besserpunks“.

Und das obwohl sie sich zur Aufnahme ihres jüngsten Geniestreichs mal richtig in Schale geworfen haben. In adretten roten Schuluniformen mit blau abgesetzten Krawatten, das Logo des Albert-Schweitzer-Gymnasiums auf Höhe der linken Brust zur Schau stellend, erstrahlte der immer noch jugendliche Anarchismus der Ärzte nur um so greller. Begleitet von einer kompletten Schülerband spielten sich die Ärzte durch 20 Jahre Bandgeschichte.

Lange nicht gehörte Songs aus der Zeit, als die Bezeichnung „geniale Dilettanten“ noch einem Ritterschlag gleichkam, entfalten mühelos ihren unwiderstehlichen Charme. So galoppiert der uralt Hit „Kopfhaut“ munter in den Sonnenuntergang und „Komm zurück“ wächst sich dank der orchestralen Untermalung der Hamburger Pennäler zur melodramatischen Teenagertragödie aus, die einem die Tränen in die Augen treibt.

Doch die Ärzte wären nicht die Ärzte würden sie ihre Erfüllung als gefühlsduselnde Nostalgiker finden. Schließlich wollen sie auch in Zukunft noch gut von ihren Plattenverkäufen leben. Deshalb gibt’s mit „Monsterparty“ auch einen bisher unveröffentlichten Song. Ganz Business-Mann erklärt Farin auch gleich charmant ironisch: „Die Älteren werden merken, dass das der Song ist, wegen dem man die CD kaufen muss“. So stilvoll betrieb einst nur Malcolm McLaren den Ausverkauf des Punkrock.

Es ist eben diese Rotznasigkeit, die die Ärzte seit nunmehr rund 20 Jahren zu einem wohltuenden Störfaktor in der deutschen Musikszene macht. Während die Konkurrenz aus Düsseldorf moralschwanger den Zeigefinger hebt und sich im Biotop der Selbstermächtigung weidet, zeigen einem die Ärzte immer noch am liebsten den ausgestreckten Mittelfinger und setzen im nächsten Moment ein sympathisches Lächeln auf, das jede Großmutter eine Hymne auf die „Die Beste Band der Welt“ anstimmen ließe. Die Streberleichen aus Berlin waren eben schon immer die „Besserpunks“. (Daniel Straub)

Nun denn, das unplugged Konzept funktioniert bei den Ärzen nicht wirklich. Wer hören will, wie man ein genial-zorniges Lied wie „Schrei nach Liebe“ kastrieren kann, kann sich ja gleich mal anhören. Und schmunzelnd nahm ich zur Kenntnis, dass auch altgediene Punker mit „Westerland“ so ne richtige Heimat-Mitgröhl-Nummer geschaffen haben.

Also, mir sind „Die Ärzte“ rauh und ungeschliffen dann doch deutlich lieber !

 

Booklet07A

Besetzung:
Bela B. (drums, vocals)
Rodrigo González (bass, guitar, vocals)
Farin Urlaub (guitar, bass, vocals)
+
Markus Paßlick (percussion)
+
Schulorchester und -chor des Albert Schweitzer Gymnasiums, Hamburg unter der Leitung von Jochen Arp

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Titel:
01. Schrei nach Liebe (Urlaub/Bela B.) 3.54
02. Ich ess Blumen (Bela B.) 3.23
03. Langweilig (Urlaub) 3.42
04. Meine Ex(plodierte Freundin) (Urlaub) 2.04
05. Monsterparty (Bela B./Urlaub) 3.28
06. Hurra (Urlaub) 3.46
07. Kopfhaut (Urlaub/Bela B./Runge) 2.42
08. Zu spät (Urlaub) 3.41
09. Westerland (Urlaub) 4.18
10. 1/2 Lovesong (Gonzalez/Bela B.) 4.14
11. Komm zurück (Urlaub) 3.29
12. Der Graf (Bela B.) 3.34
13. Ignorama (Bela B./Gonzalez) 2.58
14. Is ja irre (Urlaub) 1.36
15. Bitte bitte (Urlaub) 2.59
16. Mit dem Schwert nach Polen, warum René? (Bela B./Gonzalez) 4.36
17. Die Banane (Bela B./Gonzalez) 4.59
18. Manchmal haben Frauen… (Bela B.) 5.28
19. Medley – 4.59
Ohne Dich (Urlaub)
Paul (Urlaub)
Quark (Urlaub)
Schunder-Song (Urlaub)
Meine Freunde (Urlaub)
Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas! (Urlaub)
Rettet die Waale (Urlaub)
Der Lustige Astronaut (Urlaub)
Las Vegas (Bela B.)

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Booklet09A

Weil ich zu faul war, all die Namen des Schulorchesters abzutippen …

Notker Wolf, Inka Stampfl, Imanca Stampfl, Julia Meier – Weiherserenade II – Kammermusik aus drei Jahrhunderten (2002)

FrontCover1Eigentlich hatte ich mich auf was ganz anderes eingestellt, als ich in die musikalische Welt des Notker Wolf eintauchen wollte …

Aber der Reihe nach: Nottker Wolf ist nicht irgendwer, sondern schon was ganz besonderes:

Notker Wolf OSB (* als Werner Wolf am 21. Juni 1940 in Bad Grönenbach) ist neunter Abtprimas der benediktinischen Konföderation.

