Ulrich Tukur – Mezzanotte (2010)

FrontCover1Und mal wieder so ein singender  Schauspieler, den ich als Schauspieler sehr schätze … :

Die etwas aus der Mode gekommene Umschreibung „Tausendsassa“ passt bestens zu Ulrich Tukur. Nicht nur ein weiterer singender Schauspieler – nein, auch als Theater-Intendant, Hörbuchsprecher und Buchautor stellt er seine Talente in den Vordergrund. Die Befähigung in Sachen Musik hat er in Zusammenarbeit mit den Rhythmus Boys dabei längst unter Beweis gestellt.

Sein „Mezzanotte“ trägt den Untertitel „Lieder Einer Nacht“. Denn ausschließlich darum geht es: Tukur trägt 16 deutsche und internationale Classics vor, deren gemeinsames Thema die Stunden zwischen Sonnenunter- und Aufgang darstellen. Bei der Auswahl war wichtig, besonders Titel zu nehmen, die noch nicht von der Evergreen-Dudelmaschine totgeleiert wurden. Zwei zusätzliche, brandneu komponierte Tracks („Willy Williams“, „Die Großstadt Träumt“) fügen sich harmonisch dazu (Hidden Track inklusive).

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Mit leisen, doch schwungvollen Schritten tapst die „Mitternacht, Mitternacht“ als Begrüßung ins Zimmer, im Gepäck alle Versprechungen einer Welt unterm nächtlichen Himmelszelt. Beschwingten Swing bietet „Das Großstadt-Lied (Über Den Dächern Der Großen Stadt). „Ausgerechnet Heute Abend“ beschreibt männliche Sehnsüchte nach der Liebsten, deren Erfüllung sich später in „Du Und Ich Im Mondenschein“ vollzieht.

Tukur begibt sich nicht auf die Max Raabe-Schiene. Er und der Palastorchester-Chef beackern sicherlich ähnliches Terrain in Zeitepoche und Stil. Doch in Sachen Umsetzung und Interpretation gibt es viele bunte, spannende Unterschiede. In Tukurs Kunst mischen sich verstärkt Aspekte aus Kabarett, Jazz, großem Varieté und auch liebenswertem Kleinkunst-Theater. Er mag nicht der größte Sänger sein – doch Tukur intoniert vorzüglich, absolut glaubwürdig und treffsicher.

Tukur01„Venezia, La Luna E Tu“ bedeutet für den Venedig-Liebhaber Tukur natürlich ein Muss und bietet amüsante Paolo Conte-Momente mit Tango-Rhythmen und zerschmelzenden Violinen. „Illusions“, diese wunderbar zeitlose Nummer aus der Textfeder Friedrich Hollaenders, führt in vorliegender Version besonders sentimental an den Rand der Abgründe des Lebens. „Le Soleil Et La Lune“ gestaltet sich dank des speziellen französischen Esprits höchst mitreißend. Für Fans des Gestern begeistert Tukur als untadeliger Schellack-Poet.

Eines der Highlights des Albums stellt „Hörst Du Das Meer?“ dar. Diese Nummer ist als Duett konzipiert, und Tukur präsentiert als Partnerin eine ganz besondere, große alte Dame: Margot Hielscher, UFA-Partnerin der unvergessenen Marlene Dietrich, zeigt stimmlich noch immer das, was eine Diva klassischen Zuschnitts ausmacht – und das mit über neunzig Jahren. Die Gesangsarbeit der Hielscher gestaltet sich wärmer und voluminöser, als etwa im Spätwerk der vergleichsweise jüngeren Kollegin Hildegard Knef.

Geliebte Nacht! Vielen stellt sie die lebenswertere Realität des Daseins da – abseits der Zwänge des Tages und lästigen Verpflichtungen wartet im Funkeln des Sternenlichts eine bessere Zeit. Für Träume und Versuchungen, denen es unbedingt nachzugeben verlangt.

„Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt,“ schreibt der Dichter Khalil Gibran. Tukurs fein zusammengestellte Kollektion trägt wunderbar dazu bei, diesen Mythos weiterhin mit Leben zu erfüllen. (Artur Schulz)

Und noch ein Schauspieler, den ich nun auch als Sänger und Entertainer sehr schätze …

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Besetzung:
Olaf Casimir (bass)
Uwe Granitza (trombone, tuba, guitar, celesta)
Sandra Hempel (guitar)
Edgar Herzog (flute, clarinet, saxophone)
Lutz Krajenski (keyboards, accordion)
Matthias Meusel (drums, percussion)
Sebastian Strempel (trumpet, flugelhorn, horn)
Ulrich Tukur (vocals, accordion)

