Die Berliner S-Bahn – Fahrgeräusche – Fkten – Fotos (1986)

FrontCover1Also … Sachen gibt´s, die gibt´s gar nicht oder …

Oder: hier ein weiterer Beitrag aus der allseits beliebten Rubrik Skurrilitäten aus ganz Deutschland.

Hier geht´s um die Berliner S-Bahn und die Geschichte der Berliner S-Bahn hat es tatsächlich in sich:

Die Geschichte der Berliner S-Bahn beschreibt einen langen Prozess, durch den ein innerstädtisches, elektrisch betriebenes Nahverkehrssystem in Berlin geschaffen wurde. Die Inbetriebnahme der ersten Strecke erfolgte im Jahr 1924, nachdem die wesentlichen Voraussetzungen mit der Einführung eines Nahverkehrstarifs und die Trennung von Nah- und Fernverkehr auf der Schiene schon 1891, also mehr als 30 Jahre vorher geschaffen worden waren.

Erste elektrische Versuchsbetriebe fanden ab 1903 statt. 1924 ging die erste mit seitlicher, von unten bestrichener Stromschiene und 750 Volt Gleichspannung elektrifizierte Eisenbahnstrecke vom Stettiner Vorortbahnhof (heute: Nordbahnhof) nach Bernau in den Regelbetrieb.

Bahnhof Savignyplatz1900

Von einer T-2-Lok geführter Zug in Richtung Grunewald am Bahnhof Savignyplatz (Charlottenburg) der Berliner Stadtbahn, um 1900

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das S-Bahn-Netz schnell von Kriegsschäden befreit. Ende 1947 war bis auf wenige Ausnahmen das gesamte Netz wieder befahrbar. Der Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 führte zum größten Einschnitt in den Betrieb und das Netz der S-Bahn. Während das Netz in Ost-Berlin weiter ausgebaut wurde, sanken die Fahrgastzahlen in West-Berlin aufgrund von Boykotten, wodurch der Betrieb von der die S-Bahn verwaltenden Deutschen Reichsbahn weiter vernachlässigt und 1980 nach einem Streik der Angestellten schließlich auf etwa der Hälfte der Streckenlänge eingestellt wurde. 1984 übernahm die West-Berliner Verkehrsgesellschaft den Betrieb im Westteil und begann dessen Sanierung und wieder den vollständigen Betrieb. Nach dem Fall der Mauer 1989 kam es zur Zusammenführung der beiden getrennten S-Bahnnetze. (Quelle: wikipedia)

Triebwagen des S&H-Versuchsbetriebes

Triebwagen des S&H-Versuchsbetriebes
Bln Potsdamer Bf – Zehlendorf

Und hier hört man nun überwiegend die Fahr- und Bremsgeräusche von diversen S-Bahn Typen auf diversen S-Bahn Strecken in Westberlin … Das muss man auch mal mögen … gelegentlich kommt man sich vor, als wäre man auf einem psychedelischem Trip …

Unterbrochen werden die Sounds durch etliche Wortbeiträge, die mit einer schier unglaublichen Akribie Wissenswertes über die Geschichte, aber auch die Technik der S-Bahn Berlin in einem angenehmen Tonfall erläutern.

So schräg sich das auch alles anhört und wohl auch ist … einige Dinge ginen mir dann schon durch den Kopf …

Zum einen die damals noch bestehende Teilung der Stadt (die immer wieder bei den erläuternden Texten mit anklingt. Zum anderen die Bdeutung solcher Verkehrsmittel als Teil der damaligen und heutigen Mobilität in Groß- und Millionenstädten wie Berlin.

Na ja … und dann stieg mir der Blues ins Herz … Wieviele unzählige alte Bluessongs erzählen von dem Rhythmus der Bahn (Railway), erzählen von den Bahnhof (Station) und erzählen auch davon, wie die Bahn eben für Fortbewegung unverzichtbar war.

Die Bahn als Symbol für Fortbewegung … vielleicht daher auch ein Symbol für persönlich empfundene Freiheit und Weiterentwicklung …

Tickets

S-Bahn Tickets (Ost/West)

Besetzung:
Detlef Wittgen (Sprecher)

Tonaufnahmen: Michael Passenheim

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Titel:
01. S-Bahnfahrt vom Bhf. Frohnau zum Bhf. Papestraße 29.20
02. S-Bahnfahrt vom Bhf. Papestraße zum Endbahnhof Lichtenrade 11.29
03. S-Bahnfahrt vom Bhf. Westkreuz zum Bhf. Nikolassee mit technischen Erklärungen 13.18
04. S-Bahnfahrt vom Bhf. Tegel auf dem Weg zum Bhf. Schönholz 5.09

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