Werner Wolf wurde als Sohn eines Schneiders geboren. Er trat nach der Schulzeit an der Oberrealschule Memmingen (heute Bernhard-Strigel-Gymnasium) und am Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien nach dem Abitur 1961 in das Benediktinerkloster Sankt Ottilien ein. Dort erhielt er den Ordensnamen Notker. Nach seiner Profess 1962 studierte er Philosophie an der Benediktinerhochschule Sant’Anselmo in Rom. 1965 wechselte er an die Ludwig-Maximilians-Universität München und studierte Theologie, Philosophie sowie Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte. 1974 wurde er mit der Arbeit Das zyklische Weltmodell der Stoa zum Dr. phil. promoviert. 1968 empfing er die Priesterweihe. 1971 erhielt er einen Ruf auf die Professur für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an die Päpstliche Hochschule Sant’Anselmo in Rom.

Am 1. Oktober 1977 wurde er als Nachfolger von Viktor Josef Dammertz zum fünften Erzabt der Erzabtei St. Ottilien gewählt[1] und damit Abtpräses der Kongregation der Missionsbenediktiner. Er forcierte den Klosterbau in China und in Indien. 1982 belebte er das Priorat Jakobsberg bei Ockenheim durch Neubau wieder.

Am 7. September 2000 wurde er zum neunten Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktiner gewählt. Am 25. September 2008 bestätigte ihn der Äbtekongress der benediktinischen Konföderation für weitere vier Jahre in seinem Amt als Abtprimas. Am 21. September 2012 bestätigte der Äbtekongress erneut für vier Jahre, er ist damit der älteste amtierende Abtprimas. Als Abtprimas ist er weltweiter Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit mit 7.500 Mönchen und 16.500 Nonnen und Schwestern.

NotkerWolfNotker Wolf tritt in der Öffentlichkeit mit dezidiert politischen Meinungen auf. Im Sommer 2007 erschien er in einer Anzeige der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Er plädiert für mehr Eigenverantwortung des Einzelnen sowie für Kürzungen beim Arbeitslosengeld II, falls eine zumutbare Arbeit nicht angenommen wird. Andererseits tritt er auch unverantwortlichem Management und Profitmaximierung entgegen.

Notker Wolf ist in Deutschland auch dafür bekannt, dass er als hoher Amtsträger der katholischen Kirche von seiner Liebe zur Rockmusik nicht gelassen hat und gelegentlich zusammen mit der Band Feedback auf Konzerten auftritt, bei denen er E-Gitarre und vor allem Querflöte spielt. Die Band orientiert sich musikalisch an den Rolling Stones und spielt neben Eigenkompositionen auch Coverversionen, unter anderem von Deep Purple, Led Zeppelin und Jethro Tull. Am 3. August 2008 stand der Abtprimas mit seiner Band als Vorgruppe von Deep Purple auf dem Meierhof im Kloster Benediktbeuern auf der Bühne.“

In der Frage der Begnadigung terroristischer Mörder erinnert Abt Notker an die eigentliche Bedeutung des Wortes Gnade. Gnade bedeutet für ihn „die Gewährung einer Sache, die ich nicht verdient habe. Deshalb ist sie nicht an Bedingungen geknüpft. Gnade ist vom Ursprungsgedanken her, ein Akt des Souveräns – das war früher beim König oder beim Kaiser so, auch in der Kirche gibt es viele solche Gnadenerweise. Das heißt, ich habe keinen Anspruch darauf. Ich kann aber eine Gnade sogar dann erteilen, wenn ein anderer nicht mal um Verzeihung bittet, was im Fall dieser Mörder offenbar vorliegt. Aber Gnade ist, wie Gott auf den Menschen unverdienter Maßen zugegangen ist. Das bedeutet eigentlich Gnade.“

Notker Wolf ist also ein durchaus vielfältiger Mann der Kirche, aber eben auch ein Musiker, wie man z.B. auf dieser CD hören: Auf hohem Niveau musiziert, ja zelebriert man jene feinsinnige und feingeistige Kammermusik die jedenfalls mich einums andere in den Bann zieht.

Aber Notker Wolf hat eben auch noch ne andere musikalische Prägung seit seiner Jugend in sich aufgesogen: Und so gab´s, wie bereit oben erwähnt, jenen denkwürdigen Auftritt im Kloster Benediktbeuren/Obb., wo er dann mit Deep Purple auf der Bühne stand und „Smoke On The Water“ mit jenen brüllend-lautem Riff zum besten gab. Seine Band „Feedback“ war ja das Vorprorgramm für die Altrocker und wenn man dann hört, wie der Abtprimas „Highway To Hell“ rausdonnert, kommt man schon ins Schmunzeln:

SteveMorse+NotkerWolf

Steve Morse (Deep Purple) & Nottker Wolf, Benediktbeueren, 2008
(und wer auf das Bildchen klickt wird auf den entsprechenden Youtube Beitrag geleitet)

Aber zurück zu dieser CD: Ich kann sie jedem nur ans Herz legen, der ein offenes Ohr für solche anmutigend Klänge hat !