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Titel:
01. Mitternacht, Mitternacht (Rixner/Siegel) 2.48
02. Das Großstadt-Lied (Über den Dächern der großen Stadt) (Schröder/Holm) 3.30
03. J’ai Peur De Coucher Tout Seul (Oberfeld/Willemetz/Pothier) 2.47
04. Ausgerechnet heute Abend (Panzuti/Siegel) 3.21
05. Underneath The Arches (Flanagan/Connelly) 3.28
06. Nasse Lyrik (Rubin/Landau) 3.24
07. Du und ich im Mondenschein (Bochmann/Balz) 3.04
08. Venezia, La Luna E Tu (Derevitzky/Martelli) 3.52
09. Die kleine Stadt will schlafen geh’n (Bochmann/Bergner) 2.57
10. Die Großstadt träumt (Krajenski/Tukur) 3.44
11. Le Soleil Et La Lune (Trenet/Lasry) 3.16
12. Nachts ging das Telephon (Kollo) 5.11
13. Ich pfeif‘ heut‘ Nacht (Huber/Weiß/Pfrötzschner/Schwenn) 2.45
14. Illusions (Hollaender) 4.52
15. Un Bacio A Mezzanotte (Kramer/Garinei/Giovannini) 2.38
16. Hörst du das Meer? (A.v.Chevtschenko/W.v.Chevtschenko) 4.23
17 . Vecchio Frack (Modugno) 3.54
18. Willy Williams (Tukur) 4.26

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Josef Wilfing – Abgründe (gelesen von Wilfried Klaus) (2010)

FrontCover1Warum faszinieren uns Krimis ?

„Literatur, die sich mit Verbrechen befasst, dringt viel tiefer in die seelischen Abgründe ein“, sagt Horst Eckert, Sprecher der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“. Es gehe um Konflikte und die Schattenseiten des Lebens. Krimis seien keine Erfindung der Moderne: „Schon bei den alten Griechen war das Stoff für große Tragödien“.

Hier geht´s jetzt aber um reale Kriminalfälle, die ein Münchner Kriminalkommissar, nachdem er in Pension ging, publizistisch verwertete:

Das Unfassbare war bei ihm der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es tagtäglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan oder erlebt haben. In Abgründe erzählt er seine spektakulärsten Fälle, schildert Tathintergründe, gibt den Blick in seelische Abgründe frei und zeigt: Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi.

Als der Leiter der Münchner Mordkommission Josef Wilfling Anfang 2009 nach 42 Dienstjahren in Pension ging, verabschiedete sich eine Legende: Der Star-Ermittler und Vernehmungsspezialist klärte den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle. Rund 100 Fälle von Mord und Totschlag hat er während seiner Dienstzeit bearbeitet, und das mit einer Aufklärungsquote von nahezu 100 Prozent. Jetzt deckt er die spannendsten und erstaunlichsten seiner Fälle auf und geht der Frage nach, wie und warum Menschen zu Mördern werden. Doch er zeigt nicht nur, wo das Böse seinen Ursprung hat, sondern beantwortet auch Fragen wie: Töten Frauen anders als Männer? Wie verhält sich ein Unschuldiger? Woran erkennt man einen Lügner? Wahre Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur – atemberaubend erzählt und spannender, als es ein Roman je sein könnte.

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„Das Hörbuch wird von Wilfried Klaus vorgetragen und er macht das wirlich gut, denn seine Stimme klingt äußerst authentisch und man könnte meinen, dass hier Josef Wilfling ganz sachlich aus seinem eigenen Buch vorträgt und von seinen Erlebnissen berichtet.“ (hörspielhölle.de)

Ein schauderhaftes Hörbuch, doch wer will es leugnen, dsass Mord undTotschlag Teil unseres Lebens ist … Und irgendwie ist der gefällige Plauderton auf diesem Hörbuch irritierend ….

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Sprecher:
Wilfried Klaus

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Titel:

CD 1:
01. – 06: Grausamkeit 29.40
07. – 13: Gemeingefährlich 40.28

CD 2:
01. – 12: Heimtücke

CD 3:
01. – 05.: Verdeckung 29.3806. – 12.: Habgier (1. Teil) 41. 36

CD 4:
01. -12.: Habgier (Teil 2)

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Ralf Zacher – Latest Hits (2010)

FrontCover1Und wieder mal so eine Schauspieler Biographie, die zumindest mich nicht kalt lässt:

Rolf-Dieter Zacher (* 28. März 1941 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker.

