Cinema (Zeitschrift) – Januar 1980

TitelDass ich so ein richtiger Cineast bin, kann ich nicht wirklich behaupten … Aber dennoch: Filme und alles was sich so darum dreht, interessieren mich schon sehr.

Und so kommt es, dass ich gerne mal ein Exemplar der Zeitschrift „Cinema“ präsentierten möchte…:

Cinema (in der Schreibweise des Verlags CINEMA) ist eine monatlich erscheinende deutsche Zeitschrift rund um das Thema Kino. Sie bezeichnete sich als „Europas größte Filmzeitschrift“. Später wurde das Motto abgewandelt in „Das Wichtigste aus der Welt des Films“. Erstmals erschien Cinema im Jahr 1975. Chefredakteur ist Artur Jung.

Cinema erscheint in der Verlagsgruppe Milchstrasse, die zur deutschen Hubert Burda Media gehört. Vom reinen Kinomagazin hat sich die Zeitschrift in den letzten Jahren immer weiter zu einem breit gefächerten Entertainmentmagazin entwickelt. So gibt es neben den weiterhin vorhandenen Filmkritiken und Vorberichten zu kommenden Kinofilmen auch vieles zum Thema Video und DVD-Video, Entertainment und Technik (z. B. Heimkino). Als Zeitschrift für ein breites Publikum widmet sich das Blatt vor allem dem Mainstream-Kino.

Cinema verleiht seit 1979 den Publikumspreis Jupiter. Hierbei werden in jedem Jahr die Leser der Zeitschrift dazu aufgerufen, ihre Favoriten des abgelaufenen Kinojahres zu wählen. Hauptsponsor des Preises ist Sky. (Quelle: wikipedia)

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Diverse Cinema Ausgaben

In den Anfängen war die Zeitschrift noch nicht in den Klauen des Burda Konzerns, sondern die Zeitschrift wurde von Enthusiasten gegründet und gestaltet.

Die Zeitschrift erschien damals noch im Kino Verlag, Hamburg, Herausgeber war ein Dirk Manthey:

Mit Zeitschriften wie „Cinema“, „TV Spielfilm“, „Max“ und „Fit For Fun“ machte er seine Verlagsgruppe Milchstraße zu einem bewunderten Unternehmen mit bis zu 251 Millionen Euro Umsatz. Als begnadeter Blattmacher galt er, bekannt auch für Wutausbrüche, wenn Mitarbeiter mit seinem Denktempo nicht mithielten.

Doch die Anzeigenkrise nach dem Platzen der New-Economy-Blase setzte den bunten Blättern zu. Der Rivale Burda, der sich über einen Umweg in der Milchstraße eingekauft hatte, drängte Manthey Stück für Stück aus seinem Unternehmen.

Heute ist die Milchstraße zerlegt und auf Winzigkeit geschrumpft, jüngst wurden sogar die bemalten Kuh-Statuen versteigert, die einst vor der Zentrale standen. (Quelle: handelsblatt.com)

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Dirk Manthey

Und ein Willi Bär nahm die Position des Chefredakteurs ein.

Und auch wenn das Titelbild (mit Bud Spencer und Terence Hill) etwas anderes vermuten lösst, auch diese Ausgabe (weitere werden hier folgen) hat durchaus Substanz, wie ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt:

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Und entsprechend der Thematik der Zeitschrioft finden wir hier ein knallbunter, reichhalti bebildertes Maazin …

Also … das macht mir heute noch Freude, darin zu blättern …

Und wie so oft, bei Zeitschriften vergangener Tage wandern meine Gedanken zurück – nun eben in das Jahr 1980:

Ich beendete meinen Zivildienst, trat meine erste Stelle als Drogenberater an und heiratete dann auch noch … es war ein ganz intensives Jahr.

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Natürlich: Werbung für Filme

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Bei „Govi“ habe ich früher auch immer ganz gerne eingekauft …

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Ein wahrlich brillianter Musikfilm !

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Natürlich: Zielgruppen orientierte Werbung (Dieses Eis habe ich früher sehr gern gegessen … im Kino)

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Das Geld hätte man auch gleich aus dem Fenster werfen können (und sich damit die Nachnahme-Gebühren gespart)

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Printmedien wie diese werden immer seltener nachgefragt …der Wechsel zu online Angeboten ist quasi unvezichtbar

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