BackCover1

Besetzung:
Julia Meier (organ, cembalo)
Imanca Stampfl (trumpet)
Inka Stampfl (flute, keyboards)
Notker Wolf (flute)

Booklet01A

Titel:

John Stanley:
01. Trumpet Voluntary 1.44

Petronio Franseschini:
02. Sonate für 2 Soloinstrumente und Basso contunuo 1.30

Anonymous:
03. Largo 1.46

Johann Sebastian Bach:
04. Siciliani 2.19

Johann Baptist Vanhai: (aus Sechs Duette für zwei Flöten)
05. Allegro 3.38
06. Allegretto 2.236

Ignaz Pleyel:  (aus Six Duetts concertans for 2 German Flutes, op 1/1 und op 1/3)
07. Andante grazioso 2.47
08. Allegro 1.41
09. Adagio ma non troppo 1.56
10. Rondo 2.53

Ernesto Köhler: (aus 40 Progressive Duette für zwei Flöten)
11. Moderato 1.11
12. Maruziale 1.29
13. Energico 1.02

Francois Joseph Gossec:
14. Tambourin 1.57

Nikolai Karlowitsch Medtner:
15. Narrante a piacere 2.26

Niccolò Paganini: (aus Sonate für Violine und Geige)
16. Andantino allegretto 2.12

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Elton John & Tim Rice – Der König der Löwen (Das Original aus Hamburg) (2002)

FrontCover1Keine Frage: dieses Musical war eine Monsterangelegenheit … war und ist eine Monsterproduktion !

Der König der Löwen ist ein Broadway-Musical von Elton John und Tim Rice. Es basiert auf dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1994. Unter der Regie von Julie Taymor treten sowohl Schauspieler in Tierkostümen als auch riesige Puppen auf. Das Musical wurde am 31. Juli 1997 im Orpheum Theater in Minneapolis uraufgeführt und war von Beginn an ein großer Erfolg. Im Oktober wurde es dauerhaft ins New Amsterdam Theater auf dem Broadway in New York verlegt. Seit dem 13. Juni 2006 wird es im Minskoff Theater gespielt, da es für die Musical-Version von Mary Poppins Platz machen musste

Im Vergleich zum Film enthält das Musical einige Änderungen, sowie zusätzliche Szenen und Lieder. Dazu gehören beispielsweise Nalas Konfrontation mit Scar, welcher beginnt, sie zu umgarnen. In ihrem Lied „Schattenland“ wird ihr Abschied von der Savanne, der im Film nur kurz rückblickend erwähnt wird, dargestellt.

In der Szene „Der Löwe schläft heut Nacht“ wird Simba ruhelos dargestellt. Im Zuge einer nächtlichen Schlafstättensuche fällt Timon in einen Fluss. Simba wird an den Tod seines Vaters erinnert, kann seinen Freund jedoch in letzter Sekunde retten.

Die Szene „Die Jagd der Löwinnen“ ersetzt die Szene des Films, in der Nala und Simba von ihren Müttern Sarafina und Sarabi gewaschen werden. Ebenso ist ein zusätzlicher Dialog enthalten, in dem sich Mufasa mit Zazu darüber unterhält, dass Simba genau so ist wie er selbst einmal war, und dass ihn dies beunruhigt.

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Lebo M

Der Mandrill Rafiki ist hier weiblich, da Taymor der Meinung war, dass es im Film keine weibliche Führungsrolle gibt.

Viele der Tiere, die im Musical dargestellt werden, sind Schauspieler in Kostümen, die diese mit zusätzlichen Hilfsmitteln bewegen. Andere Figuren werden von Schauspielern in lebensgroßen Puppen oder Kostümen dargestellt.

Die Handlung

Erster Akt
Bei Sonnenaufgang ruft der Mandrill Rafiki die Tiere der Savanne zum Königsfelsen, um den Sohn König Mufasas und Königin Sarabis zu präsentieren („Circle of Life“, dt. „Der ewige Kreis“). Einzig nicht anwesend ist Mufasas Bruder Scar, der mit der Geburt des Prinzen jede Chance auf den Thron verloren hat. Gerade noch rechtzeitig kann Mufasa ihn daran hindern, seine Wut am Nashornvogel Zazu, dem Haushofmeister, auszulassen.

Während Rafiki in ihrem Affenbaum ein Bild des Neugeborenen zeichnet, teilen die Geister ihr dessen Namen mit – Simba. Dieser wächst mit der Zeit zu einem lebenslustigen Jungen heran („Grasslands Chant“, dt. „Grasland Chant“). Während er mit seinem Vater durch sein zukünftiges Königreich wandert, erklärt Mufasa, dass alles Leben in einem empfindlichen Gleichgewicht liegt, auch bekannt als ewiger Kreis des Lebens. Ebenso warnt er ihn davor, die Grenzen des Geweihten Landes zu überschreiten. Als Zazu zur morgendlichen Berichterstattung erscheint, nutzt Simba dies sogleich als Anpirschübung („The Morning Report“, dt. „Der Morgenreport“) (seit 2011 gestrichen). Schließlich berichtet Zazu von Hyänen im Geweihten Land, woraufhin Simba allein zurückbleibt und seinen Onkel Scar besucht. In dem Wissen, dass sein Neffe der Versuchung nicht widerstehen können wird, weckt dieser Simbas Neugierde bezüglich eines Ortes, den er niemals betreten darf – eines Elefantenfriedhofs.

Während der Jagd („The Lioness Hunt“, dt. „Die Jagd der Löwinnen“) erscheint Simba, um seine beste Freundin Nala zu überreden, mit ihm gemeinsam den Elefantenfriedhof zu besuchen, ohne ihre Eltern davon wissen zu lassen. Unter der Bedingung, dass Zazu sie begleitet, stimmen Sarabi und Sarafina, Nalas Mutter, zu. Den Löwenjungen gelingt es schnell, den unerwünschten Begleiter abzuhängen („I Just Can’t Wait to Be King“, dt. „Ich will jetzt gleich König sein“).