Als Schauspieler entdeckt wurde Rolf Zacher durch den Regeassistenten von Peter Lilienthal, der ihn zufällig auf der Straße entdeckte und wohl Lilienthal vorstellte. Rolf Zacher absolvierte eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule). Er spielte in über 200 deutschen Fernsehfilmen und -serien mit. Meist stellt er mit Berliner Schnauze und Witz Figuren dar, welche ehe Rande der Gesellschaft stehen. Mit der Darstellung des Kleinganoven Henry in Endstation Freiheit (1980) wurde er einem größeren Publikum bekannt und erhielt für diesen Film 1982 den Bundesfilmpreis. 2009 wirkte Zacher in der ARD-Telenovela Rote Rosen mit.

Als Syonsprecher lieh Zacher seine Stimme unter anderem Nicholas Cage (Arizona Zacher1Junior, Wild at Heart), Gabriel Byrne (Fräulein Smillas Gespür für Schnee) und Robert De Niro (Hexenkessel).

Zacher3Zacher betätigt sich auch musikalisch. So war er für die Songs H.G. Wells’ Take Off und Deutsch Nepal Gastsänger bei der Rockband Amon Düül II und war mit diesen fast ein Jahr auf Tournee. Später brachte unter eigenem Namen eine Maxisingle heraus, Langsam (wird alles besser), die von Abi Ofarim produziert wurde. Im Jahr 2005 absolvierte er eine erfolgreiche Tournee des Kulturimpresarios Michael Schmelich mit dem von Andy Ludyk und den Jazzkantine-Brüdern Jan-Heie und Dirk Erchinger produzierten Hörbuchprojekt Rolf trifft Zacher vs. D-Phunk (fünf Sterne im Rolling Stone-Magazin). Anschließend spielte er in dem Musical Gabba Gabba Hey um die US-amerikanische Punkrock-Gruppe Ramones eine der Hauptrollen. 2007 absolvierte Zacher Gastauftritte für das Rap-Album Mach et einfach des Rap-Duos Icke & Er. Ende 2008 erschien seine eigene CD Latest Hits. Gelegentlich trat er während seiner Lesungen mit der deutschen Rock-Band big bad shakin’ auf und sang dabei unter anderem Titel von Gene Vincent, Jerry Lee Lewis und Elvis Presley.

2003 erschien Zachers Biographie Endstation Freiheit.

Nach dem Krieg wuchs Zacher zunächst in der Nähe von Angermünde auf, zog dann Mitte der 50er-Jahre aber nach Berlin-Kreuzberg. Dort lebte er im Umfeld des Malers Kurt Mühlenhaupt. Rolf Zacher absolvierte zunächst eine Konditorenlehre, verdiente sich dann neben seiner Theaterausbildung Geld als Rock-’n’-Roll-Tänzer in einem Lokal von Rolf Eden in Berlin. Nach eigenen Angaben war er der drittbeste Rock-’n‘-Roll-Tänzer von Berlin und erhielt pro Abend zwischen 50 und 100 DM als Lohn.

Nach dem Drehschluss von Lautlose Waffen 1966 kaufte sich Zacher einen Porsche, hatte aber damit einen schweren Unfall. Dabei erlitt er eine schmerzhafte Rückenverletzung. Gegen die Schmerzen wurden ihm morphiumhaltige Medikamente verabreicht. Als diese nicht mehr halfen, versuchte er, die Schmerzen mit Heroin zu bekämpfen. Infolgedessen wurde er heroinabhängig, arbeitete aber weiter, ohne dass seine Sucht zunächst auffiel. Nach über 70 Entziehungsversuchen und mehreren Haftstrafen gelang es ihm in den 1980er Jahren, seine Sucht zu überwinden. Zeitweise plante er während dieser Haftstrafen, danach Mönch in einem tibetanischen Kloster zu werden.

Aus einer kurzen Ehe mit Gisela Getty hat er eine Tochter (* 25. Oktober 1972).

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Ralf Zacjer (als er im „Dschungelcamp“ weilte; 2016)

Zacher ist seit langer Zeit mit dem mehrfachen Kickbox-Weltmeister Andrè Mewis aus Berlin befreundet. Bei einer Preisverleihung im Dortmunder Hilton Hotel am 18. September 2011 hielt er die Laudatio für seinen Freund.

