Barbara Bartos-Höppner – Schnüpperle – 24 Geschichten zur Weihnachtszeit (1999)

titelDieser Beitrag ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass ich jeweils im Dezember eines Jahres im besonderen Maße auch meine rührselig-sentimentale Seite entdecke und ja, auch pflege.

Und dieses großartige Kinderbuch hat einen ganz festen Platz in meinem Herzen, denn, viele, viele Jahre habe ich daraus meinen Töchtern vorgelesen …

Schnüpperle hat’s gut. Der fünfjährige liebenswerte Bengel wächst in einer glücklichen Familie auf, mit Vater und Mutter, der älteren Schwester Annerose, der resoluten Oma und dem Hund Purzel.
Und Schnüpperle kann es kaum erwarten bis zum Weihnachtsfest.

Geschrieben wurde dieses Schnüpperle Buch (das erste in einer langen Reihe) von Barbara Bartos-Höppner:

Barbara Bartos-Höppner (* 4. November 1923 in Eckersdorf, Kreis Bunzlau, Schlesien; † 7. Juli 2006 in Nottensdorf, Landkreis Stade) war eine deutsche Schriftstellerin, die vor allem Kinder- und Jugendbücher verfasste.

Bartos-Höppner wuchs in Schlesien auf. Nach dem Schulabschluss arbeitete sie im elterlichen Hotel in Reichenbach/O.L. bei Görlitz. Am Ende des Zweiten Weltkrieges musste sie ihre Heimat verlassen und kam zunächst nach Tostedt in der Lüneburger Heide, später nach Hamburg und Buxtehude. Zunächst schrieb sie Erlebnisse aus der Kriegszeit und Erinnerungen an ihre schlesische Heimat nieder. 1956 erschienen ihre erste Erzählungen Wir wollen Freundschaft schließen, Nina und Die Töchter des Königsbauern.

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Es folgten eine Reihe von historischen Romanen, die vor allem im asiatischen Raum angesiedelt waren. Dazu gehörten Kosaken gegen Kutschum-Khan, der die Eroberung des Khanates Sibir aus Sicht eines jungen Kosaken unter Jermak Timofejewitsch schildert, und Rettet den großen Khan, der von den gleichen Begebenheiten handelt, jedoch aus Sicht eines jungen Tartaren unter Kütschüm Khan. Kosaken gegen Kutschum-Khan gelangte auf die Bestenliste zum Deutschen Jugendbuchpreis und gewann den New York Herald Tribune Children’s Spring Book Festival-Preis.

Sehr erfolgreich wurde Bartos-Höppner mit der von ihr geschaffenen Kinderbuch-Figur Schnüpperle und der Anthologie-Reihe Geschichten unserer Zeit. 1970 war sie die erste deutsche Jugendbuchautorin, die ins PEN-Zentrum Deutschland aufgenommen wurde. Ihre Geschichten fanden Einzug in Schulbücher verschiedener Verlage, und sie engagierte sich auch in der Leseförderung für Grund- und Sonderschulen. Ihre Bücher wurden in achtzehn Sprachen übersetzt.

Barbara Bartos-Höppner lebte von 1969 bis zu ihrem Tod in Nottensdorf/Niederelbe. Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof der St.-Petri-Gemeinde in Buxtehude. (Quelle: wikipedia)

Und hier eben diese Geschichte von jenem Knilch, der Schnüpperle heißt (Erstausgabe: 1969) und mit seiner bezaubernden Naivität und seine nicht enden wollenden Fragerei einerseits eine kleine Nervensäge ist, andererseit aber auch derartig putzig ist, dass ich heute noch schmnzeln kann. Und ja .. ich hab auch feuchte Augen bekommen … ob dieser heilen Welt … sie ist irreal, aber dennoch … die Sehnsucht danach steckt auch in mir. Na ja, ich bin halt auch ein sentimentaler Bursche.

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Alternative Buchhüllen

„Eines der ganz wenigen Bücher, bei denen es durch die humorvolle Präzision der Beobachtung ganz ohne Weihnachtssentimentalität abgeht.“ (Die Zeit)

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Viel trauriger kann eine Grabinschrift eigentlich nicht sein („Geboren in Schlesien – Gestorben in der Fremde“) … da scheint mir eine nie so wirklich in der neuen Heimat angekommen zu sein.

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