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Auf dem Friedhof taucht dieser wieder auf, unglücklicherweise werden sie von den hungrigen Hyänen Shenzi, Banzai und Ed an der Heimkehr gehindert („Chow Down“, dt. „Putz weg“) und können schließlich nur von Mufasa gerettet werden. Er ist enttäuscht von Simba und auf der Rückkehr ins Geweihte Land meint Simba, er habe nur so mutig sein wollen wie sein Vater. Daraufhin meint Mufasa, Mut habe nichts mit der Suche nach Gefahr zu tun. Auf die Frage, ob sie immer zusammen sein werden, antwortet er mit einem Blick zum Nachthimmel, dass die großen Könige der Vergangenheit von dort auf sie blicken und sie führen („They Live in You“, dt. „Sie leben hier“). Genau so werde er immer bei Simba sein.

Auf dem Elefantenfriedhof ist Scar wütend über das Versagen der Hyänen und schmiedet einen neuen Plan mit dem Versprechen, die Hyänen müssten nie wieder Hunger leiden, wenn sie ihm helfen („Be Prepared“, dt. „Seid bereit“).

Zazu entschuldigt sich am Königsfelsen bei Mufasa für Simbas Verhalten. Er meint, dass Simba ihn an den König selbst erinnert als er noch jung war, was ein Grund zur Besorgnis ist.

Szene02

Letztendlich ist Scar bereit, seine Pläne in die Tat umzusetzen. Mit der Anweisung, dort zu warten, führt er Simba in eine Schlucht, woraufhin die Hyänen eine Herde Gnus in Aufruhr versetzen („The Stampede“, dt. „Die Schlucht“). Auf Scars Nachricht hin eilt Mufasa herbei, um seinen Sohn zu retten, was ihm auch gelingt. Als er jedoch eine Klippe hinaufklettern will, verrät ihn Scar und wirft ihn hinunter, wo er niedergetrampelt wird. Anschließend redet er Simba ein, er allein habe am Tod seines Vaters Schuld. Er rät ihm, aus dem Geweihten Land zu fliehen und nie zurückzukehren. Nur knapp entkommt Simba dabei dem Angriff der Hyänen, die Scar belügen und berichten, Simba wäre tot. Mit der Nachricht, Mufasa und Simba seien gestorben („Rafiki Mourns“, dt. „Rafikis Totenklage“), krönt sich Scar zum neuen König.

In der Wüste wird der zusammengebrochene Simba von dem Erdmännchen Timon und dem Warzenschwein Pumbaa gefunden und in den Dschungel gebracht, wo sie ihm ihre entspannte Art zu Leben näherbringen („Hakuna Matata“, dt. „Hakuna Matata“). Simba bleibt bei seinen neuen Freunden und wächst zu einem erwachsenen Löwen heran.

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Zweiter Akt
Unter Scars Schreckensherrschaft hat eine Dürre das Geweihte Land befallen („One by One“, dt. „One by one“). Scar klagt nun darüber, dass niemand ihn liebt, und kommt zu dem Schluss, dass er eine Königin finden muss, die ihm Junge zur Welt bringt. Als die mittlerweile erwachsen gewordene Nala bei ihm erscheint, entscheidet er sich für sie, woraufhin sie flieht („The Madness of King Scar“, dt. „Der Wahnsinn von König Scar“). Aufgebracht beschließt sie, das Geweihte Land zu verlassen und Hilfe zu suchen („Shadowland“, dt. „Schattenland“).

Unterdessen sind die drei Freunde im Dschungel auf der Suche nach einem Schlafplatz („The Lion Sleeps Tonight“, dt. „Der Löwe schläft heut‘ Nacht“). Bei der Überquerung eines Flusses fällt Timon ins Wasser. Als er ihm helfen will, wird Simba an den Tod Mufasas erinnert. In letzter Sekunde kann er seinen Freund retten und wird von Schuldgefühlen befallen. Des Nachts erinnert er sich an die Worte seines Vaters über die Sterne und ist enttäuscht darüber, dass er nun nicht bei ihm ist („Endless Night“, dt. „Endlose Nacht“). Rafiki hört Simbas Lied im Wind und schlussfolgert freudig, dass er noch lebt.

Am nächsten Tag rettet Simba Pumbaa vor einer jagenden Löwin, erkennt in ihr jedoch bald Nala, seine Freundin aus Kindertagen. In dem Wissen, dass er der rechtmäßige König ist, ist Nala überglücklich über das Wiedersehen. Die beiden verlieben sich und Timon und Pumbaa erkennen, dass ihr sorgloses Leben nun ein Ende nimmt („Can You Feel the Love Tonight“, dt. „Kann es wirklich Liebe sein“). Aufgrund seiner Schuldgefühle kann Nala Simba jedoch nicht überzeugen, seinen Platz im Geweihten Land einzunehmen.

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Als er später allein auf Rafiki trifft, erkennt er schließlich, dass sein Vater noch immer in ihm lebt („He Lives in You (Reprise)“, dt. „Er lebt in dir (Reprise)“) und entschließt sich, in seine Heimat zurückzukehren. Mit Hilfe von Nala, Timon und Pumbaa gelangt er zum Königsfelsen.