Und 2008 begann Rolf Zacher konsequenter als früher (da gab es schon ne single und Hörbücher mit Musik) an einer musikalischen Karriere zu arbeiten …

Der Berliner Schauspieler Rolf Zacher (*1941) gilt seit Beginn seiner wechselvollen Karriere stets als der Unangepaßte, der Unberechenbare – ein, wer weiß, vielleicht ein wenig Ver-rückter, ein Großmaul, Cowboy, Spinner, Träumer. Skurril, rotzfrech, nicht einzuordnen, aber auf eine ganz eigene Art sympathisch. Er hat immer Typen verkörpert, denen man weder sein Auto borgen, noch das Portemonnaie oder die Freundin anvertrauen würde. Trinker, Heroin-Konsument, Spieler, Glücksritter, ein Fatalist. Sein Leben verschmolz mit seinen Rollen. Man hätte ihn am liebsten mindestens in Armlänge auf Abstand – aber doch: man möchte ihn nicht missen. Denn in seiner treuherzigen Chuzpe ist er, was viele eben nicht sind: ein Mensch mit sicherem Gespür für ehrliche Gefühle, einer der das Leben nicht verschwendet, sondern lebt.

Da konnte man nur neugierig sein herauszufinden, wie er sich als Vortragskünstler machen würde. Das Album „Latest Hits“ gibt allerbeste Gelegenheit, das festzustellen. Sein Musiker-Freund und Produzent Martin Bechler hat Zacher nämlich dreizehn Songs geschrieben, zu den meisten davon auch den Text. Zacher selbst kommt mit drei eigenen Texten gefühlvoll zu Wort, die wohl ebenso autobiographisch sind, wie die ihm auf die charaktervollen Falten des markanten Gesichts geschriebenen anderen. Zacher scheint mit diesem Album Bilanz zu ziehen, Bilanz eines Einsamen. Man hört ihm zu spitzt auf jedes neue Stück und liest mit Andacht im beigegebenen Textheft mit. Bechler ist ein beachtlicher Lyriker, Zacher sein kongenialer Interpret. Wie auch nicht, singt er doch wohl viel vom eigenen (Er-)Leben. Die Stimme kantig, das Wesen weich, die Seele spröde, der Blick zurück gewandt. Rolf Zacher zeigt sich als Chansonnier auf Augenhöhe mit den großen Franzosen/Belgiern und liefert ein mitreißendes, exorbitant packendes Album ab.

Zachers Sprache, sein nochalantes Spiel mit dem Mikrophon, gepaart mit der bisweilen expressionistischen Rang erreichenden Großstadtlyrik und der sensibel darunter gelegten Musik Martin Bechlers macht aus „Latest Hits“ (wir wollen mal hoffen, daß das nicht so ist) ein großartiges Album. Im letzten Stück „Schlaflied“ – keine Spur von Kitsch ! – zart von Linda Konrads Stimme mit dem Text von Joszef Attila geadelt, tut sich ganz weit die Seele auf. (Frank Becker)

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Besetzung:
Martin Bechler (vibraphon)
Hajo Hök (drums)
Jennifer Kessler (guitar)
Alexander Paeffgen (piano)
Paul Shigihara (bass)
Bert Smaak (percussion)
Rolf Zacher (vocals)
+
Linda Konrad (vocals bei 13.)

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Titel:
01. Baby, so am I (Bechler) 3.26
02. Ich warte auf nichts (Bechler) 4.06
03. Kottbusser Tor (Bechler) 3.12
04. Die einen blieben liegen (Bechler) 5.43
05. Einmal zum Mond (Bechler) 3.36
06. Wir saufen ab (Bechler) 3.03
07. Tänzer werden (Bechler) 3.24
08. Du in Berlin? (Bechler) 3.39
09. Was für eine Nacht (Bechler/Zacher) 4.07
10. Das Licht der Sterne (Bechler/Zacher) 3.24
11. Droge (Bechler/Zacher) 4.58
12. Barfly (feat. Jennifer Kessler Sextett) (Bechler) 4.00
13. Schlaflied (feat. Linda Konrad) (Bechler/Attila) 4.41

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Mischa-Sarim Vérollet – Das Leben ist keine Waldorfschule (2010)

FrontCover1Ein Vertretung jener Literatur – Gattung, die man heute als „Slam Poetry“… kennt:

Mischa-Sarim Vérollet (* 1981 in Gibraltar als Mischaël-Sarim Vérollet) ist ein anglodeutscher Schriftsteller mit Wurzeln im Poetry Slam. Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht.