Dort fragt Scar Sarabi, warum die Löwinnen nicht mehr jagen, was sie damit beantwortet, dass es weder Wasser noch Futter gibt und sie zum Überleben den Königsfelsen verlassen müssen. Wütend beobachtet Simba, wie Scar seine Mutter schlägt, und greift ein. Nach seinem anfänglichen Schock über den nach wie vor lebendigen Simba verlangt sein Onkel, er solle den Mord an seinem Vater gestehen. Im anschließenden Kampf gewinnt Scar die Oberhand und flüstert ihm ins Ohr, dass er selbst der wahre Mörder Mufasas sei. Aufgebracht schlägt Simba zurück und zwingt ihn, allen die Wahrheit zu enthüllen.

Es kommt zum Kampf zwischen den Löwinnen und den Hyänen („Simba Confronts Scar“, dt. „Kampf um den Königsfelsen“). Auf dem Gipfel des Königsfelsens fordert Simba Scar auf, das Geweihte Land für immer zu verlassen − mit denselben Worten, die sein Onkel damals verwendete. Dieser willigt erst ein, greift aber erneut an und wird dabei von Simba über die Klippe zu den wartenden Hyänen geworfen, die ihren einstigen Anführer nun töten.

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Am Ende des Kampfes wird Simba inmitten seiner Freunde als rechtmäßiger König anerkannt. Auf sein Brüllen hin kehren die Tiere ins Geweihte Land zurück („King of Pride Rock“, dt. „Der König kehrt zurück“). Letztendlich versammeln sich alle Tiere erneut vorm Königsfelsen, wo Rafiki Simbas und Nalas Junges präsentiert („Circle of Life (Reprise)“, dt. „Der ewige Kreis (Reprise)“).

Die deutsche Produktion feierte in Hamburg Premiere. Seit dem 2. Dezember 2001 wird das Musical im Theater im Hafen Hamburg gezeigt und am 14. Januar 2014 wurde das Jubiläum der 5000. Aufführung gefeiert. Da das Theater auch über einen direkten Zubringer mit Fährschiffen zu erreichen ist, sind dort einige der Personenfähren in den Farben des Musicals gehalten oder wurden sogar nach Charakteren des Stücks benannt (wie die Nala und Schwesterschiff Rafiki).

AufführungshausHamburg

Das Aufführungshaus in Hamburg

Die deutsche Cast-CD zum international erfolgreichsten und „schönsten Musical der Welt“ (Bild Hamburg) macht eines deutlich: warum 200.000 Besucher bei 100 Vorstellungen in drei Monaten unter anderem von der mitreißenden Musik ausnahmslos begeistert waren und diese Show im Hafen der Hansestadt stets ausverkauft ist!

Uraufgeführt wurde die Musical-Variante des Disney-Zeichentrickfilmes The Lion King (1994) am Broadway/New York im November 1997: Der junge Löwe Simba flieht wegen eines Schicksalsschlages von zu Hause und kehrt nach vielen Abenteuern wieder in die Heimat zurück, um sich den dortigen Problemen zu stellen und seine vorbestimmte Rolle als König einzunehmen. Wie schon bei der mit zwei Oscars ausgezeichneten Kino-Vorlage stammte auch für die Bühnenversion die afrikanisch dominierte Weltmusik von Elton John. Lebo M aus Soweto, der zu dem Kino Kassenschlager bereits einige zusätzliche Songs beigesteuert und mit Hans Zimmer (Score) plus Produzent Mark Mancina (Con Air) einen Grammy erhalten hatte, schrieb für das Musical folgende vier Lieder des Soundtrack- beziehungsweise seines (Solo-)Albums (Rhythm Of The Pride Lands) um: „One By One“, „Lea Halalea“ („Shadow Land“, hier „Schattenland“), „Lala“ („Endless Night“, hier „Endlose Nacht“) und „He Lives In You“ („Er lebt in Dir“).

JohnRice

Elton John & Tim Rice

Die meisten Texte der zeitlosen und generationsübergreifenden Geschichte hat Tim Rice (Jesus Christ Superstar, Evita) verfasst. Um diese für die deutsche Adaption adäquat zu übertragen, wurde mit Michael Kunze einer der erfolgreichsten Musiktheaterautoren der Gegenwart engagiert. Zu seinen Referenzen gehören die Musicals Tanz der Vampire und Mozart! ebenso wie die deutsche Bearbeitung der Welterfolge Evita, Cats oder Phantom Of The Opera. Der König der Löwen verlangte von dem Hit-Schreiber, der für Silver Convention’s „Fly, Robin, Fly“ (1975) übrigens als erster Deutscher mit einem Grammy ausgezeichnet worden ist, neben Fingerspitzengefühl, auch librettistisches Wissen und viel Humor. „Mein Ehrgeiz“, betonte Kunze, „ist eine deutsche Fassung, die so lebendig und unmittelbar zum Zuschauer spricht wie das Original.“

Wer die 19 Lieder dieser mitreißenden, poetischen Allegorie vom Erwachsenwerden, von der Verantwortung gegenüber anderen, dem Miteinander von Generationen und dem natürlichen Lauf der Dinge hört, die das 55-köpfige, internationale Ensemble in Begleitung eines zwölf Personen starken Orchesters eingespielt hat, wird die Meinung des Rezensenten von Die Welt teilen: „Der König der Löwen ist eine Illusion von Afrika, ein gefühlvolles Ethno-Märchen, ein schönes Vergnügen mit Musik.“ (Thomas Hammerl)

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Und ich bin nun wahrlich kein wirklicher Freund von Musicals (ok, bei der Westside Story mach ich ne Ausnahme), aber für dieses Musical brech´ ich nun wirklich mal ne Lanze … das Musical, es ist ja eigentlich eine Parabel … auf so vieles.

Die Geschichte ist einfach rührend, die Musik auch dank der faszinierenden afrikanischen Einflüsse sehr facettenreich (zärtlich, poetisch, theatralisch …) und das Bühnenbild mit all diesen wunderbaren Kostümen, Verkleidungen und Lichteffekten einfach atemberaubend … und mich beeindruckt die Vorstellung, wie viele Menschen auf und hinter der Bühne da mitgewirkt haben, in all den Jahren … in Hamburg wird das Musical immer noch aufgeführt ….

… ja und dann habe ich noch ne ganz persönliche Geschichte zu diesem Musical zu erzählen … siehe unten.

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Und Joachim Benoit singt heute noch – nach 17 Jahren – immer noch den Zuzul …

Und es ist ne Disney Produktion und deshalb grinst auch der kleine Mogli mit seinem Freund Balu ziemlich frech um die Ecke …

Orchester aufgezeichnet am 25.02 und 26.02.2002 in Hamburg, Mobile Studio Eurosound.
Ensemble aufgezeichnet vom 27.02 bis 08.03.2002 im Vox Klangstudio, Bendesdorf.

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Besetzung:
Anastasia Bain (Shenzi)
Joachim Benoit (Zusul)
Malia Coungrana (Junge Nalal)

Gino Emnes (Simba)
Oliver Grice (Timon)
Gary Grimaldi (trombone)
Marc Hetterle (Scar)
Jerrel Houtsnee (Banzai)

Otis Jacinto (Junger Simbal)
Lakke Magnusson (Pumbaa)
Velephi Patricia Mnisi (Rafiki)
Enrique Segura (Ed)

Michael Edward Stephens (Mufasa)
Araba Walton (Sarabi)
Senhit Zadik Zadik (Nala)
+
Miryam Afkam (violin)
Jürgen Attig (bass)
Thomas Bostelmann (guitar)
Christoph Buskies (Keyboards, programming)
Jansen Folkers (violin)

Karen Laks (Cello)
Dietmar Loeffler (keyboards)
Stefan Maus (violin)
Bradley Nystöm (trombone)
Dieter Ring (horn)
Axel Ruhland (viola)
Bassam Abdul-Salam (percussion)

Birte Schulz  (cello)
Stephan Sieveking (keyboards)
Andrea Soldan (viola)
Piotr Steinhagen (percussion)

Roman Storch (drums)
Peter Thomas (marimba)

Katharina Zahn (flute)
Adam Zolynski (violin)

+
Ensemble:
Adonys Rajoelina, Al-Yasha Andersen, Amanda Posener, Beular Makhetha, Brian Garner, Byron Van Jones, Dago Gbaho, Dietmar Ziegler, Dominique Rosales, Edward Jackson, Esther Cowens, Felicia Jackson, Garland Days, Gary Cordice, Joel Glombard, Joel Karie, Kanya Zeegelaar, Kenneth Norris, Ketsia Poitevien, Kevin Rogers , Khayelihle Mgobhozi, Kurt Schrepfer, Mahara Jacobsen, Makiko Fukuda, Maria Wells, Maud Rakotondravohitra, Momo Peter Sanno, Mpho Phineas Diamond, Nancy Gonzáles, Perry Douglin, René Zinnico-Bergmann, Reynaldo Rodriguez, Robert Drummond III, Roberto Montenegro, S’Bongiseni Duma, T.J. Hee, Tamara Merritt, Tania Mathurin, Thandiwe Preciouse Maphumulo, Theresa Nguyen, Velile Mchunu, Willi Welp, Wilson Michaels

Musikalische Gesamtleitung: Lukas Höfling

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Titel:
01. Der ewige Kreis (John/Rice/Lenart) 4.46
02. Grasland Chant (Lebo M) 2.36
03. Der Morgenreport (John/Rice/Kunze) 2.42
04. Jagd der Löwinnen (Lebo M) 2.20
05. Ich will jetzt gleich König sein (John/Rice/Lenart) 3.04
06. Putz weg (John/Rice/Kunze) 3.27
07. Sie leben hier (Rifkin/Lebo/Mancina) 3.20
08. Seid bereit (John/Rice/Lenart) 4.32
09. Die Schlucht (Zimmer/Lebo M) 2.34
10. Rafikis Totenklage (Loka) 1.59
11. Hakuna Matata (John/Rice/Lenart) 3.16
12. One By One (Lebo M) 2.28
13. Der Wahnsinn von König Scar (John/Rice/Kunze) 4.44
14. Schattenland (Zimmer/Mancina/Lebo M/Kunze) 4.25
15. Endlose Nacht (Zimmer/Rifkin/Lebo M/Taymor/Kunze) 4.46
16. Kann es wirklich Liebe sein (John/Rice/Kunze/Lenart) 5.09
17. Er lebt in dir (Rifkin/Lebo M/Mancina/Kunze) 4.20
18. Kampf um den Königsfelsen (Macina/Elhai) 2.32
19. 1. Der König Kehrt Zurück / Der Ewige Kreis (Reprise) (Zimmer/Lebo M/Kunze)
19.2.  Der ewige Kreis (John/Rice/Lenart) 3.44

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Es war wohl das Jahr 2003, als ich von meiner damaligen Partnerin als Geburtstagsgeschenk zu einem Wochenende nach London eingeladen wurde. Höhepunkt war dann der Besuch dieses Musicals im alt-ehrwürdigen Lyceum Theatre.