Mischa-Sarim Vérollet wurde 1981 auf Gibraltar geboren. Als er drei Jahre alt war, zog seine Familie nach Bielefeld, wo er aufwuchs und bis Mitte 2010 lebte. Im Oktober 2004 gewann er zum ersten Mal einen Poetry Slam. Er ist einer der bekanntesten Slam Poeten Deutschlands und zählt mit den Autorenkollegen seiner Lesebühne LMBN (Sulaiman Masomi, Andy Strauß und Sebastian 23) zur neueren Generation der Storyteller. Sein erstes Buch, die Kurzgeschichtensammlung Phantomherz, erschien 2005. 2009 veröffentlichte der Carlsen Verlag seinen Kurzgeschichtenband Das Leben ist keine Waldorfschule. Gemeinsam mit Marc-Uwe Kling und Jaromir Konecny war er somit einer der ersten Poetry Slammer, der ein Buch in einem großen Publikumsverlag herausbrachte. Zuletzt erschien die Novelle All des Königs Pferde, die von Hochschulstudenten als Abschlussarbeit verfilmt wurde. Vérollet war bereits mehrfach im Fernsehen zu sehen (WDR Poetry Slam, Slam Tour mit Kuttner, NDR-Talkshow), 2011 reiste er im Auftrag des Goethe-Institutes durch Simbabwe und Südafrika, und trat im Rahmen eines Literaturfestivals in Kapstadt auf. Im Frühjahr 2013 erschien sein neuer Kurzgeschichtenband „Irgendwas mit Menschen“ im Carlsen Verlag.

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Mischa-Sarim Vérollet wurde in eine streng gläubige Familie von Zeugen Jehovas hineingeboren. Im Rahmen seiner Buchvorstellung in der NDR Talkshow berichtete er, dass er mit 20 Jahren den Ausstieg schaffte und seitdem agnostisch ist. Seine Jugend in der Sekte hat er mit vielen prominenten Künstlern wie Donald Glover und Oliver Pocher gemein.

Obwohl Mischa-Sarim Vérollet in Deutschland aufgewachsen ist, besitzt er noch heute ausschließlich die britische Staatsbürgerschaft. Seine innere Zerrissenheit bezüglich seiner Heimat ist Thema einiger Texte in seinen Büchern Das Leben ist keine Waldorfschule und Warum ich Angst vor Frauen habe.

Wie man dem Klappentext seines Kurzgeschichtenbandes „Irgendwas mit Menschen“ entnehmen kann, lebt er mittlerweile „mit Frau, Hund und Katze in Wien“. Seinem Facebookprofil zufolge handelt es sich dabei um die Wiener Künstlerin Anouk Raphaela Anouk.

Er ist leidenschaftlicher Arminia Bielefeld-Fan.

Mischa-Sarim Vérollet ist seit Bielefelder Tagen mit dem Rapper Casper befreundet und begleitete ihn während vieler Festivals 2011 auf Tour. Im Gegenzug stellte Casper seinen Song Alaska für den Trailer zur Verfilmung von Mischa-Sarim Vérollets Novelle All des Königs Pferde zur Verfügung. (Quelle: wikipedia)

Hier nun sein Hörbuch zu dem Buch „Das Leben ist keine Waldorfschule“.

Und das meinte eine Sabrina aus Hamm zu diesem Hörbuch:

„Eigentlich wollte ich nur etwas kurzes für zwischendurch hören. Es sollte kurzlebig und unterhaltsam sein.
Doch dieses Hörbuch ist alles andere als kurzlebig. Es ist Entertainment pur!

Bei „Das Leben ist keine Waldorfschule“ handelt es sich um eine Live-Lesung aus Bielefeld. In dieser Stadt spielen auch die meisten Geschichten, die auf diesem Hörbuch zusammengefasst sind.

Schon allein das Vorwort von Mischa-Sarim Vérollet lässt einiges erahnen, denn er grüßt dabei ganz herzlich die User von Rapidshare.

Der Autor beschreibt viele Situationen aus seinem Leben mit einer großen Portion Humor und berichtet über peinliche und schockierende Momente während der Pubertät und seinen Träumen aus der Kindheit.

So hat er u.a. in seiner Kindheit Gott gespielt, indem er sich mit Playmobil eine eigene Stadt geschaffen hat. Aber auch die Anfänge in der Grundschule waren nicht ohne, denn als Immigrant hatte er es von Anfang an nicht leicht. Selbst im Erwachsenenalter wurde er für seinen Geburtsort schief angeguckt und viele wundern sich, dass er akzentfrei Deutsch spricht.

Vor allem die polnische Hochzeit hat es mir hierbei angetan. Selten wurde so schonungslos über Hochzeitsbräuche und Rituale berichtet, wie hier.

Das Buch wird flüssig und humorvoll vorgelesen, zwar an manchen Stellen doch etwas zu schnell, jedoch immer unterhaltsam.
Sehr gelungen und passend sind hierbei auch die Zwischenkommentare des Autors, die jede Geschichte bereichtern.

Die Covergestaltung ist hierbei wunderbar den einzelnen Situationen angepasst.

„Das Leben ist keine Waldorfschule“ ist ein kurzer, aber sehr humorvoller Hörspaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.“

In der Tat: ein ganz hoffnungsvoller Autor … und wenn ich dennoch nicht so ganz warm werde mit dieser Aufnahme, mag ich gar nicht daran denken, dass sich nun tatsächlich bei dieser Aufnahme Generationen treffen, die sich immer mehr fremd werden. Eigentlich schade, scheint aber so zu sein …

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Sprecher:
Mischa-Sarim Vérollet

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Titel:
01. Intro 1.13
02. In den Fängen des Dr. Wüsting 12.37
03. Von sieamesischen Zwillingseinhörnern 6.57
04. Die polnische Hochzeit 6.41
05. Vorhautverengung
06. Neulich imWinter 9.01
07. Wie mich die Musikkapelle Slayer zum Mann machte 7.32
08. Helgaa ! 7.06
09. Ein Bauchnabel von Welt 5.24
10. Als ich mal Gott war 5.00

Alle Texte: Mischa-Sarim Vérollet

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Crazy Chris Kramer – Chicago Blues (2010)

FrontCover1Also, dieser Crazy Chris Kramer ist schon wirklich ne ganz besondere Erscheinung in der deutschen Blues-Szene:

Christian „Chris“ Kramer (* 1970 in Marl) ist ein deutscher Bluesmusiker.

Kramer lernte von seinem Vater die ersten Töne auf der Harp. Mit 18 Jahren begann er dann als Bluesmusiker aufzutreten. Zunächst mit der Harp, später auch als Sänger und Gitarrist. Mit der Gründung der Gruppe „Crazy Chris Kramer and his Groovehands“ (mit dem Violinisten Bernd Kullack, dem Bassisten Wolfgang Engelbertz und dem Gitarristen Mirko van Stiphaut) erfüllte er sich einen Traum von einer stilistisch offenen Band. Sie präsentierten dem Publikum unterschiedliche Stile und Rhythmen und verbanden Musikrichtungen wie Blues, Funk, Bossa Nova, Klezmer, Jazz, Zigeunerswing, Country, Bluegrass sowie originelle Coverversionen von Pop- und Rockklassikern miteinander.

Kramer trat in mehreren unterschiedlichen Besetzungen auf. Mit Christoph John trat er als das Blues-Duo Bluebyrds auf. Er arbeitete auch mit den Gitarristen Manfred Portugall und Dirk Edelhoff und dem Schlagzeuger Josef Kirschgen zusammen.

2010 nahm ihn Peter Maffay mit auf seine Jubiläums-Tour „Tattoos 2010/2011“ und auch auf dem dazugehörigen Album ist Kramers Harp zu hören.

KramerChris Kramer hat bisher vier Fachbücher für das Harp-Spiel geschrieben und bei einem Buch über das Erlernen des Didgeridoo-Spiels mitgeschrieben. Kramer hat 17 Jahre lang Harp-Workshops gegeben und dabei etwa 12.000 Menschen das Mundharmonikaspiel beigebracht. (Quelle: wikipedia)

Und 2010 brachte er dann ein weiteres Album heraus, das einerseits traditionellen Chicago-blues auf höchstem Niveau darbot aber andererseits auch mit deutschen Texten glänzte … und seine Crew ist bemerkenswert !

Das Internet_Magazin „Rocktimes“ schreibt über dieses Album dann auch folgendes:

Mit …unterwegs hat der Harper ‚Crazy‘ Chris Kramer aus dem »Ruhr-Gebeat«, wie er es lieber nennt, eine weiteren großen Schritt in seiner Karriere gemacht. Beim Deutschen Rock und Pop Preis hatte er es gleich in mehreren Kategorien geschafft, aufs Treppchen zu kommen: Gold in der Sparte bester Instrumentalsolist und Silber für das beste Blues-Album sind die Spitzenpositionen.
»Es mag verrückt klingen, aber je mehr ich mich von meinen Vorbildern löste und je stärker mein eigenes Profil wurde, desto größer wuchs der Wunsch in mir eine wirklich traditionelle Blues Platte aufzunehmen.«

Dann hat es der Dortmunder Harper perfekt gemacht, denn er ist für die Aufnahmen nicht nur nach Amerika gereist, sondern hat mit Pinetop Perkins, Willie ‚Big Eyes‘ Smith sowie Bob Stroger eine schillernde Begleitband für seinen „Chicago Blues“ ausgesucht. Allesamt Leute, die mit Muddy Waters groß wurden oder bei ihm gespielt haben. In einem Atemzug muss auch der Vertreter an der Gitarre genannt werden: Frank Karkowski. Hinzu kommt noch, dass auf Mick Taylor in die Saiten greift und Riley Osborne (Mike Morgan, Guitar Shorty, Townes Van Zandt) einmal die Orgel spielt.