Anfangs war ich skeptisch, denn damals waren mir Musicals noch viel fremder als heute. Aber: Bereits der erste Akt löste bei mir Begeisterung aus… und dann die Pause …

Wir Raucher traten ins Freie … zündeten uns ein Zigarettchen an … und plötzlich tauchten – wie „Ratten aus den Löchern“ ein Schar Junkies mit ihren abgewetzten Klamotten auf, umringten uns, grinsten uns mit ihren zahnlosen Gesichtern an und bettelten … sie wollten Geld für den nächsten Schuss, während wir Nikotiniker im feinen Zwirn genüsslich an unseren Glimmstengeln zogen … es war ein gespenstischer Moment … Zwei Süchte, zwei Welten … 

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Johann Pachelbel – D’Erfurt a Nuremberg (2002)

FrontCover1Von Johann Pachelbel ist natürlich vor allem sein getragener Kanon und Gigue in D-Dur bekannt. Aber der Meister hat natürlich weitaus mehr zu bieten, wie z.B. seine Orgelwerke. Hier zahlreiche Beispiele aus einer französischen Produktion:

„Sein 350. Geburtstag bringt dem großen Barockmeister Johann Pachelbel endlich wieder die Aufmerksamkeit, die er verdient. Verdeckt durch die einseitige Bach-Rezeption des 19. und 20. Jahrhunderts, die in den Meistern des 17. Jahrhunderts nur Vorläufer des Leipziger Thomaskantors zu sehen vermochte, geriet der in Nürnberg geborene und verstorbene Pachelbel ins Abseits. Mit ihm, der süd- wie norddeutsche Elemente der freien und gebundenen Orgelkunst in sich vereinte, wusste die Zeit nicht allzu viel anzufangen, beschränken sich doch im Gegensatz etwa zu Buxtehude auch seine Anforderungen an die Spieltechnik häufig aufs Manualspiel und auf Orgelpunkte im Pedal. Dass große Kompostionskunst aber nicht von den Anforderungen an die Spieltechnik abhängt, das demonstriert diese CD vorzüglich. Die großen Variationsformen sind vertreten durch die Chaconne f-Moll, die Partita „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, durch die Aria „Sebaldina“ aus dem „Hexacordum Apollinis“ (Nürnberg 1699) und die Chaconne D-Dur. Die verschiedenen Toccaten- und Fantasieformen sind wiedergegeben durch mehrere Beispiele, darunter die Durezza in g-Moll, verschiedene Choralbearbeitungen ergänzen die Werkübersicht.

Die 1999 erbaute Orgel mit 27 Stimmen auf zwei Manualen und Pedal in St. Etienne in Baigorry des elsässischen Orgelbauers Rémy Mahler in Pfaffenhoffen ist für Pachelbels Werk ein durchaus geeignetes Instrument, nur wenige Einschwinggeräusche von Gedackten irritieren den Hörer. Das Booklet verschweigt leider die genaue Stimmung (tempérament légèrement inégal) und die Stimmtonhöhe.

Schade nur, dass mit Olivier Vernet ein in barocker Spielpraxis nicht tief versierter Organist am Instrument saß. So erklingt die Chaconne f-Moll in vielfach wechselnden Registrierungen bei instabilem Tempo, das Programm vereint absichtlich verschiedene Stücke nach Tonarten und „Gehalt“, so z.B. Toccata c-Moll mit Fuge c-Moll und dem Ricercare c-Moll, als wäre hier irgendein Bezug deutlich zu machen. Verschiedene Choralbearbeitungen aus den „Acht Chorälen zum Praeambulieren“ (Nürnberg 1693 und wohl schon in Erfurt vor 1690 gedruckt) sind über die CD verstreut, ohne dass ihre Zusammengehörigkeit und Zweckbestimmung im leider nur fanzösisch/englischen Booklettext auch nur erwähnt würde. Dieses gibt auch die Größe der Instrumente, die Pachelbel in Erfurt (Ludwig Compenius 1649, II/24) und Nürnberg (Traxdorf/Leyser 1444/1691, II/18) zur Verfügung standen, falsch wieder. Statt dessen verweist der Autor Gilles Cantagrel auf häusliche Vespern, in denen Pachelbels Kinder auf dem Spinett ihre Fertigkeiten vorgeführt hätten! Über solche hausgemachte Ideen vergisst er aber die liturgische Vesperpraxis mit ihren alternatim gestalteten Magnificat-Aufführungen in den evangelischen Kirchen an der Wende zum 18. Jahrhundert zu erwähnen. So beweist diese CD, dass es auch heute noch einen Weg zurückzulegen gilt, um sich musikwissenschaftlich und spieltechnisch einwandfrei und unbelastet von vorgegebenen Urteilen und Praxen dem großen Meister und Lehrer Johann Pachelbel zu nähern.“ (Rainer Goede)

Auch wenn der Herr Goede doch ziemlich kritische Anmerkungen zu diesemAlbum macht … hörbar ist sie dennoch und nachdem mir Orgelmusik dieser Art durchaus behagt,wird sie immer wieder meine Ohren erfreuen.