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Für „…unterwegs“ war Kramer schon viel auf Achse und so gibt es jetzt ein schönes Wiederhören mit zwei guten Bekannten: „Es gibt gut, besser und es gibt mich“… selbstbewusst nimmt sich der Protagonist aufs Korn und man lässt es grooven bis dort hinaus. In „Ich beiß mich da jetzt durch“ geht es mit dem typisch stampfenden Chicago Blues zur Sache. Dieser Karkowski ist ein hervorragender Gitarrist im Umfeld dieser Produktion, die ja mehrere Generationen von gestandenen Bluesern zusammenbringt.
Los geht der brillante Reigen mit einem Instrumental namens „Harp Boogie“.
Nein, der Kramer ist hier nicht alleine zugange. Die erfahrenen Begleiter sind natürlich auch mit von der Partie und dass hier der Boogie auf geschickte Weise entstaubt wird, ist sonnenklar. Ein weiterer Song ohne Gesang macht ebenfalls Laune. Der für die Rhythmusabteilung bekannte Groove wird durch einen leckeren Shuffle getauscht. Im Slow Blues „Jedesmal“ sitzt zunächst Perkins im Spotlight. Sein Solo ist zugleich perfekt und irgendwie cool. Kramer lässt sich danach auch nicht lumpen und brilliert auch mit tollem Bending. Noch hält sich Karkowski im Hintergrund auf. Die Dinge ändern sich, seine Person betreffend allerdings ziemlich schnell. „Ich bat um einen Kuss zum Abschied“ rockt nicht nur, sondern hat abermals einen hinreißenden Groove. Nach einem furiosen Kramer-Solo kommt der Gitarrenmann zu Wort. Unglaublich, was dieser Musiker drauf hat! Auf diesem Album passt einfach alles zusammen…

Aus der Geschichte heraus definieren Künstler wie Perkins, Smith sowie Stroger den Blues und gemeinsam mit dem Harper und Sänger als auch Karkowski ist ein überragendes Ergebnis dabei heraus gekommen. In Kramers Texten geht es um vielschichtige Beziehungskisten und den Mann könnte man auch als Frauenversteher bezeichnen. Ein weiterer Slow Blues wie „Die Frau von meinem Vermieter ist krank“ mag das belegen. Zu Ehren des Chicago Bluesers Muddy Waters gibt es auf der Platte noch einen Bonus Video Track mit dem Titel „Manish Boy“. Den hätte ich gerne gesehen, allerdings befindet sich das Video nicht im Inhaltsverzeichnis der CD.
Scherz und Schmerz gehen beim Kramer ebenfalls zusammen. Der Akzente setzende „Froschkönig Blues“ groovt abermals toll und schon gehört diese Nummer zu meinen Lieblingen auf „Chicago Blues“. Highlights gib es en masse. Allerdings setzen Kramer & Co. mit „Viel zu lang gewartet“ ein dreifaches Ausrufezeichen. Diese Ballade ist eine Offenbarung der Gefühle. Dazu bedient sich Kramer der chromatischen Mundharmonika und im längsten Track der Platte ist dann auch sein Solo sehr ausladend.

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Mit „Chicago Blues“ hat sich ‚Crazy‘ Chris Kramer einen Traum erfüllt. Traumhaft gut ist das Album geworden und mit Stuart Sullivan saß eine Koryphäe hinter der Scheibe des Aufnahmeraums. Er stand schon in Diensten für Musiker wie Angela Strehli, Sue Foley, Duke Robillard, Candye Kane, Jimmy Rogers, Smokin‘ Joe Kubek oder den Butthole Surfers. Dieses Album ist nichts anderes als eine dicke Empfehlung. (Joachim ‚Joe‘ Brookes)

KramerPerkins

Pinetop Perkins & Crazy Chris Kramer

Besetzung:
Frank Karkowski (guitar)
‚Crazy‘ Chris Kramer (harmonicas, vocals)
Pinetop Perkins (piano)
Willie ‚Big Eyes‘ Smith (drums)
Bob Stroger (bass)
+
Riley Osborne (keyboards bei 12.)
Mick Taylor (guitar bei 05. + 11.)

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Titel:
01. Harp Boogie (Kramer) 2.41
02. Jedesmal (Kramer) 4.02
03. Ich bat um einen Kuss zum Abschied (Dulisch/Kramer) 4.00
04. Es gibt gut, besser und es gib mich (Kramer) 4.30
05. Die Frau von meinem Vermieter ist krank (Kramer) 5.37
06. Darf ich bitten Kramer) 3.16
07. Froschkönig Blues (Dulisch/Kramer) 3.37
08. Was geschehen ist, ist geschehen Kramer) 4.45
09. Ich beiss mich da jetzt durch (Kramer) 3.24
10. Ich sitz hier und warte (Kramer) 3.24
11. Ich wach heut morgen auf (Kramer) 4.32
12. Viel zu lang gewartet (Dulisch/Kramer) 7.08

Bonus Video-Track:
Manish Boy (Muddy Waters) (nicht im Päckchen enthalten)

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Local Grooves mit Udo Wachtveitl – Bayerisch mit the Grooves (2010)

frontcover1Und jetzt wieder mal ein Hauch von Skurilität: Ich traktiere in diesem blog ja – dank meiner Herkunft – so etliche Nordlichter mit „boarischer“ Musik oder mit „boarischen“ Texten … wissend, dass „unser“ Dialekt nicht jedem unmittelbar verständlich ist.

Dem kann Abhilfe getan werden ! Und zwar mit den „Local Grooves“, die es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht haben, deutsche Dialekte (und davon gibt´s nicht wenige !) verständlich zu machen:

„Bayerisch mit The Grooves – unterhaltsam in Szene gesetzt vom Münchner Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl. Mit Dialogen von Barbara de Koy. Tauchen Sie ein ins reale Leben und hören Sie, wie der wahre Bayer spricht.

Hagglstägga, Hosndraga, Wadlstrimpf! Bayern – Land der Wanderstöcke, Hosenträger und Trachtenstrümpfe, der Kirchtürme mit Zwiebelhauben, der schattigen Biergärten unter blühenden Kastanienbäumen, der schönen Blasmusik und urigen Gemütlichkeit. Ein idyllischer, wunderschöner Landstrich, bewohnt von liebenswürdigen Menschen, die neben vielen anderen Traditionen besonders auch ihren ureigenen Dialekt pflegen.

San’S auf Ualaub do oda zum Awadn? Nicht nur diese Frage werden Sie bei Ihrer nächsten Urlaubs- oder Dienstreise in Bayern beantworten können. Und Udo Wachtveitl, der Münchner „Inschbeggda vom Feanseh“, wird auch dafür sorgen, dass Sie sich keine „Mäispeis zum Umhänga“ auftischen lassen. Auf gähds!

Der Popstar unter den Sprachkursen nimmt in der Reihe Local Grooves Besonderheiten und Vielfalt der Dialekte unter die Lupe. Damit sie auch auf Bayerisch mitreden können.

Schauspielerin und Dialekt-Coach Barbara de Koy verfasste die bayerischen Dialoge und wachte über ihre korrekte Aussprache. Für die authentische musikalische Untermalung sorgen internationale Spitzenmusiker aus dem Bereich Pop und Jazz. (Promotion Text).

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Dieses Hörbuch ist eine durchaus vergnügliche Angelegenheit … wenngleich so manche „hochdeutsche“ Übersetzungen des bayerischen Slangs zumindest fragwürdig sind.

So wird zum Beispiel die Frage:
„Gemma heia wieda mitnand auf Noggabeag zum dablegga ?“ mit „Gehen wir dieses Jahr wieder zum Nockherberg ?“ übersetzt, der dabei zentrale Begriff „dablegga“ wird erst gar nicht übersetzt … ist aber auch schwer, dafür ein hochdeutsches Wort zu finden.

Dafür ist die Musik manchmal so gut, dass man sich wünscht, dass die Sprecher René Dumond und Udo Wachtveitl (genau der vom Tatort München) würden den Mund halten.

Und hier findet man einen netten Video-Clip, der von der Produktion dieses Hörbuches berichtet.

Übrigens: Das Projekt „Local Grooves“ ist ein Projekt des Brandecker Media Verlages, Düsseldorf, die, wenn ich es recht überblicke, mindestens 12 Dialekt – Hörbücher veröffentlicht haben. Mehr als lobenswert … hoast mi ?

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Sprecher:
René Dumond (hochdeutsch)
Udo Wachtveitl (boarisch)

Besetzung:
Georg Corman (keyboards)
Achim Fink (trombone, horn)
Axel Fischbacher (guitar)
Thomas Kuckulies (drums, percussion)
Jörg Siebenhaar (accordion)
Konstantin Wienstoer (bass)
Rainer Witzel (trumpet, clarinet)

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Titel:
01. Griass God 10.37
02. A pfenningguads Hotel 9.39
03. Hafalschua und Wadlstrimpf 9.14
04. Scheens Wurzlgmias 9.21
05. Wiesn 9.54
06. Theadda oda Bajanspui 10.00
07. Mileggsdamoasch 9.16
08. Blaind Däit 10.04

Alle Texte: Barbara de Koy

cd1

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