Olivier Vernet

Olivier Vernet

Besetzung:
Olivier Vernet (organ)

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Titel:
01. Chaconne En Fa Mineur 6.39
02. Prelude En Sol Mineur 1.06
03. Fantaisie En Sol Mineur  3.04
04. Choral: Warum betrübst du dich meine Seele 3.16
05. Fantaisie En Mi Bemol Majeur  2.54
06. Choral:  Was Gott tut das ist wohl getan 9.08
07. Choral: Vom Himmel hoch da komm ich her 2.07
08. Toccata En Fa Majeur 2.28
09. Choral: Wie schön leuchtet der Morgenstern 2.56
10. Aria Sexta Sebaldina 8.17
11. Choral: Wir glauben all an einen Gott 3.48
12. Toccata En Fa Majeur 2.05
13. Choral: O Lamm Gottes unschuldig 4.29
14. Toccata En Ut Mineur 2.15
15. Fugue En Ut Mineur  1.38
16. Ricercar En Ut Mineur 4.42
17. Toccata En Mi Mineur 1.42
18. Prelude En Sol Majeur 0.52
19. Choral: Allein Gott in der Höh sei Ehr 3.41
20. Chaconne En Re Majeur  7.46

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Verschiedene Interpreten – In dir ist Freude – Festliches Konzert in München (2002)

FrontCover1.jpgJetzt wagen wir mal einen Blick in die „Neuapostolische Kirche“:

Die Neuapostolische Kirche (NAK) ist eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg entwickelt hat und in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) organisiert ist. Keimzelle war die Allgemeine christliche apostolische Mission in Hamburg, eine 1863 von den katholisch-apostolischen Gemeinden abgespaltene Gemeinschaft, aus der weitere Apostolische Gemeinden entstanden, welche sich später größtenteils zur Neuapostolischen Kirche formierten. Die NAK sieht das in der urchristlichen Kirche noch vorhandene Apostelamt in ihrer Kirche wieder aufgerichtet. Zu ihren wichtigen Glaubensanschauungen gehört die Erwartung der Wiederkunft Christi in naher Zukunft. (Quelle: wikipedia)

Soweit so gut … Diese CD enthält Ausschnitte aus einem Konzert zu Ehren diesen Glaubensgemeinschaft vom 12.5.2001 im Herkulesssaal der Münchner Residenz.

Und ob der Professionalität dieser Aufnahmen kann man nur staunen, bedenkt man dass ja überwiegend Laien hier klassische wie christliche Musik zelebrieren. Das geht schon mit einem Auszug aus den „Brandburgischen Konzerten“ von Johann Sebastian Bach los … und geht dann einfach soweiter … und naturgemäß sprechen mich die klassischen Werke dann doch deutlich mehr an, als die religiösen Gesänge.

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Und speziell bei dieser CD sollte man auch das „kleingedruckte“ näher anschauen. Da findet man den Hinweis, dass eine Rebekka Hartmann die Geige spielt. Nun man muss wissen, das genau diese Rebekka Hartmann Jahre später (genauer gesagt im Jahr 2012) für ihr Album „Birth Of The Violin“ den Echo Klassik Preis 2012 für „die beste solistische Einspielung des Jahres auf Violine“ erhalten hat … Respekt !

Nicht verschweigen will ich aber auch, dass die Neuapostolische Kirche auch wegen ihrer Grundüberzeugungen durchaus auch als nicht ungefährliche Sekte bewertet werden kann. Daher zur Info einen ausführlichen „Spiegel“-Artikel zu diesem Thema aus dem Jahr 1995 beigelegt habe.

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Besetzung:
Beatrice Blank (sopran)
Claudia Röhling-Baerend (sopran)
Verena Feldmaier (flute)
Peter Groll (keyboards)
Rebekka Hartmann (violin)
Jürgen Herold (trumpet)
Andreas Jung (bass)
Dieter Salewski (oboe)
Helmut Schugg (english horn
Veronika Schwalm (sopran)
Susanne Sendrowski (alt)
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Orchester der Neuapostolischen Kirche Bayern-Süd
Chor der Neuapostolischen Kirche München-Süd

Leitung: Matthias Stiehler

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Titel:
01. Brand. Konzert Nr. 2, Satz 1 (Bach)  5.30
02. In dir ist Freude (Gastoldi) 1.17
03. Wohl mir, dass ich Jesum habe (Bach) 6.23
04.  Trompetenkonzert Es-Dur, Satz 1 (Haydn) 3.44
05. Seliges Wissen (Knapp) 5.57
06. Es kennt der Herr die Seinen (Mendelssohn-Bartholdy) 2.12
07. Auf Adlersflügeln getragen (Hänssler/Kulick) 3.43
08. Violinkonzert e-moll, op. 64/ 2 (Mendelssohn-Bartholdy) 8.06
09. Brich herein, süßer Schein (Kuhlo) 6.39
10. Wohl dem, der seine Hoffnung … (Mendelssohn-Bartholdy) 5.21
11. Wenn Friede mit Gott (englisch gesungen) (Bliss) 7.04
12. Und endlich kommt der letzte Tag (Ober)  3.25

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